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Die Alben

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Metal - Erschienen am 25. Juli 1980 | Columbia

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Als Bon Scott 1980 unter starkem Alkoholeinfluss an seinem Erbrochenen erstickt und stirbt, hätte anfangs wohl niemand gedacht, dass es zu dem Abenteuer von AC/DC noch eine Fortsetzung geben wird. Dabei fand die britisch-australische Band sogar einen Ersatz für ihren legendären Sänger: Brian Johnson, der bisweilen Mitglied der Band Geordie war, stellt sich der Herausforderung mit einem kraftvollen Stil, der weit von dem seines Vorgängers entfernt ist und sich stimmlich vor allem in den hohen Tönen positioniert. Mit seinem symbolträchtigen schwarzen Cover markiert dieses Back In Black die Geburtsstunde der neuen AC/DC und begeistert mit bahnbrechenden Kompositionen, die weniger nach Blues und Soul klingen als noch auf Highway To Hell und eher in den Kanon des Hardrocks einstimmen, der zu Beginn der 80er Jahre gerade seine Stunde des Ruhms erfährt. Mit den Glockenschlägen von Hells Bells als Hommage an Bon Scott, dem Riff und dem XXL-Solo von Back in Black sowie der Stadionhymne You Shook Me All Night Long bietet dieses Album ein Freudenfest aus Rock, Sex, Alkohol und Elektrizität und gehört heute zu den Top 3 der meistverkauften Alben aller Zeiten… © CM/Qobuz
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Metal - Erschienen am 27. Juli 1979 | Columbia

