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Ähnliche Künstler

Die Alben

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Dance - Erschienen am 1. Januar 2011 | Polydor Records

Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuz' Schallplattensammlung - Pitchfork: Best New Music - Sélection Les Inrocks - 3 étoiles Technikart - Mercury Prize Selection
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Dance - Erschienen am 1. Januar 2011 | Polydor Records

Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuz' Schallplattensammlung - Pitchfork: Best New Music
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Electronic - Erschienen am 1. Januar 2013 | Polydor Records

Auszeichnungen 4F de Télérama - Mercury Prize Winner
Ein James Blake-Album zu hören, ist bisher keine einfache Sache gewesen. Die Songs des jungen Briten mit der Überstimme waren einfach ein Stück zu verschachtelt, zu unzugänglich, um sich darin zu verlieren. James Blake war ein Häppchen-Künstler, der, einzeln konsumiert, ganz große Momente beschert, aber im Ganzen etwas schwer im Magen liegt. Um so angenehmer dürfte die Überraschung ausfallen, sobald dem Titelstück des zweiten Albums "Overgrown" ein Portishead-Beat Rückenwind gibt. Dazu kocht ab und zu ein Synthie-Akkord auf, ansonsten gibt – tatsächlich – der Rhythmus den Ton an. "I want you to know / I took you with me." Mitreißen, das kann er. Zum einen gibt es nach wie vor seine minimalistische Seite. Stücke wie "I Am Sold" oder der sanfte Ausklang "Our Love Comes Back" sind von seinen älteren Songs kaum zu unterscheiden. "DLM" ist eines seiner klassischen Klavierwerke, die ihn zu einem Live-Liebling machen, weil sie tief unter die Haut gehen. Andererseits aber gibt sich das sogenannte Wunderkind viel rhythmischer und strukturierter. Seine Stimme gibt den Ton an, aber diesmal stricken sich um sie herum größere Konstrukte als zuvor. "Life Round Here" bekommt beispielsweise einen R'n'B-artigen Beat, dazu drücken Synthies den Song vorwärts. Zwischendurch baut er sich zu lautem Zischen und Flirren auf, um dann zurück zur Melodie zu finden und schließlich leise zu verenden. "Digital Lion" rennt vor hektischen, verfremdeten Geräuschen davon, die keiner so recht zuordnen kann. Dazu hypnotisiert Blake mit repetitivem Gesumme und wabernden Synthies. In "Take A Fall For Me" hält er sich selbst zurück, um Rapper RZA das Mikro zu überlassen. Dazu wummert hier und da eine Bassdrum, die Stimmen sind verzerrt – der Hip Hop-Gast gibt neuen Schwung, nette Abwechslung und frische Farbe in den sonst so flehenden Gesang. Blake scheint sich mehr mit Freunden aus diesem Genre rumgetrieben zu haben. Er setzt mehr auf Beats, Fingersnaps und Handclaps und gibt sich deutlich weniger minimalistisch als zuvor. Die Entwicklung ist nur zu begrüßen. Es fällt auf, wie viel kurzweiliger und weniger erdrückend der Hörgenuss heute erscheint. James Blake kommt 2013 greifbarer, eingängiger und deswegen besser. Das geht auch auf das Konto von großartigen Tracks wie "Voyeur". Upbeat, eine scheppernde Sirene, rasche Melodien, Cowbells und gegen Ende sogar eine eingängige Synthiemelodie garantieren Tanzbarkeit. Der Aufbau dorthin, ausgehend von tiefen Synthies und sanften Klavieranschlägen, machen "Voyeur" zum besten Titel des Albums. Er deckt alles ab, was "Overgrown" ausmacht. © Laut
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Electronic - Erschienen am 6. Mai 2016 | Polydor Records

