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Die Alben

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Reggae - Erschienen am 28. Februar 2020 | Rimas Entertainment LLC

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
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Aus aller Welt - Erschienen am 27. November 2020 | Rimas Entertainment LLC

Es gibt derzeit keinen lateinamerikanischen Künstler wie Bad Bunny. Der Puertoricaner veröffentlichte am Abend von Thanksgiving sein drittes Album im selben Jahr und reitet eine unvergleichliche Erfolgswelle. Nach zwei Genre-Klassikern ("X100Pre" und "YHLQMDLG") legt er noch einmal nach und kuratiert seine bisher wildeste und vielfältigste Sammlung an Sad-Bangern: Einen Fuß im Reggaeton, einen in der Welt. Dabei bildet der klassische Pop-Rap-Banger immer noch ein Fundament für das Projekt. Zwischen allem farbenfrohen Experimentieren macht Bad Bunny eben einfach Musik, die Spaß macht, eingängige und temporeiche Reggaeton-Jams mit viel Timbre und Atmosphäre. Der hypnotische Nightride von "Daikiti" stürmte ja schon im Voraus die globalen Charts, aber auch Nummern wie "Hoy Cobré" und "Booker T" wecken Sehnsucht nach Strandparties in einem Jahr mit sehr wenig Strand und sehr wenig Party. Die Formel, als ließe man Hector El Fathers Urbano-Gefühl auf das Lyrical Lemonade-Gefühl fallen, funktioniert für diese Stampfer herausragend und macht die Tracklist kurzweilig und fluffig. Aber der eigentliche Kern der Affäre ist doch die Kernkompetenz des MCs: Bad Bunny ist diebisch froh darüber, die Erwartungen an einen puertoricanischen Künstler komplett zu unterwandern und dann doch wieder seiner Nachbarschaft eisern treu zu bleiben. Er schreibt ganze Songs in einer raubeinigen Emo-Trap-Gangart und trägt Nagellack und Goth-Klamotten wie der untypischste Rockstar, aber erdet "Yo Visto Asi" dann wieder in geradlinige Reggaeton-Grooves. Vielleicht kommen schwächere Momente zustande, wenn er auf Nummern wie "La Droga" seine Juice WRLD- und Lil Peep-Einflüsse etwas zu sehr nach außen treten lässt und etwas weniger einzigartige Musik produziert als auf dem Rest dieser Platte. Denn wenn ihm der Spagat zwischen den Musikwelten gelingt, kommen Großtaten wie der Pop-Smash "Maldita Pobreza" und seine Arena-taugliche Überhook über Armut und soziale Ungerechtigkeit zustande. Oder "La Noche De Anoche", ein sphärischer Trap-Slowburn, der in bester "Con Alutra"-Manier Rosalía und einen Latin Trap-Knock in taubste Xanax-Gefilde entführt. Damit sind die Highlights nicht einmal auserzählt: "To Mudoste" fusioniert puertoricanische Drumbeats mit 80er-Glamour, "Trellas" zeigt Bad Bunnys imposante Vocal-Reichweite auf einem minimalen Gitarren-Strumming, das man auch in die Britpop-Ecke hätte schieben können, und auf "Sorry Papi" rekrutiert er Awful Records-Weirdo ABRA für einen psychedelischen Alt-RnB-Crooner. Dazu kommen immer wieder interessante Produktionstricks, liebevoll ausgearbeitete Soli und Interludes, die effektiv durch die Tracklist führen. Mal leiten Blechbläser um, dann eine Mundharmonika aus. Bad Bunny zieht derzeit alle Register aus einer Musikwelt, die westlichen Ohren immer noch viel zu eindimensional vorkommt. Die Vielfalt und rohe Kompetenz, mit der sich der Weltstar hier durch seinen eigenen Kosmos tobt, beeindruckt nicht nur als Latin Trap-Album, sondern als Gesamt-Statement einer globalen Ästhetik, die zurecht mit jedem neuen Release ein paar neue Ohren entdeckt. Wer sich auf "El Ultimo Tour Del Mundo" einlässt, muss allerdings die eigenen Stereotypen möglicherweise aufgeben. © Laut
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Lateinamerika - Erschienen am 11. Oktober 2018 | OVO Sound - Warner Records