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Die vier Lettern des AC/DC-Logos gehören zum Weltkulturerbe. Das wird kein Mensch, der seine fünf Sinne beisammen hat, ernsthaft bestreiten wollen. Welches Album der Legenden aus Down Under soll man aus der an Höhepunkten wahrlich nicht armen Diskografie nun aber heraus picken? Die Fangemeinde dürfte diese Frage spalten wie kaum ein anderes Thema, das sich um den Fünfer rankt. Eine Scheibe aus der Scott-Ära? Oder doch eine mit Brian Johnson am Mikro? Falls ein Album nach dem Tode Bon Scotts in Frage kommt, dann ist das mit Sicherheit "Back In Black", das bis heute den AC/DC-Verkaufsrekord hält. Aber da es hier nicht um monetäre Dinge geht, muss man eben etwas tiefer buddeln und nach dem Einfluss fragen, den AC/DC auf nachfolgende Generationen hatten und nach wie vor haben. Genau hier kommt "Highway To Hell" ins Spiel. "Back In Black" mag die Ernte der Band anno 1980 endlich eingefahren haben, die kreative Entwicklung der Combo erfährt aber bereits mit dem Vorgänger ihren Höhepunkt. So darf "Highway To Hell" das Verdienst zukommen, all dem, das danach kam, den Weg geebnet zu haben. Gleichzeitig kulminieren im sechsten Studioalbum alle Stärken in Album-Form, die AC/DC bis dahin ausmachten. Diese traten davor und danach nie wieder so geballt und exzellent in Szene gesetzt zutage wie hier: Schwanzrock der Spitzenklasse mit fetten Gitarrenriffs und der Extraprise Adrenalin. Zudem befindet sich mit dem Titeltrack ein Song auf dem Album, den die Verantwortlichen der NASA getrost als Botschaft der Menschheit in der Voyager hätten platzieren können. Es gibt nur wenige Lieder, die man bereits nach einem Ton erkennen kann; "Highway To Hell" zählt dazu. Wenn im abschließenden Crescendo eine Donnerwand aus Gitarren ertönt, wandert jedem Freund des gepflegten Klampfengeschrubbes ein wohliger Schauer den Rücken rauf und wieder runter. Zu Beginn der Aufnahmen deutete jedoch noch nichts darauf hin, dass AC/DC einen Klassiker an den Start bringen würden. Gewohnte Konstanten wurden über den Haufen geworfen. So nahmen sie die Arbeiten an einem Album erstmals außerhalb der australischen Heimat in Angriff, und zum ersten Mal standen nicht Harry Vanda und George Young hinter den Reglern. Vielmehr zog man Eddie Kramer zu Rate (Jimi Hendrix, Kiss). Dem war jedoch kein Glück beschieden. So munkelt man, er legte der Band eine Coverversion von "Gimme Some Lovin'" der Spencer Davis Group ans Herz, was man sich heute kaum mehr vorzustellen wagt. Die Beziehung Kramer - AC/DC war hernach beendet. Statt seiner holten sie Mutt Lange an Bord, was sich als Glücksgriff erweisen sollte. Zwar klingt der Sound der Scheibe im Vergleich zu den vorangegangenen Werken etwas zahmer, aber wer einen Diamanten auf Hochglanz poliert, dem sollte man dies nicht ankritteln. Zumal sich der Knöpfchendreher hier noch in Zurückhaltung übte, was man von späteren Arbeiten Langes nicht mehr behaupten kann. Die überproduzierten Scheiben von Def Leppard und Bryan Adams sprechen in dieser Beziehung eine ganz eigene Plastik-Sprache. Lange straffte die Zügel insgesamt etwas, wodurch das Zusammenspiel der Band wie aus einem Guss klang. Phil Rudd und Cliff Williams liefern als Rhythmus-Sektion eine Leistung ab, die 'tight wie ein Entenarsch' perfekt auf den Punkt bringt. Die Gitarrenarbeit von Angus und Malcolm setzt sowohl im Rhythmus- als auch im Lead-Spiel erneut Maßstäbe, und über allem thront des Rock'n'Rolls Straßenköter Bon Scott. Die einzige Lässigkeit, die sich AC/DC noch erlaubten, war die wunderbar hingeschnodderte Aussprache des Sängers. Wunder weiß, welchen hanebüchenen Kokolores Generationen Heranwachsender verstanden haben. Egal, denn sämtliche zehn Songs atmen gerade dank seines Organs den Spirit des versexten Rock'n'Roll in jeder Sekunde mit jedem Ton. Die Verschmelzung des Blues mit der Aggressivität eines Rock-Shouters findet hier ihre formvollendete Veredelung. Scotts Outfit mit hautengen Jeans samt nacktem Oberkörper und stolz gewellten Brusthaarlöckchen steht sinnbildlich für eine in Musik gegossene Testosteron-Ejakulation. Breitbeiniger Hardrock? Ja bitte, aber mit Schuss. Neben dem Opener und Übersong schlechthin fallen die restlichen Lieder zwar etwas ab, aber von Lückenfüllern zu reden, wäre Blasphemie. Der unwiderstehliche Boogie von "Girls Got Rhythm", das hymnische Element von "Walk All Over You" oder der nach vorne gehende Drive von "Shot Down In Flames", jeder Track verursacht stante pede ein unkontrolliertes Zucken in diversen Körperteilen. Die zwei abschließenden Songs "Love Hungry Man" und "Night Prowler" fristeten immer schon ein Dasein im Schatten der Dampfhammer vom Schlage "If You Want Blood (You've Got It)" oder "Beating Around The Bush". Jedoch zu Unrecht, führten sie dem Hörer doch vor Augen, wo die Wurzeln der Band liegen. Jene verloren Angus und Co. mit der Zeit etwas aus dem Blickfeld, was auf Kosten der Abwechslung ging und eigentlich bis heute andauert. Wenn man bis dato nach dem Prototypen eines Hardrock-Albums Ausschau gehalten hätte, so hätte man am 27. Juli des Jahres 1979 die Suche getrost einstellen können. Scotts letzte Worte hätten auch nicht passender gewählt sein können. Fan der Serie "Mork Vom Ork" (Hauptrolle: Robin Williams), sprach er am Ende von "Night Prowler" genau die Worte, die der Serienheld, ein Außerirdischer, zum Beenden einer Sprachmitteilung an seinen Heimatplaneten benutzte: "Shazbot! Na-Nu Na-Nu!!" © Laut
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Rock - Erschienen am 13. November 2020 | Columbia

