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Die Alben

HI-RES28,99 Fr.
CD20,49 Fr.

Pop - Erschienen am 28. August 2020 | Polydor

Hi-Res
Wenn es ein Duo in der Musikgeschichte gibt, das absolut unhatebar ist, dann Dieter Meier und Boris Blank, aka Yello. Seit über vier Dekaden muckern die beiden in ihrer völlig eigenen Nische. Mit Witz, Charme und Dadaismus beglücken sie die Welt in unregelmäßigen Abständen mit neuem Material. Auch heuer liefern Yello on "Point" ab. Die beiden Vorab-Singles "Waba Duba" und "Out Of Sight" lieferten schon einen launigen Einblick ins Yelloversum 2020: Funky, durchgedreht und im besten Sinne exzentrisch. So schaut das aus, in der Schweiz. Mit einer gehörigen Prise Eklektizismus im Gepäck und reichlich Selbstzitaten garniert, lassen Blank und Meier ihr Dutzend Tracks aufs Publikum los. Die Sause beginnt mit dem sockenschussigen "Waba Duba". Wahlweise springt Meier hier aus einer Dose, einer Flasche, macht zwei Seifenblasen, möchte eine zweite Chance erhalten und dabei seine Hose nicht verlieren. Alles klar? Die musikalische Untermalung von Meiers Nonsens birgt altbekannte Gäste wie tiefergelegte Bläsersequenzen, Funk-Orgeln, eingeworfene Sprachfetzen und nette Hi Hat-Schmirgeleien als Rhythmus-Fundament. Dieter Meier beschreibt die Entstehung von Yello-Songs gerne als eine Art Film, der nur in seinem Kopf läuft und der ihn zu seinen lyrischen Ergüssen inspiriert. So entstand denn auch die Geschichte von Peter Strong, der in einem großen, in gleißendes Sonnenlicht getauchten Thronsaal einem Zwerg mit Krone auf dem Kopf begegnet. Letzterer verwandelt sich in pures Licht, nachdem die Sonne verdunkelte und nahm Peter einfach mit. Ja, wenn ihr jetzt denkt: what the ..., dann seid ihr nicht alleine. Jetzt erkläre außerdem noch bitte jemand, was es mit dem Wort 'Boolibanana' auf sich hat. Folgt man Meiers Lyrik, kann man aber schon nachvollziehen, wie er auf dieses Fantasy-Geschichtlein kam. Die extrem perkussiven Elemente des Songs werden nur von ein paar Synthies begleitet, während Blank von der Seite immer wieder Wort-Fragmente ins Spiel bringt, die dem ähneln, was er auf der Bühne live mit seiner Yellofier-App zum Besten gab. Mystisch, bescheuert, gut. Hernach folgt einer der besten Songs von "Point". "Way Down" stampft stoisch seinen Weg, wie Godzilla durch New York. Funky Keyboard-Einwürfe harmonieren ganz hervorragend über dem stoischen Beat, der sich im Mittelteil lediglich ein kleines Päuschen gönnt, in dem ein Snare-Fill zur zweiten Runde einlädt. "We gonna walk that way down to the city!" Da möchte man glatt mitlatschen. In der zweiten Single-Auskopplung "Out Of Sight" setzt sich Meier gekonnt als tanzender Dandy in Szene. Und mal ehrlich: Das nimmt man ihm in jeder Sekunde ab. "Arthur Spark" - ohrenscheinlich von Blank intoniert - kehrt dagegen wieder etwas die technoidere Yello-Seite hervor und prescht ganz vorzüglich nach vorne. In "Big Boy's Blues" tritt Meier dann wieder gehörig auf die Bremse. Das klingt dann schon fast nach Rock, wenn im Hintergrund die Klampfe die Synthie-Flächen durchschneidet. In einer noch rockigeren Ausrichtung könnte man sich diesen Track auch mit einem grummenlden Billy Gibbons vorstellen. Yello go ZZ Top? Ja, warum eigentlich nicht? In "Basic Avenue" und vor allem "Core Shift" zündet der Funk einmal mehr ganz vorzüglich. Der Rest der Tracklist erreicht die hohe Messlatte dann nicht mehr ganz, dennoch liefern Yello auch hier zufriedenstellende Qualität ab. Am Ende schmuggelt sich mit Fifi Rong auch wieder ein Gaststar rein. Jene hatte bereits auf "Toy" in "Kiss The Cloud" ihren großen Auftritt und beschließt das Album auf den Punkt. Selbst wenn Meier mittlerweile die 75 überschritten hat und Blank ihm auch ganz gut auf den Fersen ist, wenn sie Punktlandungen wie diese hinlegen, spricht nichts dagegen, dass Yello auch noch in einer Dekade on "Point" abliefern werden. Grüezi in die Schweiz! © Laut
HI-RES25,49 Fr.
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Toy

Pop - Erschienen am 30. September 2016 | Polydor

Hi-Res
​Kurz vor ihrem vierzigjährigen Bestehen kehrt das Schweizer Duo Yello nach siebenjähriger Pause ​mit seinem 13. Studioalbum Toy zurück. 17 Songs lassen Erinnerungen an die Anfänge der elektronischen Musik in den 80er Jahren wachwerden, die Yello (alias Dieter Meier und Boris Blank) entscheidend mitgeprägt haben - jenen Anfängen, in denen die Elektromusik noch pur und von einer Menge anderer Genres durchzogen war, vielleicht ein bisschen unbeholfen wirkt und weniger präzise, dafür aber unkompliziert ist und auf jeder Party zum Stimmungshit werden kann. © MH/Qobuz
CD20,49 Fr.

