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Die Alben

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Jazz - Erschienen am 26. Juni 2020 | ECM

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Sechzehn Jahre schon geht Marcin Wasilewski bei ECM ein und aus. Beim Münchner Label hat sich der polnische Pianist inzwischen einen sehr persönlichen, aber wesentlichen Platz erobert, und zwar mit seinem Trio, zu dem seine Landsmänner - der Kontrabassist Slawomir Kurkiewicz und der Schlagzeuger Michał Miśkiewicz - gehören. Anlässlich dieses Jahrestages hat die Gruppe zu ihrer Fiesta in kleinem Rahmen einen hochkarätigen Tenorsaxophonisten zu Gast gebeten: Joe Lovano. Die nie aufdringlich wirkende Lyrik des Amerikaners schmiegt sich ideal an das von Bill Evans und Keith Jarrett inspirierte Klavier an, während Wasilewski sich stets mit recht sparsamen Mitteln ausdrückt. Aber nicht alles besteht einzig und allein aus Klugheit und Bedachtsamkeit, denn Wasilewski ist, wie etwa in dem unzähmbaren Cadenza, durchaus redegewandt, ja unvorhersehbar. Bei der einzigen Neuinterpratation der Platte, Improvisationen zu Carla Bleys Klassiker Vashkar, entpuppt er sich als besonders mysteriös. © Max Dembo/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 26. Juni 2020 | ECM

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Jazz - Erschienen am 12. Juni 2020 | ECM

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Nach dem 68-jährigen, irdischen Dasein und mit mehr als 40 als Leader eingespielten Alben auf dem Konto bringt John Scofield nun bei ECM seine erste Platte als Frontmann heraus. Das Album wurde Anfang 2019 innerhalb eines einzigen Tages in New York eingespielt, womit er in erster Linie die Musik seines langjährigen Freundes und Mentors Steve Swallow feierte.  Als der Gitarrist den um elf Jahre älteren Bassisten kennenlernt und zum ersten Mal mit ihm spielt, ist er erst 20 Jahre alt und Student in Berklee - eine Kooperation, die noch heute andauert. Mit Neuinterpretationen von so unterschiedlichen Stücken wie Hullo Bolinas, Eiderdown, Falling Grace, Radio und weniger bekannten Werken betont Sco vor allem, wie sehr ihm Swallows Kompositionen am Herzen liegen. Das gegenseitige musikalische Verständnis ist dermaßen groß, dass diese Swallow Tales sich oft wie eine einzige Stimme anhören. „Manchmal, wenn wir spielen, klingt es so, als würden wir beide eine einzige, sogar richtig große Gitarre sein!“, sagt er. Und es gibt noch einen anderen alten Freund, den Schlagzeuger Bill Stewart, John Scofields Sideman seit Beginn der 90er Jahre.  „Das, was er tut, ist viel mehr als ‚Schlagzeug spielen‘. Bill liefert der Musik Nahrung, weil er die Melodie im Blut hat und gleichzeitig einen unheimlichen Swing produziert.“ Übrigens ist es dieser „powervolle Swing“, der dieser „großen Gitarre“ eine zehnmal größere Kraft verleiht. In dieser Dreierrunde gibt es keinen Leerlauf und ihre Balladen spielen sie mit derselben Begeisterung wie ihre Themen im Uptempo. Vor allem ist da dieser Scofield-Klang, eine Stimme, die man unter tausend anderen heraushört und die mit den Jahren mit einem immer wärmer werdenen Hauch überzogen wird. © Max Dembo/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 12. Juni 2020 | ECM

