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Die Alben

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Jazz - Erschienen am 28. September 2018 | Okeh

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
15 Jahre nach Rebekka Bakkens Solodebüt kann man nur staunen, welch sensationelle Entwicklung die Sängerin seither vollzogen hat. Künstlerisch hat sie – geprägt durch so unterschiedliche Einflüsse wie Tod, Mutterschaft, Label-Wechsel und diverse Umzüge von Wien über eine schwedische Pferdefarm und Manhattan zurück in ihre Heimatstadt – zu ausdrucksstarker Reife gefunden, die schlicht überwältigend ist. Faszinierend war ihre Altstimme schon immer, doch nun zeigt sie in tieferen Lagen rauchige Verruchtheit mit messerscharfen Kanten, in höheren dagegen eine kühle Abgeklärtheit, die perfekt mit ihren lakonischen, oft selbstironischen Texten harmoniert. Das beinharte Statement „You know that I’m Norwegian, I like my men on ice“ aus dem Titeltrack spiegelt bestens das Selbstbewusstsein der 48-Jährigen, die sich zu Recht einer Verortung im Jazz widersetzt. Denn was Rebekka Bakken mit Unterstützung ihrer fabelhaften Band präsentiert, ist zart amerikanisch angehauchtes, äußerst eindringliches Singer/Songwriter-Material par excellence. Und das in beachtlicher stilistischer Vielfalt, die von balladesk-hymnischer Ekstase („Closer“), rockigem Blues („Black Shades“ samt Harmonica-Akzenten) und purer Dramatik („Shelter“) bis hin zu Ragtime-Reminiszenzen („Charlie“) oft Orgel-grundiert in farbenreicher Emotionalität schillert. Wobei nicht nur „those organic Green tea sipping boys“ angesichts der ungeschminkten Direktheit ihrer Lyrics öfters zucken dürften. Dass die Norwegerin aber auch liebevoll von der Liebe zu singen versteht, beweist sie etwa schnörkellos-duftig mit Cyndie Laupers „Time After Time“, dem einzigen Cover inmitten zehn packender Originals. Ein grandioses Erlebnis großer Gefühle. © Thielmann, Sven / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 30. Oktober 2020 | Okeh

