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Die Alben

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Rock - Erschienen am 12. Januar 2009 | Parlophone UK

Booklet Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music - Mercury Prize Selection
Obwohl sich schon David Bowie in den 70ern als Ziggy Stardust inszenierte, scheint die Idee des Alter Egos aktuell wieder very en vogue. Beyoncé macht zwischen Party und Soul halbe halbe, Mariah Carey pusht mit "The Emancipation Of Mimi" ihr Off-Celebrity-Ich … und nun muss man auch bei Bat For Lashes die dissoziative Persönlichkeitsstörung attestieren. Statt müder Marketingfinte ist das Zwei-Wesen-Konzept von "Two Suns" allerdings vor allem Ehrerbietung an die Artschool-Vergangenheit von Mastermind Natasha Khan. Und an die jüngeren Sagen eines David Lynch. Der hier angeführte Dualismus aus blonder Femme Fatale und spirituellem wilden Ich verweist nämlich deutlich auf "Mulholland Drive". Zwingend rezeptionsrelevant ist das zum Glück nicht – die Zaubertricks, die der zweite Bat For Lashes-Langspieler vollführt, sind ohnehin nicht völlig zu dechiffrieren. Gut möglich sogar, dass die Britin halbpakistanischer Abstammung wie schon 2007 mit "Fur And Gold" nichts weniger als das Popmärchen des Jahres erzählt. In London, New York und dem kalifornischen Joshua Tree Nationalpark fand sie im vergangenen Jahr Inspiration. Dieser Antagonismus aus Stadt und Wüste äußert sich, im Gegensatz zur angeführten Persönlichkeitsspaltung, auch musikalisch. Mehrfach fühlt man sich an Sierra Casadys Ausflug mit den Metallic Falcons erinnert, wenn in "Travelling Woman", "Sleep Alone" und "Peace Of Mind" rostige Saiten am Lagerfeuer, Maracas und gar Gospel-Chöre Kontrapunkte zum bekannten Mystic Pop setzen. Der fußt nicht mehr länger auf virtuosem Cembalospiel, sondern nutzt verstärkt das ganze Klangspektrum. Für Drumarbeit und Beat-Programmierung etwa zeichnen die Experimentalisten Yeasayer verantwortlich. Die Brooklyner liefern das wandlungsfähige Fundament, auf dem sich eine Fülle aus atmosphärischen Soundbits ausbreitet: Piano, Synths, Vintage-Orgel, Mandoline, Streicher. Trotz einer noch gestiegenen Ereignishaftigkeit (siehe den Drumgalopp in "Siren Song") gerät Khans Podiumsplatz aber zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Zwischen Kate Bush und Björk angelegt, hat ihr Organ einen ungeheuren Reifegrad erreicht. Der Bat For Lashes-Kopf wechselt mit Leichtigkeit zwischen Arie und Native-American-Gesängen, lässt der 80s-Synth-Ballade "Daniel" eine samtige Liebe entspringen und setzt den spooky Hexensabbath "Two Planets" glaubwürdig in Szene. Hier hat offensichtlich jemand den Unterschied zwischen intensiv und forciert verstanden. Ein Duett mit Scott Walker beschließt das Album ganz im Stil des Club Silencio in besagtem "Mulholland Drive": unheimlich und sehnsüchtig, unmittelbar ergreifend und undurchdringlich zugleich. Khans Zweitwerk ist reich an künstlerischer Kraft und ziemlich wahrscheinlich der zurzeit spannendste Popwurf aus Großbritannien ... ach was: Platte des Jahres! © Laut
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Rock - Erschienen am 15. Oktober 2012 | Parlophone UK

