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Die Alben

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Oper - Erschienen am 17. November 2017 | PentaTone

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice
In seinem wunderbar zeitlosen Buch „Die Oper“ schildert Oskar Bie „Salome“ als „Stück von gedrängter Farbpoesie, Farbe in den Personen, in ihren Beziehungen, im Klima, stark atmosphärisch und nach dem Tod sehnsüchtig“. Richard Strauss habe mit dieser Oper die „Erlösung des modernen Orchesters“ gebracht, das „erwachsen war und einen Namen suchte – Salome schlummerte in ihm, Strauss erweckte sie“. An Bies bildmächtige Bemerkungen muss man bei dieser Einspielung denken, dem Mitschnitt einer konzertanten Aufführung aus der Alten Oper Frankfurt. Zumindest was Dirigent und Orchester angeht, denn Andrés Orozco-Estrada setzt den Farbreichtum dieser Partitur wunderbar um, umhüllt die Sänger mit schillernden Klängen, illuminiert die Details, ohne den Spannungsbogen preiszugeben. Seine Salome ist Emily Magee. Ich habe die Amerikanerin in der Titelpartie von Stefan Herheims Inszenierung bei den Salzburger Osterfestspielen 2011 (unter Simon Rattle) als sängerisch potente, doch nicht unbedingt erotische Salome in Erinnerung; in den Jahren seither hat sie sich die Figur völlig zu eigen gemacht, betont deren abgründige, psychopathische Seiten, spielt souverän mit den stimmlichen Parametern, vermittelt ganz individuelle, fesselnde Farben. Dass sie dabei die nymphenaffine Seite der lolitahaft-kindlichen Prinzessin zu vernachlässigen scheint und vielleicht etwas zu reif wirkt, bleibt Geschmackssache. Wolfgang Koch ist ein souveräner Jochanaan ohne das spezielle Etwas, das etwa Hans Hotter oder auch Eberhard Wächter vermittelten. Michaela Schuster gibt der Herodias subtiles Gewicht, Peter Bronder dem Herodes eine rollenkonforme Unerträglichkeit (wozu für meinen Geschmack auch sein weites Vibrato zählt). Benjamin Bruns ist ein angenehm klingender Narraboth, Claude Eichenberger ein solider Page. © Persché, Gerhard / www.fonoforum.de
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