Qobuz Store wallpaper
Kategorie:
Warenkorb 0

Ihr Warenkorb ist leer

Valery Gergiev - Bruckner: Symphony No. 1 (Live)

Mes favoris

Cet élément a bien été ajouté / retiré de vos favoris.

Bruckner: Symphony No. 1 (Live)

Valery Gergiev

Digitales Booklet

Verfügbar in
logo Hi-Res
24-Bit 96.0 kHz - Stereo

Musik-Streaming

Hören Sie dieses Album mit unseren Apps in hoher Audio-Qualität

Testen Sie Qobuz kostenlos und hören Sie sich das Album an

Hören Sie dieses Album im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit den Qobuz-Apps

Abonnement abschließen

Hören Sie dieses Album im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit den Qobuz-Apps

Download

Kaufen Sie dieses Album und laden Sie es in verschiedenen Formaten herunter, je nach Ihren Bedürfnissen.

Gegen Ende seines Lebens nannte Bruckner die erste seiner gezählten Sinfonien ein „keckes Beserl“, vielleicht weil sie sich gegenüber seinen späteren wie ein „Sturm-und-Drang“-Werk ausnimmt: frech und aufgekratzt. Hyperaktiv wird sie auch heute häufig musiziert – nicht so von Valery Gergiev. Der Russe spürt stattdessen der Reife in dieser Partitur (nach der Linzer Fassung von 1866) nach – mit erstaunlichen Ergebnissen. Ungewöhnlich schon das verhaltene Tempo des ersten Satzes, das Gergiev erlaubt, auf all die Schönheiten am Wege mit umso größerer Aufmerksamkeit einzugehen, Motive mit Bedacht, fast zärtlich zu formen und ein gleichsam kammermusikalisch intimes Musizieren zu generieren. Gergiev zeigt, dass er die hohe Kunst beherrscht, Bruckner organisch, wie aus einem Guss erklingen zu lassen, Übergänge zu gestalten, eins aus dem anderen zu entwickeln – und das alles mit großem, ruhigem Atem. Die ausgeprägten „Seufzer“ in den Streichern zu Beginn des langsamen Satzes, das magische Flötensolo über dem Paukenwirbel etwas später, das hymnische Thema danach – alles ergibt sich zwingend aus dem vorhergehenden, ohne Brüche und Forcierung, als ein großer Spannungsbogen, der niemals einbricht. Bruckners Musik ist bei Gergiev nicht eine Folge isolierter Höhepunkte, läuft nicht immer gleich auf die große Steigerung hinaus. Auch an den wuchtigeren Stellen hält er das Pathos zurück, achtet auf Transparenz und Beweglichkeit. Bleibt zu hoffen, dass der gesamte Zyklus der nummerierten Sinfonien Bruckners, den Gergiev seit 2017 in der Basilika St. Florian dirigiert, auf Tonträger erscheinen wird. Andris Nelsons’ manierierten Leipziger Aufführungen, die ja ebenfalls auf einen Zyklus hinauslaufen sollen, dürften sie allemal überlegen sein.
© Friesenhagen, Andreas / www.fonoforum.de

Weitere Informationen

Bruckner: Symphony No. 1 (Live)

Valery Gergiev

launch qobuz app Ich habe die Qobuz Desktop-Anwendung für Windows / MacOS bereits heruntergeladen Öffnen

download qobuz app Ich habe die Qobuz Desktop-Anwendung für Windows / MacOS noch nicht heruntergeladen Downloaden Sie die Qobuz App

Kopieren Sie den folgenden Link, um das Album zu teilen

Sie hören derzeit Ausschnitte der Musik.

Hören Sie mehr als 70 Millionen Titel mit unseren Streaming-Abonnements

Hören Sie dieses Album und mehr als 70 Millionen weitere Titel im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit unseren Apps.

1
Bruckner: Symphony No. 1 in C Minor, WAB 101: I. Allegro (Live)
00:14:22

Anton BRUCKNER, Composer - Valery Gergiev, Conductor, MainArtist - Münchner Philharmoniker, Orchestra

© 2018 Münchner Philharmoniker ℗ 2018 Münchner Philharmoniker

2
Bruckner: Symphony No. 1 in C Minor, WAB 101: II. Adagio (Live)
00:12:38

Anton BRUCKNER, Composer - Valery Gergiev, Conductor, MainArtist - Münchner Philharmoniker, Orchestra

© 2018 Münchner Philharmoniker ℗ 2018 Münchner Philharmoniker

3
Bruckner: Symphony No. 1 in C Minor, WAB 101: III. Scherzo. Lebhaft, schnell (Live)
00:08:13

Anton BRUCKNER, Composer - Valery Gergiev, Conductor, MainArtist - Münchner Philharmoniker, Orchestra

© 2018 Münchner Philharmoniker ℗ 2018 Münchner Philharmoniker

4
Bruckner: Symphony No. 1 in C Minor, WAB 101: IV. Finale. Bewegt, feurig (Live)
00:15:32

Anton BRUCKNER, Composer - Valery Gergiev, Conductor, MainArtist - Münchner Philharmoniker, Orchestra

