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Ähnliche Künstler

Die Alben

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Electronic - Erschienen am 1. Dezember 1978 | Sony Music Catalog

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
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Electronic - Erschienen am 2. Dezember 1976 | Sony Music Catalog

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1976 hatte sich Jean Michel Jarre anscheinend zum Ziel gesetzt, zwischen sämtlichen Stühlen Platz zu nehmen. Die erste Welle experimenteller Elektroniker schwappte vorher bereits über den Erdball. Klaus Schulze "Irrlicht"erte durch fremde Synthie-Sphären, Edgar Froese und Tangerine Dream setzten 1975 mit "Ricochet" eine gewaltige Duftmarke. Kraftwerk fuhren auch schon recht virtuos auf der "Autobahn". Der heißeste Scheiß hörte damals auf den Namen Punk. Da kommt Jean Michel Jarre, der bislang eher als der Filius von Maurice (der unter anderem die Soundtracks von "Lawrence Von Arabien" und "Ghost" verantwortet) und als Produzent von Werbejingles bekannt war, mit einem rein elektronischen Album um die Ecke, das mit den erwähnten Protagonisten und Genres kaum etwas zu tun hat. Zwar verwendet Jarre wie seine Kollegen Synthesizer, Rhythmus-Maschinen und Sequenzer, doch sein Ansatz gestaltet sich weitaus weniger experimentell und abgespacet. Auch mit Mike Oldfield wird Jarre gern verglichen. Mit ihm verbindet ihn etwa die Tatsache, dass er "Oxygène" ebenfalls wie Sauerbier bei Labels und A&R-Typen anbieten musste, ehe sich Querköpfe dazu entschlossen, den ungewöhnlichen Klängen eine Plattform zu bieten. Bei Oldfield griff Virgin-Gründer Richard Branson zu. In Jarres Fall avancierte Francis Dreyfus mit seinem Label zum Geburtshelfer dieses Albums und machte nebenbei einen ganzen Sack Kohle. "Oxygène" verkaufte sich wie geschnitten Baguette. Vielleicht lag es daran, dass sich die Musikpresse damals - besonders in Großbritannien - auf Jarre als Hassobjekt eingeschossen hatte. Schulze und Co. hätten diese Art von Musik schon ausreichend abgehandelt, lautete der Vorwurf, der Franzose habe dem nichts Neues hinzuzufügen. Langweilig, abgehoben und dröge wirkten seine Kompositionen. Noch dazu ehelichte der Gallier die auf der Insel äußerst beliebte Schauspielerin Charlotte Rampling. So einen Typen muss man doch hassen. Was hat der, das ich nicht habe? Wie wärs mit hypnotischen Melodien? Die hält "Oxygène" nämlich zuhauf parat. Wo die Elektroniker der Berliner Schule meist auf Atmosphäre setzen, strafft Jarre dieses Konzept und baut auf kürzere Tracks. Die landen so punktgenau, dass die sechs Teile des Albums schon den Zenit dessen erreichen, was Jarre künstlerisch auszudrücken vermag. Auch wenn sich der aus dem südfranzösischen Lyon stammende Musiker in den Jahren nach diesem Release zu einem gefeierten Star mausert, der nicht selten vor einem Megapublikum von mehreren Hunderttausend Zuschauern auftritt: Die geballte Ladung Inspiration und Atmosphäre setzt er hernach nie wieder so perfekt in Szene. Kaum eine seiner zahlreichen Kompositionen besitzt den Wiedererkennungswert von "Part II" mit seinen hüpfenden Noten und dem ebenso hibbeligen Bass-Rhythmus. Futuristische Soundeffekte schweben am Ohr des Hörers vorbei und bereiten den Boden für einen intergelaktischen Space-Trip der Extraklasse. Wie ein vertonter Drogenrausch schubst Jarre den Hörer in entlegene Galaxien, zieht ihn in Wurmlöcher und spuckt ihn am Ende wieder in die Realität zurück. Diesen Parforce-Ritt toppt nur noch der vierte Teil. Wer die Töne dieses Tracks nicht kennt, muss auf einer einsamen Insel der Molukken aufgewachsen sein. Träumerischer und stilsicherer hat bis dato niemand Elektronik zur Klangerzeugung eingesetzt. Einfach fantastisch, auch wenn sich Jarre bei der Ausformulierung der Melodie von Gershon Kingsley und dessen "Popcorn" inspirieren ließ. Dabei lässt der Start ins Album noch gar keine Großtaten dieser Dimension vermuten. Wie Regentropfen lässt Jarre die Töne ploppen, ehe blubbernde Sounds das Zepter übernehmen. Klänge wie aus dem Theremin jaulen durchs Off und führen auf einen zwischenzeitlichen Höhepunkt hin, der den klassischen Background seines Urhebers anklingen lässt. Ein wenig Wagner auf Acid dudelt hier durch. Die Art und Weise, wie der Franzose das Album aufbaut, lässt vermuten, dass er von seinen beiden 'Hits' schon vorab so überzeugt war, dass er die restlichen Tracks darum herum konstruierte. Wie ein Konstrukt klingt "Oxygène" dennoch nicht. Wäre der Fade Out am Ende des dritten Parts nicht der physischen Begrenztheit des Mediums Schallplatte geschuldet, Jarre hätte ein Album in einem Guss geschaffen, das so harmonisch und natürlich klingt wie das Vogelgezwitscher kurz vor Ende von Seite eins. Elektronische Kühle kann hier gar nicht aufkommen, ganz im Gegenteil. Wenn "Oxygène" nach knapp 40 Minuten mit dem letzten Streich ausklingt, fühlt man sich automatisch an karibische Strände versetzt, mit einem Cocktail in der Hand, ganz nahe bei der sanften Brandung, die einem die Füße umspült. Man muss Jarre zugute halten, dass die sechs Teile gar nicht so antiquiert klingen, wie es das Alter der verwendeten Synths vermuten lassen würde. "Oxygène" gehört zum Kanon der Musikhistorie wie "Sgt. Pepper" der Beatles oder Led Zeppelins "IV". Nicht umsonst verwendet jeder Provinz-Regisseur zur musikalischen Untermalung seiner Dokumentationen Musik aus vorliegendem Album. © Laut
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Techno - Erschienen am 2. Dezember 2016 | Sony Music Catalog