Pop - Erschienen am 1. Januar 2009 | Polydor

HI-RES34,49 Fr.
CD24,49 Fr.

Pop - Erschienen am 3. November 2017 | Polydor

Hi-Res
CD45,49 Fr.

Pop - Erschienen am 1. Januar 2014 | Yello

CD17,99 Fr.

Pop - Erschienen am 1. Januar 2005 | Yello

CD17,99 Fr.

Pop - Erschienen am 1. Januar 2005 | Yello

CD17,99 Fr.

Pop - Erschienen am 1. Januar 1992 | Yello

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Pop - Erschienen am 1. Januar 2005 | Yello

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Pop - Erschienen am 1. Januar 1991 | Polydor - Island

CD17,99 Fr.

Pop - Erschienen am 1. Januar 2010 | Yello

CD17,99 Fr.

Pop - Erschienen am 1. Januar 1997 | Polydor - Island

CD17,99 Fr.

Pop - Erschienen am 1. Januar 2005 | Yello

CD17,99 Fr.

Pop - Erschienen am 1. Januar 2005 | Yello

CD17,99 Fr.

Pop - Erschienen am 1. Januar 2003 | Yello

CD24,49 Fr.
Toy

Pop - Erschienen am 30. September 2016 | Polydor

Lustiges Synthie-Gedüdel leitet in das neue Album von Yello ein. "Frautonium Intro" nennt sich das Stück, das mit dem Outro "Frautonium" die güldene Klammer um die Tracklist bildet. Boris Blank und Dieter Meier stehen ja demnächst zum ersten Mal live auf der Bühne. Zeitlich passend gibt es also auch neues Material. Die Grund-Essenzen, die das eidgenössische Duo beim Ausformulieren der Ideen benutzt, sind nach wie vor altbekannt. Auf Blanks Elektro-Teppich wandelt entweder Meier mit sonorem Organ, der seine Geschichten zum Besten gibt, oder es singsangt eine Chanteuse, oder es gibt ein Zwiegespräch ("z. B. "Dark Side"). Je nach dem, was besser passt. Im Uptempo von "Limbo" versuchen sich Meier und Blank aber sonst nicht mehr. Sie halten sich vielmehr an das gediegene Tempo. Die gemächliche Gangart steht dem Album aber äußert gut. Hinzu kommen superbe Gesangs-Features zweier Frauen. Zum einen von Malia, der sich Boris Blank bereits auf deren Solo-Album "Convergence" angenommen hat. Die in Malawi geborene Sängerin veredelt "Cold Flame", das im elektronisch swingenden Gestus eine coole Atmosphäre aufbaut. Nach einer Hammond klingende Keyboard-Einwürfe umsingt Malia mit einer perfekten erotisch-knisternden Intonation. "Give You The World", ein weiterer Track mit ihr, schiebt etwas drängender nach vorne, ohne jedoch in Hektik zu verfallen. Die Lässigkeit strahlt auch mit etwas mehr BpM aus jeder Note. Die andere Dame am Mikro hört auf den Namen Fifi Rong. Die chinesischstämmige Performance-Künstlerin tritt normalerweise als völlig überkandidelte und überschminkte Kunstfigur auf und besitzt eine kindlich klingende Stimme, der Blank ein paar hübsche Sounds auf den Leib geschneidert hat. Zum einen das etwas unkonventionell vor sich hin klöppelnde "Lost In Motion", zum anderen das ganz famose trip hoppige "Kiss The Cloud". Einer der besten Tracks, den Morcheeba nie geschrieben haben. Überhaupt Lässigkeit. Es ist immer wieder erstaunlich, wie mühelos Yello diesen speziellen Sound zustande bringen, der zwischen technoiden Elementen und zurückgenommener Barjazz-Atmosphäre hin und her pendelt. Seit "Touch Yello" sind sie wohl endgültig bei diesem Film angekommen. Die Produktion der 'Bergdistel' Blank (O-Ton Meier) könnte hierfür kaum passender sein, das Besenschlagzeug nimmt einen zentralen Platz ein. Neben der Standard-Edition bieten Yello auch eine aufgepimpte an, die mit drei Bonus-Tracks aufwartet. Das oben erwähnte hübsche "Lost In Motion" ist einer davon. Das etwas spinnerte und ehere an ein Interlude erinnernde "Toy Square" hingegen muss man nicht unbedingt gehört haben. Ganz anders aber "Electrified II", das Blank auf seiner Solo-Sammlung "Electrified" schon in etwas anderer Form verbraten hat. Malia verpasst dem Song eine lasziven Ton, flankiert von funky Gitarrenparts und pluckernder Elektronik. Einen kompletten Ausfall hat "Toy" nicht zu verzeichnen. Den absoluten Ausreißer nach oben aber leider auch nicht. Aber in seiner Kompaktheit steht "Toy" den großen Alben der Yello-Diskografie nur geringfügig nach. © Laut
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Pop - Erschienen am 28. August 2020 | Polydor

