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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 28. September 2012 | Warner Records

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung - Hi-Res Audio
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Alternativ und Indie - Erschienen am 2. Dezember 2013 | Warner Records

Hi-Res Auszeichnungen Hi-Res Audio
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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. Juni 2006 | Warner Records

Auszeichnungen Mercury Prize Selection
Was für ein Einstieg! Muse benennen den ersten Song ihres Albums nach einem Madonna-Hit und kreieren eine düstere Hymne, die vor Vielschichtigkeit und dick aufgetragenen Spuren beinahe platzt. Die Band kehrt mit dem vierten Album zurück zu ihren Wurzeln. Nicht, dass sie sich wieder mit dem Pomp zurückhalten würden. Doch die Songs gehen nahe, so nahe wie zuletzt auf ihrem 99er Debüt "Showbiz". Sogar eine unglaubliche Ballade wie damals "Unintended" ist wieder zu hören: "Soldier's Poem" klingt so zärtlich, als wäre es eine Liebeserklärung, stimmt in den Gesangsspuren mehrstimmige Queen-Gesänge an und streichelt die Drums. Schon früh wird klar: "Black Holes And Revelations" ist pathetisch - im besten Sinn des Wortes. Die Vorab-Single klingt zwar nach einer Trendwende im Muse-Soundkosmos, erweist sich jedoch schnell als - wunderbar gelungener - Ausreißer. "Supermassive Black Hole" lässt alles knarzen, was knarzen kann. Darüber singt Matt in seiner besten Kopf-Stimme von vergebener Liebe und verflossenem Stardom. Ein Hit, der sich langsam anschleicht. Eins zeigt schon diese erste Auskopplung: Muse setzen nicht mehr auf ihr bewährtes Konzept, den Song auf einen Höhepunkt hinzuschreiben, um ihn nach einer fulminanten Spitze zusammenbrechen und anlehnungsbedürftig nach Liebe hecheln zu lassen. Diese Variation der bekannten Spielweise tut den Briten gut. Noch ein Album in der Tradition wäre wohl auch zu viel geworden. Trotzdem bergen die einzelnen Tracks weiterhin unzählige Melodien und Entdeckungen. Genau so neu sind die schwebenden Achtziger-Töne, die die Band in "Map Of The Problematique" präsentiert. Natürlich nicht ohne ein straightes Fundament der Rhythmus-Sektion, die Muse-Songs trotz hohen emotionalen Anspruchs immer auf dem Boden hält. Die Jungs um Mastermind Matt Bellamy tragen dick auf: "Starlight" und "Knights Of Cydonia" beweisen dies eindrucksvoll. Jedes Instrument scheint im Vordergrund zu stehen, ohne dass sie sich die Show stehlen. Hier ist alles genau austariert, ohne überproduziert zu klingen. Das ist bei dem Bombast, den die Band auffährt, auch kaum möglich. Viel mehr ist solch eine lupenreine Produktion von elementaren Nöten. "Starlight" lässt, genau wie schon der Opener, Matts Geschick an den Keyboards freie Hand. Der in sich ruhende, knarzende Bass bildet das optimale Fundament zu der Hyperaktivität, die die Melodie darüber setzt. Der epische Schlusstrack schwirrt, trappelt, heult, bis er sich mit Western- und Wüsten-Elementen auf sechs Minuten in Rage spielt. "Impressive" würde der Engländer da sagen. Muse buchstabieren lieber die Worte "eindringlich" und "emotional" und verzaubern damit die Hörer. Hier ist keine Stilfestlegung mehr geboten. Britpop? Nicht wirklich. Emo? Rock? New? Metal? Glam? Pop? Das alles und noch viel mehr ... oder um es mit Muse zu sagen: "Our hopes and expectations/Black holes and revelations!" © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 28. September 1991 | Warner Records

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
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Alternativ und Indie - Erschienen am 20. September 2005 | WM UK

