Kategorie:
Warenkorb 0

Ihr Warenkorb ist leer

Frieder Bernius - Zelenka : Missa Sancti Josephi, ZWV 14

Mes favoris

Cet élément a bien été ajouté / retiré de vos favoris.

Zelenka : Missa Sancti Josephi, ZWV 14

Barockorchester & Kammerchor Stuttgart, Frieder Bernius

Digitales Booklet

Verfügbar in
logo Hi-Res
24-Bit 48.0 kHz - Stereo

Musik-Streaming

Hören Sie dieses Album mit unseren Apps in hoher Audio-Qualität

Hören Sie dieses Album im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit den Qobuz-Apps

Download

Wählen Sie die Audio-Qualität

Um das Album zu diesem Preis zu kaufen, abonnieren Sie Sublime+

Unter den rund zweihundert Werken, die wir von Zelenka kennen, gehören nur ein Dutzend nicht zur Gattung der Sakralmusik; sein Gesamtwerk besteht daher aus zahlreichen Messen, Oratorien, Requiems, Psalmen, Litaneien, Tedeums und Magnifikats. Er schrieb diese Meisterwerke alle während seines Dienstes am sächsischen Hof in Dresden, wo er auch den größten Teil seines Lebens, von 1710 bis zu seinem Tod, verbrachte. Es scheint, als hätten die beiden aufeinanderfolgenden Herrscher seine Kunst sehr geschätzt. Damit waren sie nicht allein: ein gewisser Bach, mit Vornamen Johann Sebastian, brachte ihm so viel Bewunderung entgegen, dass er ihn gelegentlich beherbergte und auch einige seiner Werke kopierte (oder von einem seiner Söhne kopieren ließ). Erst lange nach seinem Tod wurde Zelenkas Musik wieder bekannt, insbesondere dank der Bemühung Smetanas, der sich dafür einsetzte, Musiker tschechischer Herkunft hervorzuheben. Zelenkas Kompositionsstil zeichnet sich durch äußerst kühne Harmonien und ungebräuchliche chromatische Färbungen in einem großen Schmelztiegel verschiedenster nationaler Einflüsse aus: norddeutsch natürlich in der kontrapunktischen Strenge und italienisch in der melodischen Fülle. Darüber hinaus sind bei ihm – wenn auch viel seltener – auch schon böhmische und mährische Anklänge vorhanden, nämlich in den charakteristischen Melismen, die man nur bei nationalen tschechischen Komponisten – allen voran Smetana – antrifft. Wir hören hier seine Missa Sancti Josephi, die 1732 geschrieben wurde – also ein Werk aus der Reifezeit des Komponisten – sowie zwei Psalmen von großer Originalität aus dem Jahr 1725. Der außergewöhnliche Frieder Bernius leitet seine beiden Stuttgarter Ensembles, den Kammerchor und das Barockorchester, die er auf ein internationales Niveau geführt hat. Die Messe erlebt hier ihre diskographische Weltpremiere. © SM/Qobuz

Weitere Informationen

Zelenka : Missa Sancti Josephi, ZWV 14

Frieder Bernius

launch qobuz app Ich habe die Qobuz Desktop-Anwendung für Windows / MacOS bereits heruntergeladen Öffnen

download qobuz app Ich habe die Qobuz Desktop-Anwendung für Windows / MacOS noch nicht heruntergeladen Downloaden Sie die Qobuz App
Im Webplayer abspielen

Kopieren Sie den folgenden Link, um das Album zu teilen

Sie hören derzeit Ausschnitte der Musik.

Hören Sie mehr als 40 Millionen Titel mit unseren Streaming-Abonnements

Hören Sie dieses Album und mehr als 40 Millionen weitere Titel mit unseren Streaming-Abonnements.