Hi-Res
2020: Die neue Normalität besteht aus Abstands- und Hygieneregeln, Kontaktbeschränkungen sowie verschobenen und abgesagten Konzerten. In diesen unsicheren Zeiten gibt es aber dennoch Konstanten. Dass es nun so langsam musikalisch in die Vorweihnachtszeit geht, war nämlich so sicher wie das Amen in der Kirche gewesen. Zum Glück kann man mit Rebekka Bakkens "Winter Nights" nicht viel falsch machen, wenn man während des nächsten Lockdowns ein wenig zur Besinnung kommen möchte. Die Platte hat dabei nicht nur ausschließlich Coverversionen verschiedener Weihnachtsklassiker, sondern auch sieben Tracks aus der Eigenfeder der gebürtigen Osloerin zu bieten. Zudem hat sie sämtliche Stücke arrangiert. Nur Jazz, der findet auf dem Album gar nicht erst statt, was jedoch nicht verwundert. Die mittlerweile 50-Jährige hatte schon immer betont, dass sie sich nicht als Jazz-Sängerin sieht. Die eröffnende Eigenkomposition "Wonder In Your Eyes" weist größtenteils zaghafte Klavier- und Akustikgitarren-Klänge auf, über die Bakken ihre emotionale, mehrere Oktaven umfassende Stimme legt. Am Ende gesellen sich noch Backgroundchöre hinzu, die für einen beseelten Abschluss sorgen. In der Neuinterpretation von Ingvar Hovlands "Kyrie Eleison" vernimmt man hier und da ein wenig unaufdringlichen Steel-Gitarren-Einsatz, so dass der engelsgleiche Gesang seine gänsehauterregende Wirkung nicht verfehlt. Das Bakken-Stück "This Year Is Different" lädt schließlich mit lässigen Saiten-Sounds und sparsamen Piano-Tupfern in den Saloon ein. So beschwingt wie die Musik fällt der Text aber nicht aus. Im Vorfeld der Veröffentlichung erzählte die Skandinavierin: "'This Year Is Different' ist ein Lied darüber, wie man Weihnachten zum ersten Mal nach einem Verlust verbringen kann. Die Vorfreude selbst, die Abwesenheit von jemandem an Weihnachten zu erleben, kann so schmerzvoll sein. Ich habe dieses Lied nach dem Ableben meines Vaters geschrieben, allerdings mit Augenmerk auf diejenigen, die wie ich nicht den Vorteil hatten, Erfahrung und Reife zu haben, um dieser Herausforderung zu begegnen." Die Traurigkeit des Textes unterstreicht sie dann mehr mit ihrer Coverversion der Wham!-Nummer "Last Christmas", wenn ihre Stimme zu verhaltenen Piano- und sphärischen Orgel-Klängen einsam durch den Raum schwebt. Über die Gefühle, die sie mit dem Song verbindet, hatte sie ebenfalls etwas zu sagen: "'Last Christmas', was für ein bedrückendes Lied darüber, betrogen worden zu sein und zu wissen, dass man wieder betrogen werden wird. Es ist so merkwürdig, dass dieses Lied, als es von Wham! herauskam, wie das fröhlichste Weihnachtslied aller Zeiten aufgenommen wurde." Schade nur, dass selbst ihr Ansatz nicht viel daran ändert, dass man das Stück nicht mehr hören kann, weil es ohnehin jedes Jahr im Radio bis zum Erbrechen hoch- und runtergespielt wird. Dafür entschädigt die Neuinterpretation von Jane Siberrys "Calling All Angels" danach, die sich mit akustischer Gitarre und melancholischem Piano langsam aufbaut, nur damit sich gegen Mitte der Gesang in klaren, ätherischen Sphären bewegt. Gegen Ende zieht das Schlagzeug die Dynamik ein wenig an, so dass der Track in einem herzzerreißenden Finale mündet. Diese Dynamik sorgt auch in den restlichen Songs dafür, dass kitschige Momente die absolute Ausnahme denn die Regel darstellen. Lediglich die Glockenklänge und die besinnlichen Backgroundchöre in dem Bakken-Stück "Mary's Child" hätten nicht sein müssen. Wenn die Skandinavierin in "Angels Never Sleep" jedoch wehmütige Erinnerungen an ihre Kindheit heraufbeschwört, getragen von weitläufigen Steel-Gitarren- und wunderschönen Klavier-Klängen, dann sieht man über solche kleinen Schönheitsfehler hinweg. Hier sitzt jeder einzelne Ton, ebenso wie in der Neuvertonung von Christina Rossettis christlichem Gedicht "In The Bleak Midwinter", die Bakken zu sachten Schneebesen-, atmosphärischen Saiten- und begleitenden Piano-Sounds, die kurzzeitig auch mal kraftvoll anziehen, von ihrer verletzlichen und intimen Seite zeigt. Das Cover des bekanntesten Weihnachtsliedes der Welt, "Silent Night", bildet schließlich mit schwerelosen countryesken Tönen und ihrer himmlischen Stimme, die sich hier und da in dramatische Höhen aufschwingt, einen schönen Abschluss, der so wärmend wie Kaminfeuer klingt. Jedenfalls lässt sich "Winter Nights" überhaupt nicht als typisch skandinavisch bezeichnen, blitzt in den Arrangements doch zumeist Rebekka Bakkens Vorliebe für sehnsuchtsvolle amerikanische Klänge durch. Stimmlich präsentiert sich die Skandinavierin dabei auf der Höhe ihres Könnens, also so variabel und anpassungsfähig wie möglich. © Laut
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Jazzgesang - Erschienen am 28. September 2018 | Okeh