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Wie ernst ist jemand zu nehmen, der sich den Künstlernamen Bad Bunny gibt und vor allem mit Gastplätzen bei Cardi B und J Balvin in den Mainstream gehievt wurde? Latin Trap nennt sich das Genre, für das Bad Bunny das Paradebeispiel sein will. Mit vier Milliarden Views auf YouTube, aber bisher ohne offizielles Studioalbum. Es wäre leicht, diesen Trend nicht weiter ernst zu nehmen, doch dann würde man übersehen, dass Bad Bunnys Debüt "X 100PRE" ein vielseitiges, ambitioniertes Manifest über die Möglichkeiten und klanglichen Facetten der lateinamerikanischen Hip-Hop-Welt darstellt. Das fängt bei seinem eigenwilligen Vocal-Stil an. Eine tiefe Stimme, melodisch aber casual in Szene gesetzt und zumeist mitsamt leichtem Slur in verschwommenes Autotune getränkt. Ein Sound, wie man ihn von Future oder den älteren Young Thug-Projekten kennt, aber doch in der Intonation und Verwendung einzigartig. Vielleicht leistet hier die Sprachbarriere ihren Beitrag, aber es fühlt sich in den dynamischen Pattern sehr lebhaft an, ansteckend und catchy. So mancher Titel klingt in der 15 Anspielstationen langen Tracklist zwar doch ein bisschen generisch, wie die recht austauschbaren Reggaeton-Crooner "Si Estuviésemos Juntos" oder "¿Quién tú eres?". Dennoch: Gerade im Vergleich zu zeitgenössischen Artists wie J Balvin oder Ozuna zeigt sich Bad Bunny vermehrt von einer experimentierfreudigen Seite. Auf "200 MPH" lässt er sich von Diplo einen Trap-Beat nach Florida-Art schrauben, "Otra Noche En Miami" spielt mit Synthwave-Produktionstricks, "Tenemos Que Hablar" integriert eine (zugegeben etwas kitschige) Pop-Punk-Gitarrenline und "Caro" wagt es doch tatsächlich, ein Vocal-Sample von Enrique Iglesias zu einem überraschend ruppigen Reggaeton-Banger zu flippen. Doch die wahren Highlights lauern in der zweiten Albumhälfte, in der Bad Bunny die Intensität mit einem tiefen Griff in die Trickkiste noch mal zwei Stufen hochdreht. "Solo De Mi" fährt eine griffige Dancehall-Drumline und melancholische Synthesizer auf, doch der Beatbreak im letzten Drittel kommt so abrupt und eindringlich, dass es so manchen Club in Ekstase versetzen dürfte. In der zweiten Hälfte von "La Romana" treffen Flöten und Ambient-Sounds auf eine der treibendsten Drumlines in jüngerer Vergangenheit. Und so albern der Fakt auch ist, dass da gerade Drake auf spanisch singt, fühlt sich "MIA" als Album-Closer trotzdem wie ein triumphaler Moment der Anerkennung lateinamerikanischer Musik im internationalen Mainstream an. "X 100PRE" ist ein Mood-Album mit vielseitigen, treibenden Beats, einem hungrigen und dynamischen Performer und einem bestechend eingängigen Sound. © Laut
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 23. Dezember 2018 | Rimas Entertainment LLC