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Muse leisten sich mit "Origin Of Symmetry: XX Anniversary RemiXX" etwas, das sie seit langer Zeit, zumindest in der überkandidelten Phase seit "The 2nd Law" vermissen lassen: Mut. Das Original aus dem Jahre 2001 ist allgemein anerkannt als bestes Werk der Band und ein Meilenstein der Rock-, Metal- und Emogeschichte. Es hat hunderte Bands weltweit beeinflusst, in Deutschland am offensichtlichsten die einstigen Myspace-Heroen Museum. Geld haben die Briten als eine der erfolgreichsten Tourbands überhaupt genug, die heilige Kuh "Origin Of Symmetry" hätten sie nicht schlachten, sich den erwartbaren und eingetretenen Entrüstungssturm nicht aussetzen müssen. Das Album von vor 20 Jahren steht sehr stark für seine Epoche, allein schon deshalb liegt es etwas quer im heutigen Ohr, dazu kommt die Komplexität dieses Werks samt Streichern und Elektronika. Technisch ist "Origin Of Symmetry" nicht schadlos gealtert, insofern gibt eine Generalüberholung Sinn, auch wenn der künstlerische Anspruch zur alternativen Schaffung von neuen Werken damit etwas kollidiert. Aber die drei Bandmitglieder legten persönlich sowieso wenig Hand an, das gaben sie in die Hand von Rich Costey, ihrem Haus- und Hofproduzenten seit "Absolution". Der hat mit "You Could Have It So Much Better" und "Our Love To Admire" schon hinreichend nachgewiesen, dass er keiner der ganz Schlechten ist. Natürlich spielt es eine Rolle, wie die Neuauflage technisch gelungen ist, allein schon, weil dabei einige durchaus nicht intuitive Entscheidungen getroffen wurden. So sprießen bei einem guten Teil der Becken die Sibilanten nur so vor sich hin, und die Kompression des Originals wird stellenweise sogar noch übertroffen. Allerdings sind diese Betrachtungen der Unterschiede in den Veröffentlichungen, die Interessierte auf loudness-war oder anderen Spezialistenforen weiter erkunden können, schon deshalb Makulatur, da der normale Hörer 2001 realiter auf einem Kindergeburtstags-CD-Player beim Duschen hörte. Die hier vorliegende Edition dagegen ist eine mit der Technik der heutigen Zeit neu produzierte LP - natürlich hört sich die satter & knackiger an, die Instrumente sind klarer herausproduziert und wenn man die Nostalgie mal zur Seite schiebt, ist das hier die technisch weitaus überlegene Version. Interessanter ist aber doch die Frage, wie sich die Änderungen im Sound über das rein Technische hinaus aufs Hörerlebnis auswirken. Und da gibt es einiges zu berichten: "Origin Of Symmetry" ist erwachsener und druckvoller geworden. Bellamys Stimme liegt über das ganze Album mehr als nur einige Nuancen tiefer, die ganz hysterischen Ausbrüche wurden weniger, die Gitarre findet sich deutlich weiter hinten im Mix. Weniger Bellamy, mehr Howard und vor allen Dingen Wolstenholme, dessen Bass ungleich prägnanter ausfällt. Dadurch gerät die ganze Angelegenheit etwas weniger schneidend, jedoch dynamischer. Songs wie "Citizen Erased" fühlen sich tanzbarer und weniger schrill an, die Streicherarrangements, die von Bellamy stammen, ersetzen die Gitarre oft im Spiel mit der Rhythmussektion. Die neue Produktion ändert einiges, nicht alles, macht nicht alles besser, aber nur wenig schlechter. Die Platte heißt übrigens zurecht "Remix", denn die Neuauflage präsentiert zahlreiche Passagen leicht verändert, selten sogar neu aufgenommen, häufiger mit anderen Betonungen im Mix. Diese Änderungen äußern sich vergleichsweise weniger stark als die oben angesprochenen Anpassungen im Sound, da die Idee jedes Songs, die zentrale Hook, der für dieses Werk charakteristische katharsische Ausbruch, doch unverändert blieben. Das Gros der Änderungen fügt sich organisch ein, ohne Kanten unnötig zu schleifen, und stellt insofern einen Gewinn im Vergleich zum Original dar. "Futurism" war nicht in der Original-Fassung enthalten bzw. nur in der japanischen Ausgabe, wurde seitdem in Streamingportalen aber hintan gefügt. Der Song fügt sich sehr gut ein, ein toller Refrain mit scheinbarer Verschnaufpause, die manischen Basspassagen in der zweiten Strophe kommen auf dem Remix gut raus. Gelungen auch Sujin Kims coole Neubearbeitung des Covers, verschwommene Stimmgabeln, Wüsten-Mars-Landschaft, Flimmern. Auf den Schallplattenhüllen finden sich die zehn Grafiken des ursprünglichen Gatefolds, allerdings im Farbschema von Kims neuer Frontgestaltung, was die charmante Dissonanz der Grafiken in einem breiigen Matsch ertränkt. In der Gesamtbetrachtung kann es nur ein Fazit geben: Das Songwriting dieses Albums bleibt über alle Zweifel erhaben. Die Neuauflage "Origin Of Symmetry: XX Anniversary RemiXX" hebt dieses absolute Meisterwerk, das eine Band auf dem Zenit ihres Könnens zeigt, nicht auf eine ganz neue Ebene. Es macht das Album an vielen Stellen aber einen Deut besser, ein Jota aktueller und versieht es mit einer so nicht gekannten Dringlichkeit, raubt ihm im Gegenzug etwas an Weirdness. Wenn so eine neue Generation das Album für sich entdecken kann, haben Muse alles richtig gemacht. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 5. Juni 2015 | Warner Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Grammy Awards
Klappe die Siebte für die drei Engländer der Gruppe Muse. Das Album wurde von Robert Lange (der ebenfalls mit AC/DC gearbeitet hat) produziert, zwischen London und Los Angeles geschrieben und im Oktober 2014 in den Warehouse Studios in Vancouver und in Mailand aufgenommen. Drones stellt für Muse eine wahreRückkehr zu ihren Wurzeln dar. Matthew Bellamy, Christopher Wolstenholme und Dominic Howard hatten es bereits angekündigt: Das Album stellt einen wahren Stilwandel dar, es entfernt sich von ambitiösen Produktionen und Instrumentierungen wie beim den vorherigen Werken und offenbart einen simpleren und heavigeren Sound, kurz gesagt einfach mehr Rock’n’Roll! Satte Gitarrenriffe und schwere Basslinien dominieren die Komposition der Platte und das Ganze erinnert an die Anfänge der Band, die ihnen zum Durchbruch verholfen haben. Natürlich steht weiterhin die kräftige Stimme des Sänger Bellamy im Vordergrund, die er nach wie vor perfekt beherrscht und mit der er den Zuhörer in eine Welt einlädt, die stark von dem Roman
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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. Juni 2001 | Warner Records