Hi-Res
15 Jahre nach Rebekka Bakkens Solodebüt kann man nur staunen, welch sensationelle Entwicklung die Sängerin seither vollzogen hat. Künstlerisch hat sie – geprägt durch so unterschiedliche Einflüsse wie Tod, Mutterschaft, Label-Wechsel und diverse Umzüge von Wien über eine schwedische Pferdefarm und Manhattan zurück in ihre Heimatstadt – zu ausdrucksstarker Reife gefunden, die schlicht überwältigend ist. Faszinierend war ihre Altstimme schon immer, doch nun zeigt sie in tieferen Lagen rauchige Verruchtheit mit messerscharfen Kanten, in höheren dagegen eine kühle Abgeklärtheit, die perfekt mit ihren lakonischen, oft selbstironischen Texten harmoniert. Das beinharte Statement „You know that I’m Norwegian, I like my men on ice“ aus dem Titeltrack spiegelt bestens das Selbstbewusstsein der 48-Jährigen, die sich zu Recht einer Verortung im Jazz widersetzt. Denn was Rebekka Bakken mit Unterstützung ihrer fabelhaften Band präsentiert, ist zart amerikanisch angehauchtes, äußerst eindringliches Singer/Songwriter-Material par excellence. Und das in beachtlicher stilistischer Vielfalt, die von balladesk-hymnischer Ekstase („Closer“), rockigem Blues („Black Shades“ samt Harmonica-Akzenten) und purer Dramatik („Shelter“) bis hin zu Ragtime-Reminiszenzen („Charlie“) oft Orgel-grundiert in farbenreicher Emotionalität schillert. Wobei nicht nur „those organic Green tea sipping boys“ angesichts der ungeschminkten Direktheit ihrer Lyrics öfters zucken dürften. Dass die Norwegerin aber auch liebevoll von der Liebe zu singen versteht, beweist sie etwa schnörkellos-duftig mit Cyndie Laupers „Time After Time“, dem einzigen Cover inmitten zehn packender Originals. Ein grandioses Erlebnis großer Gefühle. © Thielmann, Sven / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 16. September 2016 | Universal Music GmbH

Seit ihrem Debütalbum The Art of How to Fall aus dem Jahr 2003 blickte die norwegische Jazzsängerin Rebekka Bakken in verschiedenste musikalische Richtungen: Manchmal setzte sie Folk- und Country-Elemente ein, dann knöpfte sie sich Tom-Waits-Songs vor. Mit dem 2016 veröffentlichten Doppel-Album Most Personal hält Bakken einen Rückblick auf ihren ersten fünf Soloalben und bietet mit fünfundzwanzig Songs einen Querschnitt durch ihre bisherigen Aufnahmen. Dazu kommen fünf bislang unveröffentlichte Nummern - darunter das auf Norgewisch gesungene Kirchenlied "Korset vil jeg aldri svike" und ein Cover des österreichischen Liedermachers Ludwig Hirsch, "Der Schnee draußen schmilzt". © TiVo
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Jazz - Erschienen am 30. Oktober 2020 | Okeh

