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Die Alben

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Pop - Erschienen am 15. November 2019 | earMUSIC

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Im Mai 2019 gab der Produzent und Singer/Songwriter bei einem Auftritt bekannt, an Krebs erkrankt zu sein. "Es gibt Zeiten im Leben, in denen dir der Wind den Hut vom Kopf bläst. Dann musst du ihm auf der Straße hinterherlaufen, ihn abklopfen und wieder aufsetzen", erklärte Henry, der selten ohne Kopfbedeckung auftritt. Die Therapie zeige zum Glück Wirkung, er sei zuversichtlich. Er spielte auch Lieder, die er nach der Diagnose im vorangegangenen Herbst geschrieben hatte. Nur eine Auswahl, denn die Songs seien nur so aus ihm heraus geflossen. Mit kleiner Begleitung ging er im Anschluss für zwei Tage ins Studio, um Demos aufzunehmen. Diesmal nicht im eigenen, sondern bei Groundlift Research and Development, das sein Freund Steinar "Husky" Hoskulds betreibt. Die Studiozeit war ein Dankeschön für ein Klavier, das Henry ihm nach einem Umzug geschenkt hatte. Als Henry sich die Aufnahmen anhörte, stellte er fest, dass er nichts mehr hinzuzufügen hatte und beschloss, sie ebenso zu veröffentlichen. Was im Prinzip nichts Neues ist, schließlich ist es ein Merkmal seiner Alben, sowohl als Produzent als unter eigenem Namen, den besonderen Augenblick einzufangen. Der entsteht nicht bei endlosen Sessions und Dutzenden Overdubs, sondern beim gemeinsamem Musizieren. Die Aufnahme ist in der Regel schnell durchgezogen, sobald alle Anwesenden aufeinander abgestimmt sind. Und doch ist "The Gospel According To Water" anders als der Vorgänger "Thrum" (2017). Einerseits ist es noch minimalistischer, denn neben Henrys aufgekratzter Stimme sind im Wesentlichen nur zwei Akustikgitarren, ein Klavier und sein Sohn Levon an Klarinette und Saxophon zu hören. Andererseits klingt es lebensbejahender. Das mag merkwürdig erscheinen, doch Henry hat noch nie autobiographische Lieder geschrieben. Natürlich fließt sein Gemütszustand in seine Musik, anders könnte es bei einem Künstler nicht sein, doch der war trotz Diagnose und Therapie positiv. "Das ist nicht ein Hindernis auf meinem Lebensweg. Genau das hier ist mein Lebensweg", erzählte er der Los Angeles Times nach dem Auftritt. Ein Lied wie "Surfin' USA" oder "Rock'n'Roll All Night" werden wir von Henry vermutlich nie hören, doch das beste Stück des Albums, "Green Of The Afternoon", klingt für seine Verhältnisse schon fast gut gelaunt. In "The Fact Of Love" und "In Time For Tomorrow" ist souliger weiblicher Hintergrundgesang zu hören. Neben Sohn Levon zeichnen sich auch John Smith (Gitarre) und Patrick Warren (Klavier) durch kreative Spielfreude aus. Bei den Melodien hat sich Henry diesmal an bereits Vorhandenem orientiert. Das fällt besonders bei "Book Of Common Prayer" auf, das stark an Glen Campbells "Gentle On My Mind“ erinnert. "Bloom" könnte auch ein Auszug aus Bob Dylans Album "Blood On The Tracks" sein, wie auch "Salt And Sugar", dessen Refrain im Prinzip aus "It's All Over Now, Baby Blue" stammt. Nicht die schlechtesten Vorbilder. Der Klang des Albums ist wie bei Henry gewohnt hervorragend und vermittelt den Eindruck, als säße man mitten drin. Genau dazu lädt dieses nachdenkliche, dennoch zugängliche 15. Werk Henrys ein, der im Booklet nach wie vor darüber grübelt, was das Wesen seiner Lieder sein möge. "Woher ein Song kommt, ist nicht das, was ein Song ist. Sie alle entgleiten mir, sobald ich sie spiele. Wie Seiten, die aus einem Buch fallen, dessen Rücken aufgebrochen ist. Jeder Song erzählt seine eigene Geschichte, während er sich verstreut, völlig unabhängig von meiner eigenen". © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 11. September 2007 | Anti - Epitaph

