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Ähnliche Künstler

Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. Mai 2013 | Atlantic Records UK

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung - Pitchfork: Best New Music
Vier Studioalben mit jeweils zehn Tracks in neun Jahren. Man kennt Bands mit höherem Output. Doch die vier aus Versailles zählen zu jenen Popmusikern, die stets Qualität vor Quantität einordnen. Weniger ist mehr - nur so bleibt Genuss dauerhaft möglich. "Wolfgang Amadeus Phoenix" ist genau das - und wahrscheinlich die bis dato beste Scheibe der Franzosen. Sie klingt unverwechselbar nach Phoenix und knüpft in diesem Sinne an die bisherigen an: Jede Platte hat ein eigenes Gesicht und einen festen Platz in der Bandgeschichte. Maximal klingt "Wolfgang Amadeus Phoenix" wie eine Art Quintessenz des bisherigen Schaffens, das romantische Synthesizer mit zwei intensiven Gitarren und Realdrums mit Drumcomputern organisch verschmelzen lässt. Ein perfekter Nährboden für Thomas Mars, der genau weiß, wie seine Vocals klingen müssen. Die Erklärung, die er für die tanzbare Indie-Disco-Nummer "Lisztomania" abliefert, zeichnet zudem ein durchaus treffendes Bild für die Grundstimmung des Bandsounds insgesamt: "Es geht ums live Spielen, um die Schönheit eines euphorischen Publikums - und die Einsamkeit, die der Einzelne in der Menge empfindet." Selbst eine vermeintlich schwächere Nummer wie "Rome" hält dank unkonventioneller Songarchitektur Hinhörer bereit. Ansonsten gibts diese im Überfluss: Der Album-Vorbote "1901" heißt bei mir "Track des Jahres" - ein fetter Basssynthie, der unaufhaltsame Beat, melancholisch optimistische Harmonien und eine der besten Gesangslinien, die Mars bis dato abgeliefert hat. Die Nummer kennt keine Schwachstelle und entfaltet unwiderstehliche Dynamik ohne eine einzige Sekunde abzuflachen. "Fences" groovt sich dann entspannt in luftige Höhen, während das kompakte "Lasso" an den Vorgänger "It's Never Been Like That" anknüpft und "Love Like A Sunset Part I" bzw. "II" aufzeigen, dass sich Phoenix künstlerisch nicht einengen. Für die neueste Facette der Bandgeschichte zeichnet French Houser Philippe Zdar von Cassius verantwortlich - erstmals holten sich Phoenix kollegiale Hilfe von außen ins Studio. Kein Wunder, dass sie im Gegensatz zum minimal gehaltenen, Gitarren-orientierten Vorgänger nun wieder elektronischer klingen: "Diesmal wollten wir aufwändiger, kunstvoller vorgehen", präzisiert Gitarrist Laurent Brancowitz. L'art pour l'art und Funktionalität können kaum eleganter verbunden werden: Diese Produktion entfaltet ihre Schönheit im Ganzen und im Detail. Wer sich darauf einlässt, findet eine der Alternativ-Pop-Platten des Jahres vor. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. April 2013 | Atlantic Records UK