Wie ernst ist jemand zu nehmen, der sich den Künstlernamen Bad Bunny gibt und vor allem mit Gastplätzen bei Cardi B und J Balvin in den Mainstream gehievt wurde? Latin Trap nennt sich das Genre, für das Bad Bunny das Paradebeispiel sein will. Mit vier Milliarden Views auf YouTube, aber bisher ohne offizielles Studioalbum. Es wäre leicht, diesen Trend nicht weiter ernst zu nehmen, doch dann würde man übersehen, dass Bad Bunnys Debüt "X 100PRE" ein vielseitiges, ambitioniertes Manifest über die Möglichkeiten und klanglichen Facetten der lateinamerikanischen Hip-Hop-Welt darstellt. Das fängt bei seinem eigenwilligen Vocal-Stil an. Eine tiefe Stimme, melodisch aber casual in Szene gesetzt und zumeist mitsamt leichtem Slur in verschwommenes Autotune getränkt. Ein Sound, wie man ihn von Future oder den älteren Young Thug-Projekten kennt, aber doch in der Intonation und Verwendung einzigartig. Vielleicht leistet hier die Sprachbarriere ihren Beitrag, aber es fühlt sich in den dynamischen Pattern sehr lebhaft an, ansteckend und catchy. So mancher Titel klingt in der 15 Anspielstationen langen Tracklist zwar doch ein bisschen generisch, wie die recht austauschbaren Reggaeton-Crooner "Si Estuviésemos Juntos" oder "¿Quién tú eres?". Dennoch: Gerade im Vergleich zu zeitgenössischen Artists wie J Balvin oder Ozuna zeigt sich Bad Bunny vermehrt von einer experimentierfreudigen Seite. Auf "200 MPH" lässt er sich von Diplo einen Trap-Beat nach Florida-Art schrauben, "Otra Noche En Miami" spielt mit Synthwave-Produktionstricks, "Tenemos Que Hablar" integriert eine (zugegeben etwas kitschige) Pop-Punk-Gitarrenline und "Caro" wagt es doch tatsächlich, ein Vocal-Sample von Enrique Iglesias zu einem überraschend ruppigen Reggaeton-Banger zu flippen. Doch die wahren Highlights lauern in der zweiten Albumhälfte, in der Bad Bunny die Intensität mit einem tiefen Griff in die Trickkiste noch mal zwei Stufen hochdreht. "Solo De Mi" fährt eine griffige Dancehall-Drumline und melancholische Synthesizer auf, doch der Beatbreak im letzten Drittel kommt so abrupt und eindringlich, dass es so manchen Club in Ekstase versetzen dürfte. In der zweiten Hälfte von "La Romana" treffen Flöten und Ambient-Sounds auf eine der treibendsten Drumlines in jüngerer Vergangenheit. Und so albern der Fakt auch ist, dass da gerade Drake auf spanisch singt, fühlt sich "MIA" als Album-Closer trotzdem wie ein triumphaler Moment der Anerkennung lateinamerikanischer Musik im internationalen Mainstream an. "X 100PRE" ist ein Mood-Album mit vielseitigen, treibenden Beats, einem hungrigen und dynamischen Performer und einem bestechend eingängigen Sound. © Laut
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Aus aller Welt - Erschienen am 30. Oktober 2020 | Rimas Entertainment LLC

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Aus aller Welt - Erschienen am 10. Mai 2020 | Rimas Entertainment LLC

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Reggae - Erschienen am 31. Mai 2019 | Rimas Entertainment LLC

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Reggae - Erschienen am 21. November 2019 | Rimas Entertainment LLC

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Reggae - Erschienen am 11. April 2017 | Hear This Music

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Reggae - Erschienen am 14. Februar 2020 | Rimas Entertainment LLC

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Aus aller Welt - Erschienen am 15. Februar 2018 | Rimas Entertainment LLC

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Aus aller Welt - Erschienen am 8. Dezember 2016 | Rimas Entertainment LLC

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Aus aller Welt - Erschienen am 6. Juli 2017 | Rimas Entertainment LLC

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Aus aller Welt - Erschienen am 21. August 2019 | Rimas Entertainment LLC.

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Aus aller Welt - Erschienen am 22. Februar 2018 | Rimas Entertainment LLC

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Aus aller Welt - Erschienen am 1. Dezember 2017 | Rimas Entertainment LLC

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Aus aller Welt - Erschienen am 14. Dezember 2018 | Rimas Music

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Aus aller Welt - Erschienen am 21. August 2018 | Rimas Entertainment LLC

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Reggae - Erschienen am 14. Oktober 2020 | Rimas Entertainment LLC

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Aus aller Welt - Erschienen am 2. Januar 2017 | Rimas Entertainment LLC