Hi-Res Booklet
2020: Die neue Normalität besteht aus Abstands- und Hygieneregeln, Kontaktbeschränkungen sowie verschobenen und abgesagten Konzerten. In diesen unsicheren Zeiten gibt es aber dennoch Konstanten. Dass es nun so langsam musikalisch in die Vorweihnachtszeit geht, war nämlich so sicher wie das Amen in der Kirche gewesen. Zum Glück kann man mit Rebekka Bakkens "Winter Nights" nicht viel falsch machen, wenn man während des nächsten Lockdowns ein wenig zur Besinnung kommen möchte. Die Platte hat dabei nicht nur ausschließlich Coverversionen verschiedener Weihnachtsklassiker, sondern auch sieben Tracks aus der Eigenfeder der gebürtigen Osloerin zu bieten. Zudem hat sie sämtliche Stücke arrangiert. Nur Jazz, der findet auf dem Album gar nicht erst statt, was jedoch nicht verwundert. Die mittlerweile 50-Jährige hatte schon immer betont, dass sie sich nicht als Jazz-Sängerin sieht. Die eröffnende Eigenkomposition "Wonder In Your Eyes" weist größtenteils zaghafte Klavier- und Akustikgitarren-Klänge auf, über die Bakken ihre emotionale, mehrere Oktaven umfassende Stimme legt. Am Ende gesellen sich noch Backgroundchöre hinzu, die für einen beseelten Abschluss sorgen. In der Neuinterpretation von Ingvar Hovlands "Kyrie Eleison" vernimmt man hier und da ein wenig unaufdringlichen Steel-Gitarren-Einsatz, so dass der engelsgleiche Gesang seine gänsehauterregende Wirkung nicht verfehlt. Das Bakken-Stück "This Year Is Different" lädt schließlich mit lässigen Saiten-Sounds und sparsamen Piano-Tupfern in den Saloon ein. So beschwingt wie die Musik fällt der Text aber nicht aus. Im Vorfeld der Veröffentlichung erzählte die Skandinavierin: "'This Year Is Different' ist ein Lied darüber, wie man Weihnachten zum ersten Mal nach einem Verlust verbringen kann. Die Vorfreude selbst, die Abwesenheit von jemandem an Weihnachten zu erleben, kann so schmerzvoll sein. Ich habe dieses Lied nach dem Ableben meines Vaters geschrieben, allerdings mit Augenmerk auf diejenigen, die wie ich nicht den Vorteil hatten, Erfahrung und Reife zu haben, um dieser Herausforderung zu begegnen." Die Traurigkeit des Textes unterstreicht sie dann mehr mit ihrer Coverversion der Wham!-Nummer "Last Christmas", wenn ihre Stimme zu verhaltenen Piano- und sphärischen Orgel-Klängen einsam durch den Raum schwebt. Über die Gefühle, die sie mit dem Song verbindet, hatte sie ebenfalls etwas zu sagen: "'Last Christmas', was für ein bedrückendes Lied darüber, betrogen worden zu sein und zu wissen, dass man wieder betrogen werden wird. Es ist so merkwürdig, dass dieses Lied, als es von Wham! herauskam, wie das fröhlichste Weihnachtslied aller Zeiten aufgenommen wurde." Schade nur, dass selbst ihr Ansatz nicht viel daran ändert, dass man das Stück nicht mehr hören kann, weil es ohnehin jedes Jahr im Radio bis zum Erbrechen hoch- und runtergespielt wird. Dafür entschädigt die Neuinterpretation von Jane Siberrys "Calling All Angels" danach, die sich mit akustischer Gitarre und melancholischem Piano langsam aufbaut, nur damit sich gegen Mitte der Gesang in klaren, ätherischen Sphären bewegt. Gegen Ende zieht das Schlagzeug die Dynamik ein wenig an, so dass der Track in einem herzzerreißenden Finale mündet. Diese Dynamik sorgt auch in den restlichen Songs dafür, dass kitschige Momente die absolute Ausnahme denn die Regel darstellen. Lediglich die Glockenklänge und die besinnlichen Backgroundchöre in dem Bakken-Stück "Mary's Child" hätten nicht sein müssen. Wenn die Skandinavierin in "Angels Never Sleep" jedoch wehmütige Erinnerungen an ihre Kindheit heraufbeschwört, getragen von weitläufigen Steel-Gitarren- und wunderschönen Klavier-Klängen, dann sieht man über solche kleinen Schönheitsfehler hinweg. Hier sitzt jeder einzelne Ton, ebenso wie in der Neuvertonung von Christina Rossettis christlichem Gedicht "In The Bleak Midwinter", die Bakken zu sachten Schneebesen-, atmosphärischen Saiten- und begleitenden Piano-Sounds, die kurzzeitig auch mal kraftvoll anziehen, von ihrer verletzlichen und intimen Seite zeigt. Das Cover des bekanntesten Weihnachtsliedes der Welt, "Silent Night", bildet schließlich mit schwerelosen countryesken Tönen und ihrer himmlischen Stimme, die sich hier und da in dramatische Höhen aufschwingt, einen schönen Abschluss, der so wärmend wie Kaminfeuer klingt. Jedenfalls lässt sich "Winter Nights" überhaupt nicht als typisch skandinavisch bezeichnen, blitzt in den Arrangements doch zumeist Rebekka Bakkens Vorliebe für sehnsuchtsvolle amerikanische Klänge durch. Stimmlich präsentiert sich die Skandinavierin dabei auf der Höhe ihres Könnens, also so variabel und anpassungsfähig wie möglich. © Laut
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Jazz - Erschienen am 1. Januar 2014 | Emarcy