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Pitchfork: Best New Music
Nonchalant, wohlig und besinnlich. Das dritte Album von James Blake überrascht mit wahrer Majestät. The Colour In Anything ist alles andere als ein prätentiöses oder protziges Werk. Mit 27 Jahren ist der Brite ein Meister der Verfeinerung, der unnötige Zusatzstoffe und künstliches Scheinwerferlicht nicht nötig hat und seine Kunst selbst sprechen lässt. Die sinnliche Elektro-Musik, die seine Fans von ihm kennen und die den Weg in die souligen Balladen finden, ist auch hier wieder einmal die Hauptzutat. Seine Stimme scheint wie für den Soul gemacht und The Colour In Anything ist das wohl bisher souligste Werk, das wir von ihm kennen. Blake beeindruckt einmal mehr mit seiner Fähigkeit, sich mit viel Anmut und großer Ästhetik  allen möglichen Themen zu widmen und dabei dennoch stets authentisch zu bleiben. © MZ / Qobuz
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Electronic - Erschienen am 18. Januar 2019 | Polydor Records

Auszeichnungen 4F de Télérama
Welch langen Weg James Blake doch zurückgelegt hat! Vieles hat sich geändert seit jener Zeit – zu Beginn des Jahrzehnts – als er mit Post-Dubstep-Beats herumfingerte. Er wurde einer der begehrtesten Produzenten für Mainstream-Musik (er hat mit Beyoncé, Frank Ocean, Kanye West, Kendrick Lamar und Anderson.Paak zusammengearbeitet) und trotzdem ist James Blake der gleiche geblieben: Gefragt ist er aufgrund seines Sounds, aufgrund dieser herrlichen Schwermut, die er in jeder einzelnen Komposition zum Tragen bringt, aber auch, weil er sich darauf versteht, Gefühle mit Musik auszudrücken. Dieses neue Album bildet keine Ausnahme von der Regel, denn es beginnt mit dezenten Pianoklängen im Titelsong, die sich wie Arabesken mit der Stimme verweben. Darauf folgen zwei Stücke von Metro Boomin, dem derzeit gefragtesten Produzenten des amerikanischen Hip-Hop, dessen Welt einige Parallelen zu der von James Blake aufweist. Travis Scott haut einen einfach um, wenn er sich in Mile High ans Mikrofon stellt, wogegen Moses Sumney in Tell Them die Aufregung rund um seinen Namen erneut ins Rollen bringt und bestätigt: less is more. Ein weiterer Leckerbissen ist Barefoot in the Park mit der Katalanin Rosalia, der wir den Hit Malamente zu verdanken haben. Da gibt es neben einem Klavier voller Leichtigkeit diesen hübschen, einstimmig gesungenen Refrain, subtil wie immer. Den Höhepunkt des Albums bildet das Featuring mit dem Outkast-Rapper Andre 3000, der in Where’s the Cathch? mit knatterndem Flow hereinstürmt, in einem zugleich schweren und unfassbaren Instrumental, einem musikalischen Oxymoron, das nur ein James Blake schaffen kann. © Smaël Bouaici/Qobuz
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Dance - Erschienen am 1. Januar 2011 | Polydor Records

Auszeichnungen Mercury Prize Selection
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Electronic - Erschienen am 6. Mai 2016 | Polydor Records

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Nonchalant, wohlig und besinnlich. Das dritte Album von James Blake überrascht mit wahrer Majestät. The Colour In Anything ist alles andere als ein prätentiöses oder protziges Werk. Mit 27 Jahren ist der Brite ein Meister der Verfeinerung, der unnötige Zusatzstoffe und künstliches Scheinwerferlicht nicht nötig hat und seine Kunst selbst sprechen lässt. Die sinnliche Elektro-Musik, die seine Fans von ihm kennen und die den Weg in die souligen Balladen finden, ist auch hier wieder einmal die Hauptzutat. Seine Stimme scheint wie für den Soul gemacht und The Colour In Anything ist das wohl bisher souligste Werk, das wir von ihm kennen. Blake beeindruckt einmal mehr mit seiner Fähigkeit, sich mit viel Anmut und großer Ästhetik  allen möglichen Themen zu widmen und dabei dennoch stets authentisch zu bleiben. © MZ / Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 11. Dezember 2020 | Republic Records - Polydor Records