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Techno - Erschienen am 1. Dezember 1978 | Columbia Local

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Fünf Alben in drei Jahren! Nach den zwei Alben Electronica, Oxygène 3 und der retrospektiven Kompilation Planet Jarre liegt nun Equinoxe Infinity vor, mit dem Jean-Michel Jarre seinem bedeutenden Werk aus dem Jahre 1978 eine Fortsetzung bietet. Ein solches Resultat war ursprünglich nicht vorgesehen, aber dank seiner Idee, die ihm nicht mehr aus dem Kopf ging, bekam es einen Sinn: vom Cover ausgehend ein Album komponieren. Der Godfather der Elektromusik bietet hier eine Art Soundtrack, für den er sich an den watchers (Beobachter) auf dem Originalcover inspiriert hatte. Der erste Titel heißt übrigens The Watchers, und dabei hat man das Gefühl, im Magen eines hungrigen Roboters aufzuwachen. Anschließend beschreibt Jarre Szenen, die er sich ausgedacht hat (Abenteuer in einer Wüste in Flying Totems, Thriller mit duellierenden Cowboys in All That You Leave Behind). Vierzig Jahre später liefert Jarre nun mit Maschinen aus der heutigen Zeit eine gelungene Folge dieses Albums, das zu einem Meilenstein in seiner Karriere wurde: schlichte Kompositionen für eine seiner wohl melodiösesten Platten. © Smaël Bouaici/Qobuz
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Techno - Erschienen am 14. September 2018 | Columbia

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Techno - Erschienen am 6. Mai 2016 | Columbia

