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Die Alben

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2012 | Frank Zappa Catalog

Booklet Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
"Etwas, das alles und jeden verschlingt: Baum, der rauscht, Vogel der singt. Frisst Eisen, zermalmt den härtesten Stein, zerbeißt jedes Schwert, zerbricht jeden Schrein. Schlägt Könige nieder, schleift ihren Palast. Trägt mächtigen Fels fort als leichte Last." (Tolkien) Die Zeit ist ein garstiges Tier. Selbst vor Frank Zappa macht sie nicht halt. Mehr und mehr gerät er in Vergessenheit. Der Mann, der früher mit heruntergelassenen Hosen auf einem Lokus thronend von jeder zweiten WG-Zimmertür grüßte, ist heute aus dem Alltag verschwunden. Über seinen Langrillen im Second-Hand-Schallplattenladen bildet sich langsam eine feine Schicht Staub. Die alten Herren haben längst die gesuchte Pressung. Das Jungvolk wurde nicht rechtzeitig an den Musiker herangeführt oder erschrickt vor der Flut seiner Werke. Ausnahmen bestätigen die Regel. Eine Diskografie von über sechzig Alben zu Lebzeiten, gefolgt von über dreißig Veröffentlichungen nach seinem Tod, macht es nicht gerade leichter. Welche Platte eignet sich zum Einstieg, welche taugt gar als Meilenstein? Egal, zu welcher Entscheidung man kommt: Will man allem gerecht werden, kann man nur alles richtig und zugleich alles falsch machen. Die Möglichkeiten sind mannigfaltig. Sein Erstling "Freak Out!" mit den Mothers Of Invention? "Sheik Yerbouti", sein Tower Of Power und Einstieg in den Mainstream? Oder, ganz mutig, seine kalte Synclavier-Episode mit "Jazz From Hell"? Sein letztes "Muah" mit dem "Yellow Shark"? Oder das im Vergleich schon fast gradlinig rockende "Zoot Allures"? "The Torture Never Stops". Meine Zappaisierung erfolgte mit "Over-Nite Sensation", "Apostrophe (')" und nicht zuletzt dem Schmuckstein "One Size Fits All", dessen "Inca Roads" alleine schon einen eigenen Meilenstein verdient hätte. Doch letztlich fällt die Wahl auf einen ganz anderen Longplayer. "Frank Zappas Musik wäre ohne seinen Humor furzbeschissener Jazzrock gewesen", gibt Bela B. 2007 von sich. Dass er absolut Recht hat und doch zugleich meilenweit daneben liegt, hat Zappa bereits 1969 mit "Hot Rats" bewiesen. Während sich die Welt noch streitet, ob nun die Beatles oder die Stones die wahren Helden sind, ist Zappa seiner Umwelt schon Jahrzehnte voraus. Schlimmer noch: Über vierzig Jahre später wirkt er in unserer wieder zunehmend konservativer werdenden Umwelt und Musiklandschaft, in der als aufregendster Aspekt nur noch die Darreichungsform bleibt, wie ein Alien. Pompöse und prahlerische Melodieführung spiegelt die Schlagfertigkeit von "Hot Rats". Zappa malt mit Noten, Instrumenten und der zu diesem Zeitpunkt neuen 16-Spur-Tonbandtechnik Bilder. Mit Hilfe von allerlei Studio-Zauberei, wie auf halber Geschwindigkeit eingespieltes Schlagzeug oder Bass, kreierte er eine ganz eigene, unverkennbare Klangwelt. Fast vollständig verzichtet der Sohn sizilianischer Einwanderer auf eins seiner größten Wiedererkennungsmerkmale: seine Texte, die schonungslos und zynisch mit allem und jedem abrechnen. Nur "Willie The Pimp" verfügt über ein paar gepfefferte Zeilen, die aber sein Jugendfreund Captain Beefheart zum Besten gibt. Die Abkehr von Rock, Doo Wop, Klangkollagen und Musique Concrète hin zum Jazzrock sowie die selbst auferlegte Schweigepflicht sind für Zappa nötig, um seine zweite Stimme zu entdecken: sein markantes Gitarrenspiel. Bissig wie Baby-Schlangen verhakt es sich in das Fleisch seiner Kompositionen und setzt sein Toxin frei. "Shut Up'n Play Yer Guitar". In den schnellen, abgehackten Noten finden sich seine Blues-Vorbilder Johnny "Guitar" Watson, Matt Murphy, Eddie Jones und Clarence "Gatemouth" Brown wieder. Als zentrale Figur des zweiten Solo-Albums nach "Lumpy Gravy" entpuppt sich der letzte Verbliebene der ersten Mothers Of Invention-Generation. Ian Underwood zeichnet für einen nicht unerheblichen Teil des Sounds von "Hot Rats" verantwortlich. Neben diversen Blasinstrumenten spielt er Piano und die Organus Maximus, eine Pfeifenorgel, die im Whitney Studio installiert war. Hinzu stoßen die Bassisten Max Bennett und Shuggie Otis, die Violinen von Don "Sugarcane" Harris und Jean-Luc Ponty und Rhythmusgitarrist Lowell George. Wie bei einem Staffellauf reichen mit John Guerin, Paul Humphrey und Ron Selico gleich drei Schlagzeuger die Stöcke von Hand zu Hand. Virtuos steuern Underwood und Zappa mit Hilfe von Schlagzeuger Ron Selico und Bassist Shuggy Otis durch "Peaches En Regalia", einem grellbunten Notenhagel: berauschend, bizarr und im gleichen Maße hochgradig einprägsam. Dass all dies leicht und verspielt klingt, bleibt aber die größte Leistung. Wie ein Gegenmodell zum schwerelosen "Peaches En Regalia" stellt sich "Willie The Pimp", die Geschichte vom Möchtegern-Zuhälter Willie, auf. "Hot meat / hot rats / hot zits / hot wrists." Geheimer Schmutz und dreckiger Blues-Rock, untermalt von Don "Sugarcane" Harris Violinenriff, unterbrochen von Zappas schroffen Wah-Wah-Gitarrensolo. Über all dies geifert und rotzt Kapitän Rindfleischherz manisch über das Studiomikro, dass einem angst und bange wird. "Man in a suite with bow-tie neck / Wanna buy a grunt with a third party check." Ohne Vorwarnung springt der Funk von "The Gumbo Variations" mit Gitarren-/Bassriff, Maracas und einem manischen Tenorsaxophon, gespielt von Underwood, ins Gesicht. Ein Solo folgt dem nächsten, bis alles nach zwölf Minuten mit der elektrischen Geige von Harris in einem G-Spot-Tornado endet. "Son Of Mr. Green Genes" begleitet "Mr. Green Genes" und dessen Thema vom Album "Uncle Meat" mit Hilfe von temperamentvollen Soli durch eine affektive Psychose. Ein verfremdeter Basslauf bildet das Grundgerüst für "Little Umbrellas", "Peaches En Regalia"s melancholischer Bruder. Ein verregneter Parkspaziergang, in dessen Pfützen sich Thelonious Monk spiegelt. Hinreißend und doch so schwer greifbar bleibt das entrückte "It Must Be A Camel" mit einem kurzen Auftritt von Jean-Luc Ponty. Seinen Namen verdankt das Stück den Notenzeichen, die wie Kamelhöcker über das Papier verteilt sind. "Ich mag es einfach, wie Noten auf dem Papier aussehen." Mit "Hot Rats" zeichnet Zappa ein halbes Jahr vor "Bitches Brew" seine eigene Version von Jazzrock und Fusion Jazz, die er nochmals in "Waka/Jawaka" und "The Grand Wazoo" aufleben lässt. Als Komponist erreicht er einen ersten Höhepunkt, lässt aber Raum für entwaffnende Improvisationen. Viel zu schade, um all dies dem Staub und dem Vergessen zu überlassen. Aber vielleicht halten wir uns damit auch nur unbewusst an den Wunsch des Meisters. Der antwortete in einem Interview mit Nationwide UK TV auf die Frage, wie er in Erinnerung bleiben möchte: "I don't give a fuck if they remember me at all." © Laut
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Rock - Erschienen am 1. Januar 2012 | Frank Zappa Catalog

