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Alternativ und Indie - Erschienen am 2. Mai 2014 | Atlantic Records UK

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Pitchfork: Best New Music - Hi-Res Audio
Lykke Li zieht einen Schlussstrich: Die 28-Jährige schließt ihre Trilogie über "eine Frau in ihren Zwanzigern, die auf der Suche nach Liebe und sich selbst ist", ab. Den Auftakt machte "Youth Novels" (2008), eingehüllt in ein luftiges Electropop-Gewand, das 2011 auf "Wounded Rhymes" von einer beschwörenden Düsternis voller Trommeln und Ohrwürmern ("I Follow Rivers", "Youth Knows No Pain") ersetzt wurde. Doch alle, die sie zur nächsten Indiepop-Prinzessin stilisieren wollten, werden nun von "I Never Learn" enttäuscht. Denn Li graut es vor dem Label Pop-Künstlerin, lieber würde sie Singer/Songwriterin genannt werden. Als Konsequenz daraus verweigert sie Eingängikeit und allzu offensichtliche Hits. Wie es der Albumtitel vermuten lässt, knüpft die Schwedin thematisch zwar direkt an die vielfach gebrochenen Herzen des Vorgängers an. Doch die oft in Hall ertränkten Vocals, wie im Falle des Akustik-Gitarrenopeners "I Never Learn", repräsentieren die gravierenden Unterschiede: Momente, in denen früher immer wieder mal Platz für nach vorne treibende Verspieltheit und mitreißende Hooklines der Sorte "Get Some" war, weichen fast durchgehend einem sehr ruhigen und introvertierten, fast depressiven Einblick in das Liebesleiden und Verlorensein der Lykke Li. Lediglich das aufbrausende "Gunshot" verfällt mit Snaredrums und einem wuchtigen Gitarren-Piano-Chorus in alte Muster. "No Rest For The Wicked" wälzt nach sanftem Auftakt mit imposanter atmosphärischer Untermalung jeden Zweifel nieder, dass der Musikerin ihr Talent fürs Hymnenschreiben abhanden gekommen sein könnte. Den Rest der Platte dominieren zerbrechliche Balladen, die in ihrer niedergeschlagenen Grundstimmung kaum variieren, gleichzeitig durch bittere Ehrlichkeit und variierende musikalische Umsetzung aber selten eintönig wirken. "Love Me Like I'm Not Made Of Stone" verzichtet auf den dauerpräsenten Hall über der Stimme und stellt ihr ansonsten nicht viel mehr als eine Akustik-Gitarre zur Seite. So entsteht ohne viel Drumherum der ergreifendste Moment der Platte, vielleicht der kompletten Trilogie. "Just Like A Dream" bildet den feierlich arrangierten Kontrastpunkt. Pathos gewinnt höchstens dann die Überhand, wenn bei "Heart Of Steel" Gospelchöre einsetzen oder sich "Never Gonna Love Again", eine ansonsten gelungene Anlehnung an 80er Power-Balladen, in Textzeilen verliert, die ein paar Assoziationen zu viel mit klischeelastigen Liebesfilmen wecken: "Every time the rain falls, think of me / On a lonely highway, how can we / Turn around the heartache / Oh I, I'm alone tonight babe / And I'm never gonna love again". "I Never Learn" bildet den würdigen Abschluss einer Albenserie, die Lykke Lis Wandelbarkeit unterstreicht, sieht man von kleinen Schwächen ab. Ein bisschen vermisst man vielleicht den früheren Spaß angesichts intensiver Balladen. Qualität und Leidenschaft, mit der die Schwedin vorgeht, machen das aber wett. Welche Richtung sie nun einschlagen wird, bleibt nach dem deutlichen Bruch zwischen "Wounded Rhymes" und "I Never Learn" offen wie spannend. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 28. Februar 2011 | Atlantic Records UK

