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Die Alben

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Metal - Erschienen am 13. Juli 2018 | Relapse Records

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Obscura vollenden auf Diluvium ihren mit "Cosmogenesis" begonnenen Albumzyklus. Die vergangenen vier Platten verbindet nicht nur die Wahl der Titel ("Diluvium" und "Omnivium" sowie "Cosmogenesis" und "Akróasis"), sondern auch die dem Artwork zugrunde liegende Farbgebung von blau, grün, gelb und rot/schwarz. Der Kreislauf des Lebens neigt sich dem Ende zu. Nach Geburt, Entwicklung und Bewusstsein folgt nun der Tod. Und der fällt textlich wie musikalisch gewohnt eigenständig aus. Entgegen des genreüblichen Scream-, Bloody- und Gore-Gemetzels wählt Fronter Steffen Kummerer einen philosophischen Zugang zu den Rätseln des Makro- und Mikrokosmos'. Die Band kleidet das Konzept in technisch anspruchsvolle Melodic Death Metal-Kompositionen. Müßig zu erwähnen, dass hier allesamt Meister ihres Faches musizieren, die Anspruch und Musikalität spielerisch verbinden. Neben den stürmischen Sinfonien ist es ein Genuss, den Herren Lanser am Schlagzeug, Klausenitzer am bis zu 7-saitigen Bass und Kummerer/Trujillo an den Klampfen zu lauschen. Auch auf "Akróasis" setzte das Quartett auf einprägsame Parts inmitten apokalyptischen Getöses. Der Unterschied zum Vorgänger liegt im gewachsenen Bandgefüge und der daraus resultierenden Zugänglichkeit des Materials. Obscura liefern auf "Diluvium" ihr "schwarzes Album" ab. Natürlich aufgrund des Themas Vergänglichkeit, aber auch aufgrund der Analogie zu Metallicas kommerziellem Überwerk. Das Landshuther Abrisskommando bündelt wie Hetfield und Co. anno '91 seine Stärken und kommt mehr denn je auf den Punkt. Straighte Arrangements, Headbang-kompatible Riffs und unwiderstehliche Hooks lassen "Diluvium" trotz der Komplexität angenehm durchrauschen. In der Camera Obscura herrscht farbenfrohe Schwarzmalerei. Der Highspeed-Opener "Clandestine Stars", der sintflutartig hereinbrechende Titeltrack, die Dampfwalze "The Conjuration" oder das epische "Mortification Of The Vulgar Sun" klingen wie ein Parforceritt durch sämtliche Schwermetalle des Periodensystems. Doch auch den leisen Tönen verschafft das Quartett Geltung und streut mehrere zurückgenommene Parts ein, die auf cleanen und akustischen Gitarren sowie Klausenitzers Fretless-Melodien basieren. Die Begeisterung der einzelnen Bandmitglieder für Klassik und Progressive Rock zahlt sich trotz der jederzeit durchscheinenden Death/Thrash-Kante aus. Der Closer "An Epilogue To Infinity" mit seinem progressiven Twist versöhnt dabei die alten Fans, die sich zudem an den vielen Analogien zu den vorherigen drei Platten erfreuen. "Emergent Evolution" hat Anleihen an "Incarnated" ("Cosmogenesis") oder The Conjuration greift auf "Velocity" ("Omnivium") zurück. Auch die Huldigungen von Death Metal-Größen wie Cynic in puncto Gesangs-Arrangements (Vocoder) und Death in Sachen Riff- und Song-Gestaltung finden jenseits jeglicher Klischees statt. Die Verbindung zwischen Tradition und Moderne glückt hier brillant und weist in die Zukunft, auch wenn am Ende der Platte alles in Schutt und Asche liegt. © Laut
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Metal - Erschienen am 5. Februar 2016 | Relapse Records

