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Masaaki Suzuki|Stravinsky: Pulcinella, Apollon Musagète, Concerto in D

Stravinsky: Pulcinella, Apollon Musagète, Concerto in D

Tapiola Sinfonietta - Masaaki Suzuki

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Gut möglich, dass Igor Strawinsky, der immer ein Freund kühler Nüchternheit war, sich nun im Grabe herumdreht. Wir freuen uns umso mehr: Dass hier ein Mann der Alten Musik – der japanische Bach-Jünger Masaaki Suzuki – sich Strawinskys Neoklassizismus zuwendet und ihn gleichsam vom Kopf auf die Füße stellt. Ein Vorgang, bei dem übrigens nichts zerstört wird, vielmehr kommt die feine Ironie der Stücke so überhaupt erst zum Tragen. Was wurde in der Pulcinella-Suite nicht schon gepoltert, wie wurde sie von Orchestern und Dirigenten durchgescheppert und durchgewalzt, um sich bloß nicht der Empfindsamkeit verdächtig zu machen! Die grandios aufspielende Tapiola Sinfonietta spielt das Stück unter Suzuki nun mit luftig-leichtem, höchstens sanft vibrierendem Ton (wenn es nicht gerade wirklich blechern derb zugeht, was die finnischen Musiker auch können), mit eleganter, an Alter Musik geschulter Phrasierung. Wobei sich Suzuki gar traut, in Strawinskys romantisch weitgespannte Bindebögen kultivierend einzugreifen: In der Gavotte etwa, wo die Solo-Oboe nun vom durchgehenden Legato-Diktat befreit ist. Erlaubt? Wieso nicht. Strawinskys Phrasierung ist ja auch Ausdruck dessen, wie in den 1920er-Jahren Barockmusik gespielt wurde. Und das will man heute doch wirklich nicht mehr hören. Von dieser aufführungspraktischen Zweit-Antikisierung freigemacht, schwingt und klingt diese Musik und gibt neben ihrem feinen Humor endlich auch einmal die faszinierende Vielschichtigkeit ihrer Konstruktion dem Hörer preis. Und weil dieser elegant-ernste Stil auch bei „Apollon musagète“ und dem „Concerto in D“ beibehalten wird, können sich auch diejenigen weiter freuen, die in diesen Streicherstücken wenig mehr erkennen als schönstes Kunsthandwerk. Eine ganz starke CD.
© Haustein, Clemens / www.fonoforum.de

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Stravinsky: Pulcinella, Apollon Musagète, Concerto in D