Hi-Res
James Blake stünde wohl ohne seine Cover nicht da, wo er heute steht. Gleich zwei der erfolgreichsten Stücke auf seinem Debütalbum, das ihm zum Durchbruch verhalf, stammen ursprünglich gar nicht von ihm selbst: "The Wilhelm Scream" kommt dabei heraus, wenn man dem Bluesrock von Papa James jeglichen Bluesrock entzieht und ihn durch ein Maximum an Electronic-Melancholie ersetzt. Hier stehen sich Cover und Original wunderbar gegenüber: zwei Generationen, Vater und Sohn, mit genau denselben Sorgen und Emotionen, aber vollkommen unterschiedlichen Mitteln, diese Gefühle zu vermitteln. "Limit To Your Love", James Blakes basserfüllte Version des gleichnamigen Songs von Feist, und auch der Fan-Liebling "A Case Of You" von der "Enough Thunder"-EP stammen nicht aus eigener Feder. Wie so viele andere Künstler hat auch James Blake einen Weg gefunden, trotz der Corona-Pandemie und des Konzertverbots für seine Fans zu musizieren. Via Instagram und YouTube konnten diese dem Briten dabei zuschauen, wie er am Klavier unter anderem Stücke von Billie Eilish, Nirvana, Stevie Wonder, Bill Withers, Radiohead oder Ray Charles darbot. Er habe "mehr Zeit an meinem Instrument als am Laptop" verbringen wollen. Folgerichtig ist daraus nun eine EP entstanden, die sechs Coverversionen enthält: "when the party's over" von Billie Eilish, "Atmosphere" von Joy Division, "Never Dreamed You'd Leave In Summer" von Stevie Wonder, "Godspeed" von Frank Ocean, "When We're Older" von Beyoncé und "The First Time Ever I Saw Your Face" von Roberta Flack. Gegen diese Songauswahl gibt es grundsätzlich wenig einzuwenden, schon bei den Originalen handelt es sich um wirklich schöne Stücke. Eingefleischte Fans haben allerdings mit Ausnahme des Beyoncé-Covers alle Songs auch in der James Blake-Version bereits gehört. Überraschungen liefert die EP also wenig. Schade, denn die unerwarteten Cover sind doch meist die besten. Für solche Überraschungen sorgte er bei den Instagram-Konzerten beispielsweise mit einem Nirvana-Cover, das den Alternative Rock/Punk von "Come As You Are" ins Gewand einer delikaten Ballade zwängt. Oder als er mit einer Version von Aquas "Barbie Girl" das Publikum eines seiner Solo-Klavierkonzerte in nervöses Gekicher ausbrechen ließ. Nun spricht die vorhersehbare Tracklist mit Cover-Versionen, die vorher bereits in Livestreams und Konzerten zu hören waren, nicht unbedingt für die EP, aber auch nicht unbedingt dagegen. Viele Hörer werden von diesen Livestreams, Konzerten und YouTube-Uploads überhaupt nichts mitbekommen haben und sich einfach auf eine EP mit Neuinterpretationen von bekannten oder unbekannten Stücken freuen. Diese Neuinterpretationen weichen mehr oder weniger stark von den Originalen ab, innerhalb der EP allerdings lässt sich kaum Variation erkennen. Bis auf das Joy Division-Cover "Atmosphere" sind sämtliche Songs vollständig auf James Blakes Stimme und das Klavier reduziert. Das verleiht der EP einen intimen Charakter und passt zum vorweihnachtlichen Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung. Wie das Artwork andeutet, fühlt es sich ein wenig an, als wohne man einem Privatkonzert des Künstlers bei. Durch sein virtuoses Klavierspiel und seine Stimme, der gerade in den hohen Lagen kaum Grenzen gesetzt sind, ist James Blake den Songs von Größen wie Stevie Wonder und Beyoncé durchaus gewachsen. Letztere hat mit "Otherside" auf dem Soundtrack des "König der Löwen"-Remakes für ein absolutes Highlight gesorgt, das Blake auf "When We're Older" um zwei selbstgeschriebene, romantische Verse erweitert. Noch romantischer geht es auf dem Outro zu. Schon 1973 räumte Roberta Flacks "The First Time Ever I Saw Your Face" völlig zurecht die Hauptpreise bei den Grammys ab und auch knapp 50 Jahre später hat diese Ballade rein gar nichts an ihrer Schönheit eingebüßt. Dass der Brite Balladen wie "The First Time Ever I Saw Your Face" oder "when the party's over" drauf hat und ihm auch Lieder wie "Godspeed" von Frank Ocean keine Probleme bereiten, ist hinlänglich bekannt. Letzteres hat er ja sogar selbst für Frank Oceans Meisterwerk "Blonde" koproduziert. Interessanter ist die Frage, ob und wie James Blake mit Joy Divisions Gothic-Rock klar kommt. Interessanterweise wurde die Kommentar-Funktion unter dem YouTube-Upload des Songs auf dem Kanal des Sängers deaktiviert. Jedermanns Sache scheint dieses Cover also nicht zu sein. So oder so ist es zumindest mutig, sich an eine solche Kult-Band heranzuwagen. Braucht Musik eine Daseinsberechtigung? Zumindest ein Cover sollte bestimmte Voraussetzungen erfüllen, damit sich nicht nachher die Frage stellt, ob es dieses Cover denn nun überhaupt gebraucht hätte. Wer das Original verhunzt, der sollte es lieber gleich bleiben lassen. Selbiges gilt auch für den, der nur kopiert und dem Original nichts originelles hinzufügt. Im besten Fall gilt das Cover dem Original mindestens als ebenbürtig, wertet es sogar auf und enthält die persönliche Note des neu-interpretierenden Künstlers. Grandios umgesetzt hat James Blake diese optimale Form der musikalischen Interpretation damals mit seiner Klavier-Version von Joni Mitchells "A Case Of You". Trotz der Menge an neuen Anwärtern auf der EP bleibt dies sein bestes Cover. Ob "Covers" nun eine Empfehlung verdient, hängt vom Adressaten ab. Wer mit Klavierballaden, James Blake allgemein oder seiner musikalisch soften Seite (ja, er hat tatsächlich auch eine andere Seite!) nichts anfangen kann, lässt getrost die Finger davon. Unvoreingenommenen Hörern aber, denen James Blakes Klavier-Interpretationen nicht bekannt sind, lässt sich die "Covers"-EP gerade für die in dieser Jahreszeit hoffentlich reichlich vorhandenen besinnlichen Stunden definitiv empfehlen. © Laut
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Electronic - Erschienen am 14. Oktober 2020 | Republic Records - Polydor Records