Hi-Res
In Obscuras antikosmischer Gedankenwelt verkehren sich die Gegensätze. Was ist gut? Was böse? Licht, das ins Dunkel dringt, als bestimmende Daseinsform stellt für Vordenker Steffen Kummerer den Ausnahmezustand dar. Entsprechend präsentiert sich die Musik im Bannkreis von Tech-Death-Innovatoren wie Death und Cynic: geschickt gestreute Dissonanzen, irrwitzig schnelle Läufe, in sämtlichen Kirchentonarten beheimatete Harmonien und rhythmisch-metrische Verzerrungen wie das verschobene Raum-Zeit-Kontinuum im Ereignishorizont eines schwarzen Loches. Wobei die Momente klassischer ästhetischer Prägung um so heller strahlen. Gemeinsam mit Produzent V. Santura (Triptykon, Pestilence) verleiht die Band jedem Stück prägnante Widerhaken, wie der Refrain im tonnenschweren "The Monist", die Chorpassage in "Ode To The Sun" oder das Lichtgeschwindigkeits-Riff zu Beginn von "Fractal Dimension". Dass die Bändigung dieses scheinbar akustischen Chaos' funktioniert, liegt an der konzeptionellen Verzahnung, der famosen Spieltechnik und dem Einfallsreichtum. Gleich drei Songwriter vereinen Thrash-, Black- und Death Metal zu einer extremen Melange, verfeinern diese mit klassischen und jazzigen Ideen und verstehen unter "progressiv", willentlich innovative Sounds auszuprobieren, statt nur verkrustete Genre-Standards nachzuplappern. Was Linus Klausenitzer auf seinem wahlweise sechs- oder siebensaitigen Fretless-Bass zaubert, spottet jeder Beschreibung. Einzelne Momente herauszuheben, fällt schwer, trotz dieses Reigens an Riffs, Arpeggien, Harmonien und Melodien. Ähnlich wie auf den beiden grandiosen Vorgängern "Omnivium" und "Cosmogenesis" gelingt der Spagat zwischen traditioneller Kredibilität und fortschrittlichem Entdeckergeist. Der 15-minütige Abschluss "Weltseele" basiert lose auf Goethes gleichnamigen Gedicht. Diese symphonische Achterbahnfahrt rüttelt den Hörer harsch durch, bis der räudige Sturm in einem klassischen Zwischenpart abflaut, vor dessen Kunst sich Heerscharen von Filmkomponisten verneigen dürften. Im Anschluss das Wort "episch" zu bemühen, hieße Gitarren ins Jimi Hendrix-Museum zu tragen. Musikalisch bewegen sich Obscura auf einem immens hohen Level. Die Saitenarbeit ist sowohl virtuos als auch mit unbändiger kreativer Kraft versehen. Meinte man, Kiko Loureiro habe auf der neuen Megadeth-Scheibe das derzeitige Mekka solistischer Ausschweifungen kreiert, legen diese Herren hier noch eine Schippe drauf und lassen gar einen Alexi Laiho (Children Of Bodom) wie einen Anfänger dastehen. Als Anhörungsunterricht eignet sich hierfür der Titeltrack ideal. Steffen Kummerer reizt das Spektrum extremer Gesangsmöglichkeiten von guttural über keifend bis wimmernd gnadenlos aus. Dazu gesellt sich der von Cynic bekannte Vocoder, die oben angesprochene Chorpassage sowie vereinzelte Gesangspartien. Wer auf die konzeptionelle Dichte wie auf der letzten Between The Buried And Me schwört, bei einem spieltechnischen Level auf einer Stufe mit Animals As Leaders mit der Zunge schnalzt und gegen Lehrstücke aus dem technischen Extrem-Metal-Bereich nichts einzuwenden hat, sollte unbedingt die griechische Übersetzung des Wortes "Akróasis" in die Tat umsetzen: Zuhören. Neben der neuen Borknagar ein Highlight des noch jungen Jahres. © Laut
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Metal - Erschienen am 17. Februar 2009 | Relapse Records