Booklet Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
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Rock - Erschienen am 27. November 2020 | Frank Zappa Catalog

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Rock - Erschienen am 3. März 1979 | Frank Zappa Catalog

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Rock - Erschienen am 26. Juni 2020 | Frank Zappa Catalog

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Dieses Boxset ist für alle Zappa-Fans eine wahre Büchse der Pandora. Sie markiert das 50. Jubiläum einer neu gegründeten, wenn auch kurzlebigen Gruppe, The Mothers, die aber für das Leben des genialen Musikers und für sein Publikum ausschlaggebend war. Diese Ausgabe enthält nicht weniger als 70 Stücke und ist eine Auslese von einerseits Studioeinspielungen, andererseits Live-Mitschnitten, die die Zappa-Erben ausgegraben haben und die nun endlich in digitalisierter Form auf vier CDs mit einer Spielzeit von über vier Stunden zu haben sind. Es handelt sich also um diese Gruppe, welche die Nachfolge der Mothers of Invention antrat, nachdem sich letztere im Jahr zuvor aus finanziellen Gründen aufgelöst hat, aber auch weil, wie Zappa erklärte, „Kraft und Motivation gefehlt hatten“. Andere Töne sind aber auch zu hören, denn bestimmte Mitglieder verweisen auf Zappas diktatorischen Hang: der Boss trieb seinen perfektionistischen Anspruch an den Rand den Wahnsinns. Also Exit Monsters of Invention. In der Zwischenzeit veröffentlichte Zappa ein Soloalbum, Hot Rats (1969), das sehr erfolgreich wurde und einen seiner größten Hits enthält: Peaches en Regalia.Nun haben wir also The Mothers und ihre sechs Musiker: den englischen Schlagzeuger Aynsley Dunbar, den Jazz-Pianisten George Duke, den Gitarristen Ian Underwood, den Bassisten Jeff Simmons und die restlichen The Turtles-Mitglieder: die Sänger Mark Volman und Howard Kaylan alias „The Phlorescent Leech and Eddie“, oder „Flo & Eddie“. The Mothers sind auch auf Zappas nachfolgendem und drittem Soloalbum vertreten, Chunga’s Revenge (1970). Dieser Band war ein eher kurzes Leben beschieden, nämlich nicht mehr als sieben Monate… Im Januar 1971 verlässt Simmons die Gruppe, als sie den Soundtrack für 200 Motels, einspielen, an dem Zappa himself Regie führt, zusammen mit Tony Palmer. Zwischendurch machen The Mothers in den berühmten Londoner Trident Studios mehrstündige Aufnahmen mit einem zu jener Zeit unbekannten, jungen Produzenten, Roy Thomas Baker, der später dann für die großen Alben von Queen, The Cars oder Alice Cooper an den Reglern stehen sollte… So gibt es jetzt zum ersten Mal Alternative Takes von Sharleena oder Wonderful Wino mit einem unglaublichen Gitarrensolo des Meisters. Vor allem enthält die Platte unveröffentlichte Titel wie das faszinierende Red Tubular Lighter, Giraffe sowie eine noch nie veröffentlichte Version von Envelopes. Die Live-Versionen bieten somit auch viel Neues und Überraschendes. Kurz und gut, ein echtes Supergeschenk für alle Fans des genialen Frank Zappa. © Yan Céh/Qobuz
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Rock - Erschienen am 18. Juni 2021 | Frank Zappa Catalog

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Rock - Erschienen am 2. Oktober 2020 | Frank Zappa Catalog

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2012 | Frank Zappa Catalog

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Rock - Erschienen am 20. Dezember 2019 | Frank Zappa Catalog

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Nur für Fans! Dieses 7 Stunden und 18 Minuten lange musikalische Megawerk, das sämtliche Sessions von Frank Zappa für sein Album Hot Rats enthält, ermöglicht einen faszinierenden Blick in die unscheinbarsten Gehirnwindungen dieses einzigartigen Musikers, der 1993 von uns gegangen ist. Diese Sessions wurden im Sommer 1969 in Los Angeles aufgezeichnet und bedeuten die (erste) Auflösung der Mothers Of Invention, auch wenn Ian Underwood hier mit von der Partie ist. Der Zappa des Hot Rats hat mit den stilistischen Patchworks dieser verrückten Gruppe kaum etwas zu tun, denn er verherrlicht die Fusion zwischen Rock und Jazz und vermeidet jedwedes Blabla: fünf von sechs Titeln sind nämlich rein instrumental. Einzig und allein Don Van Vliet alias Captain Beefheart nimmt für Willie the Pimp das Mikro in die Hand. Zappa lässt alle seine Solo-Gäste zu Wort kommen, darunter den Violinisten Jean-Luc Ponty, den Gitarristen Lowell George oder auch den Bassisten Shuggie Otis, der zu diesem Zeitpunkt gerade mal 15 Jahre alt ist! Dieser eigenartige Fusion Jazz behält eine solide Erzählstruktur bei, was sämtliche hier kompilierten Sessions logischerweise nicht erahnen lassen. Besonders stark ausgedehnte Jam-Sessions, endlose Soloeinlagen, köstliche, verständnisinnige Interaktionen, nichts fehlt, sodass wir uns in Gedanken in das kalifornische Studio begeben können, um wie eine kleine Maus der Entstehung einer Platte beizuwohnen, die noch eine ganze Generation prägen sollte. Im Text des Originalcovers sollte Frank Zappa diese Platte wie „einen Film für eure Ohren“ beschreiben… Und nur so nebenbei gesagt, genau in dem Augenblick, als Hot Rats im Kasten war, erblickte auf der entgegengesetzten Seite des Landes, in New York, ein anderes Meisterwerk des Fusion Jazz das Licht der Welt: Bitches Brew von Miles Davis. © Marc Zisman/Qobuz
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Rock - Erschienen am 22. März 1974 | Frank Zappa Catalog

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2012 | Frank Zappa Catalog

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Rock - Erschienen am 10. Oktober 1969 | Frank Zappa Catalog

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2012 | Frank Zappa Catalog

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Rock - Erschienen am 17. Mai 1981 | Frank Zappa Catalog

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Rock - Erschienen am 2. Oktober 2020 | Frank Zappa Catalog

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Rock - Erschienen am 26. Juni 2020 | Frank Zappa Catalog

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Rock - Erschienen am 19. November 1979 | Frank Zappa Catalog

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Rock - Erschienen am 29. Oktober 1977 | Frank Zappa Catalog

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2012 | Frank Zappa Catalog