Masaaki Suzuki

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Pulcinella Suite

1
I. Overture: Sinfonia
Tapiola Sinfonietta
00:01:59

Tapiola Sinfonietta - Masaaki Suzuki, Conductor - Igor Stravinsky, Composer

2016 BIS 2016 BIS

2
II. Serenata
Tapiola Sinfonietta
00:02:50

Tapiola Sinfonietta - Masaaki Suzuki, Conductor - Igor Stravinsky, Composer

2016 BIS 2016 BIS

3
III. Scherzino - Allegro - Andantino
Tapiola Sinfonietta
00:04:19

Tapiola Sinfonietta - Masaaki Suzuki, Conductor - Igor Stravinsky, Composer

2016 BIS 2016 BIS

4
IV. Tarantella
Tapiola Sinfonietta
00:01:59

Tapiola Sinfonietta - Masaaki Suzuki, Conductor - Igor Stravinsky, Composer

2016 BIS 2016 BIS

5
V. Toccata
Tapiola Sinfonietta
00:00:57

Tapiola Sinfonietta - Masaaki Suzuki, Conductor - Igor Stravinsky, Composer

2016 BIS 2016 BIS

6
VI. Gavotta - Variation No. 1 - Variation No. 2
Tapiola Sinfonietta
00:03:51

Tapiola Sinfonietta - Masaaki Suzuki, Conductor - Igor Stravinsky, Composer

2016 BIS 2016 BIS

7
VII. Vivo
Tapiola Sinfonietta
00:01:30

Tapiola Sinfonietta - Masaaki Suzuki, Conductor - Igor Stravinsky, Composer

2016 BIS 2016 BIS

8
VIII. Minuetto
Tapiola Sinfonietta
00:02:23

Tapiola Sinfonietta - Masaaki Suzuki, Conductor - Igor Stravinsky, Composer

2016 BIS 2016 BIS

9
IX. Finale
Tapiola Sinfonietta
00:01:58

Tapiola Sinfonietta - Masaaki Suzuki, Conductor - Igor Stravinsky, Composer

2016 BIS 2016 BIS

Apollon Musagète, tableau I

10
Tableau I: Prologue: The Birth of Apollo
Tapiola Sinfonietta
00:04:55

Tapiola Sinfonietta - Masaaki Suzuki, Conductor - Igor Stravinsky, Composer

2016 BIS 2016 BIS

Apollon Musagète, tableau II

11
Tableau II: Apollo's Variation
Tapiola Sinfonietta
00:03:02

Tapiola Sinfonietta - Masaaki Suzuki, Conductor - Igor Stravinsky, Composer

2016 BIS 2016 BIS

12
Tableau II: Pas d'action: Apollo and the Muses
Tapiola Sinfonietta
00:04:24

Tapiola Sinfonietta - Masaaki Suzuki, Conductor - Igor Stravinsky, Composer

2016 BIS 2016 BIS

13
Tableau II: Variation of Calliope
Tapiola Sinfonietta
00:01:32

Tapiola Sinfonietta - Masaaki Suzuki, Conductor - Igor Stravinsky, Composer

2016 BIS 2016 BIS

14
Tableau II: Variation of Polymnia
Tapiola Sinfonietta
00:01:23

Tapiola Sinfonietta - Masaaki Suzuki, Conductor - Igor Stravinsky, Composer

2016 BIS 2016 BIS

15
Tableau II: Variation of Terpsichore
Tapiola Sinfonietta
00:01:42

Tapiola Sinfonietta - Masaaki Suzuki, Conductor - Igor Stravinsky, Composer

2016 BIS 2016 BIS

16
Tableau II: Variation of Apollo
Tapiola Sinfonietta
00:02:22

Tapiola Sinfonietta - Masaaki Suzuki, Conductor - Igor Stravinsky, Composer

2016 BIS 2016 BIS

17
Tableau II: Pas de deux: Apollo and Terpsichore
Tapiola Sinfonietta
00:03:47

Tapiola Sinfonietta - Masaaki Suzuki, Conductor - Igor Stravinsky, Composer

2016 BIS 2016 BIS

18
Tableau II: Coda: Apollo and the Muses
Tapiola Sinfonietta
00:03:24

Tapiola Sinfonietta - Masaaki Suzuki, Conductor - Igor Stravinsky, Composer

2016 BIS 2016 BIS

19
Tableau II: Apotheosis: Apollo and the Muses
Tapiola Sinfonietta
00:03:14

Tapiola Sinfonietta - Masaaki Suzuki, Conductor - Igor Stravinsky, Composer

2016 BIS 2016 BIS

Concerto for Strings in D major

20
I. Vivace
Tapiola Sinfonietta
00:05:49

Tapiola Sinfonietta - Masaaki Suzuki, Conductor - Igor Stravinsky, Composer

2016 BIS 2016 BIS

21
II. Arioso: Andantino
Tapiola Sinfonietta
00:02:57

Tapiola Sinfonietta - Masaaki Suzuki, Conductor - Igor Stravinsky, Composer

2016 BIS 2016 BIS

22
III. Rondo: Allegro
Tapiola Sinfonietta
00:03:42

Tapiola Sinfonietta - Masaaki Suzuki, Conductor - Igor Stravinsky, Composer

2016 BIS 2016 BIS

Albumbeschreibung

Gut möglich, dass Igor Strawinsky, der immer ein Freund kühler Nüchternheit war, sich nun im Grabe herumdreht. Wir freuen uns umso mehr: Dass hier ein Mann der Alten Musik – der japanische Bach-Jünger Masaaki Suzuki – sich Strawinskys Neoklassizismus zuwendet und ihn gleichsam vom Kopf auf die Füße stellt. Ein Vorgang, bei dem übrigens nichts zerstört wird, vielmehr kommt die feine Ironie der Stücke so überhaupt erst zum Tragen. Was wurde in der Pulcinella-Suite nicht schon gepoltert, wie wurde sie von Orchestern und Dirigenten durchgescheppert und durchgewalzt, um sich bloß nicht der Empfindsamkeit verdächtig zu machen! Die grandios aufspielende Tapiola Sinfonietta spielt das Stück unter Suzuki nun mit luftig-leichtem, höchstens sanft vibrierendem Ton (wenn es nicht gerade wirklich blechern derb zugeht, was die finnischen Musiker auch können), mit eleganter, an Alter Musik geschulter Phrasierung. Wobei sich Suzuki gar traut, in Strawinskys romantisch weitgespannte Bindebögen kultivierend einzugreifen: In der Gavotte etwa, wo die Solo-Oboe nun vom durchgehenden Legato-Diktat befreit ist. Erlaubt? Wieso nicht. Strawinskys Phrasierung ist ja auch Ausdruck dessen, wie in den 1920er-Jahren Barockmusik gespielt wurde. Und das will man heute doch wirklich nicht mehr hören. Von dieser aufführungspraktischen Zweit-Antikisierung freigemacht, schwingt und klingt diese Musik und gibt neben ihrem feinen Humor endlich auch einmal die faszinierende Vielschichtigkeit ihrer Konstruktion dem Hörer preis. Und weil dieser elegant-ernste Stil auch bei „Apollon musagète“ und dem „Concerto in D“ beibehalten wird, können sich auch diejenigen weiter freuen, die in diesen Streicherstücken wenig mehr erkennen als schönstes Kunsthandwerk. Eine ganz starke CD.
© Haustein, Clemens / www.fonoforum.de

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Masaaki Suzuki

Bach : St. Matthew Passion, BWV 244

Masaaki Suzuki

BACH: Mass in B minor, BWV 232

Masaaki Suzuki

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