Hi-Res
Nach einem Album voller hochkarätiger Features im Jahre 2019 (Assume Form, mit Travis Scott, Andre 3000, Moses Sumney, Rosalia und sogar Metro Boomin) hat James Blake in diesem eigenartigen Jahr 2020 keineswegs einen Gang runtergeschaltet, sondern mit einer Neuinterpretation von Frank Oceans Godspeed und mit den beiden Singles You’re Too Precious und Are You Even Real weitergemacht, und im September sogar mit Slowthai und Mount Kimbie für Feel Away zusammengearbeitet. Und jetzt meldet sich der rastlose englische Künstler schon wieder zurück mit dieser EP mit vier Titeln, die genauso verträumt sind, von denen aber jeder einen ganz eigenen Stil hat. Der Opener I Keep Calling setzt kontrastreich mit einem, vom Two-Step-Beat eines wummernden Basses begleiteten lyrischen Gesang ein, wogegen die Ballade Before mit ihrem House-Kick recht schnell in den Kosmos abwandert. Auch dieses Do You Ever nach R&B-Art mit diesem leicht wackelnden Bass hört sich gut an, aber der Auto-Tune des Summer of Now überzeugt nicht so richtig, weil er für einen James Blake, der sich in einen führenden Kopf des Pop verwandelt hat, etwas zu sehr nach Ersatz klingt. © Smaël Bouaici/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 20. November 2020 | Republic Records - Polydor Records

Hi-Res
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Electronic - Erschienen am 18. Januar 2019 | Polydor Records

