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Avishai Cohen (b) - Aurora

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Aurora

Avishai Cohen

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Wahre Schätze sind nicht leicht zu finden. Oft verstecken sie sich in geheimnisvollen Truhen, unübersichtlichen Plattensammlungen oder tief im Inneren eines Menschen. Die inwendige Welt des israelischen Bassisten, Sängers, Pianisten und Komponisten Avishai Cohen ist definitiv solch ein Hort kostbarer Fundstücke. Befördert er doch auf "Aurora" zwölf akustische Perlen ans Tageslicht, die den Hörer heillos verzaubern. Feinfühlig und kenntnisreich greift das Allround-Talent die Musik seiner nahöstlichen Heimat auf und verwebt sie mit spanischen und amerikanischen Klängen. Daraus fertigt Cohen einen herrlich abwechslungsreichen Reigen jazziger Songs. In zehn dieser Stücke betätigt er sich erstmals als Sänger und beweist dabei großes Geschick. Mit warmer, voluminöser Stimme singt er von Freiheit, sich selbst und der Liebe. Die Songtexte sind zwar in Englisch, Spanisch, Hebräisch und Ladino, der Sprache der sephardischen Juden, verfasst. Cohens Vortrag berührt jedoch auch ohne weitreichende Fremdsprachenkenntnisse. Die Soul-Sängerin Karen Malka unterstützt die Gesangs-Parts von Zeit zu Zeit mit sanften Background-Vocals. Die Arrangements des Longplayers fallen ebenso bunt aus wie dessen Kompositionen. So huldigt das "Interlude In Cis Minor" dem Gospel und Blues und wartet mit allerlei Bläsern auf. "El Hatzipor" untermalt Cohens Gesang zu Beginn lediglich mit sanften Klavier-Akkorden und steigert sich zum Ende in einen hüpfenden Rhythmus, den lebendige Percussion-Einlagen unterstreichen. In "Leolam" kommt die Oud, die nahöstliche Kurzhalslaute, bestens zum Zug. Amos Hoffman erfreut bereits am Anfang des Stückes mit einem virtuosen Solo, das ihm den Respekt sämtlicher Flamenco-Gitarristen einbringen sollte. Allerdings genügt allein das Spiel Avishai Cohens, um den Hörer gebannt vor den Lautsprechern zu halten. Wahre Freude kommt auf, wenn er sich in "It's Been So Long" gemeinsam mit seiner Gesangs-Partnerin und dem elektronischen Bass auf die Spuren von Rock und Funk begibt. Ergriffen lauscht man "Alfonsina Y El Mar", das der frischgebackene Sänger solo intoniert. Dabei begleitet er sich selbst auf dem Kontrabass. Durch alle Stücke zieht sich Cohens komplexe und doch stets greifbare Melodieführung. Unaufdringlich schleichen sich die Songs ins Langzeitgedächtnis. Dort entfalten sie ein nachhaltiges Wohlgefühl, weshalb ich den Cohen'schen Schatz in seiner ganzen Schönheit sehr oft genieße.
© Laut

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Aurora

Avishai Cohen (b)

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1
Morenika
00:04:33

Traditional, Composer - Avishai Cohen, Arranger, Double Bass, Vocals, MainArtist - Karen Malka, Featured Vocalist - Itamar Doari, Percussion - Shai Maestro, Piano - Traditional Ladino Folk, Composer - Elimelech Moshe, Writer - Giora Moshe, Writer

2009 Parlophone Music France SA 2009 Parlophone / Warner Music France, a Warner Music Group Company

2
Interlude in C# Minor
00:00:58

Avishai Cohen, Composer, Arranger, Performance, MainArtist - Stephane Belmondo, Trumpet - Lionel Belmondo, Flute - Shai Maestro, Piano

2009 Parlophone Music France SA 2009 Parlophone / Warner Music France, a Warner Music Group Company

3
El Hatzipor
00:06:04

Amos Hoffman, Hand Clap - JOE FERLA, Hand Clap - Avishai Cohen, Arranger, Double Bass, Vocals, Hand Clap, MainArtist - Karen Malka, Vocals, Hand Clap - Itamar Doari, Hand Clap - traditional folk, Composer - Chaim Nachman Bialik, Writer - Shai Maestro, Piano, Hand Clap - Itamar Maestro, Percussion, Hand Clap

2009 Parlophone Music France SA 2009 Parlophone / Warner Music France, a Warner Music Group Company

4
Leolam
00:03:30

Amos Hoffman, Lute - Avishai Cohen, Composer, Arranger, Double Bass, Vocals, Writer, MainArtist - Karen Malka, Vocals - Itamar Doari, Percussion - Shai Maestro, Piano

2009 Parlophone Music France SA 2009 Parlophone / Warner Music France, a Warner Music Group Company

5
Winter Song
00:04:59

Avishai Cohen, Composer, Arranger, Double Bass, Vocals, Writer, MainArtist - Karen Malka, Vocals - Itamar Doari, Percussion - Shai Maestro, Piano, Wurlitzer

2009 Parlophone Music France SA 2009 Parlophone / Warner Music France, a Warner Music Group Company

6
It's Been so Long
00:05:17

Avishai Cohen, Composer, Arranger, Electric Bass Guitar, Vocals, Writer, Bass, MainArtist - Karen Malka, Vocals