Wenn es ein Duo in der Musikgeschichte gibt, das absolut unhatebar ist, dann Dieter Meier und Boris Blank, aka Yello. Seit über vier Dekaden muckern die beiden in ihrer völlig eigenen Nische. Mit Witz, Charme und Dadaismus beglücken sie die Welt in unregelmäßigen Abständen mit neuem Material. Auch heuer liefern Yello on "Point" ab. Die beiden Vorab-Singles "Waba Duba" und "Out Of Sight" lieferten schon einen launigen Einblick ins Yelloversum 2020: Funky, durchgedreht und im besten Sinne exzentrisch. So schaut das aus, in der Schweiz. Mit einer gehörigen Prise Eklektizismus im Gepäck und reichlich Selbstzitaten garniert, lassen Blank und Meier ihr Dutzend Tracks aufs Publikum los. Die Sause beginnt mit dem sockenschussigen "Waba Duba". Wahlweise springt Meier hier aus einer Dose, einer Flasche, macht zwei Seifenblasen, möchte eine zweite Chance erhalten und dabei seine Hose nicht verlieren. Alles klar? Die musikalische Untermalung von Meiers Nonsens birgt altbekannte Gäste wie tiefergelegte Bläsersequenzen, Funk-Orgeln, eingeworfene Sprachfetzen und nette Hi Hat-Schmirgeleien als Rhythmus-Fundament. Dieter Meier beschreibt die Entstehung von Yello-Songs gerne als eine Art Film, der nur in seinem Kopf läuft und der ihn zu seinen lyrischen Ergüssen inspiriert. So entstand denn auch die Geschichte von Peter Strong, der in einem großen, in gleißendes Sonnenlicht getauchten Thronsaal einem Zwerg mit Krone auf dem Kopf begegnet. Letzterer verwandelt sich in pures Licht, nachdem die Sonne verdunkelte und nahm Peter einfach mit. Ja, wenn ihr jetzt denkt: what the ..., dann seid ihr nicht alleine. Jetzt erkläre außerdem noch bitte jemand, was es mit dem Wort 'Boolibanana' auf sich hat. Folgt man Meiers Lyrik, kann man aber schon nachvollziehen, wie er auf dieses Fantasy-Geschichtlein kam. Die extrem perkussiven Elemente des Songs werden nur von ein paar Synthies begleitet, während Blank von der Seite immer wieder Wort-Fragmente ins Spiel bringt, die dem ähneln, was er auf der Bühne live mit seiner Yellofier-App zum Besten gab. Mystisch, bescheuert, gut. Hernach folgt einer der besten Songs von "Point". "Way Down" stampft stoisch seinen Weg, wie Godzilla durch New York. Funky Keyboard-Einwürfe harmonieren ganz hervorragend über dem stoischen Beat, der sich im Mittelteil lediglich ein kleines Päuschen gönnt, in dem ein Snare-Fill zur zweiten Runde einlädt. "We gonna walk that way down to the city!" Da möchte man glatt mitlatschen. In der zweiten Single-Auskopplung "Out Of Sight" setzt sich Meier gekonnt als tanzender Dandy in Szene. Und mal ehrlich: Das nimmt man ihm in jeder Sekunde ab. "Arthur Spark" - ohrenscheinlich von Blank intoniert - kehrt dagegen wieder etwas die technoidere Yello-Seite hervor und prescht ganz vorzüglich nach vorne. In "Big Boy's Blues" tritt Meier dann wieder gehörig auf die Bremse. Das klingt dann schon fast nach Rock, wenn im Hintergrund die Klampfe die Synthie-Flächen durchschneidet. In einer noch rockigeren Ausrichtung könnte man sich diesen Track auch mit einem grummenlden Billy Gibbons vorstellen. Yello go ZZ Top? Ja, warum eigentlich nicht? In "Basic Avenue" und vor allem "Core Shift" zündet der Funk einmal mehr ganz vorzüglich. Der Rest der Tracklist erreicht die hohe Messlatte dann nicht mehr ganz, dennoch liefern Yello auch hier zufriedenstellende Qualität ab. Am Ende schmuggelt sich mit Fifi Rong auch wieder ein Gaststar rein. Jene hatte bereits auf "Toy" in "Kiss The Cloud" ihren großen Auftritt und beschließt das Album auf den Punkt. Selbst wenn Meier mittlerweile die 75 überschritten hat und Blank ihm auch ganz gut auf den Fersen ist, wenn sie Punktlandungen wie diese hinlegen, spricht nichts dagegen, dass Yello auch noch in einer Dekade on "Point" abliefern werden. Grüezi in die Schweiz! © Laut
CD17,99 Fr.

Pop - Erschienen am 1. Januar 1986 | Polydor

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