Ohne große Ankündigung und Social Media-Marketing erscheint das vierte Album des introvertierten Wunderkindes James Blake, dem stets der Ruf eines Genies vorauseilt. Dass sich Schüchternheit und Ehrgeiz aber nicht ausschließen müssen, zeigt "Assume Form" auf subtile Art. Bereits der erste Track fängt den Hörer Schicht für Schicht, Fragment um Fragment ein: Das titelgebende Intro gleicht einer neoklassischen Wendeltreppe, auf der sich Blakes markant melancholischer Gesang geradezu emporwindet. Doch bei dieser fast schon hingeworfenen Kunstübung bleibt es nicht. Direkt im Anschluss spielt Blake mit kontemporärem Neo-Soul: in "Mile High" mit leichtem Autotune und Travis Scott sowie dessen Produzenten Metro Boomin und extrem lässig in "Tell Them" feat. Moses Sumney/Metro Boomin. Dasselbe gilt für den Klavier unterstützten Rapwirbel "Where's The Catch" mit André 3000. Das Duett "Barefoot In The Park" mit Rosalia kommt schließlich als dekonstruierter Latin-Flamenco-Sommerhit daher - so flirrend und schläfrig wie eine dösende Katze in der Mittagshitze. Und genau so fühlen sich die meisten Tracks an, in denen Blake alleine zum Mikro greift. Titel wie "Can't Believe The Way We Flow" oder "Lullaby For My Insomniac" könnten dieses somnambule Grundfeeling nicht besser einfangen. Gäbe es da nicht die mit Gaststars gespickten druckvollen Ausnahmen wie "Power On", "Assume Form" drohte ins Plätschern abzugleiten. Blake wehrt derlei Gefahr aber souverän ab: In "Don't Miss It" driftet seine Stimme plötzlich in Prince-Gefilde, während eine hohe Frauenstimme im Hintergrund für eine gespenstische Atmosphäre in dem minimalen Pianostück sorgt. Mit dem ätherischen Outro "Lullaby For My Insomniac" kreiert er schließlich nicht nur den wohl schönsten Songnamen des Jahres, sondern löst auch den besagten Widerspruch zwischen Ehrgeiz und Schüchternheit vollends auf. Denn wer sonst könnte der eigenen Schlaflosigkeit ein Schlaflied in solch perfekter Erhabenheit vorsingen? © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 8. Juli 2020 | Republic Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 22. Juli 2021 | James Blake

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Electronic - Erschienen am 24. April 2020 | Polydor Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 11. September 2020 | Republic Records

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Electronic - Erschienen am 24. Dezember 2017 | Polydor Records

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Dance - Erschienen am 1. Januar 2011 | Polydor Records