Wahnsinn! Nachdem The Faceless erst kürzlich mit "Planetary Duality" einen wahren Oberhammer progressiven Extrem Metals vorlegten, sind nun scheinbar Obscura mit "Cosmogenesis" dran. Dabei dürften nicht wenige (ich eingeschlossen) davon ausgegangen sein, dass Obscura längst in die ewigen Jagdgründe eingegangen sind. Doch die Band lag aufgrund von massivem Mitglieder-Schwund nur vorübergehend auf Eis. Gut, ohne Referenzpunkte wie Death, Cynic und Atheist ist ihre Rückkehr schwer zu umschreiben. Pestilence und Necrophagist kann man da eigentlich gleich ergänzen, denn mit ehemaligen Mitgliedern jener Bands spielte das alleinige Urmitglied Steffen Kummerer "Cosmogenesis" ein. Setzten The Faceless auf gängige Songstrukturen und nachvollziehbare Riffs noch weitgehend einen großen Haufen, gehen Obscura ihre Sache ein wenig geradliniger an. Wenn man hier von Geradlinigkeit sprechen kann. Das besondere an der Scheibe ist nämlich, dass sie auf zwei Ebenen hervorragend funktioniert. Zum einen sind echte Songs vorhanden, die nachvollziehbar und schlüssig ausfallen. Zum anderen hört man technische Spielereien und Feinheiten, die so manches Ei aus dem Sack fallen lassen. Die spacigen Vocals in "Choir Of Spirits" und "Noosphere" verneigen sich vor Cynic - doch wo diese heute mehr denn je in jazzigen Sphären schweben, legen Obscura nach wie vor bretthart und mit enormer Durchschlagskraft des Thrash und Death Metals vor. Dafür sorgen nicht nur die Growls und Shouts von Steffen, sondern auch die Riffs und zahlreiche Blastbeats wie in "Universe Momentum". Genauso gut fügen sich auch immer wieder akustische Zwischenspiele mit klassischen Gitarren ins Bild. Für meinen Geschmack hätten sie es im instrumentalen "Orbital Elements" zwar gut und gern noch technischer angehen können, doch der Song ist auch so bärenstark. Vor allem Basser Jeroen liefert hier einen Wahnsinnsjob ab. Ich hasse den Kerl ... Der Sound des Albums lässt Jeroens Spiel jede Menge Raum und drängt ihn im Vergleich zu den Gitarren nie in den Hintergrund. Dies ist eine echte Wohltat, zumal vor allem die Soli auf "Cosmogenesis" zum Feinsten gehören und einige sehr schöne Melodien offenbaren. Allein über den Drumsound könnte man noch streiten, aber das macht bei der Scheibe nun wirklich auch nichts mehr aus. © Laut
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Metal - Erschienen am 29. März 2011 | Relapse Records

Nachdem sich Obscura vor zwei Jahren mit dem überragenden "Cosmogenesis" aus dem Dornröschenschlaf zurück gemeldet und ein paar beeindruckende Liveshows gespielt hatten, waren natürlich alle auf den Nachfolger gespannt. Nun liegt "Omnivium" vor und wird - genau wie der Vorgänger - für Maulsperren reihenweise sorgen. Sanfte, akustische Gitarrenklänge leiten den Opener "Septuagint" gemütlich und verträumt ein, um dann fast schon klassisch in harte Gitarren und Drums überzugehen. Eine knappe Minute konnte man sich der heilen Welt hingeben, ehe Obscura das Trugbild mit ihrem technischen Death Metal gnadenlos zerschmettern. Für ihre Verhältnisse geht es relativ straight ab, doch die musikalische Klasse offenbart sich im Detail. Jederzeit hört man Basser Jeroen Thesseling (Pestilence) deutlich heraus, bekommt aber auch immer wieder seine ganz besonderen Einzelaktionen zugesprochen. Hatte ich schon erwähnt, dass ich den Kerl hasse? Auch die anderen Jungs kann man eigentlich nur bedingt sympathisch finden, denn hier wird in jedem gottverdammten Song eine Fingertechnik vorgeführt, die einfach nicht von dieser Welt ist. Scheiße, ich liebe diese Band! Ähnlich wie bei Mekong Delta verweben die einzelnen Akuteren auf atemberaubende Art und Weise ihre scheinbar willkürlichen musikalischen Exkursionen so miteinander, dass ein einziges, großartiges Ganzes dabei heraus kommt. Technik über alles? Vielleicht, aber dann auch mit dem überragenden Gespür für Melodie und vor allem für einen Song. Vereinzelt greifen Obscura sogar auf Klargesang zurück, der allerdings zu keiner Zeit überhand nimmt und - zusammen mit den sphärischen Elementen der Scheibe - leicht an Cynic erinnert. Der ist zwar nicht weltbewegend, passt aber zur Atmosphäre und klingt nicht allzu ausgelutscht. Keinen Moment lassen die Münchner Zweifel daran aufkommen, dass sie auf Abwechslung und Extraklasse setzen. So klingt das schleppende "Ocean Gateways" beinahe wie eine Deicide-Nummer. Der gurgelnde Abfluss am Ende des straighten Songs wirkt eher ungewöhnlich. Dafür dürfte man im instrumentalen "A Transcendental Serenade" als Musiker entweder vollständig eintauchen oder sein Instrument für immer an den Nagel hängen. Zur musikalischen Großtat gesellen sich der druckvolle, differenzierte Sound von V. Santura (Triptykon, Dark Fortress), ein fantastisches Cover von Orion Landau und ein interessantes lyrisches Konzept, das auf den Naturphilosophien von Friedrich Schelling basiert: "Omnivium" bietet ein geniales Gesamtpaket. © Laut
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Rock - Erschienen am 2. Juli 2021 | Nuclear Blast

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Kammermusik - Erschienen am 23. Juni 2011 | Chamber Sound

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Metal - Erschienen am 27. November 2019 | Obscura

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Metal - Erschienen am 16. Februar 2010 | Relapse Records

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Rock - Erschienen am 18. August 2021 | Nuclear Blast

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Rock - Erschienen am 22. September 2021 | Nuclear Blast

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Metal - Erschienen am 2. Juli 2018 | Relapse Records

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CD12,99 Fr.