Auszeichnungen 4 étoiles Rock and Folk
Man lege "Trying To Be Cool" ein: Mutmaßungen über Ängste der vier Franzosen, am eigenen Grammy-Album zu scheitern, stellen wohl nur Musikkritiker an. Sollte dieser Track unter Leistungsdruck entstanden sein, könnten Phoenix bedenkenlos Psychotherapie anbieten. "Die Jungs von Phoenix trinken immer noch vor allem Coca-Cola", behauptete Hellmuth Karasek, der Onkel von Sänger Thomas Mars zu "Wolfgang Amadeus Phoenix"-Zeiten im Rolling Stone. Vielleicht half das ja, in der Spur zu bleiben: "Bankrupt!" wurde ein super Album. Einfach so, wie die vier anderen Phoenix-Platten auch. Trotzdem schaut man diesmal gespannter hin, schnappten Phoenix 2009 schließlich Kalibern wie Depeche Mode besagten Grammy fürs Best Alternative Music Album weg. Hört man jetzt "WAP" und "Bankrupt!" am Stück, scheint der Unterschied gar nicht mal so groß: Die 80er sind allgegenwärtig ("The Real Thing" oder "Don't"), und der coole Philippe Zdar half wieder bei der Produktion. Doch Phoenix vermeiden es, ihr Grammy-Album zu kopieren. Stattdessen gehen sie die Sache etwas extremer, auch detailreicher an. Man vergleiche nur zwei Singles der beiden Alben: "Lisztomania", ein geschmeidig aufgeräumter Track, der sogar Indiehörer erreichte, die Phoenix bislang nicht im Sack hatten. Der "Bankrupt!"-Vorbote "Entertainment" kommt dagegen mit überlauten Keyboards und einem gefühlt sich ewig hinziehenden Bridge/Refrain-Part - im Kern dasselbe Soundmodell, aber andere Ausführung. Auffällig bleibt der hohe Synthieanteil, für eine Band mit zwei Gitarristen durchaus bemerkenswert. Kein Wunder also, dass Basser Deck D'Arcy und Gitarrist Laurent Brancowitz live öfter Tasten statt Saiten bedienen. Mars' teils mit deutlich Hall belegte Stimme steht dazu nicht so stark im Vordergrund, eher wurde sie wie ein Instrument unter anderen behandelt und bekommt zeitweise weniger Raum. Natürlich klopft Karaseks Neffe trotzdem die gewohnt unspektakulär eingängigen Hooks raus. Etwa beim bereits erwähnten "Trying To Be Cool": flockige Synthieflötenhook, ein funky straightes Basement im Midtempo mit tanzbarem Elektrobass, coole Gitarrenchords, hie und da ein Extrasynthie und Zeilen wie "I'm just trying to be cool / It's all because of you" - so einfach und gut können die Dinge manchmal klingen. Dabei spielt es keine große Rolle, was Thomas konkret textet - solange er den tendenziell melancholischen Grundton beibehält. Jenes Retro-Future-Sounddesign transportiert auch das perfekt inszenierte "Drakkar Noir" - inszeniert, wohlgemerkt. Nicht verkopft. Dann perlt diese potenzielle Single auch noch in "Chloroform" über, den Kopfnicker der Platte: fast schon brachial gesetzte Synthiebässe und Keys sowie eine tiefe Snare, die klingt, als würde eine Vinylsingle auf 33 RPM abgespielt. Wer nachhören will, weshalb bei coolen Bands weniger die Gesangsartistik der Frontleute zählt, sondern deren Stimmtimbre und die Funtionalität ihrer Hooks, der höre sich diese Nummer an. Französische Elektronik plus Alternativepop - beide Nummern im Doppelpack: unbezahlbar. "Bankrupt!" liefert diese Kombi in unterschiedlichen Varianten: Der Titeltrack macht das über weite Strecken instrumentale Pendant zu "Love Like A Sunset Part 1"/"Love Like A Sunset Part 2" (2009). "Bourgeois" ist dank des Refrains der Feuerzeugtrack der Scheibe. Den gewohnten Mix aus Euphorie und Melancholie - Tendenz Stadiongeste - kennzeichnen "Don't", das überdrehte "S.O.S. In Bel Air" oder auch die Tanznummer "Oblique City". Im Detail offenbart letzterer Song ähnlich wie "Drakkar Noir" eine erstaunlich musikalische Drumprogrammierung, was die Dynamik der Hi-Hats angeht, den Einsatz von Toms, Bassdrum oder Snare - jeder Schlag sitzt und unterstützt das Arrangement. Gleichwohl sind die "Bankrupt!"-Drums mit weniger Wumms ausgestattet als der Vorgänger. Mal enden die Songs abrupt, mal werden sie ausgeblendet, dann tröpfeln sie aus oder greifen gegen Schluss noch neue Harmonien auf - insgesamt das Gegenteil von Pop von der Stange und eben nicht vorhersehbar: Der Grammy passt zu Phoenix. Dass die Platte mit dem im Internet ersteigerten Original-"Thriller"-Mischpult produziert wurde, oder Phoenix sie "MCA" widmen, sind da nur noch willkommene Fußnoten. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. April 2013 | Atlantic Records UK