Hi-Res
Ein AC/DC-Album sieht immer wie ein AC/DC-Album aus. Immer! Auch wenn die Gehirnwindungen in den Köpfen der australo-britischen Bandmitglieder mittlerweile 65 bis 73 Jahre alt sind, so besteht dennoch kein Grund zur Veränderung, weil alle nur das eine, althergebrachte Rezept wollen: kurze, zackige Riffs, bluesgetränkten Heavy Rock, metronomisch unerbittliche Rhythmen, stadienreife Refrains und minimalistische Paroli, als handle es sich um Haikus. Allein schon bei Power Up gäbe es Grund, sich ins Fäustchen zu lachen, denn es hört sich ja wie eine kleine Palastrevolution an: zum ersten Mal seit Fly on the Wall (1985) kommt in keinem einzigen der zwölf Titel der Platte das Wort „Rock“ vor! Sollte das ein Zeichen sein? Eigentlich nicht… Das genauso wie die drei Vorgängeralben in Vancouver in Bryan Adams’ Warehouse Studio eingespielte Power Up ist das erste Opus von AC/DC seit dem Tod des legendären Rhythmusgitarristen Malcolm Young Ende des Jahres 2017, der monatelang gegen Demenz gekämpft hatte. Schon 2014 konnte er deswegen bei der Einspielung von Rock or Bust nicht ins Studio kommen und wurde deshalb von seinem Neffen Stevie ersetzt. Es ist also nur logisch, dass sein armer kleiner Bruder, der unschlagbare Angus dieses 17. Album als eine Art Testament präsentiert. „Ich weiß, Mal’ weilt nicht mehr unter uns, aber sein Geist schon. Für diese Gruppe fühlte er sich verantwortlich, das war sein Leben. Ununterbrochen sagte er: macht weiter! Sein Monolog lautete: Musiker zu sein, das ist wie mit der Titanic. Die Gruppe geht mit dem Schiff gemeinsam unter!“In ihrer 45-jährigen Karriere hatten die beiden Young-Brüder immer Kompositionsreste und Kisten voller Gitarrenriffs in Reichweite. Dieses Material diente diesem Power Up und einige Riffs davon sind eben Angus’ älterem, verstorbenen Bruder zu verdanken. Der schon bei Black Ice (2008) und Rock or Bust (2014) als Produzent arbeitende Amerikaner Brendan O'Brien hat den idealen Klang gefunden, der bestens zu den zeitlosen Songs passt. Seit Back in Black (1980) haben AC/DC selten dermaßen aufs Wesentliche gesetzt, auf Schlichtheit reduziert, ja sogar auf eine Effizienz wie wir sie aus der Zeit von Bon Scott kennen, auf der Single Shot in the Dark zum Beispiel. Kaum etwas oder überhaupt nichts Überflüssiges gibt es hier. Sogar Brian Johnson hält sein Mikrofon weniger auffällig. Manchmal macht sich die bluesige Atmosphäre des grandiosen Powerage (1978) bemerkbar. Das gleiche gilt für die jugendhafte und brüderliche Power des Highway to Hell (1979). Zugegeben, einige Kompositionen halten sich nur dank der Riffs, da das, was eine Melodie eigentlich ausmacht, von einem Song ganz zu schweigen, total verloren geht. Mit dem hervorragenden Through the Mists of Time brechen AC/DC aber aus dem alten Trott aus. Und wenn dann Demon Fire kommt, hält man es auf seinem Sitz wirklich nicht mehr aus… Hat man sich dann erst einmal durch dieses Power Up gehört, so bleibt man doch, wenn auch keineswegs großartig überrascht, mit dem herrlichen Gefühl zurück, einen erfrischenden Rock-Elektroschock mitten ins Gesicht abbekommen zu haben. © Marc Zisman/Qobuz
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Rock - Erschienen am 21. September 1990 | Columbia