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Nachdem Elektronik-Pionier Jean-Michel Jarre bereits im Oktober mit "Electronica 1 - The Time Machine", den ersten Teil seines Kollaborations-Projekts veröffentlichte, legt er nun ordentlich nach. Auch wenn die beiden Alben über ihre Untertitel thematische Differenzen vorgeben ("The Time Machine" vs. "The Heart Of Noise"), verfolgt Jarre hier kein distinktives Konzept. Teil Zwei macht genau da weiter, wo der Vorgänger aufgehört hat. Die Gästeliste hat es wieder in sich. Diesmal traf sich der Musiker unter anderem mit Julia Holter, Pet Shop Boys, Gary Numan, Peaches, Hans Zimmer, Primal Scream und Cyndi Lauper zur gemeinsamen Studioarbeit. Und mit Edward Snowden. Der erhielt zwar keinen Gesangs-, sondern einen Spoken-Word-Part, gehört aber dennoch zu den (vom Personal her gesehen) spektakulärsten Features. Auch wenn der Song an sich nicht außergewöhnlich daherkommt. Zu einem hektischen, leicht paranoiden Techno-Track handelt Snowden das Thema Privatsphäre ab. Dafür besuchte Jarre ihn nach Vermittlung des britischen Guardian extra in Moskau. Den Anfang macht der Franzose gemeinsam mit Rone. Wabernde Synths, glasklare Arpeggios, pulsierend-zirpende Bässe. "The Heart Of Noise Pt. 1" heißt der Track und funktioniert als Overtüre zur Fortsetzung prächtig. Der zweite Teil des Stücks lässt nicht lange auf sich warten: Jarre möchte seinen Signature-Sound in die Jetztzeit holen, das hört man den Stücken aus allen Poren an. Hier gelingt das nur bedingt, "The Heart Of Noise Pt. 2" klingt trotz High-Definition-Hektik wahlweise anachronistisch, altbacken oder autoreferenziell. Dann geht es Schlag auf Schlag. "Brick England" mit den Pet Shop Boys klingt herrlich nach den Pet Shop Boys in traurig und ist eines der besten Stücke beider Alben. Auch die Zusammenarbeit in "These Creatures" mit Julia Holter geht als Volltreffer durch: Jarre gelingt das Kunststück, seinen Gästen einerseits genug Raum zu lassen, andererseits unverkennbar nach ihm selbst zu klingen. Auf den ersten Blick recht ungewöhnliche Gäste sind Primal Scream, der gemeinsame Track "As One" lebt von Arpeggios, hochgepitchten Stimmen, mit denen auch Blümchen oder Scooter eine Freude gehabt hätten und jeder Menge Vocoder. Gemeinsam mit seinem Kumpel Gary Numan lässt er anschließend auf "Here For You" die 80er Jahre ordentlich aufleben. Launiger Electro auch in "What You Want" mit Peaches, wieder ein geglücktes Unterfangen von zwei ebenbürtigen Partnern. Bei "Electrees" mit Hans Zimmer wird der Arpeggiator wieder auf Zwölf gedreht, dazu gesellen sich - was auch sonst - cineastische Streichersphären. "Circus", Jarres Kollaboration mit Siriusmo kommt als gut gelaunte French-House-Nummer daher. Ebenso stark ist die Zusammenarbeit mit Cyndi Lauper: "Swipe To The Right" beschäftigt sich wieder einmal mit dem Thema Kommunikation durch neue Medien. Dass Jean-Michel Jarre das Rad der elektronischen Musik neu erfinden würde, war natürlich keine Prämisse des Projekts. Viel mehr zelebriert er mit beiden Alben jenen Sound, den er ja gehörig mitprägte, in vielerlei Facetten - und hat durchaus Spaß am Retrofuturismus. © Laut
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Techno - Erschienen am 16. Oktober 2015 | Columbia

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Techno - Erschienen am 28. August 2015 | Sony Music Catalog

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Techno - Erschienen am 14. September 2018 | Columbia

Welch ein langer Weg, den der Pionier der elektronischen Musik in Frankreich zurückgelegt hat, seit er die GRM (Groupe de Recherche Musicale) des Gründers der konkreten und elektroakustischen Musik, Pierre Schaeffer, verlassen hatte! Die zwei Jahre, die er dort verbracht hatte (1969 bis 1971), sollten für seine weitere Karriere ausschlaggebend sein. In den fünfzig Jahren, in denen er einer ganzen Generation die elektronische Musik erschlossen hatte, ist Jean-Michel Jarre der im Ausland bekannteste französische Künstler geworden und nun verschafft er uns mit Planet Jarre, dieser vierteiligen, insgesamt 41 Stücke umfassenden Kompilation einen Überblick über seine produktive Diskografie. Wie der Titel Soundscapes schon sagt, bietet die erste Platte beschauliche Stücke mit fast zum Ambient gehörenden Klanglandschaften, darunter das melancholische The Heart of Noise (The Origin) sowie zwei Auszüge aus Oxygène, Part 19 und 20, der dritten Veröffentlichung der Reihe im Jahre 2016. Auf Themes, der zweiten Platte, hat Jarre seine „zugkräftigsten” Stücke zusammengestellt, die im Großen und Ganzen in den 70er und 80er Jahren entstanden sind (Bells und Chronology, Pt. 4 ausgenommen): darunter das berühmte Oxygene, Part. 4, das an Moroder erinnernde Equinoxe Part 5 und das legendäre Fourth Rendez-vous. Séquences, die dritte Platte, ist eine Ansammlung „hypnotisierender“ Titel. Es fängt an mit Arpegiateur aus dem Jahre 1982 und reicht hin bis zur psychedelischen Trancenummer Exit, die er mit Edward Snowden 2016 komponiert hatte, aber auch der richtige Dancefloor-Track Oxygène 8 aus dem Album Oxygène 7-13, das 1997 auf den Markt kam, ist dort vertreten. Séquences kommt mit zwei unveröffentlichten Titeln besonders zur Geltung, nämlich Herbalizer und Opening Coachella, die während seines Auftritts beim angesehenen kalifornischen Festival aufgezeichnet wurden. Und die Platte Nr. 4, Explorations & Early Works, ist vielleicht die interessanteste von allen, allein schon deswegen, weil darauf zwei Minuten von Music for Supermarkets zu hören sind, diesem Album, von dem 1983 ein einziges Exemplar erschienen war. Bemerkenswert ist auch das nervtötende Roseland (Rosenland), das er für den Film Die Löwin und ihr Jäger aus dem Jahre 1973 (mit Alain Delon und Simone Signoret) komponiert hatte, und insbesondere der Titel La Cage – er komponierte ihn 1969 innerhalb der GRM – mit einer musikalischen Säge, einer Knarre, einem Holzlöffel und einem Synthesizer (mit Erosmachine und Quietschgeräuschen auf der B-Seite). Zwei in ihrer Art einmalige Titel, von denen 117 Exemplare (!) verkauft wurden, womit man sich ausrechnen kann, wie weit er gegangen ist… © Smaël Bouaici/Qobuz
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Techno - Erschienen am 28. August 2015 | Sony Music Catalog