Auszeichnungen 4 étoiles Rock and Folk
Man lege "Trying To Be Cool" ein: Mutmaßungen über Ängste der vier Franzosen, am eigenen Grammy-Album zu scheitern, stellen wohl nur Musikkritiker an. Sollte dieser Track unter Leistungsdruck entstanden sein, könnten Phoenix bedenkenlos Psychotherapie anbieten. "Die Jungs von Phoenix trinken immer noch vor allem Coca-Cola", behauptete Hellmuth Karasek, der Onkel von Sänger Thomas Mars zu "Wolfgang Amadeus Phoenix"-Zeiten im Rolling Stone. Vielleicht half das ja, in der Spur zu bleiben: "Bankrupt!" wurde ein super Album. Einfach so, wie die vier anderen Phoenix-Platten auch. Trotzdem schaut man diesmal gespannter hin, schnappten Phoenix 2009 schließlich Kalibern wie Depeche Mode besagten Grammy fürs Best Alternative Music Album weg. Hört man jetzt "WAP" und "Bankrupt!" am Stück, scheint der Unterschied gar nicht mal so groß: Die 80er sind allgegenwärtig ("The Real Thing" oder "Don't"), und der coole Philippe Zdar half wieder bei der Produktion. Doch Phoenix vermeiden es, ihr Grammy-Album zu kopieren. Stattdessen gehen sie die Sache etwas extremer, auch detailreicher an. Man vergleiche nur zwei Singles der beiden Alben: "Lisztomania", ein geschmeidig aufgeräumter Track, der sogar Indiehörer erreichte, die Phoenix bislang nicht im Sack hatten. Der "Bankrupt!"-Vorbote "Entertainment" kommt dagegen mit überlauten Keyboards und einem gefühlt sich ewig hinziehenden Bridge/Refrain-Part - im Kern dasselbe Soundmodell, aber andere Ausführung. Auffällig bleibt der hohe Synthieanteil, für eine Band mit zwei Gitarristen durchaus bemerkenswert. Kein Wunder also, dass Basser Deck D'Arcy und Gitarrist Laurent Brancowitz live öfter Tasten statt Saiten bedienen. Mars' teils mit deutlich Hall belegte Stimme steht dazu nicht so stark im Vordergrund, eher wurde sie wie ein Instrument unter anderen behandelt und bekommt zeitweise weniger Raum. Natürlich klopft Karaseks Neffe trotzdem die gewohnt unspektakulär eingängigen Hooks raus. Etwa beim bereits erwähnten "Trying To Be Cool": flockige Synthieflötenhook, ein funky straightes Basement im Midtempo mit tanzbarem Elektrobass, coole Gitarrenchords, hie und da ein Extrasynthie und Zeilen wie "I'm just trying to be cool / It's all because of you" - so einfach und gut können die Dinge manchmal klingen. Dabei spielt es keine große Rolle, was Thomas konkret textet - solange er den tendenziell melancholischen Grundton beibehält. Jenes Retro-Future-Sounddesign transportiert auch das perfekt inszenierte "Drakkar Noir" - inszeniert, wohlgemerkt. Nicht verkopft. Dann perlt diese potenzielle Single auch noch in "Chloroform" über, den Kopfnicker der Platte: fast schon brachial gesetzte Synthiebässe und Keys sowie eine tiefe Snare, die klingt, als würde eine Vinylsingle auf 33 RPM abgespielt. Wer nachhören will, weshalb bei coolen Bands weniger die Gesangsartistik der Frontleute zählt, sondern deren Stimmtimbre und die Funtionalität ihrer Hooks, der höre sich diese Nummer an. Französische Elektronik plus Alternativepop - beide Nummern im Doppelpack: unbezahlbar. "Bankrupt!" liefert diese Kombi in unterschiedlichen Varianten: Der Titeltrack macht das über weite Strecken instrumentale Pendant zu "Love Like A Sunset Part 1"/"Love Like A Sunset Part 2" (2009). "Bourgeois" ist dank des Refrains der Feuerzeugtrack der Scheibe. Den gewohnten Mix aus Euphorie und Melancholie - Tendenz Stadiongeste - kennzeichnen "Don't", das überdrehte "S.O.S. In Bel Air" oder auch die Tanznummer "Oblique City". Im Detail offenbart letzterer Song ähnlich wie "Drakkar Noir" eine erstaunlich musikalische Drumprogrammierung, was die Dynamik der Hi-Hats angeht, den Einsatz von Toms, Bassdrum oder Snare - jeder Schlag sitzt und unterstützt das Arrangement. Gleichwohl sind die "Bankrupt!"-Drums mit weniger Wumms ausgestattet als der Vorgänger. Mal enden die Songs abrupt, mal werden sie ausgeblendet, dann tröpfeln sie aus oder greifen gegen Schluss noch neue Harmonien auf - insgesamt das Gegenteil von Pop von der Stange und eben nicht vorhersehbar: Der Grammy passt zu Phoenix. Dass die Platte mit dem im Internet ersteigerten Original-"Thriller"-Mischpult produziert wurde, oder Phoenix sie "MCA" widmen, sind da nur noch willkommene Fußnoten. © Laut
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Rock - Erschienen am 13. Juni 2000 | Parlophone (France)