Metal - Erschienen am 8. Mai 2018 | Relapse Records

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Obscura vollenden auf Diluvium ihren mit "Cosmogenesis" begonnenen Albumzyklus. Die vergangenen vier Platten verbindet nicht nur die Wahl der Titel ("Diluvium" und "Omnivium" sowie "Cosmogenesis" und "Akróasis"), sondern auch die dem Artwork zugrunde liegende Farbgebung von blau, grün, gelb und rot/schwarz. Der Kreislauf des Lebens neigt sich dem Ende zu. Nach Geburt, Entwicklung und Bewusstsein folgt nun der Tod. Und der fällt textlich wie musikalisch gewohnt eigenständig aus. Entgegen des genreüblichen Scream-, Bloody- und Gore-Gemetzels wählt Fronter Steffen Kummerer einen philosophischen Zugang zu den Rätseln des Makro- und Mikrokosmos'. Die Band kleidet das Konzept in technisch anspruchsvolle Melodic Death Metal-Kompositionen. Müßig zu erwähnen, dass hier allesamt Meister ihres Faches musizieren, die Anspruch und Musikalität spielerisch verbinden. Neben den stürmischen Sinfonien ist es ein Genuss, den Herren Lanser am Schlagzeug, Klausenitzer am bis zu 7-saitigen Bass und Kummerer/Trujillo an den Klampfen zu lauschen. Auch auf "Akróasis" setzte das Quartett auf einprägsame Parts inmitten apokalyptischen Getöses. Der Unterschied zum Vorgänger liegt im gewachsenen Bandgefüge und der daraus resultierenden Zugänglichkeit des Materials. Obscura liefern auf "Diluvium" ihr "schwarzes Album" ab. Natürlich aufgrund des Themas Vergänglichkeit, aber auch aufgrund der Analogie zu Metallicas kommerziellem Überwerk. Das Landshuther Abrisskommando bündelt wie Hetfield und Co. anno '91 seine Stärken und kommt mehr denn je auf den Punkt. Straighte Arrangements, Headbang-kompatible Riffs und unwiderstehliche Hooks lassen "Diluvium" trotz der Komplexität angenehm durchrauschen. In der Camera Obscura herrscht farbenfrohe Schwarzmalerei. Der Highspeed-Opener "Clandestine Stars", der sintflutartig hereinbrechende Titeltrack, die Dampfwalze "The Conjuration" oder das epische "Mortification Of The Vulgar Sun" klingen wie ein Parforceritt durch sämtliche Schwermetalle des Periodensystems. Doch auch den leisen Tönen verschafft das Quartett Geltung und streut mehrere zurückgenommene Parts ein, die auf cleanen und akustischen Gitarren sowie Klausenitzers Fretless-Melodien basieren. Die Begeisterung der einzelnen Bandmitglieder für Klassik und Progressive Rock zahlt sich trotz der jederzeit durchscheinenden Death/Thrash-Kante aus. Der Closer "An Epilogue To Infinity" mit seinem progressiven Twist versöhnt dabei die alten Fans, die sich zudem an den vielen Analogien zu den vorherigen drei Platten erfreuen. "Emergent Evolution" hat Anleihen an "Incarnated" ("Cosmogenesis") oder The Conjuration greift auf "Velocity" ("Omnivium") zurück. Auch die Huldigungen von Death Metal-Größen wie Cynic in puncto Gesangs-Arrangements (Vocoder) und Death in Sachen Riff- und Song-Gestaltung finden jenseits jeglicher Klischees statt. Die Verbindung zwischen Tradition und Moderne glückt hier brillant und weist in die Zukunft, auch wenn am Ende der Platte alles in Schutt und Asche liegt. © Laut
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Rock - Erscheint am 19. November 2021 | Nuclear Blast

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Metal - Erschienen am 13. Juni 2018 | Relapse Records

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Klassik - Erschienen am 1. Oktober 2010 | dB Productions