2009 Parlophone Music France SA 2009 Parlophone / Warner Music France, a Warner Music Group Company

7
Alon Basela
00:04:05

Amos Hoffman, Lute - Avishai Cohen, Composer, Arranger, Double Bass, Vocals, Writer, MainArtist - Karen Malka, Vocals - Stephane Belmondo, Trumpet - Itamar Doari, Percussion - Lionel Belmondo, Flute - Shai Maestro, Piano

2009 Parlophone Music France SA 2009 Parlophone / Warner Music France, a Warner Music Group Company

8
Still
00:03:35

Avishai Cohen, Composer, Arranger, Double Bass, Vocals, Writer, MainArtist - Itamar Doari, Percussion

2009 Parlophone Music France SA 2009 Parlophone / Warner Music France, a Warner Music Group Company

9
Shir preda
00:04:01

Avishai Cohen, Composer, Arranger, Electric Bass Guitar, Piano, Vocals, Writer, Bass, MainArtist

2009 Parlophone Music France SA 2009 Parlophone / Warner Music France, a Warner Music Group Company

10
Aurora
00:04:23

Amos Hoffman, Lute - Avishai Cohen, Composer, Arranger, Double Bass, MainArtist - Itamar Doari, Percussion - Shai Maestro, Piano

2009 Parlophone Music France SA 2009 Parlophone / Warner Music France, a Warner Music Group Company

11
Alfonsina y el mar
00:04:29

Avishai Cohen, Arranger, Double Bass, Featured Vocalist, MainArtist - ARIEL RAMIREZ, Composer - FELIX LUNA, Composer

2009 Parlophone Music France SA 2009 Parlophone / Warner Music France, a Warner Music Group Company

12
Noches noches / La luz
00:07:20

Amos Hoffman, Lute - Traditional, Composer, Writer - Traditional Music, Composer, Writer - Avishai Cohen, Composer, Arranger, Double Bass, Vocals, Writer, MainArtist - Karen Malka, Vocals - Itamar Doari, Percussion - Shai Maestro, Piano

2009 Parlophone Music France SA 2009 Parlophone / Warner Music France, a Warner Music Group Company

Albumbeschreibung

Wahre Schätze sind nicht leicht zu finden. Oft verstecken sie sich in geheimnisvollen Truhen, unübersichtlichen Plattensammlungen oder tief im Inneren eines Menschen. Die inwendige Welt des israelischen Bassisten, Sängers, Pianisten und Komponisten Avishai Cohen ist definitiv solch ein Hort kostbarer Fundstücke. Befördert er doch auf "Aurora" zwölf akustische Perlen ans Tageslicht, die den Hörer heillos verzaubern. Feinfühlig und kenntnisreich greift das Allround-Talent die Musik seiner nahöstlichen Heimat auf und verwebt sie mit spanischen und amerikanischen Klängen. Daraus fertigt Cohen einen herrlich abwechslungsreichen Reigen jazziger Songs. In zehn dieser Stücke betätigt er sich erstmals als Sänger und beweist dabei großes Geschick. Mit warmer, voluminöser Stimme singt er von Freiheit, sich selbst und der Liebe. Die Songtexte sind zwar in Englisch, Spanisch, Hebräisch und Ladino, der Sprache der sephardischen Juden, verfasst. Cohens Vortrag berührt jedoch auch ohne weitreichende Fremdsprachenkenntnisse. Die Soul-Sängerin Karen Malka unterstützt die Gesangs-Parts von Zeit zu Zeit mit sanften Background-Vocals. Die Arrangements des Longplayers fallen ebenso bunt aus wie dessen Kompositionen. So huldigt das "Interlude In Cis Minor" dem Gospel und Blues und wartet mit allerlei Bläsern auf. "El Hatzipor" untermalt Cohens Gesang zu Beginn lediglich mit sanften Klavier-Akkorden und steigert sich zum Ende in einen hüpfenden Rhythmus, den lebendige Percussion-Einlagen unterstreichen. In "Leolam" kommt die Oud, die nahöstliche Kurzhalslaute, bestens zum Zug. Amos Hoffman erfreut bereits am Anfang des Stückes mit einem virtuosen Solo, das ihm den Respekt sämtlicher Flamenco-Gitarristen einbringen sollte. Allerdings genügt allein das Spiel Avishai Cohens, um den Hörer gebannt vor den Lautsprechern zu halten. Wahre Freude kommt auf, wenn er sich in "It's Been So Long" gemeinsam mit seiner Gesangs-Partnerin und dem elektronischen Bass auf die Spuren von Rock und Funk begibt. Ergriffen lauscht man "Alfonsina Y El Mar", das der frischgebackene Sänger solo intoniert. Dabei begleitet er sich selbst auf dem Kontrabass. Durch alle Stücke zieht sich Cohens komplexe und doch stets greifbare Melodieführung. Unaufdringlich schleichen sich die Songs ins Langzeitgedächtnis. Dort entfalten sie ein nachhaltiges Wohlgefühl, weshalb ich den Cohen'schen Schatz in seiner ganzen Schönheit sehr oft genieße.
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