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Die Alben

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Rock - Erschienen am 30. August 2019 | RCA Records Label

Hi-Res
Seit zwei Jahren spricht die ganze Welt über TOOL. Der Sänger Maynard James Keenan hatte Anfang 2018 beinahe die Vermarktung von Eat the Elephant sabotiert, viertes Album seiner “anderen Gruppe”, A Perfect Circle, indem er zur Bestürzung aller und etwas anmaßend behauptete, das Nachfolgealbum von 10,000 Days sei in seinem Endstadium und würde “spätestens im Herbst 2018” erscheinen. 10,000 Days, das vierte Album von TOOL ist auf 2006 zu datieren (musikalisch also eine komplett andere Ära) und selbst diejenigen, die nur ein bisschen zynisch sind, haben sich in den sozialen Netzwerken darüber lustig gemacht, dass das nächste TOOL-Album wahrscheinlich 2029 erscheinen würde. Und hier ist es also, dieses epische Fear Inoculum, das selbst diejenigen mit den größten Erwartungen überzeugen wird. Vom zen-mäßigen Intro und dem Klang einer Ting-Sha Zymbal, hinreißenden Harmonien (Gitarren oder Synthies) und einem nordindischen Tabla, das den Hörer direkt in den Massage-Salon katapultiert, über die Stimme von Keenan, die daran erinnert, dass die entspannte Stimmung nicht mehr lange andauern wird und Platz für eine drückende Stimmung schafft, ist alles dabei. Während dieser gesamten komplexen Komposition lassen der Bass von Justin Chancellor, die Drums von Dany Carey (der den Tabla auch mal beiseite gelegt hat) und zahlreiche Gitarrenmelodien von Adam Jones die verschiedenen Musikstile Revue passieren, die die Gruppe seit ihrem Debüt 1990 prägten. Eine perfekte Vorspeise eines grandiosen Menüs! © Jean-Pierre Sabouret/Qobuz
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Rock - Erschienen am 15. Mai 2001 | RCA Records Label

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“Warum einfach, wenn es auch umständlich geht?” - der bekannten Redewendung entsprechend haben Tool, wortwörtlich gesagt, ihr Album aufs Genaueste berechnet. Und es gäbe noch mehr darüber zu sagen, dass die Gruppe sich wiederholt, wo doch mit diesem verblüffenden Lateralus das genaue Gegenteil mathematisch belegt worden ist. Der Mathematiker Leonardo Fibonacci - er lebte vor 800 Jahren - hatte bereits die Möglichkeit geboten, diese Zahl so zu lesen wie wir es heute tun, anstatt sich durch die Buchstaben DCCC durchzuarbeiten (d. h. er setzte die indisch-arabischen gegen die römischen Zahlen durch). Er hat aber auch die nach ihm benannte Folge definiert, die Tool für ihr drittes Album verwendet haben. Das Prinzip ist recht simpel: die beiden ersten Ziffern sind eine Eins und die folgende Zahl ist zwei, ihre Summe, daraufhin ergibt die Summe zweier aufeinanderfolgenden Zahlen jeweils die unmittelbar danach folgende Zahl.Diese Folge steht in engem Zusammenhang zum Goldenen Schnitt und ist, abgesehen von der mathematischen Frage, in der Natur und sogar im Universum zu finden, das fängt an mit den Schneckenhäusern, geht weiter mit Orkanen, Früchten wie der Ananas und selbst den in der technischen Analyse der Finanzmärkte eingesetzten Kennzahlen und reicht bis hin zu den Galaxien… Die Mitglieder von Tool sind nicht von gestern und haben auf Anregung des Schlagzeugers Danny Carey hin ihre Begeisterung für Fibonacci in die Komposition einfließen lassen. Es ist aber gar nicht nötig, sich an (den großen Fibonacci-Fan) Cédric Villani zu wenden, um Tools verhexte Musik zu verstehen. Trotz der eigenartig komplexen Technik brauchen wir uns bei jedem der genauso kompakten wie nuancierten dreizehn Stücke (siehe Fibonacci!) nur wie von Wellen dahintreiben zu lassen. Und jedes Mal, wenn wir uns die Platte von neuem anhören, entfernen wir uns noch ein Stück weiter vom Festland und von allem, was wir bisher zu kennen glaubten. © Jean-Pierre Sabouret/Qobuz
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Rock - Erschienen am 2. Mai 2006 | RCA Records Label

