Qobuz Store wallpaper
Kategorie:
Warenkorb 0

Ihr Warenkorb ist leer

Biosphere - Dropsonde

Mes favoris

Cet élément a bien été ajouté / retiré de vos favoris.

Dropsonde

Biosphere

Verfügbar in
16-Bit CD Quality 44.1 kHz - Stereo

Musik-Streaming

Hören Sie dieses Album mit unseren Apps in hoher Audio-Qualität

Testen Sie Qobuz kostenlos und hören Sie sich das Album an

Hören Sie dieses Album im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit den Qobuz-Apps

Abonnement abschließen

Hören Sie dieses Album im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit den Qobuz-Apps

Download

Wählen Sie die Audio-Qualität

Um das Album zu diesem Preis zu kaufen, abonnieren Sie Sublime+

Es gibt sie, die Alben, in deren Sound man einfach nur eintauchen möchte. Getragen von angenehmen Klängen und Effekten nahe am geräuschlichen Nichts, bieten sie einem die Möglichkeit, in ein Paralleluniversum einzusteigen, das sich vom hektischen Wumms und der Aufgeregtheit des medialen Alltags abhebt. Nichts schreit einem ins Gesicht, da ist genügend Raum, um die eigenen Gedanken im Gleichklang mit der Musik schweben zu lassen. Nein, hier geht es nicht um drogengeschwängerte Sounds vom Mars, die erst mittels Pilz- oder LSD-Flash ihre Wirkung entfalten. Geir Jenssen aka Biospere fungiert als Geburtshelfer für Kollagen aus seinem Klanglabor, die scheinbar wie von selbst den Weg in die Welt finden. Anders sind die wunderbaren tonalen Skulpturen kaum zu erklären. Alles beginnt mit einer simplen Tonfolge, die auch eine Durchsage auf einem Bahnsteig ankündigen könnte. Begleitet von einem merkwürdigen Hintergrundrauschen flirren viereinhalb Minuten rhythmisch unregelmäßig Töne hin und her. Bis dann mit "Dissolving Clouds" tatsächlich der Himmel aufzieht und der Blick wieder klarer wird. Hier kommt wieder der erwähnte Bahnsteig in den Sinn, denn auf einmal zieht das Tempo sanft an. Eine Geräuschkulisse wie ein fahrender Zug rattert voran, Keyboardflächen (die auch als solche erkennbar sind) greifen sich ihren Raum, und auf einmal ist er da, der Jazz. Sanft hoppelnde Hihat-Sounds und Besen-Samples sind mit das Letzte, was man von einer Biosphere-Platte erwarten konnte, nach all den Jahren, in denen Jenssen sanft dem vertonten Nichts entgegen schwebte. Und dann das. Aber egal, da haben wir sie wieder, diese nordische Kühle, gepaart mit organischer, menschlicher Wärme. Das erzeugt eine Stimmung, gerade so, als genieße man in einer absolut lebensfeindlichen, eisigen Umgebung mit seinem besten Freund ein Gläschen Rotwein, in die wärmsten Pullis gemümmelt, die man sich nur vorstellen kann. Den stringenten Faden führt Jenssen weiter, steigert die Geschwindigkeit nochmals, flankiert von allerlei verfremdeten Sprachsamples. Die Strömung, die sein Sound hinterlässt, wärmt in der Tat so, wie es der Trackname verlauten lässt. Im Vergleich zu den manchmal bedrückenden, tiefschwarzen Sound-Sphären der früheren Biosphere-Ära ("Microgravity", "Patashnik"), klingt "Dropsonde" an manchen stellen richtiggehend heiter. Der Frühling kann kommen, selbst wenn das Album auf Vinyl schon einige Monate auf dem Buckel hat. Die Fraktion der CD-Hörer darf sich das neueste Opus Dei aus dem Hause Jenssen ganz unbesorgt in den Player schieben und zigmal wieder von vorne hören. Es gibt genug zu entdecken.
© Laut

Weitere Informationen

Dropsonde

Biosphere

launch qobuz app Ich habe die Qobuz Desktop-Anwendung für Windows / MacOS bereits heruntergeladen Öffnen

download qobuz app Ich habe die Qobuz Desktop-Anwendung für Windows / MacOS noch nicht heruntergeladen Downloaden Sie die Qobuz App

Kopieren Sie den folgenden Link, um das Album zu teilen

Sie hören derzeit Ausschnitte der Musik.

