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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. Januar 2019 | Capitol Records

Hi-Res
Auf dem rätselhaften Cover des Albums Heard It in a Past Life blickt uns Maggie Rogers entgegen und schwingt dabei ein großes rotes Tuch durch die Luft, geradeso als wolle sie uns mit ihrer scharlachroten Liebe umhüllen. Mit dieser symbolischen Geste schützt die Sängerin also ein Publikum, das sie seinerseits vor den dunklen Machenschaften des Rampenlichts in Schutz nimmt. Die vor kurzem gestarteten Blitzkarriere der Sängerin steht nämlich im Mittelpunkt dieses Debütalbums. Im Jahre 2016 hat Maggie Rogers die Chartplätze erobert, und zwar mit ihrer Single Alaska, die man natürlich auf Heard It in a Past Life wieder zu hören bekommt. Auch ihre andere Single ist hier vertreten: Light on. Dieser Song spricht wohl am treffendsten die widersprüchlichen Gefühle an, die mit so plötzlicher Berühmtheit einhergehen: die Angst, von einer Welle, die man nicht immer im Auge hat, mitgerissen oder sogar vernichtet zu werden, aber auch die Freude, die einem ein wohlgesinntes Publikum beschert. Dasselbe kommt in Burning zur Sprache, wo die junge, aus dem Bundesstaat Maryland kommende Amerikanerin ihren schlafwandlerischen Zustand beschreibt, in den sie manchmal aufgrund ihrer Berühmtheit verfällt: „I’ve been sleeping/Barely dreaming/Through one year and one half.“ Pharrell Williams nahm sie unter seine Fittiche und sie erinnert irgendwie an Judy Garland, weil sie im Hinblick auf ihren Erfolg komplexe Gefühle zeigt, aber auch aufgrund ihrer vibrierenden Stimme, mit der sie uns verzaubert. Das Album spiegelt Rogers‘ Persönlichkeit wider, auf perfekte Art und gerade zum richtigen Zeitpunkt, und es ist energisch (die Beats fordern eindeutig zum Tanz auf) und wird zugleich von einer mehr oder weniger hintergründigen Melancholie getragen. In Past Life kommt diese Traurigkeit in der herrlichen Kombination von Klavier und Stimme eindeutig zum Ausdruck. „Maybe there’s a past life coming out inside of me“: das ist die Nostalgie (nach der Zeit vor ihrem Erfolg), die sie, koste es was es wolle, erhalten möchte, um nicht den Boden unter ihren Füßen zu verlieren. In Retrograde geht sie dazu über, Erinnerungen an früher anzusprechen. Vielleicht kam dieser Erfolg zu früh? In Say It scheint sie das verhehlt zuzugeben. Im letzten Song betont sie jedoch diese Lebenskraft, die sie nie wirklich verlässt (Back in My Body). Mehr oder weniger präsentiert Maggie Rogers auf diesem Album „positive Melancholie“, denn es heißt schon was, einerseits zum Tanz aufzufordern (oder dazu, sich treiben zu lassen) und andererseits äußerst introspektiv zu sein. ©Nicolas Magenham/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 21. September 2018 | Capitol Records

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