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10000 Tage sind die Einheit für die gefühlte Zeitspanne zwischen zwei Tool-Alben. Der enorme Hunger der Fans war auch nach der Veröffentlichung der DVD-Appetizer "Shism" und "Parabola" nicht gestillt. Doch nun lassen Keenan und Jones mit "Vicarious" ordentlich die Muskeln spielen und signalisieren das Ende des langen Ausharrens. Seinem Titel gemäß steht er für die mit Steroiden getränkte Hitqualität dieser Platte. Ein weiteres Mal bescheren uns Tool ein Konzeptalbum, das vom Hörer aus wie ein Puzzle in unterschiedlichen Formen zusammengesetzt und interpretiert werden kann. Es fehlt nicht an monumentalen Epen wie "Wings For Marie (Part 1)"oder "10,000 Days (Wings Part 2)". Diese leuchten in die dunklen Untiefen der Band hinab und eröffnen einen gefühlvollen Blick auf ihre fragilen Seiten. Trotzdem brennen sie genauso lodernd wie die eingängigeren Stücke. Es ist, als würde eine unsichtbare Hand den Taktstock schwingen, um zwei Naturgewalten zähmend zu dirigieren. Dort, wo eine wunderbar leichtfüßige Stimme in einen verstörenden Rock-Rosenkranz dahin mäandert. Getragen von Gewitter- und Regeneffekten, die synchron mit dem mächtigen Gitarrenmantra in einen furiosen Tornado münden. Ein opernhaftes Musikdrama, ein wagnereskes Entzücken! Auch dieses Album kommt wieder nicht ohne ein sattes Effektfeuerwerk aus und bedient sich diverser Spielereien akustischer, lyrischer und konspirativer Art. Da wären beispielsweise die indianische Geisterbeschwörung eines südtexanischen Apachenstammes ("Lipan Conjuring"). Oder "Right In Two", das mit indischer Tabla-Percussion arbeitet. Produzent Joe Barresi ist ein Meister der Soundgadgets. Unter anderem bei "Rosetta Stoned" hüllt er Maynards Vocals in diverse surreale Effekte und unheimliche Filter, so dass es klingt, als hätte der Tool-Frontmann eine Hand voll Zwillingsbrüder und würde mit ihnen zusammen aus einem Abflussrohr heraus singen. Und natürlich gibt es wieder Querverweise zu Verschwörungstheorien und Anspielungen auf halluzinogene Drogenromantik. "Lost Keys (Blame Hofmann)" zum Beispiel, das offenbar auf die verlorenen Schlüssel zu den Pforten der Wahrnehmung - die einst Albert Hofmann öffnete - anspielt. Oder der Closer "Viginti Tres" (lateinisch für "23"), der wie die kaputten Heizkörper aus David Lynch-Filmen klingt. All dies hüllt das Album in einen geheimnisvollen Schleier, der zur Verwirrung des Hörers beitragen soll. Mit der gebührlichen Hingabe verfällt er alsbald in eine sanfte Trance, aus der ihn nur Adam Jones Gitarre oder Justin Chancellors Bass erwecken können. Letztlich waren es nur 1811 Tage von "Lateralus" bis heute. Genug Zeit, um an neuem Material zu arbeiten. Wurde diese Zeit ausgiebig genutzt? Nun, Tool erfinden sich nicht neu und sollen es auch nicht. Sie legen ein Album vor, das erst mit mehrmaligem Genuss reift und seinen kompletten Facettenreichtum nach einiger Zeit offenbart. Sie erweitern damit lediglich ihre Präsenz in der Rockgeschichte um einen weiteren Blickwinkel, ein solides Statement. © Laut
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Metal - Erschienen am 10. März 1992 | RCA Records Label

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