Hören Sie mehr als 50 Millionen Titel mit unseren Streaming-Abonnements

Hören Sie dieses Album und mehr als 50 Millionen weitere Titel im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit unseren Apps.

1
Dissolving Clouds
00:04:28

Sony ATV, MusicPublisher - Biosphere, MainArtist - Geir Jenssen, Composer

2006 Touch 2006 Touch

2
Birds Fly By Flapping their Wings
00:06:35

Sony ATV, MusicPublisher - Biosphere, MainArtist - Geir Jenssen, Composer

2006 Touch 2006 Touch

3
Warmed By the Drift
00:06:50

Sony ATV, MusicPublisher - Biosphere, MainArtist - Geir Jenssen, Composer

2006 Touch 2006 Touch

4
In Triple Time
00:05:50

Sony ATV, MusicPublisher - Biosphere, MainArtist - Geir Jenssen, Composer

2006 Touch 2006 Touch

5
From a Solid To a Liquid
00:05:18

Sony ATV, MusicPublisher - Biosphere, MainArtist - Geir Jenssen, Composer

2006 Touch 2006 Touch

6
Arafura
00:05:04

Sony ATV, MusicPublisher - Biosphere, MainArtist - Geir Jenssen, Composer

2006 Touch 2006 Touch

7
Fall In Fall Out
00:07:10

Sony ATV, MusicPublisher - Biosphere, MainArtist - Geir Jenssen, Composer

2006 Touch 2006 Touch

8
Daphnis 26
00:06:45

Sony ATV, MusicPublisher - Biosphere, MainArtist - Geir Jenssen, Composer

2006 Touch 2006 Touch

9
Altostratus
00:05:11

Sony ATV, MusicPublisher - Biosphere, MainArtist - Geir Jenssen, Composer

2006 Touch 2006 Touch

10
Sherbrooke
00:05:55

Sony ATV, MusicPublisher - Biosphere, MainArtist - Geir Jenssen, Composer

2006 Touch 2006 Touch

11
People Are Friends
00:10:39

Sony ATV, MusicPublisher - Biosphere, MainArtist - Geir Jenssen, Composer

2006 Touch 2006 Touch

Albumbeschreibung

Es gibt sie, die Alben, in deren Sound man einfach nur eintauchen möchte. Getragen von angenehmen Klängen und Effekten nahe am geräuschlichen Nichts, bieten sie einem die Möglichkeit, in ein Paralleluniversum einzusteigen, das sich vom hektischen Wumms und der Aufgeregtheit des medialen Alltags abhebt. Nichts schreit einem ins Gesicht, da ist genügend Raum, um die eigenen Gedanken im Gleichklang mit der Musik schweben zu lassen. Nein, hier geht es nicht um drogengeschwängerte Sounds vom Mars, die erst mittels Pilz- oder LSD-Flash ihre Wirkung entfalten. Geir Jenssen aka Biospere fungiert als Geburtshelfer für Kollagen aus seinem Klanglabor, die scheinbar wie von selbst den Weg in die Welt finden. Anders sind die wunderbaren tonalen Skulpturen kaum zu erklären. Alles beginnt mit einer simplen Tonfolge, die auch eine Durchsage auf einem Bahnsteig ankündigen könnte. Begleitet von einem merkwürdigen Hintergrundrauschen flirren viereinhalb Minuten rhythmisch unregelmäßig Töne hin und her. Bis dann mit "Dissolving Clouds" tatsächlich der Himmel aufzieht und der Blick wieder klarer wird. Hier kommt wieder der erwähnte Bahnsteig in den Sinn, denn auf einmal zieht das Tempo sanft an. Eine Geräuschkulisse wie ein fahrender Zug rattert voran, Keyboardflächen (die auch als solche erkennbar sind) greifen sich ihren Raum, und auf einmal ist er da, der Jazz. Sanft hoppelnde Hihat-Sounds und Besen-Samples sind mit das Letzte, was man von einer Biosphere-Platte erwarten konnte, nach all den