Missa Sancti Josephi, ZWV 14 (Jan Dismas Zelenka)

1
I. Kyrie 00:04:44

Daniel Taylor, Alto - Julia Lezhneva, Soprano - Kammerchor Stuttgart - Barockorchester Stuttgart - Frieder Bernius, Conductor - Jan Dismas Zelenka, Composer

© 2018 Carus - ℗ 2018 Carus

2
II. Gloria in excelsis Deo 00:02:17

Julia Lezhneva, Soprano - Daniel Taylor, Alto - Tilman Lichdi, Tenor - Jonathan Sells, Bass - Kammerchor Stuttgart - Barockorchester Stuttgart - Frieder Bernius, Conductor - Jan Dismas Zelenka, Composer

© 2018 Carus - ℗ 2018 Carus

3
III. Et in terra pax 00:02:50

Julia Lezhneva, Soprano - Daniel Taylor, Alto - Jonathan Sells, Bass - Kammerchor Stuttgart - Barockorchester Stuttgart - Frieder Bernius, Conductor - Jan Dismas Zelenka, Composer

© 2018 Carus - ℗ 2018 Carus

4
IV. Laudamus te 00:05:10

Julia Lezhneva, Soprano - Daniel Taylor, Alto - Tilman Lichdi, Tenor - Jonathan Sells, Bass - Barockorchester Stuttgart - Frieder Bernius, Conductor - Jan Dismas Zelenka, Composer

© 2018 Carus - ℗ 2018 Carus

5
V. Qui tollis 00:02:43

Kammerchor Stuttgart - Barockorchester Stuttgart - Frieder Bernius, Conductor - Jan Dismas Zelenka, Composer

© 2018 Carus - ℗ 2018 Carus

6
VI. Qui sedes 00:02:04

Julia Lezhneva, Soprano - Daniel Taylor, Alto - Tilman Lichdi, Tenor - Jonathan Sells, Bass - Kammerchor Stuttgart - Barockorchester Stuttgart - Frieder Bernius, Conductor - Jan Dismas Zelenka, Composer

© 2018 Carus - ℗ 2018 Carus

7
VII. Quoniam tu solus sanctus 00:03:48

Julia Lezhneva, Soprano - Barockorchester Stuttgart - Frieder Bernius, Conductor - Jan Dismas Zelenka, Composer

© 2018 Carus - ℗ 2018 Carus

8
VIII. Cum Sancto Spiritu 00:03:06

Kammerchor Stuttgart - Barockorchester Stuttgart - Frieder Bernius, Conductor - Jan Dismas Zelenka, Composer

© 2018 Carus - ℗ 2018 Carus

9
IX. Sanctus 00:02:09

Julia Lezhneva, Soprano - Daniel Taylor, Alto - Tilman Lichdi, Tenor - Kammerchor Stuttgart - Barockorchester Stuttgart - Frieder Bernius, Conductor - Jan Dismas Zelenka, Composer

© 2018 Carus - ℗ 2018 Carus

10
X. Benedictus 00:03:29

Julia Lezhneva, Soprano - Barockorchester Stuttgart - Frieder Bernius, Conductor - Jan Dismas Zelenka, Composer

© 2018 Carus - ℗ 2018 Carus

11
XI. Osanna 00:00:50

Kammerchor Stuttgart - Barockorchester Stuttgart - Frieder Bernius, Conductor - Jan Dismas Zelenka, Composer

© 2018 Carus - ℗ 2018 Carus

12
XII. Agnus Dei 00:02:20

Daniel Taylor, Alto - Tilman Lichdi, Tenor - Kammerchor Stuttgart - Barockorchester Stuttgart - Frieder Bernius, Conductor - Jan Dismas Zelenka, Composer

© 2018 Carus - ℗ 2018 Carus

13
XIII. Dona nobis pacem 00:03:31

Daniel Taylor, Alto - Julia Lezhneva, Soprano - Kammerchor Stuttgart - Barockorchester Stuttgart - Frieder Bernius, Conductor - Jan Dismas Zelenka, Composer

© 2018 Carus - ℗ 2018 Carus

De profundis, ZWV 50 (Jan Dismas Zelenka)