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Jazz - Erschienen am 29. Mai 2020 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama
Sein Name wanderte zwar bisher über ECM-Plattencover, aber nur als Sideman von Louis Sclavis auf den Alben Sources, Silk and Salt Melodies und Characters on a Wall. Mit Promontoire übernimmt Benjamin Moussay auf einem Album aus dem Hause Manfred Eicher endlich die Führung. Noch dazu im Alleingang. Das Münchner Label hat bereits eine ganze Reihe einzigartiger Klaviersoloalben zu bieten – allen voran seinen Bestseller, Keith Jarretts Köln Concert – und dieses Promontoire wird sie vortrefflich ergänzen. Der 47-jährige Moussay ist zwar immer noch ein recht diskreter Vertreter der aktuellen Jazz-Szene, aber jene, „die Bescheid wissen“, haben immer schon seine klare, einprägende Spielweise gewürdigt. Wie Martial Solal zum Beispiel, der über ihn sagt, dass er „(...) richtig spiele (...). Nicht zu viel und nicht zu wenig“. Oder wie die endlose Liste jener, die irgendwann einmal mit ihm zu tun gehabt hatten: Sclavis also, aber auch Archie Shepp, Dave Liebmann, Jean-François Jenny-Clark, Marc Ducret, Daniel Humair, Steve Swallow, Vincent Courtois, Michel Portal, Vincent Peirani, Youn Sun Nah, Airelle Besson und zig andere… Obwohl er oft im Trio auftritt (insbesondere mit Eric Echampard und Arnault Cuisinier), klingt sein Klaviersolo auf der Bühne so, als würde er damit immer wieder zu den Ursprüngen, den lebensnotwendigen, zurückkehren. Wie zu einem heimlichen Versteck voller wohlbedachter Poesie und geschichtsträchtiger Improvisationen.„Gefühlvoll vibrierende Saiten erklingen in der Stille. Einsamer Tanz mit dem Flow des inneren Rhythmus. Komponierte Vorlagen in steter, dem Augenblick entsprechender Veränderung. Sich dahinziehende Zeit, Freiheit, Raum, vorüberziehendes Vergnügen in der Schwebe… Als Solist am Klavier kenne ich Ausgangspunkt und Ziel. Die Überraschungen auf der Reise sind das eigentliche Rätsel…“ Diese Scharfsinnigkeit passt genau zu den 12 dahinfließenden Themen dieser Platte, die bei jedem erneuten Hinhören noch etwas zu bieten hat. Bevor sich noch eine Melodie ausbreiten kann, kommt und geht alles, was ihm gefällt, wieder vorbei – und sein Geschmack reicht von Thelonious Monk bis hin zu Claudio Arrau, von Lennie Tristano bis hin zu Paul Bley. Bei Moussay, der auch für Film und Theater schreibt, generieren die Melodien wie immer endlos viele Bilder, ohne dass er sich dazu hinreißen lässt, Musik wie am Laufband zu erzeugen, die nur scheinbar schön klingt, in Wirklichkeit jedoch hohl ist. Nichts davon ist hier zu spüren… Mit schlichten Sequenzen wird Promontoire erst recht beeindruckend (Villefranque und Monte Perdido), denn Benjamin Moussay sagt mit so wenig Noten wie möglich so viel wie möglich. Less is more, wieder einmal … © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 29. Mai 2020 | ECM

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Jazz - Erschienen am 29. Mai 2020 | ECM

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Jazz - Erschienen am 29. Mai 2020 | ECM

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Modern Jazz - Erschienen am 15. Mai 2020 | ECM

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Jon Balke, der seit Jahrzehnten mit dem Label ECM arbeitet, ist ein vielseitiger Musiker par excellence. So stürzte sich etwa der heute 65-jährige norwegische Pianist 2009 mit einem internationalen Musiker-Kollektiv, das die Grenzen zwischen Weltmusik, Klassik und Jazz verwischt, in das Abenteuer Siwan. Mit Discourses hat Balke nun ein Album im Alleingang realisiert, auf dem er verschiedene Klangszenarien miteinander verbindet. Sein Spiel kreiert Materie aus Komposition und Improvisation sowie aus dem, was heute als Klangdesign bezeichnet wird. Er vertieft hier die Erfahrungen, die bereits 2016 mit dem sehr introspektiven Album Warp gemacht hat. Wie so oft bestehen seine Themen aus einer Anhäufung verschiedener, oft akustischer, manchmal elektronischer Texturen. Die fließende Poesie wird mitunter durch leichte Dissonanzen und unerwartete Klänge unterbrochen. Dieses 2020er Album beruht jedoch auf einer sehr klaren Theorie. Nach Aussage des Norwegers hat er seine Arbeit hier auf verschiedene Überlegungen zur Sprache gestützt, bei denen er die Begriffe Diskurs und Dialog angesichts des Aufblühens einer auf Konfrontation und Konflikt basierenden Rhetorik als überholte Konzepte empfand. "Der rote Faden, der Discourses von Anfang bis Ende durchzieht, ist die Sprache", sagt Jon Balke. "Als sich das politische Klima 2019 durch zunehmend radikale und polarisierte Diskurse verhärtete, kam ich durch den Mangel an Dialog, den ich feststellen musste, auf die Titel, die ich für die Stücke auf dem Album gewählt habe." Man kann diese umfangreiche und köstliche Palette an pianistischen Motiven natürlich auch ohne diese Erklärungen genießen... © Marc Zisman/Qobuz
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Modern Jazz - Erschienen am 15. Mai 2020 | ECM