Jahren, in denen Jenssen sanft dem vertonten Nichts entgegen schwebte. Und dann das. Aber egal, da haben wir sie wieder, diese nordische Kühle, gepaart mit organischer, menschlicher Wärme. Das erzeugt eine Stimmung, gerade so, als genieße man in einer absolut lebensfeindlichen, eisigen Umgebung mit seinem besten Freund ein Gläschen Rotwein, in die wärmsten Pullis gemümmelt, die man sich nur vorstellen kann. Den stringenten Faden führt Jenssen weiter, steigert die Geschwindigkeit nochmals, flankiert von allerlei verfremdeten Sprachsamples. Die Strömung, die sein Sound hinterlässt, wärmt in der Tat so, wie es der Trackname verlauten lässt. Im Vergleich zu den manchmal bedrückenden, tiefschwarzen Sound-Sphären der früheren Biosphere-Ära ("Microgravity", "Patashnik"), klingt "Dropsonde" an manchen stellen richtiggehend heiter. Der Frühling kann kommen, selbst wenn das Album auf Vinyl schon einige Monate auf dem Buckel hat. Die Fraktion der CD-Hörer darf sich das neueste Opus Dei aus dem Hause Jenssen ganz unbesorgt in den Player schieben und zigmal wieder von vorne hören. Es gibt genug zu entdecken.
© Laut

Informationen zu dem Album

Verbessern Sie diese Seite

Qobuz logo Warum Musik bei Qobuz kaufen?

Aktuelle Sonderangebote...
Mehr auf Qobuz
Von Biosphere
Das könnte Ihnen auch gefallen...
Articulation Rival Consoles
Empty Nils Frahm
All Encores Nils Frahm
Tides Sunda Arc
Panorama-Artikel...
Nils Frahm, ein untypischer Pianist

Das Talent von Nils Frahm wird seit zehn Jahren von Kritikern klassischer Musik sowie von Liebhabern elektronischer Experimente gleichermaßen hoch gelobt. Ob er auf einer Kirchenorgel oder auf einem mit Effektpedalen ausgestatteten Synthesizer spielt, der deutsche Pianist blickt immer nach vorn und das macht ihn anscheinend so überzeugend. Zum heutigen Piano Day, den er ins Leben gerufen hat, um dem Klavier und seinen Meistern Ehre zu gebühren, drehen wir eine Runde durch seine Diskographie.

Neoklassik: eine neue Welt an der Grenze zwischen Elektro und Klassik

Ólafur Arnalds, Nils Frahm, Max Richter, Poppy Ackroyd, Peter Broderick, Joana Gama…In den letzten Jahren wurden diese beliebten Namen alle unter dem weit gefassten und unscharfen Begriff „Neoklassik“ eingeordnet. In Wirklichkeit sieht diese „Szene“ eher wie ein zusammengewürfelter Haufen suchender Künstler aus, die – mit einer offenkundigen Verbindung zu den Pionieren des amerikanischen Minimalismus – klassische Instrumente und elektronische Produktion vermischen, die mit Spaß an der Sache auf beiden Seiten ihres musikalischen Spektrums Perspektiven schaffen.

Erased Tapes, ein nicht allzu klassisches Label

Gleich bei seiner Gründung im Jahre 2007 machte sich Erased Tapes als eines der innovativsten Labels der letzten fünfzehn Jahre einen Namen und hatte beim Publikum großen Erfolg. Da es manchmal allzu schnell auf seine neoklassischen Aushängeschilder (Nils Frahm, Ólafur Arnalds) reduziert wurde, suchte das Londoner Label nach neuen Ideen an der Grenze zu Ambient, Electronica und Experimental, wobei der harmonisch zusammengestellte Katalog dem Deutschen Robert Raths zu verdanken ist...

Aktuelles...