Hi-Res
Im Jahre 2001 erreichen Muse mit ihrem zweiten Opus weltweiten Erfolg und so setzen sie sich ihren Rahmen für die darauffolgenden Jahre. Matthew Bellamys düstere, wenn nicht sehr düstere, oft pathetische Stimme begleitet dabei Millionen orientierungsloser Teenager. Bestimmte Kritiker werfen den Briten vor, hochtrabend, ja sogar prunksüchtig sein zu wollen, die Stärke dieser Gruppe liegt jedoch gerade in diesen romantischen Höhenflügen und wirklich gefühlsstarken Ausdrücken, womit sie unzählige Personen erreichen, die genauso empfinden. Um dieses entscheidende, für eine Epoche stehende Album zu feiern und entsprechend zu würdigen, haben Muse beschlossen, den Fans diese Version mit dem Untertitel XX Anniversary RemiXX zu bieten, für die sie einen Veteranen an Bord geholt hatten, den Produzenten Rich Cosey, der seit diesem zweiten und bei fast allen seitdem erschienenen Alben mitgewirkt hatte. Cosey hat also alle Stücke neu gemixt und neu gemastert, um einen helleren, dynamischeren Sound zu erzeugen. Somit können Sie hier Klänge entdecken, die durch den vorherigen ersten Mix gedämpft und sicherlich nicht so raffiniert waren. In dieser 2.O.-Version kann man in den Stücken Space Dementia, Citizen Erased sowie Megalomania die Saiteninstrumente viel besser heraushören. Idem das Cembalo in Micro Cuts. Auch ein Song taucht (wieder) auf: Futurism gab es ursprünglich nicht in der Setlist, nur in Japan als Bonuszusatz. Zwischen Feeling Good und Megalomania erzeugt er die perfekte Harmonie. Noch eine andere Überraschung gibt es für diesen zwanzigsten Geburtstag: ein erstmals veröffentlichtes, von der Künstlerin Sujin Kim entworfenes Cover, das sie auch selbst anfertigte. Ursprünglich war es eine Zeichnung gewesen, später griff sie auf die Idee zurück, ohne jedoch das Thema zu ändern, überarbeite es digital und machte dann davon das entsprechende Modell … Kurz und gut, all jenen, die seinerzeit Origin of Symmetry  zu schätzen wussten, wird dieses neue, ordnungsgemäße Lifting noch Aufregenderes, noch Sensationelleres bieten. © Yan Céh/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 14. September 2009 | Warner Records