Auszeichnungen 4F de Télérama - Pitchfork: Best New Music
Aus dem Nichts tauchte Lykke Li 2008 auf, haute Blogger, Hipster, Kritiker mit ihrem Debüt "Youth Novels" aus den Socken und avancierte zur Indiepop-Sensation. Seitdem haben wir nicht viel von ihr gehört. Die Musikerin zog sich in ein Haus bei Los Angeles zurück und suchte nach all dem Trubel einen Weg zurück zu sich selbst. Jetzt ist Lykke Li 24, die Erwartungen an ihr zweites Album sind hoch. Der Opener "Youth Knows No Pain" lädt mit energiegeladenem Getrommel in die neue Welt der Lykke Li ein: "Come on get down / Make a mess", eine Hymne an die Jugend, erinnert an die Musik der 60er. Spontan muss ich an den Retro-Sound der (ebenfalls skandinavischen) Asteroids Galaxy Tour denken. "I Follow Rivers", die zweite Singleauskopplung, deutet bereits an, dass sich Rhythmus und Percussion durch das ganze Album ziehen. Der Refrain besticht mit metaphorischen Liebeserklärungen und pflanzt eine eingängige Melodie ins Ohr: "I, I follow / I follow you / Deep sea, baby". Sphärische Klänge schmiegen sich in "Love Out Of Lust" um Lis unverwechselbare Stimme. "We can do better that I can / So dance while you can / Dance 'cause you must / Love out of lust". Ein sanftes Stück Lebensklugheit. Woher nimmt sie die bloß? Eindrucksvoll stellt Lykke Li ihre stimmliche Qualitäten in "Unrequited Love" unter Beweis, einer Ballade ganz im Namen des Folk. Zu stark reduzierter Instrumentierung und mehrstimmiger Chorbegleitung singt Li über eine unglückliche Liebe und klopft dazu leise auf ihre Schenkel. "Großartige Songs sollten nur mit Handclaps und Gesang gespielt werden können.", sagte sie einmal. "Get Some" liefert das Kontrastprogramm: ein selbstbewusster Popsong mit knackigem Beat, der sofort in alle Gliedmaßen fährt : "I'm your prostitute / Come and get some." Orgel. Trommelwirbel. Die Orientierung am Psychedelic Rock zeigt sich deutlich in "Rich Kids Blues". Lykke Li kann auch düster und rau. Im Gegensatz dazu singt sie in "Sadness Is A Blessing" mit bonbonsüßer Stimme ein zauberhaftes Lied über die Traurigkeit: "Every night I rant, I plead, I beg him not to go / Will sorrow be the only lover I can call my own?" Während sich "I Know Places" ganz auf Gesang und akustische Gitarre beschränkt, brennt "Jerome" ein Feuerwerk aus treibenden Voodoo-Drums ab. Bedrohlich und feierlich zugleich macht dann "Silent My Song" den Abschluss. "And you see pain like it is pleasure / Like a work of art / Well I'm your painting, I'm your treasure / Purest of them all." Nur noch Chor. Lykke Lis Stimme. Zufriedenheit. "Wounded Rhymes" wirkt alles andere als jugendlich-zerbrechlich. Unerfüllte Liebe, Trauer, Schmerz. Alles klingt weniger lieblich als auf "Youth Novels", stattdessen tönt aus den neuen Songs Bodenständigkeit und Düsternis. Skandinavische Mentalität, könnte man meinen. Oder verdankt die Schwedin ihrem bewegten Leben einfach eine ungewöhnliche Reife? Fest steht: Dieses neue Gewand steht Lykke Li verdammt gut. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 25. April 2014 | Atlantic Records UK