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Jazz - Erschienen am 1. Januar 2003 | Universal Music GmbH

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Pop - Erschienen am 1. Januar 2009 | Boutique

Skandinavische Künstlerinnen hätten etwas Spezielles, heißt es: ob Björk, Sophie Zelmani oder jüngst Marit Larsen. Alles nur Einbildung oder vorgefasste Medienmeinung? "Es gibt keinen skandinavischen Touch", meint dazu Rebekka Bakken. "Entweder ist Musik gut oder schlecht, das gilt weltweit." Schon längst hat sich die Norwegerin von derlei Schablonen befreit, langjährige Auslandsaufenthalte in New York und seit 2003 in Wien prägen ihr Weltbild und das musikalische Selbstverständnis. Mit "Morning Hours" stellt sie ihre Besonderheiten erneut eindrucksvoll unter Beweis. Zunächst: ein ausschließlich mit Balladen bestücktes Album? Wird das nicht langweilig? Nicht in den Händen dieser aparten Schönheit, nicht bei diesem Können. Für die Betreuung der dreizehn Titel ist Rebekka Erfolgsproduzent Craig Street zuständig, der bereits eine Norah Jones in höchste Grammy-Gefilde führte. Fürs Soundoutfit nutzt er allerlei Versatzstücke der amerikanischen Musikgeschichte, darunter Country, Folk und Blues. Doch bei wem nun die Alarmglocken schrillen - keine Sorge: keine Spur von klischeehaftem Landei-Album. Denn die Country-Elemente tauchen beispielsweise nur dezent am Rande auf und illuminieren die Titel in einem urbanen, stets stimmigem Licht. Ein fast klassisch zu nennendes Singer/Songwritertum wartet also, aber weit entfernt von Routine und voller einzigartiger Stimmungsbilder. "Not A Woman" heißt der erste Track. Nichts könnte, auf die Künstlerin bezogen, unrichtiger sein, und so schwingt in mancher Passage sanfte Koketterie mit. Hinzu kommt Humor, was eine Nummer wie "Powder Room Collapse" beweist, in der sich Rebekka vermeintlich typisch weiblichen Klischees widmet: dem Stehen vor dem Spiegel. Doch als zu persönlich solle man ihre Texte nicht verstehen, erläutert sie: "Da ist nichts Autobiographisches. Ich schreibe über Begebenheiten und Personen, und frage mich, wie sie sich gerade fühlen". "Sometimes" arbeitet mit verzerrter Gitarre und im Hintergrund schwellender Orgel. Die "Powder Room Collapse" zeigt sich als spartanisch instrumentierter Blues, der Rebekkas eindringlichen Gesang besonders vorteilhaft in Szene setzt. Wirkungsvoll: der dramatische Aufbau. In Sachen Songwritertum erinnert "If You Don't Ask For More" an Joni Mitchell, bleibt aber dennoch stets Bakken pur. "You" ist ein schlicht wunderschönes, unkitschiges Liebeslied. Rebekkas Stimme mildert die kalten "October Nights". Reduktion heißt das vorherrschende Stilelement, dennoch sind die Tracks detailreich instrumentiert und laden auf verführerische Weise zum Zuhören ein. "In The Early Morning Hours" beschreibt die unberührte Frische des heranbrechenden Tages mit all den Hoffnungen, was er denn nun bringen mag. Oft schwingen auch Wehmut und Sehnsucht mit, begleitet von melancholisch anmutenden Hoffnungen. Aber nirgends finden sich Spuren von deprimiertem Weltschmerz. Es ist diese besondere Art der Melodieführung, die so zielsicher wechselt zwischen Höhen und Tiefen: Wenn es denn so etwas gibt, dann erscheint manches Lied als eine Art stiller Hymne, weit entfernt von großem Pathos und den damit oft verbundenen falschen Gefühlen. Rebekka kredenzt frei vom handelsüblichen, künstlichen Zuckerguss. © Laut
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Jazz - Erschienen am 1. Januar 2011 | Boutique