Hi-Res
Please me, show me how it's done! "The Resistance" beginnt groovy. Matthew Bellamy gibt den Crooner, bevor er in seine charakteristische Falsett-artige Stimmlage fällt. Die Versatzstücke der Songs wirken wie aus einem Guss, Queen-Anleihen und die Liebe zu klassischer Musik prägen das Album. Dazu steht das Schlagzeug, dessen 80er Hardrock-Sound etwas überrascht, oft im Vordergrund. Von Queen lassen sich Muse auf "The Resistance" nicht nur beeinflussen: Man hört ganze, wundervoll verarbeitete Zitate in Songs wie "United States Of Eurasia" oder "Exogenesis: Symphony Part 2" heraus. Daraus erwächst ein perfekter Pomp, den die Band in verschiedenen Stilrichtungen ausformuliert. "I Belong To You" unterlegt den für Muse so typisch fließenden Gesang und starke Melodien etwa mit einer angejazzten Instrumentierung. Wirklich ungewohnte Klänge bietet allein "Undisclosed Desires": Zwischen Timbaland und James Bond kreieren Muse einen sehr frischen und doch zeitlosen Sound. Die letzten Songs - bereits als Symphonie in drei Teilen betitelt - führen die Band noch weiter und eindeutiger in Richtung Klassik, als sie es bis dato wagte. Berührende Klaviersoli entwickeln sich zu reichhaltigen Streicher-Arrangements, die in eine perfekte Rock-Ballade implodieren. Muse bauen Sphären auf und spielen unfassbar eingängige Riffs - fangen sich aber da, wo andere Bands übers Ziel hinaus schießen. Sie verschachteln gerne mehrere Songs zu einem epischen Stück und klingen bei allem Bombast doch sauber und geordnet. Denn ohne penible Arbeit funktioniert diese Opulenz nicht. Bei all den großen Tönen geht zum Glück das Wichtigste nie verloren: Der emotionale Moment - Muse berühren musikalisch und lyrisch in nahezu jedem Song. Sie erfüllen den Hörer mit einer beglückenden Schwere, einer emotionalen Fülle, mit Gänsehaut-Atmosphäre. Trust me, you are the one! © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 23. März 2004 | Warner Records