14
I. De profundis 00:04:55

Jonathan Sells, Bass - Sönke Tams Freier, Bass Baritone (Kammerchor) - Mathis Koch, Bass Baritone (Kammerchor) - Barockorchester Stuttgart - Frieder Bernius, Conductor - Jan Dismas Zelenka, Composer

© 2018 Carus - ℗ 2018 Carus

15
II. Si iniquitates 00:02:19

Jonathan Sells, Bass - Kammerchor Stuttgart - Barockorchester Stuttgart - Frieder Bernius, Conductor - Jan Dismas Zelenka, Composer

© 2018 Carus - ℗ 2018 Carus

16
III. Sustinuit 00:03:49

Daniel Taylor, Alto - Tilman Lichdi, Tenor - Barockorchester Stuttgart - Frieder Bernius, Conductor - Jan Dismas Zelenka, Composer

© 2018 Carus - ℗ 2018 Carus

17
IV. Et ipse redimet 00:00:24

Kammerchor Stuttgart - Barockorchester Stuttgart - Frieder Bernius, Conductor - Jan Dismas Zelenka, Composer

© 2018 Carus - ℗ 2018 Carus

18
V. Requiem aeternam 00:01:39

Jonathan Sells, Bass - Kammerchor Stuttgart - Barockorchester Stuttgart - Frieder Bernius, Conductor - Jan Dismas Zelenka, Composer

© 2018 Carus - ℗ 2018 Carus

In exitu Israel, ZWV 84 (Jan Dismas Zelenka)

19
I. In exitu Israel 00:00:57

Kammerchor Stuttgart - Barockorchester Stuttgart - Frieder Bernius, Conductor - Jan Dismas Zelenka, Composer

© 2018 Carus - ℗ 2018 Carus

20
II. Simulacra gentium 00:03:08

Mathis Koch, Bass Baritone (Kammerchor) - Katharina Eberl, Soprano (Kammerchor) - Ulrich Weller, Alto (Kammerchor) - Jo Holzwarth, Tenor (Kammerchor) - Kammerchor Stuttgart - Barockorchester Stuttgart - Frieder Bernius, Conductor - Jan Dismas Zelenka, Composer

© 2018 Carus - ℗ 2018 Carus

21
III. Gloria Patri 00:00:19

Ulrich Weller, Alto (Kammerchor) - Jo Holzwarth, Tenor (Kammerchor) - Mathis Koch, Bass Baritone (Kammerchor) - Barockorchester Stuttgart - Frieder Bernius, Conductor - Jan Dismas Zelenka, Composer

© 2018 Carus - ℗ 2018 Carus

22
IV. Sicut erat 00:01:05

Kammerchor Stuttgart - Barockorchester Stuttgart - Jan Dismas Zelenka, Composer - Frieder Bernius, Conductor