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Techno - Erschienen am 28. August 2015 | Sony Music Catalog

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Techno - Erschienen am 22. Mai 1981 | Sony Music Catalog

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Techno - Erschienen am 24. August 2000 | Columbia

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Der Titel sagte bereits alles, aber alle waren noch nicht bereit dazu. Jean-Michel Jarre, der dank seines Riesenkonzerts auf dem Moskauer Roten Platz ein weiteres Mal einen glorreichen Eingang ins Buch der Rekorde gefunden hatte, veröffentlicht im Jahre 2000, drei Jahre nach dem Nachfolgealbum seines Meisterwerkes Oxygène, dieses Métamorphose, das seine Fans gänzlich überrascht, weil es Stimmen gibt! Der Opener, Je me souviens, untermalt von einem Instrumental in der Art der achtziger Jahre, ist eine Kooperation mit der amerikanischen Sängerin Laurie Anderson, bevor dann Natacha Atlas im darauffolgenden Titel in Szene tritt. In C’est la vie macht die Diva des Transglobal Underground das, was sie gut kann; dazu gehören Einlagen mit Musik aus dem Nahen Osten und der Produzent Joachim Garraud begleitet sie dabei mit den entsprechenden Perkussionsinstrumenten, mit Trance erzeugendem Beat und Keyboard, sodass es beinahe ein bisschen kitschig klingt.Daraufhin ruft Jarres mit Vocoder gefilterte, von aquatischen Glitch-Ereignissen unterlegte Stimme parolenartig Rendez-vous à Paris. In Bells wird er von der Violine der irischen Sharon Corr, Mitglied der Gruppe The Corrs, begleitet: Es ist einer der wenigen, komplett instrumentalen Tracks und scheint für den Dancefloor bestimmt zu sein, wogegen Tout est bleu mit seinem Technobeat wohl ein kleiner geschmacklicher Irrtum ist. Trotz des hübschen Line-ups bleibt der gewünschte kommerzielle Erfolg der Platte aus, anscheinend haben Jean-Michel Jarres unverbesserliche Anhänger nichts verstanden. Zwanzig Jahre später sind sie vielleicht anderer Meinung. © Smaël Bouaici/Qobuz
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Techno - Erschienen am 28. August 2015 | Sony Music Catalog

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Techno - Erschienen am 2. Dezember 2016 | Sony Music Catalog

