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Daniil Trifonov|Rachmaninov : Piano Concertos 2, 4 - Bach-Rachmaninov : Partita BWV 1006

Rachmaninov : Piano Concertos 2, 4 - Bach-Rachmaninov : Partita BWV 1006

Daniil Trifonov, Philadelphia Orchestra, Yannick Nézet-Séguin

Digitales Booklet

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24-Bit 96.0 kHz - Stereo

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Die Deutsche Grammophon schickt ihren jüngsten Klavierstar auf große Reise mit dem „Zielort Rachmaninow“. Und anders als die das Begleitheft durchziehende Bildergeschichte, die den heute 27-jährigen Daniil Trifonov als nachdenklichen Einzelgänger auf nostalgischer Eisenbahnfahrt zeigt, wird er dabei hochkarätig begleitet von einem der früheren „Big Five“ der US-Musikszene, den „Philadelphians“ – immerhin das Orchester, mit dem Rachmaninow vor knapp achtzig Jahren seine eigene Aufnahme der Klavierkonzerte einspielte. Eine hochambitionierte Produktion also, und die Erwartungen, die daraus erwachsen, scheinen sich anfangs voll zu erfüllen: Der große Einstieg ins c-Moll-Konzert hat Aplomb, zeigt Trifonov in virtuoser Hochform, hält im Tempo eine überzeugende Mitte zwischen dem „schweren“ Richter und dem eleganten Kocsis und klingt hervorragend offen und transparent. Bald allerdings beginnt zu irritieren, dass er und Dirigent Yannick Nézet-Séguin aus der Musik offenbar vor allem ein Maximum an gefühligem Sentiment herauszuholen versuchen. Ihnen scheint außer Sicht geraten zu sein, dass die „weltschmerzlichen“ Momente in Rachmaninows Kompositionen immer auch in eine Formung von klassizistischer Strenge eingebunden sind. Eine interpretatorische Einseitigkeit, die sich am Ende aller Virtuosität zum Trotz nicht auszahlt. Günstiger steht es in stilistischer Beziehung um die schon 2015 entstandene, ebenfalls brillante Live-Aufführung des g-Moll-Konzerts. Allerdings muss man hinnehmen, dass gleich in den eröffnenden Takten das Klavier sich in der Hitze des Orchestergetümmels kaum behaupten kann. Zwischen den Konzerten noch die drei solistischen Bach-Sätze: Blitzsauber vorgetragen, nur spielte Rachmaninow selber sie 1942 deutlich knackiger.
© Harden, Ingo / www.fonoforum.de

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Rachmaninov : Piano Concertos 2, 4 - Bach-Rachmaninov : Partita BWV 1006

Daniil Trifonov

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Piano Concerto No. 2 in C minor, Op. 18 (Serge Rachmaninoff)

1
I. Moderato
00:11:13

Daniil Trifonov, Piano - The Philadelphia Orchestra - Yannick Nézet-Séguin, Conductor - Sergei Rachmaninoff, Composer - Sid McLauchlan, Producer - Andrew Mellor, Mixer, Mastering Engineer, Recording Engineer - Dave Conner, Asst. Recording Engineer

℗ 2018 Deutsche Grammophon GmbH, Berlin

2
II. Adagio sostenuto
00:11:46

Daniil Trifonov, Piano - The Philadelphia Orchestra - Yannick Nézet-Séguin, Conductor - Sergei Rachmaninoff, Composer - Sid McLauchlan, Producer - Andrew Mellor, Mixer, Mastering Engineer, Recording Engineer - Dave Conner, Asst. Recording Engineer

℗ 2018 Deutsche Grammophon GmbH, Berlin

3
III. Allegro scherzando
00:12:16

Daniil Trifonov, Piano - The Philadelphia Orchestra - Yannick Nézet-Séguin, Conductor - Sergei Rachmaninoff, Composer - Sid McLauchlan, Producer - Andrew Mellor, Mixer, Mastering Engineer, Recording Engineer - Dave Conner, Asst. Recording Engineer

℗ 2018 Deutsche Grammophon GmbH, Berlin

Partita for Violin Solo No. 3 in E Major, BWV 1006 - Arr. for Piano by Rachmaninov (Johann Sebastian Bach)

4
I. Preludio
00:03:47

Daniil Trifonov, Piano - Johann Sebastian Bach, Composer - Sergey Rachmaninoff, Work Arranger - Sid McLauchlan, Producer - Andrew Mellor, Mixer, Mastering Engineer, Recording Engineer - Dave Conner, Asst. Recording Engineer