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Pop - Erschienen am 12. Mai 2006 | Parlophone (France)

Erfrischend anders. Endlich mal Musiker, die auf die Frage, weshalb sie drei Monate in Berlin verbrachten, um ein Album zu kreieren, antworten: "Wir haben uns nach einem Studio umgesehen und das unprofessionellste gewählt." Das nennt man dann wohl den sprichwörtlichen Charme der Franzosen. Die Crew der Planet Roc-Studios wird es ihnen verzeihen. Aufgenommen wurden zehn Songs, die Phoenix mit einer melodiösen Leichtigkeit, ruhiger Eleganz und doch unbekümmerter Attitüde vortragen, wie es im Indie-Bereich - machen wir uns nichts vor - nur die Franzosen können. Was hierzulande gerne als pompös oder cheesy empfunden wird, ist eigentlich Furchtlosigkeit. Phoenix haben die große Pop-Geste drauf, die mehr Leute umarmen kann als nur das Szene-Personal - und setzen sie auch ein. So zum Beispiel beim Refrain von "Rally". Mit seinen 6/8-Parts stellt der Song ein absolutes Highlight des dritten Longplayers dar. Im Vergleich zu den beiden Vorgängern spielt Elektronik diesmal eine untergeordnete Rolle - von den leisen Daft Punk-Synthies in der Stophe der hervorragenden Single "Long Distance Call" mal abgesehen. Der Song mit seinem kurzen Surfrock-mäßigen Intro zeigt, dass eine fähige Gitarren-Band, die eine starke Stimme mit starken Melodien besitzt, beruhigt in die Zukunft blicken kann. Beides Voraussetzungen, die Thomas Mars mitbringt. Er schafft es Melancholie, verhaltene Euphorie und Optimismus in einem Song zu verschmelzen. Das französische Quartett darf überhaupt als kleines Pop-Phänomen betrachtet werden. Überall auf der Welt beliebt, bucht man ihre Musik für kultige Film-Projekte wie Sofia Koppolas "Lost In Translation", und natürlich liegt der Anteil von hübschen Mädchen bei ihren Konzerten in den ersten zehn Reihen bei über 90 Prozent. Was der Open Air-Tauglichkeit des Quartetts aber erstaunlicherweise nicht schadet. Im Gegenteil. Man sollte nicht meinen, dass die im Grundsatz unbekümmerten oder verträumten Songs ein alternatives Festival-Publikum derartig mitreißen können. Sicher, live geben sie sich, von Drummer und Orgler unterstützt, meist raunziger als auf Platte. "It's Never Been Like That" ist rockiger als sonst geraten und sollte dem nur förderlich sein. Insgesamt klingt die Platte recht kompakt produziert. Fast so, als stünde man gemeinsam mit der Band in den Planet Roc-Studios. Im Arrangment lassen die Songs dagegen viel Platz. Manchmal denkt man sogar, irgendetwas fehlt. Das könnte auch an den recht spärlich gespielten und kontrollierten Drumspuren liegen. Bei Phoenix dient das Schlagzeug, ob elektronisch bearbeitet oder nicht, einzig und allein dem Song. Der Drum-Groove soll den vier Musiker die Möglichkeit geben, ihre Virtuosität zu zeigen. Wahrscheinlich besitzt die Band deshalb keinen festen Drummer. Doch am Ende der Stücke hat sich diese vermeintliche Mangel-Erscheinung jedes Mal in Luft ausfgelöst. Phoenix ist eine Band von internationalem Format, die die Gratwanderung zwischen Indie und Mainstream mit traumwandlerischer Sicherheit meistert. Gitarren-Pop, wie er sein soll. © Laut
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Rock - Erschienen am 22. März 2004 | Parlophone (France)