Nach dem Sommer hoffen wir sehnlichst auf einen tröstlichen Herbst - da kommt Rebekka Bakken mit "September" natürlich genau richtig. Mit viel wärmender Sonne im Gepäck - doch immer wieder durchziehen melancholische Nebel ihre zwölf neuen Tracks. "September" gestaltet sich als gleichermaßen europäisch, wie von vielerlei US-amerikanischen Einflüssen geprägtes Album. Als Co-Produzent fungiert der in Kanada geborene und in New York arbeitende Malcolm Burn (Emmylou Harris, Patti Smith, Bob Dylan). So finden sich allerlei Folk- und Country-Einflüsse in den Arrangements. Doch mit vordergründigem Pferdegetrappel haben Burn und Bakken gottlob nichts am Hut. Mehr noch: die aktuelle Vorgehensweise verfeinert und variiert die Ergebisse des vorzüglichen Vorgängers "Morning Hours". Eindrucksvoll führt Rebekka vor, was ein gutes Cover aus einem altbekannten Titel herausholen kann. Als gleichermaßen durchdacht wie beseelt interpretierte Nummer hinterlässt die Neufassung von Alphavilles "Forever Young" weit mehr als nur einen guten Eindruck. Die Synthies rücken gegenüber dem Original als zurückhaltend agierende Sound-Kulisse in den Hintergrund. Gesanglich gelingt der Norwegerin eine intim-intensive, gänsehautmachende Umsetzung des Klassikers. Als willkommene Beigabe zitieren die dezenten Beats sogar Ultravox' "Vienna". Eighties-Pop aus Deutschland, und der Boss auf einem Album? Hier keine Unvereinbarkeiten: Springsteens "The Wrestler" erfährt in Rebekkas Händen eine gleichfalls reizvolle und spannende Umsetzung. Bruce' Lakonie und typisches Songwriting ergänzt und veredelt die Sängerin mit beeindruckendem Charisma. Trotz vieler leiser Töne gerät "September" als Ganzes niemals in Gefahr, ermüdend zu wirken. "Mina's Dream" intoniert Rebekka Bakken vor spartanischer Instrumentalisierung mit geradezu beschwörend-kathedralenhafter Litanei. In seiner Eindringlichkeit klingt es wie gemalt für einen fiktiven Teil der "Herr Der Ringe"-Saga. Neben all dem Ausloten nachdenklicher Stimmungen streut sie wohlgesetzt auch immer wieder luftig-leichte Auflockerungen. So fährt "Driving" einen jazzigen Americana-Ansatz auf, mit viel energischem - und sogar dreckigem - Blues in der Stimme. Zeilen wie "Gonna find me a man / with a heart like a van / cause I like driving" gefallen als gekonnt-schräge Bonmots. Das "Girl Next Door" verleitet mit seiner ausgewogenen Mixtur aus spielerisch zusammengefügten Elementen von Country und einem Hauch von klassischem Rock'n'Roll sogar zum Mitwippen. Das ist die besondere Kunst der Rebekka Bakken: sie klaubt bekannte und tradionelle Versatzstücke nicht nur einfach zusammen, sondern erfüllt sie mit neuem Leben. Nie setzt sie ihre Songs plakativ oder effektheischend in Szene, sondern setzt auf die viel nachhaltigere Wirkung ausgefeilten Songwritings. Manchmal zelebriert Rebekka gar die Wiederkehr einer lang vermissten Märchenfee. Was prächtig funktioniert, besonders, weil die eigentliche Amtsinhaberin Stevie Nicks wohl nicht mehr aus den künstlerischen Untiefen des Zauberwaldes herausfindet. Trotz vieler Nachdenklichkeiten und dem Hadern mit Widrigkeiten des Lebens richtet die Norwegerin den Blick immer fest und klar auf ein besseres Morgen. In "September" lautet die Losung: "And I dare to hope / like spring in autumn / the hands of cold / can't kill a soul". Die kalte Jahreszeit kann kommen. © Laut
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Jazz - Erschienen am 1. Januar 2005 | Universal Music GmbH