Mit Ehefrau Ciccone und zwei Kindern lebt Joe Henry in der San Gabriel Valley, einem Vorort von Los Angeles. Im Keller des ehemaligen Hauses, das der Gattin des 1881 erschossenen US-Präsidenten James A. Garfield gehörte, hat er sich ein Studio eingerichtet, in dem er für andere produziert, ab und zu aber auch ein Album unter eigenem Namen einspielt. Erfolgsdruck verspürt er dabei nicht. Mit seinen Gästen gelingt es ihm immer wieder, eine neue Richtung einzuschlagen, die zwar im Folk und Country angesiedelt ist, seit seiner ersten Platte 1986 aber viele Facetten dazu gewonnen hat. Seinen Stil einzuordnen fällt nicht einfach. Der Opener "Civilians" etwa bietet eine schräge, Gitarre, ein geshuffletes Schlagzeug, eine angespannte, nasale Stimme und Keyboard-Streicher. Er verbreitet eine ruhige, entspannte, aber melancholische Stimmung, die eine gewisse Hoffnungslosigkeit vermittelt. Der Refrain "Life is short, but by the grace of God the night is long" zeigt, dass sich Henry Gedanken über seine Texte macht. Am ehesten erinnert er an Randy Newmans Solointerpretationen am Klavier, so im besten Stück des Albums "Civil War", oder in "I Will Write My Book", was auch an Van Dyke Parks Begleitung liegt. Ein weiterer wichtiger Gast ist Bill Frisell, der im Hintergrund mit seiner Gitarre eine nicht aufdringliche, aber wertvolle Arbeit leistet. Jazzig ist das Ergebnis allerdings nicht, von einzelnen Elementen abgesehen. Eher anspruchsvolle Piano Bar-Musik für Abende, an denen es regnet und kaum ein Gast anwesend ist. "Civilians" ist ein Album, das schön im Hintergrund vor sich hin klimpert. Vielleicht fehlt ihm ein bisschen Zielstrebigkeit, das Erreichen eines bestimmten Ziels, doch genau darin lag Henrys Absicht. "Es ist wohl mein erstes Album, bei dem es mich überhaupt nicht interessiert hat, was andere davon halten, seien es mein Label, mein Manager, meine Frau oder wer auch immer. Ich habe mich vollkommen frei gefühlt", erklärt er bei der Veröffentlichung. Ob sich seine Schwägerin die Platte angehört hat? Wahrscheinlich nicht. Während Henry auf obskuren Americana-Pfaden wandert, bastelt sie, Madonna, an einem neuen Avatar, der diesmal wohl eher Hip Hop-Schminke trägt. Nur einmal haben sich die Pfade der beiden musikalisch gekreuzt, auf ihrer 2000er Platte "Music". Seitdem hat Madonna ihren Status als einflussreichste Frau im Musikbusiness weiter zementiert, während Henry wie gewohnt vor sich hin wurstelt. Wenn das Ergebnis so klingt, wie das vorliegende, hat er dennoch alles richtig gemacht. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. August 2009 | Anti - Epitaph

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Alternativ und Indie - Erschienen am 27. Oktober 2017 | earMUSIC

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Besonders fröhlich ging es auf den Platten des Produzenten und Songwriters nie zu. Die ersten Takte des mittlerweile 14. Albums unter eigenem Namen zeigen aber, dass die Stimmung diesmal besonders düster ausfällt. Wie sonst sollte man die erste Strophe verstehen? "Here lies The Light of The World, as quick as the dead, as gone as the sun", singt er dort. Es besteht wohl keine Hoffnung mehr, wenn selbst Jesus (Querverweis: "Ich bin das Licht der Welt") in der Grabstätte liegen bleibt. Titel wie "The Dark Is Light Enough", "Blood Of The Forgotten Song" oder "Hungry" zeigen, dass es im weiteren Verlauf kaum besser wird. Joe Henry gelingt es wieder mit wenigen Worten eindrucksvolle Bilder zu zeichnen. "The river crawls right to my door / With love on its mind an blood on its floor", dichtet er in "River Floor". Doch was an diesem Album wirklich beeindruckt, ist der Sound. Wie übrlich war die Aufnahme schnell im Kasten. Ganze vier Tage verbrachten Henry und seine Musiker (Sohn Levon an den Blasinstrumenten, Jay Bellerose am Schlagzeug, Patrick Warren am Klavier, David Pitch am Kontrabass, John Smith an der zweiten Gitarre und Asa Brosius an der Pedal Steele) im Studio. Nicht in einem beliebigen: United Recording in Hollywood, Studio B - dort nahm Frank Sinatra seine Alben für Reprise auf und die Beach Boys "Pet Sounds". Unter vielen anderen. Mit analogem Equipment ausgestattet, versteht sich. Ein klassisches Americana-Album, in diesem Fall Folk mit jazzigen Anleihen, das gleich doppelt live eingespielt ist: Henry und Kollegen musizierten, Ryan Freeland saß am Pult und mischte Instrumente und Gesang direkt auf Band. Keine Nachbearbeitung also, und doch ein Bombenklang. Mit viel Hall und sehr warm. Was auf eine verquere Weise gut zu den Liedern passt. Freeland machte schon bei "Shine A Light", das Henry mit Billy Bragg 2016 auf einer Zugfahrt quer durch die USA aufnahm, einen exzellenten Job. Die Stücke leben, wie Henry im Booklet selbst feststellt. "Sie werden mir das Herz brechen. Dadurch werden sie mich aber wieder aufrichten. Wie eine Party ein Stock weiter oben sind sie momentan laut und nervtötend. Am Morgen werden sie leere Flaschen und nicht zueinander passende Schuhe hinterlassen", schreibt er. Das Ende der Veranstaltung ist das jedoch nicht: "Ich werde ihnen folgen". © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 30. Mai 2014 | earMUSIC

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Rock - Erschienen am 1. Januar 1992 | Hollywood Records

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2001 | Mammoth

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Rock - Erschienen am 9. März 1999 | Hollywood Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 1993 | Hollywood Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 23. September 2003 | Anti - Epitaph

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Alternativ und Indie - Erschienen am 11. Oktober 2011 | Epitaph

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Rock - Erschienen am 1. Januar 1996 | Hollywood Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 1986 | Astor Place

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Country - Erschienen am 15. August 2016 | Cooking Vinyl

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Klassik - Erschienen am 11. September 2015 | Fanfare Cincinnati

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Pop - Erschienen am 26. September 2019 | earMUSIC

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Pop - Erschienen am 1. November 2019 | earMUSIC

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Alternativ und Indie - Erschienen am 27. Oktober 2017 | earMUSIC

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Alternativ und Indie - Erschienen am 27. Oktober 2017 | earMUSIC

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