Rund vier Jahre nach Erscheinen ihres vielgelobten Debütalbums "United" ruft sich uns die französische Band Phoenix mit einem Mal wieder in Erinnerung. Und zwar mit dem schon fast in Vergessenheit geratenen, äußerst mit-träller-freudigem Hit "Too Young" auf dem jüngst erschienenen "Lost in Translation"-Soundtrack und demnächst mit der Wiederbelebung von "If I Ever Feel Better" auf Erlend Oyes Dj Kicks Kompilation. Das sind zwar alte Kamellen, die aber immer noch wunderbar ins Ohr poppen. Und die gerade rechtzeitig zum Erscheinen des zweiten Albums "Alphabetical" diesen "was machen eigentlich ...?"-Effekt heraufbeschwören. Wer von Phoenix jetzt eine Neuauflage dieser beiden Smasher erwartet, dem sei gesagt, dass der Neuling nicht so aufgeregt klingt wie der Vorgänger. Auch die potenziellen Heavy Rotation-Kandidaten bilden eher die Ausnahme als die Regel. Da tauscht man schon mal die Discokugel gegen die Leselampe ein. Obwohl - ein Favorit ist relativ klar auszumachen: "Everything Is Everything" ist Popsongwriting erster Güte, ganz klar eine der fröhlichen Nummern, die völlig zurecht die erste Single wird. Generell schlägt die Band aber doch mehr die ruhigen Töne an, schlittert dabei das eine oder andere Mal in fragwürdige Stilgefilde ab ("If It's Not With You"), fängt sich aber immer wieder. Bringt sogar noch eine wunderbare Ballade mit ("Love For Granted"), und klingt ansonsten, wie Phoenix eben klingen müssen, nämlich verspielt, locker wie Zuckerwatte, ein bisschen funky vielleicht, mit einem Hang zum Kitschigen, und schlicht und ergreifend okay. Das ist Popmusik, die ganz unprätentiös und bescheiden ohne ohrenbetäubende Paukenschläge auskommt und einfach nur Spaß macht. © Laut
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Original Soundtrack - Erschienen am 19. August 2020 | Glassnote Entertainment Group LLC

Hi-Res
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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. Juni 2017 | Atlantic Records UK