Auszeichnungen 4F de Télérama - Pitchfork: Best New Music
Lykke Li zieht einen Schlussstrich: Die 28-Jährige schließt ihre Trilogie über "eine Frau in ihren Zwanzigern, die auf der Suche nach Liebe und sich selbst ist", ab. Den Auftakt machte "Youth Novels" (2008), eingehüllt in ein luftiges Electropop-Gewand, das 2011 auf "Wounded Rhymes" von einer beschwörenden Düsternis voller Trommeln und Ohrwürmern ("I Follow Rivers", "Youth Knows No Pain") ersetzt wurde. Doch alle, die sie zur nächsten Indiepop-Prinzessin stilisieren wollten, werden nun von "I Never Learn" enttäuscht. Denn Li graut es vor dem Label Pop-Künstlerin, lieber würde sie Singer/Songwriterin genannt werden. Als Konsequenz daraus verweigert sie Eingängikeit und allzu offensichtliche Hits. Wie es der Albumtitel vermuten lässt, knüpft die Schwedin thematisch zwar direkt an die vielfach gebrochenen Herzen des Vorgängers an. Doch die oft in Hall ertränkten Vocals, wie im Falle des Akustik-Gitarrenopeners "I Never Learn", repräsentieren die gravierenden Unterschiede: Momente, in denen früher immer wieder mal Platz für nach vorne treibende Verspieltheit und mitreißende Hooklines der Sorte "Get Some" war, weichen fast durchgehend einem sehr ruhigen und introvertierten, fast depressiven Einblick in das Liebesleiden und Verlorensein der Lykke Li. Lediglich das aufbrausende "Gunshot" verfällt mit Snaredrums und einem wuchtigen Gitarren-Piano-Chorus in alte Muster. "No Rest For The Wicked" wälzt nach sanftem Auftakt mit imposanter atmosphärischer Untermalung jeden Zweifel nieder, dass der Musikerin ihr Talent fürs Hymnenschreiben abhanden gekommen sein könnte. Den Rest der Platte dominieren zerbrechliche Balladen, die in ihrer niedergeschlagenen Grundstimmung kaum variieren, gleichzeitig durch bittere Ehrlichkeit und variierende musikalische Umsetzung aber selten eintönig wirken. "Love Me Like I'm Not Made Of Stone" verzichtet auf den dauerpräsenten Hall über der Stimme und stellt ihr ansonsten nicht viel mehr als eine Akustik-Gitarre zur Seite. So entsteht ohne viel Drumherum der ergreifendste Moment der Platte, vielleicht der kompletten Trilogie. "Just Like A Dream" bildet den feierlich arrangierten Kontrastpunkt. Pathos gewinnt höchstens dann die Überhand, wenn bei "Heart Of Steel" Gospelchöre einsetzen oder sich "Never Gonna Love Again", eine ansonsten gelungene Anlehnung an 80er Power-Balladen, in Textzeilen verliert, die ein paar Assoziationen zu viel mit klischeelastigen Liebesfilmen wecken: "Every time the rain falls, think of me / On a lonely highway, how can we / Turn around the heartache / Oh I, I'm alone tonight babe / And I'm never gonna love again". "I Never Learn" bildet den würdigen Abschluss einer Albenserie, die Lykke Lis Wandelbarkeit unterstreicht, sieht man von kleinen Schwächen ab. Ein bisschen vermisst man vielleicht den früheren Spaß angesichts intensiver Balladen. Qualität und Leidenschaft, mit der die Schwedin vorgeht, machen das aber wett. Welche Richtung sie nun einschlagen wird, bleibt nach dem deutlichen Bruch zwischen "Wounded Rhymes" und "I Never Learn" offen wie spannend. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 16. Juli 2021 | WM UK

Drei Jahre nach dem charmant eigenwilligen Youth Novels meldet sich Lykke Li Zachrisson wieder mit einem neuen Album zurück. Die etwas nervigen preziösen Tendenzen, die auf ihrem Debütalbum mitunter noch zu hören waren, hat sie abgelegt, und ihre Gesangsstimme ist jetzt wesentlich kraftvoller. Tatsächlich strotzt Wounded Rhymes trotz des verletzlichen Titels nur so vor Selbstsicherheit. Selbst mit einer guten Balance zwischen Balladen und Rocknummern und einigen kummervollen Texten fühlt sich das Album durchweg "tough" an. Wounded Rhymes zeigt dabei auch Lis Vorliebe für und Freude am Rock und Pop der Fünfziger und Sechziger, wobei sie gleichermaßen auf klassischen Girl-Group-Sound und auf kantigeren Garagenrock zurückgreift. Kurz gesagt: Das Album ist ein inspiriertes und raues Stück Indie-Pop und dabei in jeder Hinsicht eine Verbesserung gegenüber Lykke Lis Debütalbum. © TiVo
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Alternativ und Indie - Erschienen am 28. Februar 2010 | Atlantic Records