© 2018 Münchner Philharmoniker ℗ 2018 Münchner Philharmoniker

Albumbeschreibung

Gegen Ende seines Lebens nannte Bruckner die erste seiner gezählten Sinfonien ein „keckes Beserl“, vielleicht weil sie sich gegenüber seinen späteren wie ein „Sturm-und-Drang“-Werk ausnimmt: frech und aufgekratzt. Hyperaktiv wird sie auch heute häufig musiziert – nicht so von Valery Gergiev. Der Russe spürt stattdessen der Reife in dieser Partitur (nach der Linzer Fassung von 1866) nach – mit erstaunlichen Ergebnissen. Ungewöhnlich schon das verhaltene Tempo des ersten Satzes, das Gergiev erlaubt, auf all die Schönheiten am Wege mit umso größerer Aufmerksamkeit einzugehen, Motive mit Bedacht, fast zärtlich zu formen und ein gleichsam kammermusikalisch intimes Musizieren zu generieren. Gergiev zeigt, dass er die hohe Kunst beherrscht, Bruckner organisch, wie aus einem Guss erklingen zu lassen, Übergänge zu gestalten, eins aus dem anderen zu entwickeln – und das alles mit großem, ruhigem Atem. Die ausgeprägten „Seufzer“ in den Streichern zu Beginn des langsamen Satzes, das magische Flötensolo über dem Paukenwirbel etwas später, das hymnische Thema danach – alles ergibt sich zwingend aus dem vorhergehenden, ohne Brüche und Forcierung, als ein großer Spannungsbogen, der niemals einbricht. Bruckners Musik ist bei Gergiev nicht eine Folge isolierter Höhepunkte, läuft nicht immer gleich auf die große Steigerung hinaus. Auch an den wuchtigeren Stellen hält er das Pathos zurück, achtet auf Transparenz und Beweglichkeit. Bleibt zu hoffen, dass der gesamte Zyklus der nummerierten Sinfonien Bruckners, den Gergiev seit 2017 in der Basilika St. Florian dirigiert, auf Tonträger erscheinen wird. Andris Nelsons’ manierierten Leipziger Aufführungen, die ja ebenfalls auf einen Zyklus hinauslaufen sollen, dürften sie allemal überlegen sein.
© Friesenhagen, Andreas / www.fonoforum.de

Informationen zu dem Album

Auszeichnungen:

Verbessern Sie diese Seite

Qobuz logo Warum Musik bei Qobuz kaufen?

Aktuelle Sonderangebote...

Aqualung

Jethro Tull

Aqualung Jethro Tull

Crime Of The Century [2014 - HD Remaster]

Supertramp

Thick as a Brick

Jethro Tull

Thick as a Brick Jethro Tull

Misplaced Childhood

Marillion

Mehr auf Qobuz
Von Valery Gergiev

Sommernachtskonzert 2020 / Summer Night Concert 2020

Valery Gergiev

Tchaikovsky: Piano Concerto No. 1

Valery Gergiev

Tchaikovsky: 1812 Overture, Moscow Cantata & Marche Slave

Valery Gergiev

Tchaikovsky: The Nutcracker - Symphony No. 4

Valery Gergiev

Mussorgsky: Pictures at an Exhibition, Songs and Dances of Death, Night on Bare Mountain

Valery Gergiev

Playlists

Das könnte Ihnen auch gefallen...

On DSCH

Igor Levit

On DSCH Igor Levit

Schubert: Winterreise

Mark Padmore

Schubert: Winterreise Mark Padmore

Souvenirs d'Italie

Maurice Steger

Souvenirs d'Italie Maurice Steger

El Nour

Fatma Said

El Nour Fatma Said

Exiles

Max Richter

Exiles Max Richter
Panorama-Artikel...
10 Interpretationen der Symphonie fantastique von Berlioz

Die Symphonie fantastique von Berlioz hat als wahres Manifest der Entstehung der französischen Romantik das 19. Jahrhundert ebenso geprägt wie Strawinskys Sacre du printemps das 20. Diese beiden Meisterwerke, die in Paris – einst ein globaler Schmelztiegel künstlerischer Vielfalt – entstanden sind, haben die musikalische Sprache dauerhaft in eine andere Dimension versetzt. Am 5. Dezember 1830 rührte das revolutionäre Werk des 27-jährigen Hector Berlioz die Musiker, die in dem kleinen Saal des ehemaligen Konservatoriums versammelt waren, unter ihnen Meyerbeer und Liszt, die von der außergewöhnlichen Kühnheit dieses Werkes, das nur drei Jahre nach Beethovens Tod vorgestellt wurde, zutiefst beeindruckt waren.

Max Richter, Aktivist der Neoklassik

Mit der Veröffentlichung seines neuen Albums Exiles, einer Reflexion über das Exil mit dem Baltic Sea Orchestra, hat sich der ikonoklastische Pionier der neoklassischen Bewegung Max Richter einmal mehr als einer der politisch engagiertesten Künstler der Musikszene positioniert. Selten hat ein Künstler eine so suggestive Instrumentalmusik geschaffen, die klassische und elektronische Musik, physische und emotionale Welten miteinander verbindet.

Wilhelm Backhaus, ein gigantisches Repertoire

Wilhelm Backhaus (1884-1969), Titan der deutschen klassischen Musik, wurde oft für streng und fantasielos gehalten. Sein immenses diskographisches Vermächtnis bei Decca, zu seiner Zeit noch eine Seltenheit, wird heute unter besten Bedingungen neu herausgegeben und trägt dazu bei, seinen allzu oft ungerechten Ruf aufzuwerten. Backhaus wirkt heute – von der allerersten Aufnahme eines Konzerts im Jahr 1909 (das stark gekürzte Klavierkonzert von Grieg) bis zu seinem letzten Konzert wenige Tage vor seinem Tod – dank seiner Texttreue und seiner schlichten Interpretationen, die den Komponisten bestmöglich gerecht werden, eigenartigerweise moderner als in der Vergangenheit.

Aktuelles...