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Metal - Erschienen am 30. April 1976 | Columbia

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Metal - Erschienen am 25. Juli 1977 | Columbia

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Metal - Erschienen am 17. Dezember 1976 | Columbia

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Metal - Erschienen am 23. November 1981 | Columbia

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Metal - Erschienen am 27. Oktober 1992 | Columbia

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Metal - Erschienen am 5. Mai 1978 | Columbia

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Rock - Erschienen am 17. Oktober 2008 | Columbia

Hi-Res
Dass AC/DC nach wie vor eine große Nummer sind und auch 2008 ihre Existenzberechtigung haben, dürfte kaum jemand bezweifeln. Welch boygroupartiger medialer Bohei im Vorfeld um den Fünfer abgefeiert wurde, überraschte dann aber schon. Im Falle der Australier gehts bei neuen Alben nach dem ersten Hören eigentlich nur darum, ob es rummst oder nicht. Insofern hat sich im Jahre 2008 doch etwas verändert: Man mag es kaum glauben, aber diese Scheibe braucht ihre Zeit; die Tücke liegt im Detail. So ziemlich jeder Aspekt an "Black Ice" wirkt fein austariert. Die Produktion von Brendan O'Brien klingt glasklar, die Arrangements sind um einiges verspielter als noch auf "Stiff Upper Lip". Das Zusammenspiel von Angus und Malcolm mit Lead und Rhythmus offenbart an einigen Stellen ein geschickt ausgespieltes Gegeneinander. Sie holzen nicht mehr stur auf denselben Riffs herum, vielmehr kämpfen beide öfter denn je mit gegenläufigen Melodielinien und Licks um die Gunst des Hörers. Nach einem Durchlauf sind erste Perlen aber bereits ausgemacht. "War Machine" ist ein ganz heißer Kandidat. Der Track dürfte in der Live-Setlist zwischen alten Klassikern eine äußerst gute Figur machen. Ebenso das ganz famose "Decibel", dessen furztrockene Instrumentierung äußerst reduziert klingt, aber einen unwiderstehlichen Drang auslöst, mit diversen Körperteilen im Takt mitzugehen. Was auffällt: Die flankierenden Background-Chöre sind zurück, beschneiden jedoch den Raum für Johnsons fabelhaft gequetschten Gesang zu keiner Zeit. Was schon in der Prelistening-Session für Erstaunen sorgte: Weshalb platziert man den Übersong schlechthin ausgerechnet an das Ende der Trackliste? Der Titelsong sticht dank einer Glanzleistung der Young-Brüder hervor. Wie die beiden das Stück mit ihrem Spiel bis zum Finale Furioso voran treiben, lässt das Herz jedes Gitarrenfetischisten höher schlagen. Unter den 15 Songs findet sich auch der eine oder andere, der nicht so recht in die Puschen zu kommen scheint. "Skies On Fire" zum Beispiel. Mal abgesehen vom immer wiederkehrenden fire-higher-Gereime, verpufft das Ganze im Refrain doch etwas kraftlos. Ebenso "Anything Goes". Ein komisches laues lalala-Feeling macht sich hier breit und lässt im imaginären Hintergrund die Happy Hippos zum Takt schunkeln. Ganz gehöriges Steigerungspotenzial muss man "Spoilin' For A Fight" oder "Wheels" zugestehen. Hier rockt die Sau, und das ist doch genau das, was man von einem AC/DC-Album verlangt. In der Gesamtheit kommt das auf "Black Ice" zwar nicht in schwindelerregender Häufigkeit vor, aber wie schon die fast inflationäre Verwendung des Begriffes 'Rock' oder 'Rock'n'Roll' in den Songtiteln andeutet: "It's only rock'n'roll, but I like it!" Und diese ausgelutschte Rolling Stones-Binsenweisheit bestätigen AC/DC einmal mehr. © Laut
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Metal - Erschienen am 26. September 1995 | Columbia - Legacy