Einfach schön! Genauso ansprechend wie ihr optisches Erscheinungsbild, präsentiert sich die Musik von Rebekka Bakken. Mit tiefgründigen Kompositionen zwischen Jazz, Folk und Pop spielt sie mittlerweile in der ersten Liga der Jazzvokalistinnen. Auf "Is That You?" kredenzt sie Musik für gehobene Ansprüche wie ihn auch eine Norah Jones fabriziert. Eigentlich weiß ja niemand so genau, warum ausgerechnet Frau Jones derart mit Erfolg überschüttet wird. Eine Erklärung könnte sein, dass ihre Musik einfach schön ist. Ihre Stücke speisen sich zwar aus den Quellen des Jazz und Blues, letzten Endes haben wir es jedoch mit Musik in bester Singer/Songwriter-Tradition für erwachsene Hörerinnen und Hörer zu tun. Die Industrie hat für dieses Phänomen auch einen Namen: "New Adult Contemporary". In diese Kerbe schlägt auch Rebekka Bakken. Intime Songs, subtile Arrangements, beseelte Kompositionen, gefühlvoll inszeniert, mit einem Hauch Melancholie, zerbrechlich im Ausdruck, sinnlich im Eindruck. Etwa so ist ihr Erfolgsrezept umschrieben. Was für Norah Jones der Blues, ist für Rebekka Bakken die norwegische Folklore, aus der sie immer wieder ihre Inspiration bezieht. Dazu gesellt sich ein achtjähriger Aufenthalt im Big Apple, wo sie die Mechanismen des Big Business studierte und ihre "musikalische Welt" entdeckte, wie sie es selbst formuliert. Wieder zurück in ihrer Heimat beginnt Bakken ihr Potenzial zu entfalten. Durch die Zusammenarbeit mit Wolfgang Muthspiel macht sie zunächst die Jazzwelt auf sich aufmerksam. Ihre Melodieführung ist jedoch für ein größeres Publikum bestimmt und so dauert es nicht lange, bis sie mit "The Art Of How To Fall" ein fulminantes Debüt feiert, mit dem sie Kritiker und Publikum begeistert. Auf vorliegendem Werk verfeinert sie die Stimmungen von "The Art Of How To Fall" und perfektioniert ihren unnachahmlichen Stil. Damit schafft sie sich ihre eigene Nische in einem eigentlich übersättigten Markt. Ob der lyrische Opener "As Tears Clear Your Eyes", das countryhafte Titelstück "Is That You?" mit zauberhaftem Refrain, das bluesige "Why Do All The Good Guys Get The Dragons?" oder das folkige "So Ro", das an ein norwegisches Schlaflied angelehnt ist, ihre Lieder sind ausgereift und berauschend. "Is That You?" dürfte Rebekka Bakkens Durchbruch nicht nur bei Freunden erwachsener Popmusik einleiten. © Laut
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Jazz - Erschienen am 1. Januar 2006 | Universal Music GmbH

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Pop - Erschienen am 1. Januar 2009 | Boutique