Drei Jahre nach dem charmant eigenwilligen Youth Novels meldet sich Lykke Li Zachrisson wieder mit einem neuen Album zurück. Die etwas nervigen preziösen Tendenzen, die auf ihrem Debütalbum mitunter noch zu hören waren, hat sie abgelegt, und ihre Gesangsstimme ist jetzt wesentlich kraftvoller. Tatsächlich strotzt Wounded Rhymes trotz des verletzlichen Titels nur so vor Selbstsicherheit. Selbst mit einer guten Balance zwischen Balladen und Rocknummern und einigen kummervollen Texten fühlt sich das Album durchweg "tough" an. Wounded Rhymes zeigt dabei auch Lis Vorliebe für und Freude am Rock und Pop der Fünfziger und Sechziger, wobei sie gleichermaßen auf klassischen Girl-Group-Sound und auf kantigeren Garagenrock zurückgreift. Kurz gesagt: Das Album ist ein inspiriertes und raues Stück Indie-Pop und dabei in jeder Hinsicht eine Verbesserung gegenüber Lykke Lis Debütalbum. © TiVo
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Alternativ und Indie - Erschienen am 8. Juni 2018 | LL Recordings - RCA Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 2. Juni 2008 | EastWest U.K.

Ungewöhnlich viel Charakterstudie liegt dem Debüt dieses upcoming Indiepop-Darlings bei. Über 10.000 Zeichen widmet Warners Pressetext Werdegang und Persönlichkeit seines jungen Schützlings aus Schweden. Wir erfahren, dass Lykke Li schon früh weite Teile der Welt bereist hat, von Autonomiestreben und Ungeduld getrieben und immer schon "anders" gewesen ist. Sie wolle ein direktes, intensives und persönliches Gefühl schaffen, sagt sie selber, und dass sie eigentlich ziemlich schüchtern sei. "Wenn du tanzt, befreist du deine Gefühle und sagst Dinge, für die es keine Worte gibt. Du würdest nie glauben, wie schüchtern ich bin, wenn du einmal gesehen hast, wie ich tanze." Recht hat sie. Wer Frau Zachrisson vor kurzem auf den Haldern Pop Festival gesehen hat, musste aus der Performance auf eine extrem extravertierte Künstlerpersönlichkeit schließen. Ohne unnötige Hemmungen tanzte der Anfangzwanziger drauflos, sprach das Publikum immer wieder direkt an, kurzum: Schüchtern geht anders. Auf CD hingegen bestätigt sich die Selbstanalyse. Mit quirliger Mädchen-Niedlichkeit trägt Lykke Li ihre Idee von moderner Popmusik vor, die eigentlich gar keine Videoclips bräuchte, um Bilder von großen Kulleraugen wachzurufen. "Modern" sei hierbei verstanden als durchaus Synthesizer- wie experimentier-affin (Cembalo, Theremin, Pauken und Trompeten sind zu hören), und "mädchenhaft" im Sinne einer entzückenden kleinen Soufflier-Stimme, deren Präsenz von Producer und Co-Autor Björn Yttling durch Hall geschickt vervielfältigt wird. Live kommt dann das Megafon zum Einsatz. Dass Yttling in der Hauptsache als Mitglied von Peter, Bjorn And John bekannt ist, passt perfekt ins Bild der so typisch schwedischen Harmonien. Zudem gleicht Lykke Lis Timbre dem von Landsfrau Sarah Assbring alias El Perro Del Mar oft wie ein Ei dem anderen. Die Songs geraten indes deutlich kommerzieller, was aber nicht als Abwertung missverstanden werden soll. Die Youth Novels erobern nicht bloß augenblicklich das Kurzzeitgedächtnis, sie bleiben dank ihrer Vielgestaltigkeit auch lange im Ohr. Nokturne Träumereien à la Bat For Lashes ("Hanging High"), gewichtsloser Twee-Pop ("Dance, Dance, Dance") und rüstige Uptempo-Hittigkeit ("Breaking It Up") - vieles scheint möglich, weil Lykke Lis Zuckergesang den großen gemeinsamen Nenner stellt. Da drückt man gerne auch ein drittes, viertes, fünftes Mal auf Repeat. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. Juli 2019 | LL Recordings - RCA Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. Oktober 2011 | Atlantic Records