Hi-Res
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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. Juni 2006 | Warner Records

Hi-Res
Was für ein Einstieg! Muse benennen den ersten Song ihres Albums nach einem Madonna-Hit und kreieren eine düstere Hymne, die vor Vielschichtigkeit und dick aufgetragenen Spuren beinahe platzt. Die Band kehrt mit dem vierten Album zurück zu ihren Wurzeln. Nicht, dass sie sich wieder mit dem Pomp zurückhalten würden. Doch die Songs gehen nahe, so nahe wie zuletzt auf ihrem 99er Debüt "Showbiz". Sogar eine unglaubliche Ballade wie damals "Unintended" ist wieder zu hören: "Soldier's Poem" klingt so zärtlich, als wäre es eine Liebeserklärung, stimmt in den Gesangsspuren mehrstimmige Queen-Gesänge an und streichelt die Drums. Schon früh wird klar: "Black Holes And Revelations" ist pathetisch - im besten Sinn des Wortes. Die Vorab-Single klingt zwar nach einer Trendwende im Muse-Soundkosmos, erweist sich jedoch schnell als - wunderbar gelungener - Ausreißer. "Supermassive Black Hole" lässt alles knarzen, was knarzen kann. Darüber singt Matt in seiner besten Kopf-Stimme von vergebener Liebe und verflossenem Stardom. Ein Hit, der sich langsam anschleicht. Eins zeigt schon diese erste Auskopplung: Muse setzen nicht mehr auf ihr bewährtes Konzept, den Song auf einen Höhepunkt hinzuschreiben, um ihn nach einer fulminanten Spitze zusammenbrechen und anlehnungsbedürftig nach Liebe hecheln zu lassen. Diese Variation der bekannten Spielweise tut den Briten gut. Noch ein Album in der Tradition wäre wohl auch zu viel geworden. Trotzdem bergen die einzelnen Tracks weiterhin unzählige Melodien und Entdeckungen. Genau so neu sind die schwebenden Achtziger-Töne, die die Band in "Map Of The Problematique" präsentiert. Natürlich nicht ohne ein straightes Fundament der Rhythmus-Sektion, die Muse-Songs trotz hohen emotionalen Anspruchs immer auf dem Boden hält. Die Jungs um Mastermind Matt Bellamy tragen dick auf: "Starlight" und "Knights Of Cydonia" beweisen dies eindrucksvoll. Jedes Instrument scheint im Vordergrund zu stehen, ohne dass sie sich die Show stehlen. Hier ist alles genau austariert, ohne überproduziert zu klingen. Das ist bei dem Bombast, den die Band auffährt, auch kaum möglich. Viel mehr ist solch eine lupenreine Produktion von elementaren Nöten. "Starlight" lässt, genau wie schon der Opener, Matts Geschick an den Keyboards freie Hand. Der in sich ruhende, knarzende Bass bildet das optimale Fundament zu der Hyperaktivität, die die Melodie darüber setzt. Der epische Schlusstrack schwirrt, trappelt, heult, bis er sich mit Western- und Wüsten-Elementen auf sechs Minuten in Rage spielt. "Impressive" würde der Engländer da sagen. Muse buchstabieren lieber die Worte "eindringlich" und "emotional" und verzaubern damit die Hörer. Hier ist keine Stilfestlegung mehr geboten. Britpop? Nicht wirklich. Emo? Rock? New? Metal? Glam? Pop? Das alles und noch viel mehr ... oder um es mit Muse zu sagen: "Our hopes and expectations/Black holes and revelations!" © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 20. September 2005 | Warner Records