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Jon Balke, der seit Jahrzehnten mit dem Label ECM arbeitet, ist ein vielseitiger Musiker par excellence. So stürzte sich etwa der heute 65-jährige norwegische Pianist 2009 mit einem internationalen Musiker-Kollektiv, das die Grenzen zwischen Weltmusik, Klassik und Jazz verwischt, in das Abenteuer Siwan. Mit Discourses hat Balke nun ein Album im Alleingang realisiert, auf dem er verschiedene Klangszenarien miteinander verbindet. Sein Spiel kreiert Materie aus Komposition und Improvisation sowie aus dem, was heute als Klangdesign bezeichnet wird. Er vertieft hier die Erfahrungen, die bereits 2016 mit dem sehr introspektiven Album Warp gemacht hat. Wie so oft bestehen seine Themen aus einer Anhäufung verschiedener, oft akustischer, manchmal elektronischer Texturen. Die fließende Poesie wird mitunter durch leichte Dissonanzen und unerwartete Klänge unterbrochen. Dieses 2020er Album beruht jedoch auf einer sehr klaren Theorie. Nach Aussage des Norwegers hat er seine Arbeit hier auf verschiedene Überlegungen zur Sprache gestützt, bei denen er die Begriffe Diskurs und Dialog angesichts des Aufblühens einer auf Konfrontation und Konflikt basierenden Rhetorik als überholte Konzepte empfand. "Der rote Faden, der Discourses von Anfang bis Ende durchzieht, ist die Sprache", sagt Jon Balke. "Als sich das politische Klima 2019 durch zunehmend radikale und polarisierte Diskurse verhärtete, kam ich durch den Mangel an Dialog, den ich feststellen musste, auf die Titel, die ich für die Stücke auf dem Album gewählt habe." Man kann diese umfangreiche und köstliche Palette an pianistischen Motiven natürlich auch ohne diese Erklärungen genießen... © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 8. Mai 2020 | ECM

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Jazz - Erschienen am 8. Mai 2020 | ECM

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Zum 75. Geburtstag von Keith Jarrett hat sein wichtigster Weggefährte fünf Titel auf einem Album zusammengestellt, das exklusiv bei Qobuz erhältlich ist. Dieser Vertraute, ja sogar Freund des amerikanischen Pianisten, ist Manfred Eicher, Produzent und Gründer von ECM. Seit fast 50 Jahren nimmt Keith Jarrett für das Label auf. Am 10. November 1971 saß an seinem Klavier, während Eicher am Mischpult stand und die allererste ECM-Platte des Pianisten aufnahm: Facing You. "Ich weiß gar nicht mehr, wie viele Platten wir zusammen aufgenommen haben", gestand der deutsche Produzent Qobuz vor einigen Jahren. "Aber wenn ich zurückblicke, ist es eine wunderbare Leistung. Was für eine Kontinuität! Die Kontinuität ist so wichtig! Dadurch kann immer wieder Neues geschaffen und weiterentwickelt werden.“Dynamische Gruppeninteraktionen und Solo-Improvisationen von immenser Tiefe: Die Abfolge der Stücke von Keith Jarrett, die Manfred Eicher eigens für Qobuz zusammengestellt hat, betont die außergewöhnliche Kreativität des großen Pianisten in verschiedenen musikalischen Kontexten. Es war sicher nicht einfach, eine Auswahl aus seiner umfangreichen Diskographie zu treffen. Keith Jarrett 75 präsentiert den Musiker sowohl als Solisten als auch im Duo, Trio und im Quartett... Das Album beginnt mit Never Let Me Go aus Standards, Vol. 2, das im Januar 1983 mit dem Kontrabassisten Gary Peacock und dem Schlagzeuger Jack DeJohnette aufgenommen wurde. Der Anfang eines großen Trios, das sich ständig neu erfand, indem es fortwährend große Werke aus der Geschichte des Jazz neu interpretierte... Auf diese große Flut von Improvisationen folgt das am 11. Juli 2014 im Auditorium Parco della Musica in Rom aufgenommene Creation, Part VII, aus dem Album Creation. Eine lange Reihe von Akkorden, die an Jarrets Verbindungen zum klassischen Repertoire erinnern... Das dritte Stück, Personal Mountains, das am 16. April 1979 in Tokio mit dem Saxophonisten Jan Garbarek, dem Kontrabassisten Palle Danielsson und dem Schlagzeuger Jon Christensen aufgenommen wurde, stammt aus dem erst im Juli 2012 veröffentlichte Album Sleeper. Wut und Lyrik prägen das Thema, das beweist, wie die skandinavischen Sidemen es dem Amerikaner ermöglicht haben, seine eigene Semantik zu entwickeln... No Moon At All, das 2007 mit dem Kontrabassisten Charlie Haden aufgenommen und drei Jahre später auf dem Album Jasmine veröffentlicht wurde, spricht vom Zauber eines bewegenden Wiedersehens nach mehr als dreißig Jahren Trennung. Ein himmlisches, überwältigendes Zwiegespräch... Nach dieser Zeremonie kehrt Manfred Eicher mit Flying, Part 1 aus dem Album Changes zum Trio mit Peacock und DeJohnette zurück. Obwohl das Stück im Januar 1983 während der Sessions für die Alben Standards, Vol.1 und Vol. 2 aufgenommen wurde, handelt es sich hier um eine Improvisation über ein Thema von Jarrett, das eine Verschmelzung mit dem Rhythmus zulässt, dem er hier so viel Raum lässt. Ein zauberhafter letzter Blick auf einen Musiker, dessen Grenzen unendlich erscheinen. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 8. Mai 2020 | ECM