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Metal - Erschienen am 28. Februar 2000 | Columbia

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Sind wir doch mal ehrlich. Nach dem tragischen Tod von Bon Scott haben AC/DC es nie mehr geschafft, an den rotzigen und ungeschliffenen Rock 'N' Roll anzuknüpfen, den sie mit Scott gespielt haben. Einzig "Back In Black" wäre da noch erwähnenswert. Und jetzt, 20 Jahre nach dem Ableben jenes Heroen, erscheint mit "Stiff Upper Lip" die 18. Veröffentlichung. Wie man weiss, hat man von einem neuen AC/DC-Album nichts revolutionäres oder umwälzendes zu erwarten und dementsprechend skeptisch war ich doch vor den ersten Takten der neuen Scheibe. "Ballbreaker" ging ja schon wieder einen Schritt rückwärts und zwar in dem Sinne, dass der gute alte Blues ein wenig mehr Anteile am AC/DC Sound hatte und "Stiff Upper Lip" geht noch ein Stückchen weiter. Das Titelstück ist der typische Eröffnungssong eines AC/DC-Albums und "Meltdown" fährt die gleiche Schiene, aber was dann ab "House Of Jazz" abgeht, hätte ich mir nicht träumen lassen. Es klingt so, als ob sich die fünf in irgendeiner alten Scheune eingeschlossen, die Verstärker auf 12 gedreht und endlich mal wieder die Sau aus dem Stall gelassen haben. Der Sound ist dem angepasst: Kein unnötiger Firlefanz, trocken auf den Punkt gebracht und und und ... He Leute, das Teil hier rockt wie Hugo. Wo sind meine Biker Boots? Schnell angezogen, auf die Maschine gesetzt und unerlaubterweise "Stiff Upper Lip" über Kopfhörer reinziehen. Oh, Tach Herr Wachtmeister, was? Ich kann Sie nicht verstehen, auf Wiedersehen!!! Die Ankündigung der Plattenfirma war ja "Schluss mit Kaspermucke" und selten hat Labelpropaganda die Sache so auf den Punkt gebracht wie im Falle AC/DC. "Can't Stand Still" spricht mir aus der Seele, denn still stehen geht hier nicht, unmöglich. Selbst Freunde, die sonst eher auf House und solchen Kram stehen meinten: "He, geil!!" und vollführten Tänze mit der Luftgitarre. Was für eine Wohltat, wenn man sieht, dass alte Helden noch zu Glanzleistungen fähig sind. Ich stelle jetzt mal eine gewagte Behauptung auf und in einem halben Jahr werde ich diese selbst überprüfen: Ich halte "Stiff Upper Lip" für das beste, was AC/DC nach Bon Scotts Tod produziert haben und es wäre schade, wenn die Gerüchte stimmen würden und dies hier die letzte Scheibe sein sollte, ich würde heulen vor Verzweiflung. Bitte nicht auflösen, mehr davon!!!!!!!! © Laut
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Original Soundtrack - Erschienen am 19. April 2010 | Columbia

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Rock - Erschienen am 28. November 2014 | Columbia