Hi-Res
Nach dem intergalaktischen Erfolg von Wolfgang Amadeus Mozart im Jahre 2013 gingen die vier Musiker der Band Phoenix gang gelassen mit dem Druck um, der den Popexperten nach einem solchen Hit-Album auf den Schultern lastete. In dem fünften, von Philippe Zdar produzierten Album Bankrupt ! legte die Gang aus Versailles ihre Gitarren dann etwas beiseite und schmückte ihren Sound mit ordentlichen Synthesizer-Klängen. Auch wenn in den Kompositionen dieser Platte ein deutlicher 80s-Beigeschmack à la Bowie und Prince  herauszuschmecken ist, so klingt das Ganze dennoch sehr modern. Mit Ti Amo klingt die Band um Thomas Mars nun sonniger denn je. Mit einem klitzekleinen Hauch von Kitsch (der Titel der Platte gibt den Ton an), zuckersüßen Poprefrains, einem leichten Touch von ItaloDisco, sehr weltoffenen Texten und funkigen Rhythmen hat Phoenix uns eindeutig den passenden Soundtrack des Sommers 2017 geliefert. Hinter dieser feucht-fröhlichen Fassade lässt sich aber dennoch an einigen Stellen erkennen, dass die Band sich vollkommen im Klaren darüber ist, dass unser Planet zurzeit nicht seine besten Stunden erlebt. Trotzdem, ein schönes, sechstes Album, das dem Körper und der Seele gut tut. © MD/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 4. Dezember 2015 | Atlantic Records UK

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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. Juni 2017 | Atlantic Records UK

Nach dem intergalaktischen Erfolg von Wolfgang Amadeus Mozart im Jahre 2013 gingen die vier Musiker der Band Phoenix gang gelassen mit dem Druck um, der den Popexperten nach einem solchen Hit-Album auf den Schultern lastete. In dem fünften, von Philippe Zdar produzierten Album Bankrupt ! legte die Gang aus Versailles ihre Gitarren dann etwas beiseite und schmückte ihren Sound mit ordentlichen Synthesizer-Klängen. Auch wenn in den Kompositionen dieser Platte ein deutlicher 80s-Beigeschmack à la Bowie und Prince  herauszuschmecken ist, so klingt das Ganze dennoch sehr modern. Mit Ti Amo klingt die Band um Thomas Mars nun sonniger denn je. Mit einem klitzekleinen Hauch von Kitsch (der Titel der Platte gibt den Ton an), zuckersüßen Poprefrains, einem leichten Touch von ItaloDisco, sehr weltoffenen Texten und funkigen Rhythmen hat Phoenix uns eindeutig den passenden Soundtrack des Sommers 2017 geliefert. Hinter dieser feucht-fröhlichen Fassade lässt sich aber dennoch an einigen Stellen erkennen, dass die Band sich vollkommen im Klaren darüber ist, dass unser Planet zurzeit nicht seine besten Stunden erlebt. Trotzdem, ein schönes, sechstes Album, das dem Körper und der Seele gut tut. © MD/Qobuz
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Rock - Erschienen am 28. Februar 2003 | Parlophone (France)

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Rock - Erschienen am 2. Juli 2004 | Parlophone (France)

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Folk - Erschienen am 1. Januar 2008 | Electrecord.com

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Pop/Rock - Erschienen am 1. Januar 2008 | Electrecord.com

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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. April 2013 | Atlantic Records UK