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Muse leisten sich mit "Origin Of Symmetry: XX Anniversary RemiXX" etwas, das sie seit langer Zeit, zumindest in der überkandidelten Phase seit "The 2nd Law" vermissen lassen: Mut. Das Original aus dem Jahre 2001 ist allgemein anerkannt als bestes Werk der Band und ein Meilenstein der Rock-, Metal- und Emogeschichte. Es hat hunderte Bands weltweit beeinflusst, in Deutschland am offensichtlichsten die einstigen Myspace-Heroen Museum. Geld haben die Briten als eine der erfolgreichsten Tourbands überhaupt genug, die heilige Kuh "Origin Of Symmetry" hätten sie nicht schlachten, sich den erwartbaren und eingetretenen Entrüstungssturm nicht aussetzen müssen. Das Album von vor 20 Jahren steht sehr stark für seine Epoche, allein schon deshalb liegt es etwas quer im heutigen Ohr, dazu kommt die Komplexität dieses Werks samt Streichern und Elektronika. Technisch ist "Origin Of Symmetry" nicht schadlos gealtert, insofern gibt eine Generalüberholung Sinn, auch wenn der künstlerische Anspruch zur alternativen Schaffung von neuen Werken damit etwas kollidiert. Aber die drei Bandmitglieder legten persönlich sowieso wenig Hand an, das gaben sie in die Hand von Rich Costey, ihrem Haus- und Hofproduzenten seit "Absolution". Der hat mit "You Could Have It So Much Better" und "Our Love To Admire" schon hinreichend nachgewiesen, dass er keiner der ganz Schlechten ist. Natürlich spielt es eine Rolle, wie die Neuauflage technisch gelungen ist, allein schon, weil dabei einige durchaus nicht intuitive Entscheidungen getroffen wurden. So sprießen bei einem guten Teil der Becken die Sibilanten nur so vor sich hin, und die Kompression des Originals wird stellenweise sogar noch übertroffen. Allerdings sind diese Betrachtungen der Unterschiede in den Veröffentlichungen, die Interessierte auf loudness-war oder anderen Spezialistenforen weiter erkunden können, schon deshalb Makulatur, da der normale Hörer 2001 realiter auf einem Kindergeburtstags-CD-Player beim Duschen hörte. Die hier vorliegende Edition dagegen ist eine mit der Technik der heutigen Zeit neu produzierte LP - natürlich hört sich die satter & knackiger an, die Instrumente sind klarer herausproduziert und wenn man die Nostalgie mal zur Seite schiebt, ist das hier die technisch weitaus überlegene Version. Interessanter ist aber doch die Frage, wie sich die Änderungen im Sound über das rein Technische hinaus aufs Hörerlebnis auswirken. Und da gibt es einiges zu berichten: "Origin Of Symmetry" ist erwachsener und druckvoller geworden. Bellamys Stimme liegt über das ganze Album mehr als nur einige Nuancen tiefer, die ganz hysterischen Ausbrüche wurden weniger, die Gitarre findet sich deutlich weiter hinten im Mix. Weniger Bellamy, mehr Howard und vor allen Dingen Wolstenholme, dessen Bass ungleich prägnanter ausfällt. Dadurch gerät die ganze Angelegenheit etwas weniger schneidend, jedoch dynamischer. Songs wie "Citizen Erased" fühlen sich tanzbarer und weniger schrill an, die Streicherarrangements, die von Bellamy stammen, ersetzen die Gitarre oft im Spiel mit der Rhythmussektion. Die neue Produktion ändert einiges, nicht alles, macht nicht alles besser, aber nur wenig schlechter. Die Platte heißt übrigens zurecht "Remix", denn die Neuauflage präsentiert zahlreiche Passagen leicht verändert, selten sogar neu aufgenommen, häufiger mit anderen Betonungen im Mix. Diese Änderungen äußern sich vergleichsweise weniger stark als die oben angesprochenen Anpassungen im Sound, da die Idee jedes Songs, die zentrale Hook, der für dieses Werk charakteristische katharsische Ausbruch, doch unverändert blieben. Das Gros der Änderungen fügt sich organisch ein, ohne Kanten unnötig zu schleifen, und stellt insofern einen Gewinn im Vergleich zum Original dar. "Futurism" war nicht in der Original-Fassung enthalten bzw. nur in der japanischen Ausgabe, wurde seitdem in Streamingportalen aber hintan gefügt. Der Song fügt sich sehr gut ein, ein toller Refrain mit scheinbarer Verschnaufpause, die manischen Basspassagen in der zweiten Strophe kommen auf dem Remix gut raus. Gelungen auch Sujin Kims coole Neubearbeitung des Covers, verschwommene Stimmgabeln, Wüsten-Mars-Landschaft, Flimmern. Auf den Schallplattenhüllen finden sich die zehn Grafiken des ursprünglichen Gatefolds, allerdings im Farbschema von Kims neuer Frontgestaltung, was die charmante Dissonanz der Grafiken in einem breiigen Matsch ertränkt. In der Gesamtbetrachtung kann es nur ein Fazit geben: Das Songwriting dieses Albums bleibt über alle Zweifel erhaben. Die Neuauflage "Origin Of Symmetry: XX Anniversary RemiXX" hebt dieses absolute Meisterwerk, das eine Band auf dem Zenit ihres Könnens zeigt, nicht auf eine ganz neue Ebene. Es macht das Album an vielen Stellen aber einen Deut besser, ein Jota aktueller und versieht es mit einer so nicht gekannten Dringlichkeit, raubt ihm im Gegenzug etwas an Weirdness. Wenn so eine neue Generation das Album für sich entdecken kann, haben Muse alles richtig gemacht. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 28. September 1991 | Warner Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. November 2018 | Warner Records