℗ 2018 Deutsche Grammophon GmbH, Berlin

5
III. Gavotte
00:02:44

Daniil Trifonov, Piano - Johann Sebastian Bach, Composer - Sergey Rachmaninoff, Work Arranger - Sid McLauchlan, Producer - Andrew Mellor, Mixer, Mastering Engineer, Recording Engineer - Dave Conner, Asst. Recording Engineer

℗ 2018 Deutsche Grammophon GmbH, Berlin

6
VI. Gigue
00:01:42

Daniil Trifonov, Piano - Johann Sebastian Bach, Composer - Sergey Rachmaninoff, Work Arranger - Sid McLauchlan, Producer - Andrew Mellor, Mixer, Mastering Engineer, Recording Engineer - Dave Conner, Asst. Recording Engineer

℗ 2018 Deutsche Grammophon GmbH, Berlin

Piano Concerto No. 4 in G minor, Op. 40 (Serge Rachmaninoff)

7
I. Allegro vivace (Alla breve) (Live at Kimmel Center, Philadelphia, PA, USA)
00:10:06

Daniil Trifonov, Piano - The Philadelphia Orchestra - Yannick Nézet-Séguin, Conductor - Sergei Rachmaninoff, Composer - Sid McLauchlan, Producer - Charles Gagnon, Recording Engineer - Dave Conner, Asst. Recording Engineer - Andrew Mellor, Mixer, Mastering Engineer

℗ 2018 Deutsche Grammophon GmbH, Berlin

8
II. Largo (Live at Kimmel Center, Philadelphia, PA, USA)
00:07:05

Daniil Trifonov, Piano - The Philadelphia Orchestra - Yannick Nézet-Séguin, Conductor - Sergei Rachmaninoff, Composer - Sid McLauchlan, Producer - Charles Gagnon, Recording Engineer - Dave Conner, Asst. Recording Engineer - Andrew Mellor, Mixer, Mastering Engineer

℗ 2018 Deutsche Grammophon GmbH, Berlin

9
III. Allegro vivace (Live at Kimmel Center, Philadelphia, PA, USA)
00:09:24

Daniil Trifonov, Piano - The Philadelphia Orchestra - Yannick Nézet-Séguin, Conductor - Sergei Rachmaninoff, Composer - Sid McLauchlan, Producer - Charles Gagnon, Recording Engineer - Dave Conner, Asst. Recording Engineer - Andrew Mellor, Mixer, Mastering Engineer

℗ 2018 Deutsche Grammophon GmbH, Berlin

Albumbeschreibung

Die Deutsche Grammophon schickt ihren jüngsten Klavierstar auf große Reise mit dem „Zielort Rachmaninow“. Und anders als die das Begleitheft durchziehende Bildergeschichte, die den heute 27-jährigen Daniil Trifonov als nachdenklichen Einzelgänger auf nostalgischer Eisenbahnfahrt zeigt, wird er dabei hochkarätig begleitet von einem der früheren „Big Five“ der US-Musikszene, den „Philadelphians“ – immerhin das Orchester, mit dem Rachmaninow vor knapp achtzig Jahren seine eigene Aufnahme der Klavierkonzerte einspielte. Eine hochambitionierte Produktion also, und die Erwartungen, die daraus erwachsen, scheinen sich anfangs voll zu erfüllen: Der große Einstieg ins c-Moll-Konzert hat Aplomb, zeigt Trifonov in virtuoser Hochform, hält im Tempo eine überzeugende Mitte zwischen dem „schweren“ Richter und dem eleganten Kocsis und klingt hervorragend offen und transparent. Bald allerdings beginnt zu irritieren, dass er und Dirigent Yannick Nézet-Séguin aus der Musik offenbar vor allem ein Maximum an gefühligem Sentiment herauszuholen versuchen. Ihnen scheint außer Sicht geraten zu sein, dass die „weltschmerzlichen“ Momente in Rachmaninows Kompositionen immer auch in eine Formung von klassizistischer Strenge eingebunden sind. Eine interpretatorische Einseitigkeit, die sich am Ende aller Virtuosität zum Trotz nicht auszahlt. Günstiger steht es in stilistischer Beziehung um die schon 2015 entstandene, ebenfalls brillante Live-Aufführung des g-Moll-Konzerts. Allerdings muss man hinnehmen, dass gleich in den eröffnenden Takten das Klavier sich in der Hitze des Orchestergetümmels kaum behaupten kann. Zwischen den Konzerten noch die drei solistischen Bach-Sätze: Blitzsauber vorgetragen, nur spielte Rachmaninow selber sie 1942 deutlich knackiger.
© Harden, Ingo / www.fonoforum.de

Informationen zur Originalaufnahme : Recordings : Philadelphia, Kimmel Center, Verizon Hall, 10/2015 (Concerto No.4, live), 4/2018 (Concerto No.2, Partita)

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