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Pop - Erschienen am 9. Oktober 2020 | INGRID

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Alternativ und Indie - Erschienen am 4. Mai 2015 | Atlantic Records UK

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Alternativ und Indie - Erschienen am 25. Oktober 2008 | Atlantic Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. September 2020 | Crush Music Media

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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. Juni 2017 | LL Recordings

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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. Oktober 2019 | LL Recordings - RCA Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 2. Juni 2008 | EastWest U.K.

Ungewöhnlich viel Charakterstudie liegt dem Debüt dieses upcoming Indiepop-Darlings bei. Über 10.000 Zeichen widmet Warners Pressetext Werdegang und Persönlichkeit seines jungen Schützlings aus Schweden. Wir erfahren, dass Lykke Li schon früh weite Teile der Welt bereist hat, von Autonomiestreben und Ungeduld getrieben und immer schon "anders" gewesen ist. Sie wolle ein direktes, intensives und persönliches Gefühl schaffen, sagt sie selber, und dass sie eigentlich ziemlich schüchtern sei. "Wenn du tanzt, befreist du deine Gefühle und sagst Dinge, für die es keine Worte gibt. Du würdest nie glauben, wie schüchtern ich bin, wenn du einmal gesehen hast, wie ich tanze." Recht hat sie. Wer Frau Zachrisson vor kurzem auf den Haldern Pop Festival gesehen hat, musste aus der Performance auf eine extrem extravertierte Künstlerpersönlichkeit schließen. Ohne unnötige Hemmungen tanzte der Anfangzwanziger drauflos, sprach das Publikum immer wieder direkt an, kurzum: Schüchtern geht anders. Auf CD hingegen bestätigt sich die Selbstanalyse. Mit quirliger Mädchen-Niedlichkeit trägt Lykke Li ihre Idee von moderner Popmusik vor, die eigentlich gar keine Videoclips bräuchte, um Bilder von großen Kulleraugen wachzurufen. "Modern" sei hierbei verstanden als durchaus Synthesizer- wie experimentier-affin (Cembalo, Theremin, Pauken und Trompeten sind zu hören), und "mädchenhaft" im Sinne einer entzückenden kleinen Soufflier-Stimme, deren Präsenz von Producer und Co-Autor Björn Yttling durch Hall geschickt vervielfältigt wird. Live kommt dann das Megafon zum Einsatz. Dass Yttling in der Hauptsache als Mitglied von Peter, Bjorn And John bekannt ist, passt perfekt ins Bild der so typisch schwedischen Harmonien. Zudem gleicht Lykke Lis Timbre dem von Landsfrau Sarah Assbring alias El Perro Del Mar oft wie ein Ei dem anderen. Die Songs geraten indes deutlich kommerzieller, was aber nicht als Abwertung missverstanden werden soll. Die Youth Novels erobern nicht bloß augenblicklich das Kurzzeitgedächtnis, sie bleiben dank ihrer Vielgestaltigkeit auch lange im Ohr. Nokturne Träumereien à la Bat For Lashes ("Hanging High"), gewichtsloser Twee-Pop ("Dance, Dance, Dance") und rüstige Uptempo-Hittigkeit ("Breaking It Up") - vieles scheint möglich, weil Lykke Lis Zuckergesang den großen gemeinsamen Nenner stellt. Da drückt man gerne auch ein drittes, viertes, fünftes Mal auf Repeat. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 11. Februar 2011 | Atlantic Records UK

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Alternativ und Indie - Erschienen am 30. Mai 2014 | Atlantic Records UK

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Alternativ und Indie - Erschienen am 2. Februar 2018 | Crush Music Media

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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. Juli 2019 | LL Recordings - RCA Records