Hi-Res
Man lege "Trying To Be Cool" ein: Mutmaßungen über Ängste der vier Franzosen, am eigenen Grammy-Album zu scheitern, stellen wohl nur Musikkritiker an. Sollte dieser Track unter Leistungsdruck entstanden sein, könnten Phoenix bedenkenlos Psychotherapie anbieten. "Die Jungs von Phoenix trinken immer noch vor allem Coca-Cola", behauptete Hellmuth Karasek, der Onkel von Sänger Thomas Mars zu "Wolfgang Amadeus Phoenix"-Zeiten im Rolling Stone. Vielleicht half das ja, in der Spur zu bleiben: "Bankrupt!" wurde ein super Album. Einfach so, wie die vier anderen Phoenix-Platten auch. Trotzdem schaut man diesmal gespannter hin, schnappten Phoenix 2009 schließlich Kalibern wie Depeche Mode besagten Grammy fürs Best Alternative Music Album weg. Hört man jetzt "WAP" und "Bankrupt!" am Stück, scheint der Unterschied gar nicht mal so groß: Die 80er sind allgegenwärtig ("The Real Thing" oder "Don't"), und der coole Philippe Zdar half wieder bei der Produktion. Doch Phoenix vermeiden es, ihr Grammy-Album zu kopieren. Stattdessen gehen sie die Sache etwas extremer, auch detailreicher an. Man vergleiche nur zwei Singles der beiden Alben: "Lisztomania", ein geschmeidig aufgeräumter Track, der sogar Indiehörer erreichte, die Phoenix bislang nicht im Sack hatten. Der "Bankrupt!"-Vorbote "Entertainment" kommt dagegen mit überlauten Keyboards und einem gefühlt sich ewig hinziehenden Bridge/Refrain-Part - im Kern dasselbe Soundmodell, aber andere Ausführung. Auffällig bleibt der hohe Synthieanteil, für eine Band mit zwei Gitarristen durchaus bemerkenswert. Kein Wunder also, dass Basser Deck D'Arcy und Gitarrist Laurent Brancowitz live öfter Tasten statt Saiten bedienen. Mars' teils mit deutlich Hall belegte Stimme steht dazu nicht so stark im Vordergrund, eher wurde sie wie ein Instrument unter anderen behandelt und bekommt zeitweise weniger Raum. Natürlich klopft Karaseks Neffe trotzdem die gewohnt unspektakulär eingängigen Hooks raus. Etwa beim bereits erwähnten "Trying To Be Cool": flockige Synthieflötenhook, ein funky straightes Basement im Midtempo mit tanzbarem Elektrobass, coole Gitarrenchords, hie und da ein Extrasynthie und Zeilen wie "I'm just trying to be cool / It's all because of you" - so einfach und gut können die Dinge manchmal klingen. Dabei spielt es keine große Rolle, was Thomas konkret textet - solange er den tendenziell melancholischen Grundton beibehält. Jenes Retro-Future-Sounddesign transportiert auch das perfekt inszenierte "Drakkar Noir" - inszeniert, wohlgemerkt. Nicht verkopft. Dann perlt diese potenzielle Single auch noch in "Chloroform" über, den Kopfnicker der Platte: fast schon brachial gesetzte Synthiebässe und Keys sowie eine tiefe Snare, die klingt, als würde eine Vinylsingle auf 33 RPM abgespielt. Wer nachhören will, weshalb bei coolen Bands weniger die Gesangsartistik der Frontleute zählt, sondern deren Stimmtimbre und die Funtionalität ihrer Hooks, der höre sich diese Nummer an. Französische Elektronik plus Alternativepop - beide Nummern im Doppelpack: unbezahlbar. "Bankrupt!" liefert diese Kombi in unterschiedlichen Varianten: Der Titeltrack macht das über weite Strecken instrumentale Pendant zu "Love Like A Sunset Part 1"/"Love Like A Sunset Part 2" (2009). "Bourgeois" ist dank des Refrains der Feuerzeugtrack der Scheibe. Den gewohnten Mix aus Euphorie und Melancholie - Tendenz Stadiongeste - kennzeichnen "Don't", das überdrehte "S.O.S. In Bel Air" oder auch die Tanznummer "Oblique City". Im Detail offenbart letzterer Song ähnlich wie "Drakkar Noir" eine erstaunlich musikalische Drumprogrammierung, was die Dynamik der Hi-Hats angeht, den Einsatz von Toms, Bassdrum oder Snare - jeder Schlag sitzt und unterstützt das Arrangement. Gleichwohl sind die "Bankrupt!"-Drums mit weniger Wumms ausgestattet als der Vorgänger. Mal enden die Songs abrupt, mal werden sie ausgeblendet, dann tröpfeln sie aus oder greifen gegen Schluss noch neue Harmonien auf - insgesamt das Gegenteil von Pop von der Stange und eben nicht vorhersehbar: Der Grammy passt zu Phoenix. Dass die Platte mit dem im Internet ersteigerten Original-"Thriller"-Mischpult produziert wurde, oder Phoenix sie "MCA" widmen, sind da nur noch willkommene Fußnoten. © Laut
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Folk - Erschienen am 1. Januar 1999 | Electrecord.com