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Ein Kritikerdilemma, wenn man bei den beiden Vorgängern bereits mit Superlativen um sich geschossen hat. Wie der Rückblick zeigt, allerdings allemal berechtigte: Zweifach zur UK-Platte des Jahres nominiert, mit mystifiziertem Dramatic Pop die Hürde Konzeptalbum locker genommen, Kreise zwischen Adele-Mainstream und Eastwilliamsköln souverän eingenommen – Bat For Lashes hat sich mit lediglich zwei Langspielern selbst als Meilenstein gesetzt. Ergo nahm sich der Act, der eigentlich Natasha Khan heißt, eine Auszeit. Vieles, was sich über Jahrzehnte aufgestaut hatte, war gesagt, komponiert und vorgetragen worden, und schnöde Tourgeschichten seien nie ihr Sujet gewesen, wie sie sagt. Mit diesem Gefühl zog sich die Britin in ihre Brightoner Wohnung zurück. Plante ihren alten Lehrerinnenjob anzunehmen, überdachte ein Engagement in einem Krankenhaus und widmete sich ansonsten der Gartenpflege. Als sie wieder zu schreiben begann, setzten nur folgerichtig Stress und Blockade ob der mittlerweile riesigen Erwartungshaltung ein. In ihrem Moleskine aus jener Periode finden sich zahlreiche Skizzen von bedrohlichen Gestalten. Zwischen den Zeilen die panikgefütterte Idee: Aufhören, Aussteigen, Mutter werden. Dass nun drei Jahre nach "Two Suns" doch die dritte LP von Bat For Lashes vorliegt, ist daher alles andere als selbstverständlich. Welche Leichtigkeit aus jedem Stück "The Haunted Man" durchklingt, sogar noch weniger - erwähnte Schreibschwierigkeiten ("I worked my bloody arse off") hört man in keiner Sekunde heraus. Dass dieses Album wie seine Vorläufer als weiterer Meilenstein in die Jahrbücher eingehen wird, ist dann eigentlich nur noch erstaunlich. "The Haunted Man" listet Beck, Dave Sitek, den langjährigen PJ Harvey-Kollaborateur Rob Ellis sowie Adrian Utley (Portishead) als Ideengeber bzw. Feature-Gäste. Trotzdem entsteht nie der Eindruck eines von extern verlenkten Stückwerks. Vielmehr hat die Bat For Lashes-Stimme in mühevoller Detailarbeit ihre Fähigkeiten als beeindruckende Sängerin, herausragende Songwriterin und versierte Arrangeurin perfektioniert. Auf sehr selbstbewusste Weise präsentiert sie sich nicht nur auf dem Cover-Artwork, auch ihr untrügliches Gespür für den Vier-Minuten-Mikrokosmos macht jeden Song zur Überzeugungstat. Allen voran der unübertroffene Titeltrack: Zur Eröffnung ein wenig Micro House-Geschnipsel, dann geht ein folkloristischer Männerchor mit Marching Drums auf große Fahrt, bis schließlich gleisende Synthie-Fanfaren, jubilierende Violinen und Khans euphorisches Timbre die Philharmonien der Welt für sich reklamieren. Bat For Lashes ist als nokturne Landschaftsarchitektin zwischen Synthiepop, Orchester, Gospel, Elektronica und Vocal Storytelling endgültig erwachsen geworden. Die gewonnene Reife erlaubt es ihr, Musik zu produzieren, die ungezwungen, fast leicht klingt, obgleich Monate oder Jahre Feinschliff dafür nötig waren. Zwingend ist jedoch das übergeordnete Ziel: überdauerndes wie bewegendes Popmomentum zu schaffen. Mystische bis esoterische Konzepte oder hippe Andersartigkeit in memoriam Zielgruppe dürfen nicht länger sekundieren. Keine verwunschenen Wälder mehr, kein Indianerschmuck und keine Identitätsstörung. Stattdessen steht Natasha Khan auf dem Frontcover und trägt einen Mann. In schwarzweiß, unbekleidet und ungeschminkt, scheinbar unbeschwert. Mit diesem Selbstvertrauen transponiert sie musikalische Phänomene. Seien es die Witch House-Bassdrum'n'Claps in "Marilyn" oder die Weirdo-Psychedelica von "Oh Yeah" – bei Bat For Lashes dienen Sounddesign und kulturelle Techniken lediglich als Werkzeug für den Aufbau des eigenen Opus. Damit liefert die Ausnahmekünstlerin von neuem das Referenz-Popalbum für Herbst und Winter. Bleibt bloß zu hoffen, dass der Kinderwunsch noch ein paar Fulllengths warten kann. © Laut
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Rock - Erschienen am 2. Juli 2007 | Parlophone UK