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Sie zocken seit 40 Jahren dasselbe Riff mit denselben Kneipenreimen. Derlei liest man bei jeder der rar gesäten Neuveröffentlichungen AC/DCs. Aber was erwartet man von einer Band, die ihre Tracks ohne mit der Wimper zu zucken "Whiskey On The Rocks" nennt? Insofern gibt es bei den Australiern nur ein ernstzunehmendes Kriterium: Rummst es oder rummst es nicht? Von den Alben seit 1995, als Drummer Phil Rudd zurückkehrte, dürfte "Stiff Upper Lip" (2000) da vermutlich am besten abschneiden. Gleichwohl sind die Songs von "Ballbreaker" (1995), "Black Ice" (2008) und eben "Rock Or Bust" im Kern nicht schwächer. Im Gegenteil: Das düstere "Dogs Of War", mit der beste neue Track, muss 2015 einfach ins Liveset durchmarschieren! Auch die typisch groovenden "Hard Times" oder "Rock The House" würden auf der Bühne bestehen. Zumal: "Rock Or Bust" stellt eine echte Zäsur in der langen Bandhistorie dar, vergleichbar höchstens mit Bon Scotts Tod 1980: Der an Demenz erkrankte Bandmitbegründer Malcolm Young ist nach über 40 Jahren raus. Dass Rudd parallel fast wegen Auftragsmord angeklagt wurde, mutet dagegen fast wie ein Witz an. Er muss sich aber wegen weiterer Delikte in Neuseeland vor Gericht verantworten, u.a. Drogenbesitz. Bandleader/Leadgitarrist Angus Young und Basser Cliff Williams deuteten jüngst in einem Interview an, Rudd habe sich verändert, es sei schon schwierig genug gewesen, ihn ins Studio nach Vancouver zu bewegen. Von zehn Tagen Verspätung ist die Rede. Noch ist nicht ausgemacht, ob er 2015 live die AC/DC-Felle bearbeiten wird. Immerhin trommelte Rudd "Rock Or Bust" gewohnt solide ein. Malcolms Part musste dagegen Stevie Young übernehmen. Am Songwriting war Malcolm gleichwohl beteiligt. Viele seiner Ideen seien eingeflossen, sagt Angus, der diesmal hauptverantwortlich zeichnet: "Man nimmt ein paar neue Ideen und ein paar alte ... Über die Jahre sammeln sich viele Sachen an". Seinem Neffen Stevie dürfte Malcolm jedenfalls ein gutes Zeugnis ausstellen. Der spielt seinen Job so runter, wie es die Blues getränkte Hardrock-Maschine verlangt. Das Rhythmusfundament sitzt, zumal die ungewohnt kompakten 35 Minuten Spielzeit keinen Raum für längere Gitarrensoli bzw. Instrumentalpassagen lassen. Alles läuft noch direkter auf die Refrainslogans und kurzen Finals hinaus, wie bei der Leadsingle "Play Ball". Vielleicht eine direkte Folge von Malcolms Absenz. Hervorragend liefert Sänger Brian Johnson - der Mann geht auf die 70 zu und hört sich auf Platte wie vor 20 Jahren an ("Rock The Blues Away", "Miss Adventure"). Über die inhaltliche Ebene gibt es bei AC/DC gewohnt wenig zu sinnieren. Aber die Refrains respektive Vocallines und Backingchöre dahinter bleiben in jenem unkomplizierten roughen Mitgröl-Modus ("Baptism By Fire", "Rock Or Bust"), den nun mal nur die alten Männer von AC/DC so cool bringen. Natürlich klingt die Platte so, wie alle erwartet haben. Und Angus könnte vermutlich umgehend ein, zwei weitere nachschieben - ohne Malcolm. Das einzige, was AC/DC auch 2014 abgeht, ist vielleicht ein Überhit im Sinne von "Highway To Hell", "Hell's Bells" oder "Thunderstruck", genügend gute Tracks haben sie seit "Big Gun" (1993) trotzdem abgegeben. © Laut
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Metal - Erschienen am 24. Mai 1986 | Columbia

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Rock - Erschienen am 19. November 2012 | Columbia

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Metal - Erschienen am 15. Oktober 1984 | Columbia

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Rock - Erschienen am 7. Oktober 2020 | Columbia

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Metal - Erschienen am 18. November 1997 | Columbia

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