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Jazz - Erschienen am 27. März 2020 | ECM

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Nach einem schönen introspektiven Start beim Label ECM legt Avishai Cohen mit seiner Gruppe Big Vicious nunmehr einen höheren Gang ein. Dieses Ensemble präsentiert ein besonderes Line-Up, weil es neben dem israelischen Trompeter zwei Schlagzeuger (Aviv Cohen und Ziv Ravitz), einen Gitarristen (Yonatan Albalak) und einen Bass-Gitarristen (Uzi Ramirez) gibt. Vor allem hat dieses von Jazz durchtränkte Quintett schon seit Kindesbeinen an tausend andere Klänge im Kopf. Damit lässt sich dieses Patchwork aus allerlei Klangstrukturen erklären, die sowohl von der elektronischen Musik als auch vom Rock, von der Klassik, vom Pop sowie vom Trip-Hop her stammen. Die Unterschiede dabei sind unglaublich groß, wie etwa zwischen Massive Attack und Beethoven, deren Werke Big Vicious ganz neu darstellt (Teardrop und Mondscheinsonate). Avishai Cohen scheint hier manchmal die Klamotten seiner älteren Vorgänger Jon Hassell und Don Ellis überzuziehen. Vor allem stellt er sich mit seiner Aura als Leader in den Schatten, sodass das Quintett wie eine einzelne Person auftritt. Und eben diese Geschlossenheit sowie der atmosphärische Sound machen Big Vicious zu einem originellen Ensemble. Ganz egal, ob die Kompositionen nun abheben (Intent), eher im Up-Tempo ankommen (King Kutner) oder richtiggehend experimentell sind (Fractals), eines trifft auf sie alle zu: ihre einzigartige, kraftstrotzende Kunst etwas zu erzählen. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 27. März 2020 | ECM

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Jazz - Erschienen am 20. März 2020 | ECM

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In den Jahren 2016 sowie 2018 holte sich Wolfgang Muthspiel für seine Alben Rising Grace und Where the River Goes ein hochkarätiges Casting an Bord, immerhin gehörten der Pianist Brad Mehldau, der Trompeter Ambrose Akinmusire und der Kontrabassist Larry Grenadier dazu. Das war die Gelegenheit schlechthin, es jenen zu zeigen, die am Kaliber dieses österreichischen Gitarristen, der es schaffte, die besten Leute um sich zu scharen, noch zweifelten… Für die diesjährige Ausgabe schränkte dieser würdige Nachfolger von Mick Goodrick und Pat Metheny die eingesetzten Mittel ein und spielte eine Platte mit dem Kontrabassisten Scott Colley und dem Schlagzeuger Brian Blade ein. Wie schon sein Driftwood aus dem Jahr 2014 zeigte, ist das Trio logischerweise ein stärkerer Resonanzboden für Muthspiel, der mal auf der akustischen, mal auf der elektrischen Gitarre spielt. Mit seiner präzisen Phrasierung, seinen perfekt komponierten Melodien (sieben der neun Themen der Platte stammen von ihm) sowie seiner stilistischen Vielseitigkeit (Be-Bop in Ride, Experimentelles in dem mit Delay gespielten Solo Kanon in 5/4, Kontemplatives in Camino) kreiert er einen zeitgenössischen Jazz, der erneut genauso formelle wie auch technische Anforderungen stellt. Auch Angular Blues bietet totalen Freiraum. Dieses Gefühl gilt erst recht für Everything I Love und I'll Remember April, die einzigen zwei Klassiker des Albums, denen die drei Männer dank ihres Erfindungsreichtums einen ganz neuen Anstrich geben. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 20. März 2020 | ECM