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Am 2. Dezember 1976 veröffentlichte Jean-Michel Jarre ein Album, das sein Leben und die Welt des gesamten Elektroplaneten auf den Kopf gestellt hat. Wir kennen den Grund: Oxygène. Vierzig Jahre später liefert er Oxygène 3 und erzählt uns von dem, was ihn dazu angetrieben hat: "Ich bin wirklich kein Amateur, aber während der Aufnahme von Electronica vor zwei Jahren, habe ich ein Musikstück komponiert (das, was heute Oxygène 19 heißt), wobei ich mir wirklich die Frage gestellt habe, was Oxygène sein könnte, wenn ich es heute komponieren würde. Ich habe als Vorwand den vierzigsten Geburtstag gewählt, um zu sehen, ob ich dieses neue Kapitel in sechs Wochen komponieren kann, wie schon beim ersten Album: ohne viel darüber nachzudenken, ob es eine gute oder schlechte Idee ist und auch um alles auf einmal aufzunehmen…war die Idee, nicht alles vom ersten Album zu kopieren, sondern den Kern zu bewahren, den Hörer auf eine Reise von Anfang bis Ende des Albums in verschiedenen, sich aufeinander aufbauenden Kapiteln mitzunehmen. Was das erste Oxygène so von den anderen unterschied, ist möglicherweise der minimalistische Stil und die Tatsache, dass kaum Drums auftreten…ich wollte also diesen Ansatz behalten und den Groove zunächst mit den Sequenzen und der Melodiestruktur neben einer klanglichen Architektur schaffen. Das erste Oxygène wurde zur Zeit der Schallplatten konzipiert und ich hatte eine zweigeteilte Struktur im Sinn, um die A und B Teilung eines Albums beizubehalten. Ich wollte heute dasselbe mit einer dunkleren Vorderseite A und einer helleren B Seite produzieren. Wenn ich heute daran denke, so hat Oxygène 3 Seiten. Ich habe das erste Oxygène auf einem 8-spurigen Rekorder mit sehr wenig Instrumenten aufgenommen, lediglich mit der Bedingung, dass es minimalistisch bleibt. Ich habe versucht, diesen gleichen, minimalistischen Ansatz für Oxygène 3 beizubehalten. Manche Teile sind so komponiert, dass sie sich wie im ersten Album nur um ein oder zwei Elemente drehen." Die Skizzen und der Minimalismus vieler Sequenzen sind am faszinierendsten. Es ist dieser Kontext, in dem Jean-Michel Jarre als Musiker, der keine Grenzen kennt, am meisten Biss zeigt. Um nicht zu sagen am meisten berührt. © CM/Qobuz
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Techno - Erschienen am 24. August 2018 | Columbia

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Es war zu Beginn der Nullerjahre, als Downtempo-Tracks und Acid Jazz in Mode waren, die dann von House unter dem Markennamen French Touch verdrängt wurden. Sie weichen der aufkommenden Lounge-Musik und ihren Tempi mit 90 BPM in den heißbegehrten Clubs. Mezzanine de l‘Alcazar im Pariser Saint-Germain-des-Près, Buddha Bar oder Hôtel Costes - sie alle veröffentlichen Kompilationen jeweils unter ihrem eigenen Namen. Obwohl diese Gattung eindeutig nicht als musikalische Revolution anzusehen ist, profitieren die Radioprogrammgestalter von ihr, um damit ihre Playlists zu variieren. Lounge verbreitet sich somit in den Pariser Bars und Restaurants (und wird dann bald durch Deep-House ersetzt). In diesem Zusammenhang ist der an Jean-Michel Jarre erteilte Auftrag zu sehen, den dieser vom Leiter des Nachtclubs VIP Room Jean Rouch erhalten hatte, nämlich ein Lounge-Musik-Album in einer limitierten Auflage von nur 2000 Exemplaren herauszubringen. Es gehört zu den unzähligen Neuauflagen, welche das Label des französischen Stars im Jahre 2018 auf den Markt bringt. Jarre zeigt bei dieser Stilübung etwa vierzig Minuten lang, wie gut er die Regeln des Genres beherrscht – was ihm mit anderen nicht immer gelungen war – und er bietet eher gefühlsbetonte Tracks (der Titel beweist es wie auch das Cover, das die verpixelten Schamhaare seiner damaligen Verlobten, Isabelle Adjani, zeigt). Geometry of Love pt 1 stellt dabei den Höhepunkt dar, aber es gibt auch mystische Stimmung (mit dem Minimoog in Soul Intrusion), und manchmal grenzt es sogar an Ambient (Skin Paradox). Die Platte zählt zwar in Jarres Diskografie nicht wirklich zu den herausragenden, sie wird aber sicher seine heißesten Fans interessieren. Außerdem ist ihr hoch anzurechnen, dass sie repräsentativ für eine bestimmte Epoche ist. © Smaël Bouaici/Qobuz
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Techno - Erschienen am 1. August 1988 | Sony Music Catalog

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Techno - Erschienen am 18. April 2014 | Sony Music Catalog

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Techno - Erschienen am 28. August 2015 | Sony Music Catalog

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