Wer 2011 nichts vom britischen Dubstep-Wunderkind James Blake mitbekommen hat, muss auf dem Mond residiert haben. Zu omnipräsent die Jubelstürme anlässlich seines selbstbetitelten Debütalbums, das dem 22-Jährigen sogar eine Nominierung für den britischen Mercury Prize einbrachte. Und auch wenn er sich nicht gegen PJ Harveys "Let England Shake" durchsetzen konnte: James Blake kreierte 2011 seinen ganz eigenen Klangkosmos. Klar, dass ein solches Erfolgsalbum nicht ohne Neuauflage bleiben darf. Die sogenannte "New Version" erweitert "James Blake" um zwei Tracks, die bisher nur auf Vinyl zu finden waren, sowie die EP "Enough Thunder". Sechs neue Tracks warten hier auf Blake-Jünger, unter anderem die Single mit Bon Iver und das Joni Mitchell-Cover "A Case Of You". Die Songs schließen direkt zum Debüt auf: James Blake beweist sich nach wie vor am Klavier und begeistert mit seiner außergewöhnlichen Stimme. Den melancholischen Songs werden dumpfe, minimalistische Bässe untergerührt. "Once We All Agree" wabert, "Not Long Now" eiert, "We Might Feel Unsound" flimmert, alle auf ihre eigene großartige und besondere Art. Einzig das Duett mit Bon Iver, der Hipster-Overkill schlechthin, hickst, wimmert, kommt vergleichsweise bombastisch daher - und bleibt unter seinem Potenzial. Blake liebt befremdliche Sounds. Leicht verdaulich gestaltet sich "Enough Thunder" keinesfalls. Aber wer hat das schon erwartet nach einem Debütalbum, das im Magen liegt wie Eisbein und gerade deswegen so heftig einschlug? Eingängiges Popgedöns und clubgetränkten Dubstep gibt es schon genug auf dieser Welt. Blake zieht lieber beidem den Betonschuh an und sinkt in tiefes, dunkles Meerwasser hinab. Traut man sich aber, die Luft lange genug anzuhalten und mit Blake abzutauchen, warten ebenso wunderschöne reine Piano-Nummern wie "A Case Of You" und "Enough Thunder" auf einen. Die sechs neuen Songs des Briten beweisen, dass er kein Produkt einer riesengroßen Hypemaschine, sondern ein experimentierfreudiges, schüchternes Talent mit einer unglaublichen Stimme und einem ganz eigenen Weirdo-Charme ist. Sein eigener Kosmos vergrößert sich kontinuierlich. "Enough Thunder" ist der erste Anbau zum Fundament seines Debüts. Möge er ein großes, herrliches Schloss daraus bauen. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 11. Dezember 2020 | Republic Records - Polydor Records