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Jazz - Erschienen am 14. Februar 2020 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Choc de Classica
Seit einem Vierteljahrhundert  besteht nun schon das unverwüstbare, durchwegs originelle Trio, das Carla Bley mit ihrem Partner, dem Kontrabassisten Steve Swallow und dem Saxofonisten Andy Sheppard aufgestellt hat. Das nun schon x-te, im Mai 2019 in Lugano eingespielte Album, auf dem ihre Freundschaft im Mittelpunkt steht, besteht diesmal aus drei Suiten. Die erste davon, die auch dem Album einen Namen gibt, ist ein etwas stoischer, anfangs melancholischer Blues, der dann voller Hoffnung ausklingt. Die zweite Suite, Beautiful Telephones, inspirierte sich an der Bemerkung eines amerikanischen Präsidenten bei seiner Ankunft im Oval Office im Weißen Haus und erinnert uns daran, dass die Pianistin, die den so eigentümlichen Stil eines Thelonious Monk und Erik Satie übernommen hat, recht sarkastisch sein kann. Copycat dreht sich schließlich um die Interaktionen der Musiker untereinander im Laufe ihrer Improvisationen. Und wie gewohnt ist die Unterhaltung mit den Dreien nie konventionell, wie auch die Improvisationen alles andere als klassisch sind. Ein Genuss, wie immer. © Clotilde Maréchal/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 14. Februar 2020 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama
Der wie zahlreiche israelische Jazzmusiker in New York niedergelassene Oded Tzur hat bald bewiesen, wie einzigartig sein Tenorsaxophon ist, und das aus einem einfachen Grund. Sein Lehrmeister war nicht bloß ein hochkarätiger Instrumentalist, sondern der größte Bansuri-Meister, der unermessliche Hariprasad Chaurasia. Da der in Tel Aviv geborene Musiker die Subtilitäten der nordindischen klassischen Musik und der Ragas studierte, hat er die Möglichkeit, seinen Jazz auf anderweitige Art zu bereichern. Als er bei ECM unterschrieb, holte sich Oded Tzur den Pianisten Nitai Hershkovits, den Kontrabassisten Petros Klampanis und den Schlagzeuger Johnathan Blake mit ins Boot. Auf Here Be Dragons entwickeln alle Themen eine Art Miniatur-Raga über einem beweglichen Bass und stellen somit zwei ganz bestimmte, musikalische Konzepte einander gegenüber. „Der Dialog zwischen diesen beiden Dimensionen integriert uns kollektiv in seine eigene Logik“, erläutert der Saxofonist. „Meiner Meinung nach ist der Raga ein universelles Konzept. Ich sehe seinen Bezug zu den in Synagogen gesungenen Gebeten, zum Klagegesang des Blues – eine wunderbare Kunst – sowie zu aller Art von Worldmusic, und man hört es.“ Seine drei Komplizen teilen auch diese Vision, denn sie bewegen sich auf derselben Wellenlänge. Was hier so beeindruckt, das sind in erster Linie die Reserviertheit, die tiefgründigen Interaktionen und das Talent, mit Klangpausen zu jonglieren. Tzur vermeidet vor allem die Gefahr, unnötig mystisch zu werden. Seine gehaltvolle Klangfarbe gestattet es ihm sogar, eine spannende Erzählung zu entwickeln. Ganz selig hören wir uns diesen Gesang an, der wie eine Einladung zu einer Reise ins Innere klingt. Ein erhabenes Album, das mit einer eher unerwarteten Coverversion von Elvis‘ Can’t Help Falling in Love zu Ende geht. Auf ganz ungekünstelte Art eignet sich Oded Tzur den hymnenartigen Hit des King an, um mit diesem Wink sein grandioses Debüt bei Manfred Eichers Label zu besiegeln. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 14. Februar 2020 | ECM

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