Auszeichnungen Mercury Prize Selection
Ohne den festen Glauben an eine Welt hinter der Immanenz des Alltags, ohne Erinnerungen an ganz besondere Augenblicke, wären wir da noch Menschen? Fällt die Suche nach bleibenden Glücksmomenten weg, nach Liebe und Seelenverwandtschaft, fehlt auch das Motiv, tagtägliche Routinen zu bewältigen. "Fur And Gold" ist eine dunkle Ode an diesen Antrieb. An das, was uns in Bewegung hält. Nach Im Traum versinken am Strand und gebrochenen Herzen klingt das Debüt Natasha Khans, die sich vorzugsweise mit Pfauenkostüm, Tigerpelz oder Hirschgeweih inszeniert. Und nach Halloween als kleines Kind. Der raum- wie zeitlose Gesang der britischen Halbpakistanerin besitzt ein Ausdrucksvermögen, das vor Fernsucht den Boden unter den Füßen zu entziehen vermag. Ihr Organ baut Analogien zu Björk, PJ Harvey und Tori Amos, zu Róisín Murphy, den CocoRosies und Siouxsie Sioux auf - und begegnet jeder Referenz mindestens auf Augenhöhe. Seit der Mercury Prize-Nominierung im Juli 2007 geht die Runde von der Sagenhaftigkeit der live auf vier Musikerinnen erweiterten Formation. Schon vorher campierten Thom Yorke und Devendra Banhart auf Khans Türschwelle und überhäuften die 28-Jährige mit Fanbriefen. Ein entrücktes Klavier irrlichtert vor Kaminknistern, ein Gänsehaut-Cembalo hängt im Wind, Streicher schmelzen im Kerzenschein einer Brüder-Grimm-Erzählung. Ein verwunschener Magnetismus aus Maracas, Vibraphon und jener transzendenten, in Hall gekleideten Stimme prägen diesen außergewöhnlichen Indiespuk, der die Aufmerksamkeit immer tiefer in geisterhafte Märchenwälder driften lässt. Traumwanderschaft besaß selten solch hypnotische Magie. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. September 2019 | Bat For Lashes

Es gibt Künstler, denen das Revival der 80er Jahre besonders gut steht. Mit Retro-Keyboards, Saxophonsolos und Gated-Reverb-Effekt bietet Bat For Lashes auf ihrem Album Lost Girls allerlei, nur nichts Kitschiges. Vielleicht liegt der Grund darin, dass diese verschiedenen Utensilien seit über einem Jahrzehnt dazu beitragen, allmählich ein barockes Elektro-Pop-Universum aufzubauen. Bat For Lashes aka Natasha Khan macht immer nur einen Schritt nach dem anderen und ihren ersten Versuch hatte sie mit dem von schlüpfrigem Kammerfolk geprägten Fur and Gold (2007) gemacht. Dort lagen schon die Keime dieses fünften Opus verborgen: schwerelose Sopranstimme, grenzenlose Fantasie und klangfarbenreiche Instrumente. Sie wurde unmittelbar und ununterbrochen mit Kate Bush verglichen. Heutzutage geht die Tendenz eher dahin, sie mit zeitgenössischen Künstlern in eine Reihe zu stellen, CHVRCHES oder Ladytron etwa – ihren Stil erkennt man unter anderem an den zahllosen Synthesizern und dem ansteckenden Groove. Dennoch gilt der erste Vergleich auch heute noch, obwohl sich der Stil inzwischen verändert hat. Beide, Bush wie auch Khan, tendieren zu Ambivalenzen: bei beiden Sängerinnen sind Begehren, Melancholie und Frauenstärke nicht nur ein wichtiges Thema, sondern sie haben auch etwas Doppelbödiges, und dies kommt eben durch eine zwischen Seufzern und dahin schwebenden Melodien extrem nuancierte Stimmkraft zum Ausdruck. Dieser zurückhaltende Gesang ist typisch für Lost Girls, für die Instrumente gelten jedoch andere Regeln – bei der auf Sexualität bezogenen Allegorie in The Hunger kombiniert Khan ein majestätisches Orgelspiel mit funkigen Synkopen in der wummernden Bassline und vermittelt treffend, wie dringend es ist. Dieses fünfte Album mit dem köstlichen Retroflair surft weitab von den derzeitigen politisch-sozialen Unruhen – ein empfehlenswerter Abstecher in ferne Gegenden. © Alexis Renaudat/Qobuz
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HI-RES19,99 Fr.
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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Juli 2016 | Parlophone UK