James Blake stünde wohl ohne seine Cover nicht da, wo er heute steht. Gleich zwei der erfolgreichsten Stücke auf seinem Debütalbum, das ihm zum Durchbruch verhalf, stammen ursprünglich gar nicht von ihm selbst: "The Wilhelm Scream" kommt dabei heraus, wenn man dem Bluesrock von Papa James jeglichen Bluesrock entzieht und ihn durch ein Maximum an Electronic-Melancholie ersetzt. Hier stehen sich Cover und Original wunderbar gegenüber: zwei Generationen, Vater und Sohn, mit genau denselben Sorgen und Emotionen, aber vollkommen unterschiedlichen Mitteln, diese Gefühle zu vermitteln. "Limit To Your Love", James Blakes basserfüllte Version des gleichnamigen Songs von Feist, und auch der Fan-Liebling "A Case Of You" von der "Enough Thunder"-EP stammen nicht aus eigener Feder. Wie so viele andere Künstler hat auch James Blake einen Weg gefunden, trotz der Corona-Pandemie und des Konzertverbots für seine Fans zu musizieren. Via Instagram und YouTube konnten diese dem Briten dabei zuschauen, wie er am Klavier unter anderem Stücke von Billie Eilish, Nirvana, Stevie Wonder, Bill Withers, Radiohead oder Ray Charles darbot. Er habe "mehr Zeit an meinem Instrument als am Laptop" verbringen wollen. Folgerichtig ist daraus nun eine EP entstanden, die sechs Coverversionen enthält: "when the party's over" von Billie Eilish, "Atmosphere" von Joy Division, "Never Dreamed You'd Leave In Summer" von Stevie Wonder, "Godspeed" von Frank Ocean, "When We're Older" von Beyoncé und "The First Time Ever I Saw Your Face" von Roberta Flack. Gegen diese Songauswahl gibt es grundsätzlich wenig einzuwenden, schon bei den Originalen handelt es sich um wirklich schöne Stücke. Eingefleischte Fans haben allerdings mit Ausnahme des Beyoncé-Covers alle Songs auch in der James Blake-Version bereits gehört. Überraschungen liefert die EP also wenig. Schade, denn die unerwarteten Cover sind doch meist die besten. Für solche Überraschungen sorgte er bei den Instagram-Konzerten beispielsweise mit einem Nirvana-Cover, das den Alternative Rock/Punk von "Come As You Are" ins Gewand einer delikaten Ballade zwängt. Oder als er mit einer Version von Aquas "Barbie Girl" das Publikum eines seiner Solo-Klavierkonzerte in nervöses Gekicher ausbrechen ließ. Nun spricht die vorhersehbare Tracklist mit Cover-Versionen, die vorher bereits in Livestreams und Konzerten zu hören waren, nicht unbedingt für die EP, aber auch nicht unbedingt dagegen. Viele Hörer werden von diesen Livestreams, Konzerten und YouTube-Uploads überhaupt nichts mitbekommen haben und sich einfach auf eine EP mit Neuinterpretationen von bekannten oder unbekannten Stücken freuen. Diese Neuinterpretationen weichen mehr oder weniger stark von den Originalen ab, innerhalb der EP allerdings lässt sich kaum Variation erkennen. Bis auf das Joy Division-Cover "Atmosphere" sind sämtliche Songs vollständig auf James Blakes Stimme und das Klavier reduziert. Das verleiht der EP einen intimen Charakter und passt zum vorweihnachtlichen Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung. Wie das Artwork andeutet, fühlt es sich ein wenig an, als wohne man einem Privatkonzert des Künstlers bei. Durch sein virtuoses Klavierspiel und seine Stimme, der gerade in den hohen Lagen kaum Grenzen gesetzt sind, ist James Blake den Songs von Größen wie Stevie Wonder und Beyoncé durchaus gewachsen. Letztere hat mit "Otherside" auf dem Soundtrack des "König der Löwen"-Remakes für ein absolutes Highlight gesorgt, das Blake auf "When We're Older" um zwei selbstgeschriebene, romantische Verse erweitert. Noch romantischer geht es auf dem Outro zu. Schon 1973 räumte Roberta Flacks "The First Time Ever I Saw Your Face" völlig zurecht die Hauptpreise bei den Grammys ab und auch knapp 50 Jahre später hat diese Ballade rein gar nichts an ihrer Schönheit eingebüßt. Dass der Brite Balladen wie "The First Time Ever I Saw Your Face" oder "when the party's over" drauf hat und ihm auch Lieder wie "Godspeed" von Frank Ocean keine Probleme bereiten, ist hinlänglich bekannt. Letzteres hat er ja sogar selbst für Frank Oceans Meisterwerk "Blonde" koproduziert. Interessanter ist die Frage, ob und wie James Blake mit Joy Divisions Gothic-Rock klar kommt. Interessanterweise wurde die Kommentar-Funktion unter dem YouTube-Upload des Songs auf dem Kanal des Sängers deaktiviert. Jedermanns Sache scheint dieses Cover also nicht zu sein. So oder so ist es zumindest mutig, sich an eine solche Kult-Band heranzuwagen. Braucht Musik eine Daseinsberechtigung? Zumindest ein Cover sollte bestimmte Voraussetzungen erfüllen, damit sich nicht nachher die Frage stellt, ob es dieses Cover denn nun überhaupt gebraucht hätte. Wer das Original verhunzt, der sollte es lieber gleich bleiben lassen. Selbiges gilt auch für den, der nur kopiert und dem Original nichts originelles hinzufügt. Im besten Fall gilt das Cover dem Original mindestens als ebenbürtig, wertet es sogar auf und enthält die persönliche Note des neu-interpretierenden Künstlers. Grandios umgesetzt hat James Blake diese optimale Form der musikalischen Interpretation damals mit seiner Klavier-Version von Joni Mitchells "A Case Of You". Trotz der Menge an neuen Anwärtern auf der EP bleibt dies sein bestes Cover. Ob "Covers" nun eine Empfehlung verdient, hängt vom Adressaten ab. Wer mit Klavierballaden, James Blake allgemein oder seiner musikalisch soften Seite (ja, er hat tatsächlich auch eine andere Seite!) nichts anfangen kann, lässt getrost die Finger davon. Unvoreingenommenen Hörern aber, denen James Blakes Klavier-Interpretationen nicht bekannt sind, lässt sich die "Covers"-EP gerade für die in dieser Jahreszeit hoffentlich reichlich vorhandenen besinnlichen Stunden definitiv empfehlen. © Laut
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Electronic - Erschienen am 10. Oktober 2010 | R&S Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 20. August 2021 | Republic Records

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