© 2018 Carus - ℗ 2018 Carus

Albumbeschreibung

Unter den rund zweihundert Werken, die wir von Zelenka kennen, gehören nur ein Dutzend nicht zur Gattung der Sakralmusik; sein Gesamtwerk besteht daher aus zahlreichen Messen, Oratorien, Requiems, Psalmen, Litaneien, Tedeums und Magnifikats. Er schrieb diese Meisterwerke alle während seines Dienstes am sächsischen Hof in Dresden, wo er auch den größten Teil seines Lebens, von 1710 bis zu seinem Tod, verbrachte. Es scheint, als hätten die beiden aufeinanderfolgenden Herrscher seine Kunst sehr geschätzt. Damit waren sie nicht allein: ein gewisser Bach, mit Vornamen Johann Sebastian, brachte ihm so viel Bewunderung entgegen, dass er ihn gelegentlich beherbergte und auch einige seiner Werke kopierte (oder von einem seiner Söhne kopieren ließ). Erst lange nach seinem Tod wurde Zelenkas Musik wieder bekannt, insbesondere dank der Bemühung Smetanas, der sich dafür einsetzte, Musiker tschechischer Herkunft hervorzuheben. Zelenkas Kompositionsstil zeichnet sich durch äußerst kühne Harmonien und ungebräuchliche chromatische Färbungen in einem großen Schmelztiegel verschiedenster nationaler Einflüsse aus: norddeutsch natürlich in der kontrapunktischen Strenge und italienisch in der melodischen Fülle. Darüber hinaus sind bei ihm – wenn auch viel seltener – auch schon böhmische und mährische Anklänge vorhanden, nämlich in den charakteristischen Melismen, die man nur bei nationalen tschechischen Komponisten – allen voran Smetana – antrifft. Wir hören hier seine Missa Sancti Josephi, die 1732 geschrieben wurde – also ein Werk aus der Reifezeit des Komponisten – sowie zwei Psalmen von großer Originalität aus dem Jahr 1725. Der außergewöhnliche Frieder Bernius leitet seine beiden Stuttgarter Ensembles, den Kammerchor und das Barockorchester, die er auf ein internationales Niveau geführt hat. Die Messe erlebt hier ihre diskographische Weltpremiere. © SM/Qobuz

Informationen zur Originalaufnahme : Recorded at the Ev. Kirche Reutlingen-Gönningen, 16–18 April 2018 (Germany)

Informationen zu dem Album

Auszeichnungen:

Verbessern Sie diese Seite

Qobuz logo Warum Musik bei Qobuz kaufen?

Aktuelle Sonderangebote...
Djesse Vol. 2 Jacob Collier
Love Songs Elton John
Mehr auf Qobuz
Von Frieder Bernius
Das könnte Ihnen auch gefallen...
Panorama-Artikel...
10 Fragen an Günter Hänssler

Der Geschichte von hänssler CLASSIC liegt zunächst eine Verlagsgeschichte zugrunde. Friedrich Hänssler senior hatte das Lied “Auf Adlers Flügeln getragen” geschrieben und suchte vergeblich nach einem Musikverlag, was ihn dazu veranlasste, selbst einen zu gründen. Günter Hänssler, Erbe dieses Familienunternehmens, erzählt uns, was die Labels hänssler CLASSIC und PROFIL besonders prägten und welche Künstler-Kollaborationen zum besonderen Klang beigetragen haben.

Der Bach-Mann

Masaaki Suzuki ist ein Superstar der Bach-Szene. Nach seinem Kantaten-Konzert beim Bachfest Leipzig in der Thomaskirche wird er von zahlreichen Fans, nicht nur japanischen, umlagert, er muss Autogramme geben und für Fotos posieren. Das dauert. So beschließen wir, das Interview mit dem Mittagessen im Hotel zu verbinden, ehe er zur nächsten Probe muss. Der 64-jährige Japaner spricht Deutsch, will das Interview aber doch lieber auf Englisch führen. Er ist gut aufgelegt und seine Frau, die kurz dazukommt, kann ihn gerade noch davon abhalten, sich einen Wein zur Pasta zu bestellen – so schwenkt er auf Eistee um. Er lacht viel, belässt es aber meist bei kurzen Antworten, die hier zum Teil zusammengezogen sind.

Gounod - Romantiker und Mystiker

Neben seinem älteren Kollegen Berlioz, den er bewunderte, und seinen Schülern Bizet, Saint-Saëns, Massenet, die seinem Glauben an die Kunst huldigten, hat er am meisten zum neuen Aufschwung der französischen Musik in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts beigetragen: Charles Gounod (1818-1893), der charmante Mystiker und Romantiker auf der Suche nach einem neuen Klassizismus, verdankt seine Berühmtheit so einigen Meisterwerken. Seine Ambition ging aber darüber hinaus. Eine florierende Diskografie präsentiert seine vielseitige Musik: Instrumentalmusik, Vokalmusik, geistliche Musik und Opern.

Aktuelles...