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Die Alben

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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 25. Mai 2018 | deutsche harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Die beiden wichtigsten Komponisten dieses Albums sind Johann Hermann Schein und Melchior Franck, beide grundlegende Vertreter des deutschen Frühbarock. Schein und Franck waren Zeitgenossen und verfolgten ihre Karrieren nur 50 Meilen voneinander entfernt – Franck in Cobourg, Schein in Leipzig, der ja, wie wir wissen, Bachs Vorgänger als Thomaskantor war – , scheinen sich aber niemals kennengelernt zu haben. Man muss dazu sagen, dass es während des Dreißigjährigen Kriegs nicht angebracht war, zu reisen, und man eher damit beschäftigt war, dafür zu sorgen, dass man nicht abgeschlachtet, pestkrank, oder verhungert endete, als von einer Stadt zur nächsten zu wandern. Es ist übrigens erstaunlich, dass uns doch so viele ihrer Werke überliefert wurden, insbesondere das Hohelied Salomos von Franck aus dem Jahr 1608 und die Sammlung Musica boscareggia von Schein aus den Jahren 1621 bis 1628 sowie seine Diletti pastorali von 1628, aus denen uns auf dem vorliegenden Album durch das Vokal- und Instrumentalensemble Voces Suaves von Jörg-Andreas Bötticher mehrere Liebesmotetten vorgestellt werden. Als historische Referenz sind zwei Werke von Palestrina zu hören – wobei anzumerken ist, dass der deutsche Barock in großem Maße vom Einfluss des italienischen Madrigals profitiert hat. Diese Instrumentalfassung enthält Verzierungen zweier damals berühmter Zinkenisten, Luigi Zenobi und Antonio Bassanio, die uns zahlreiche Zeugnisse ihrer Kunst der Variation und der instrumentalen Verzierung hinterlassen haben. © SM/Qobuz
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 13. Oktober 2017 | Arcana

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Giovanni Croce ist - zumindest heute - weniger berühmt als sein gleichaltriger Kollege und Zeitgenosse Giovanni Gabrieli. Er arbeitete auch in Venedig, schrieb jedoch weniger mehrchörige Kirchenmusik und dafür mehr vier- bis fünfstimmige Madrigale (oft weltlich, unbekümmert und fröhlich) als Gabrieli. Dennoch liegen uns hier einige achtstimmige - also oftmals mehrchörige - Werke von ihm vor: Motetten, 1596 in Venedig veröffentlicht, und Sacrae Cantiones von 1605. Beide zeugen von seinem meisterhaften Umgang mit Melodie und Harmonie. Die beiden Ensembles, Voces Suaves – vokal – und Concerto Scirocco – instrumental –, haben zum Vergleich einige Werke der beiden Gabrielis, Andrea und sein Neffe Giovanni, sowie von Guami und Merulo ausgewählt, die alle zeitlich nahe beieinander liegen, nämlich zwischen Mitte des 16. Jh. und Anfang des 17. Jh. Zinken, Renaissanceposaunen, Gamben, Dulziane und eine Orgel (die in der Kirche von Mantua, in der diese Aufnahme realisiert wurde), antworten den Singstimmen in der reichen und dennoch intimen Akustik der Kirche.
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Klassik - Erschienen am 18. November 2016 | Ambronay Éditions

Hi-Res Booklet
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Klassik - Erschienen am 27. April 2018 | deutsche harmonia mundi

Hi-Res