Skandinavische Künstlerinnen hätten etwas Spezielles, heißt es: ob Björk, Sophie Zelmani oder jüngst Marit Larsen. Alles nur Einbildung oder vorgefasste Medienmeinung? "Es gibt keinen skandinavischen Touch", meint dazu Rebekka Bakken. "Entweder ist Musik gut oder schlecht, das gilt weltweit." Schon längst hat sich die Norwegerin von derlei Schablonen befreit, langjährige Auslandsaufenthalte in New York und seit 2003 in Wien prägen ihr Weltbild und das musikalische Selbstverständnis. Mit "Morning Hours" stellt sie ihre Besonderheiten erneut eindrucksvoll unter Beweis. Zunächst: ein ausschließlich mit Balladen bestücktes Album? Wird das nicht langweilig? Nicht in den Händen dieser aparten Schönheit, nicht bei diesem Können. Für die Betreuung der dreizehn Titel ist Rebekka Erfolgsproduzent Craig Street zuständig, der bereits eine Norah Jones in höchste Grammy-Gefilde führte. Fürs Soundoutfit nutzt er allerlei Versatzstücke der amerikanischen Musikgeschichte, darunter Country, Folk und Blues. Doch bei wem nun die Alarmglocken schrillen - keine Sorge: keine Spur von klischeehaftem Landei-Album. Denn die Country-Elemente tauchen beispielsweise nur dezent am Rande auf und illuminieren die Titel in einem urbanen, stets stimmigem Licht. Ein fast klassisch zu nennendes Singer/Songwritertum wartet also, aber weit entfernt von Routine und voller einzigartiger Stimmungsbilder. "Not A Woman" heißt der erste Track. Nichts könnte, auf die Künstlerin bezogen, unrichtiger sein, und so schwingt in mancher Passage sanfte Koketterie mit. Hinzu kommt Humor, was eine Nummer wie "Powder Room Collapse" beweist, in der sich Rebekka vermeintlich typisch weiblichen Klischees widmet: dem Stehen vor dem Spiegel. Doch als zu persönlich solle man ihre Texte nicht verstehen, erläutert sie: "Da ist nichts Autobiographisches. Ich schreibe über Begebenheiten und Personen, und frage mich, wie sie sich gerade fühlen". "Sometimes" arbeitet mit verzerrter Gitarre und im Hintergrund schwellender Orgel. Die "Powder Room Collapse" zeigt sich als spartanisch instrumentierter Blues, der Rebekkas eindringlichen Gesang besonders vorteilhaft in Szene setzt. Wirkungsvoll: der dramatische Aufbau. In Sachen Songwritertum erinnert "If You Don't Ask For More" an Joni Mitchell, bleibt aber dennoch stets Bakken pur. "You" ist ein schlicht wunderschönes, unkitschiges Liebeslied. Rebekkas Stimme mildert die kalten "October Nights". Reduktion heißt das vorherrschende Stilelement, dennoch sind die Tracks detailreich instrumentiert und laden auf verführerische Weise zum Zuhören ein. "In The Early Morning Hours" beschreibt die unberührte Frische des heranbrechenden Tages mit all den Hoffnungen, was er denn nun bringen mag. Oft schwingen auch Wehmut und Sehnsucht mit, begleitet von melancholisch anmutenden Hoffnungen. Aber nirgends finden sich Spuren von deprimiertem Weltschmerz. Es ist diese besondere Art der Melodieführung, die so zielsicher wechselt zwischen Höhen und Tiefen: Wenn es denn so etwas gibt, dann erscheint manches Lied als eine Art stiller Hymne, weit entfernt von großem Pathos und den damit oft verbundenen falschen Gefühlen. Rebekka kredenzt frei vom handelsüblichen, künstlichen Zuckerguss. © Laut
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Jazz - Erschienen am 1. Januar 2000 | Material Records

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Jazz - Erschienen am 1. Januar 2002 | Material Records

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CD20,49 Fr.

Jazz - Erschienen am 1. Januar 2006 | Universal Music GmbH

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CD2,99 Fr.

Jazz - Erschienen am 31. August 2018 | Okeh

Hi-Res
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Jazz - Erschienen am 10. August 2018 | Okeh

Hi-Res
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Jazz - Erschienen am 25. September 2020 | Okeh

Hi-Res
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CD14,99 Fr.

Jazz - Erschienen am 1. Januar 2000 | Material Records

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CD3,99 Fr.

Jazz - Erschienen am 1. Januar 2003 | Universal Music GmbH