Download nicht verfügbar
Knapp dreieinhalb Jahre nach ihrem siebten Studioalbum, dem im Juni 2015 veröffentlichten Drones, legen Muse den Nachfolger Simulation Theory vor. Der Titel erklärt auch schon das Konzept des Albums gemäß des schwedischen Philosophen Nick Bostrom: Wir befinden uns alle in einer Simulation, gegen die der Protagonist der Songs sich auflehnt. Dazu tauchen Muse in eine Achtziger-Ästhetik zwischen Neon-Farben, Blade Runner, Tron und Synthwave ein und verweben ihren Stadionrock mit Synth- und Electropop-Mustern. Als Singles wurden "Dig Down", "Thought Contagion", "Something Human", "The Dark Side" und "Pressure" ausgekoppelt; auf "Get Up and Fight" ist Sängerin Tove Lo als Gast zu hören. In England kam das Album auf Platz 1 der Charts, in Deutschland erreichte es Platz 4. © TiVo
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Alternativ und Indie - Erschienen am 28. September 2012 | Warner Records

Alternativ und Indie - Erschienen am 8. Juni 2015 | Warner Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. November 2018 | Warner Records

Download nicht verfügbar
Knapp dreieinhalb Jahre nach ihrem siebten Studioalbum, dem im Juni 2015 veröffentlichten Drones, legen Muse den Nachfolger Simulation Theory vor. Der Titel erklärt auch schon das Konzept des Albums gemäß des schwedischen Philosophen Nick Bostrom: Wir befinden uns alle in einer Simulation, gegen die der Protagonist der Songs sich auflehnt. Dazu tauchen Muse in eine Achtziger-Ästhetik zwischen Neon-Farben, Blade Runner, Tron und Synthwave ein und verweben ihren Stadionrock mit Synth- und Electropop-Mustern. Als Singles wurden "Dig Down", "Thought Contagion", "Something Human", "The Dark Side" und "Pressure" ausgekoppelt; auf "Get Up and Fight" ist Sängerin Tove Lo als Gast zu hören. In England kam das Album auf Platz 1 der Charts, in Deutschland erreichte es Platz 4. © TiVo
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Alternativ und Indie - Erschienen am 27. April 2010 | Warner Records