Hi-Res
Das Universum von Bat For Lashes ist mit allem ausgestattet, was es braucht, um Meisterwerke hervorzubringen. ​Die britische Sängerin und Produzentin Natasha Khan schrieb das Drehbuch zu und führte Regie bei einem Kurzfilm, als sie Inspiration für ein neues Album suchte. Es trägt den Namen The Bride und entstand zwischen LA, London, ihrer Heimatstadt Brighton und Woodstock in New Jersey (wo sich auch ihr Studio befindet) auf eine sehr spezielle Art und Weise, wie auch die ersten Singles, die in Kirchen gedreht wurden. Es erzählt die traurige Geschichte einer jungen Braut, die ihren Angetrauten am Tag ihrer Hochzeit durch einen Autounfall verliert. Zwischen hallenden Elementen und beinahe munterem Singsang bleibt das Album wunderschön, was die geniale künstlerische Arbeit unter Beweis stellt. Der Produzent (Nick Mulvey) and der Musiker Ben Christophers trugen ihr Bestes zu diesem Konzeptalbum bei und machten es zu einem in sich geschlossenen Opus voll Melancholie und Schönheit. © AR/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 3. Februar 2020 | Bat For Lashes

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Juli 2016 | Parlophone UK

Exploring femininity in all its personas is a major part of Bat for Lashes' music, and never more so than on The Bride. On Natasha Khan's fourth album, the titular character undergoes a more dramatic transformation than most brides do at their weddings: After her fiance is killed in a car accident en route to the wedding, she flees the church and goes on her honeymoon alone. It's a more single-minded concept than some of Bat for Lashes' other albums, and since Khan's music is as theatrical as it is vulnerable, it should be a perfect fit. However, The Bride's journey through romance, horror, grief, and healing is more subdued than might be expected. The album begins vividly: Bedecked in fluttering harps and some of Khan's loveliest vocals yet, "I Do" has all the showy nuptial romance of a petal-strewn aisle. It's so incredibly sweet that it feels like it's tempting fate, offering the perfect setup for the brewing terror on "In God's House," as well as the slow-building drama of "Joe's Dream" and the hallucinatory panic of "Honeymooning Alone," both of which give the death-obsessed pop of the '50s and '60s a highbrow update. Depending on listeners' patience, however, The Bride's slower second half may be hypnotic or dreary. To trace the arc from mourning to recovery, Khan relies on ballads that range from bitter ("Never Forgive the Angels") to empowering ("I Will Love Again," which sounds more like the kind of fare Adele or Christina Aguilera would sing). And though she gives the bride a surprisingly happy ending with "In Your Bed" -- which finds the character wanting to stay in her lover's arms rather than go out on the town -- it feels like her story is missing several chapters. Similarly, The Bride often feels like a missed opportunity to revisit the drama Bat for Lashes delivered so ably on Two Suns. Khan rectifies this somewhat on more mystical songs like the witchy invocation of "Widow's Peak" and "Close Encounters," an eldritch lovers' meeting that recalls Wuthering Heights (both the book and the Kate Bush song). Still, it's hard not to want Bat for Lashes to go further down this path; while Khan used restraint eloquently on The Haunted Man, The Bride is beautifully crafted, but not always thrilling. © Heather Phares /TiVo
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Alternativ und Indie - Erschienen am 28. September 2020 | Bat For Lashes

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Alternativ und Indie - Erschienen am 29. Mai 2009 | Manimal Vinyl Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 5. August 2019 | Bat For Lashes

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Rock - Erschienen am 20. Juli 2012 | Parlophone UK

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Alternativ und Indie - Erschienen am 2. September 2019 | Bat For Lashes

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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. Juni 2019 | Bat For Lashes

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Rock - Erschienen am 3. April 2009 | Parlophone UK

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Pop - Erschienen am 15. Februar 2008 | Parlophone UK

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Rock - Erschienen am 4. September 2009 | Parlophone UK

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Alternativ und Indie - Erschienen am 7. Juni 2016 | Warner Records

Alternativ und Indie - Erschienen am 8. Juni 2010 | MANIMAL VINYL RECORDS

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Rock - Erschienen am 27. Februar 2009 | Parlophone UK

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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. August 2019 | Bat For Lashes

Der Interpret

Bat For Lashes im Magazin