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Alternativ und Indie - Erschienen am 27. April 2017 | Atlantic Records UK

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Electronic - Erschienen am 15. Juni 2009 | Kitsuné Musique

Noch bevor die Franzosen ihrer Diskografie mit "Wolfgang Amadeus Phoenix" ein weiteres Album-Juwel anhängen, lässt die Compilation "Kitsuné Tabloid" tief in die iPod-Tracklists der weithin geschätzten Popband blicken. Unnötig zu sagen, dass dieses Vorhaben des als Hipster-Label verschrienen Musik- und Mode-Konglomerats Kitsuné in eine äußerst stylishe Zusammenstellung mündete. Nicht ganz so naheliegend dagegen, dass Sänger Thomas Mars und Gitarrist Laurent Brancowitz in einem Café im Bezirk Montmarte eine Tracklist zusammen stellten, die mit dem eigenen Soundbild ungefähr so viel zu tun hat, wie Paris Saint-Germain mit Arminia Bielefeld. Über 18 Tracks lang spannt das Phoenix-Duo unter der Überschrift "Raritäten, die unser Leben veränderten" eine nostalgische und an Höhepunkten nicht arme Soul'n' Funk-Revue, ergänzt mit zarten Psychedelia-Anflügen. Schon der Opener spricht Bände: Das überaus smarte "Love Theme" vom Debütalbum der 70s-Rockkasper Kiss fungiert als idealer Einsteig in einen relaxten Soundtrip. Begleitend zu den teilweise unbekannten Songs finden sich im Booklet dankenswerterweise interessante Liner Notes der Pariser Musiker. So erfährt man etwa, dass die Kiss-Nummer zu den wenigen Coverversionen zählte, die Mars und Brancowitz Anfang der 90er in ihrer Jugendband mit den Daft Punks Thomas und Guy vor Publikum aufführten. Dass mit den Dirty Projectors versehentlich ein beinahe aktueller Song (2007) auf die Platte fand, stört überhaupt nicht, klingt er doch original nach 1968. Genau dort machen The Red Crayola weiter, eine für Phoenix-Fans äußerst entdeckungswürdige Gruppe, half sie laut Mars doch "maßgeblich mit, unsere Ästhetik zu definieren." Dies hätte man vielleicht eher von der Impressions-Ballade "I've Been Trying" (1964) denken können. Zumindest bannte Curtis Mayfields Originalband mit diesem Song so viel Gefühl auf Band, wie es auch den Franzosen ein ums andere Mal gelingt. Natürlich darf auch eine der größten Pop-Stilikonen bei Phoenix nicht fehlen: Bryan Ferry ist in Gestalt des raren Roxy Music-Tracks "Pyjamarama" vertreten, während das Trompetensolo in Elvis Costellos "Shipbuilding" allein das Geld des gesamten Samplers Wert ist. Hinsichtlich elektronischer Vorbilder leisten sich die Franzosen mit der Wahl von Tangerine Dream 'nur' eine Verbeugung vor deutschen Pionierleistungen. Ihre Musikbegeisterung spricht vor allem aus ihren Gedanken zum R'n'B-Tune "Sent It On" von D'Angelo (2000): "Wir hätten jeden Song dieses Albums wählen können, das uns damals geschockt hat. Unser zweites Album verschob sich fast ein Jahr deswegen. D'Angelo brachte uns dazu, völlig neu über Rhythmen zu denken." Mit Dusty Springfield und Lou Reed, für dessen '78er Klassiker "Street Hassle" gerade noch rechtzeitig die Rechtefreigabe erfolgte, findet "Kitsuné Tabloid" schließlich zu einem geschmackssicheren Ende. "Die Platte demonstriert die Kraft der Alchemie von Musik. Du drückst 'Play' und die Hormone geraten in Wallung", findet Brancowitz. Ich auch. Eins noch: Das Cover ist großartig. © Laut
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Pop - Erschienen am 16. April 2004 | Parlophone (France)

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Rock - Erschienen am 14. August 2009 | Parlophone (France)