B-Seiten- und Live-Alben sind ja gemeinhin kein Grund, aufgeregt auf das Erscheinen zu warten. Bei Muse ist das anders. Die B-Seiten sind häufig zwar ein wenig unzugänglicher als die Stücke auf der ersten Seite. Wenn man sich darauf einlässt, erkennt man, dass auch in ihnen vollkommene Schönheiten stecken. Wer Muse schon mal Live gesehen hat, weiß, dass dies ein unvergessliches Erlebnis ist. Perfekt und passend, nicht übertrieben. Und genau so kommt es auch auf der Live-CD rüber. Den eindrucks- und gefühlvollen Songs der Band geht bei diesen Aufnahmen nichts verloren. Man hätte mehr Stücke vom Debütalbum auswählen sollen. Dies wird jedoch durch die fantastischen neuen Songs "Dead Star" und "In Your World" wieder wett gemacht. Druckvoll und hyperemotional sind sie ... Eben so, wie man es von Muse erwartet. Die B-Seiten bedienen ein weites Spektrum: Von krachigen Songs bis zu Akustik-Tracks ist alles dabei. Besondere Perlen unter lauter Goldstücken sind dabei "Shine Acoustic", "Map Of Your Head" und "Ashamed". Aber auch das verzweifelte "Nature_1" fängt vor Schönheit und Emotionalität schon fast an zu triefen. Doch schaffen es Muse dabei, nie zu übertreiben. Für ein Album wären die Songs zwar nicht homogen genug, in der Qualität und Intensität stehen sie den Stücken, die es auf die bisherigen Longplayer der Band geschafft haben, aber in nichts nach. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. September 2009 | Warner Records

Please me, show me how it's done! "The Resistance" beginnt groovy. Matthew Bellamy gibt den Crooner, bevor er in seine charakteristische Falsett-artige Stimmlage fällt. Die Versatzstücke der Songs wirken wie aus einem Guss, Queen-Anleihen und die Liebe zu klassischer Musik prägen das Album. Dazu steht das Schlagzeug, dessen 80er Hardrock-Sound etwas überrascht, oft im Vordergrund. Von Queen lassen sich Muse auf "The Resistance" nicht nur beeinflussen: Man hört ganze, wundervoll verarbeitete Zitate in Songs wie "United States Of Eurasia" oder "Exogenesis: Symphony Part 2" heraus. Daraus erwächst ein perfekter Pomp, den die Band in verschiedenen Stilrichtungen ausformuliert. "I Belong To You" unterlegt den für Muse so typisch fließenden Gesang und starke Melodien etwa mit einer angejazzten Instrumentierung. Wirklich ungewohnte Klänge bietet allein "Undisclosed Desires": Zwischen Timbaland und James Bond kreieren Muse einen sehr frischen und doch zeitlosen Sound. Die letzten Songs - bereits als Symphonie in drei Teilen betitelt - führen die Band noch weiter und eindeutiger in Richtung Klassik, als sie es bis dato wagte. Berührende Klaviersoli entwickeln sich zu reichhaltigen Streicher-Arrangements, die in eine perfekte Rock-Ballade implodieren. Muse bauen Sphären auf und spielen unfassbar eingängige Riffs - fangen sich aber da, wo andere Bands übers Ziel hinaus schießen. Sie verschachteln gerne mehrere Songs zu einem epischen Stück und klingen bei allem Bombast doch sauber und geordnet. Denn ohne penible Arbeit funktioniert diese Opulenz nicht. Bei all den großen Tönen geht zum Glück das Wichtigste nie verloren: Der emotionale Moment - Muse berühren musikalisch und lyrisch in nahezu jedem Song. Sie erfüllen den Hörer mit einer beglückenden Schwere, einer emotionalen Fülle, mit Gänsehaut-Atmosphäre. Trust me, you are the one! © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 14. März 2008 | WM UK

Booklet
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Alternativ und Indie - Erschienen am 23. März 2004 | Warner Records

Der Interpret

Muse im Magazin