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Ähnliche Künstler

Die Alben

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Klassik - Erschienen am 23. November 2018 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - Gramophone Editor's Choice
„Eine Gruppe guter Freunde“, so beschrieb ein Kritiker Lionel Meunier und sein Ensemble Vox Luminis, das 2004 nach einem Konzert beim Festival von Saintes gegründet wurde. Dazu muss gesagt werden, dass der Dirigent, der bei den aktuell besten Pädagogen in Belgien und Frankreich ausgebildet wurde, ein leidenschaftlicher Musiker ist. Als Sänger und Blockflötist fiel er mit seiner Solistenkarriere bald auf. Der junge Mann ist auch bei vielen europäischen Ensembles als „Coach“ oder künstlerischer Direktor gefragt. Seine umfassenden Kenntnisse der Alten Musik sowie des A-Capella-Gesangs haben ihn dazu bewegt, ein eigenes Ensemble zu gründen. Dieses hat er schnell auf ein hohes Exzellenzniveau gebracht, so dass es sich als eines der besten in Europa etablieren konnte. Nach drei Buxtehude, Bach und Händel gewidmeten Aufnahmen für das Label Alpha liegt uns hier ein neues Opus mit einer prächtigen Version von Purcells King Arthur vor, die im Januar 2018 beim Festival van Vlandeeren in Antwerpen im Augustinus Muziek Zentrum (AMUZ) aufgenommen wurde. Dieses besondere Musikzentrum besitzt einen ultramodernen Konzertsaal in einer umgebauten Barockkirche. Die uns hier vorliegende, perfekt gelungene neue Aufnahme von Purcells Meisterwerk ist das Ergebnis mehrerer Jahre Arbeit, in denen die Semi-Oper bei verschiedenen Festivals in Europa mit anhaltendem Erfolg aufgeführt wurde. Die Uraufführung des Werkes erfolgte 1691 unter dem Einfluss von Lullys Opern und dem französischen Stil. Es ist eine allegorische Darstellung der erhofften Versöhnung zwischen Katholiken und Protestanten, die jedoch niemals stattfand. Die berühmte Legende von König Artus und seinem Freund, dem Druiden Merlin, hat Purcell zu einem Werk mit überschäumendem musikalischen und theatralischen Einfallsreichtum inspiriert. Anders als normalerweise üblich, singen die Hauptpersonen der Oper nicht, sondern werden durch Nebenrollen und übernatürliche Figuren wie Luft- und Erdgeister dargestellt, die Gut und Böse heraufbeschwören. Diese typisch englische „Masque“ verbindet melodische Ausdruckskraft mit musikalischem Märchenspiel. © François Hudry/Qobuz
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Geistliche Kantaten - Erschienen am 14. Juni 2019 | Ricercar

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice
Nachdem sie noch erhaltene Motetten der Vorfahren von Johann Sebastian Bach erkundet haben, realisieren Vox Luminis und Lionel Meunier hier Aufnahmen geistlicher Vokalwerke mit Instrumenten. Diese Stücke folgen noch den Prinzipien des „Geistlichen Konzerts" oder gehören aufgrund ihrer mehrteiligen Struktur zu den Frühformen der geistliche Kantate. Durch Johann Sebastian Bach selbst wissen wir um seine musikalischen Vorfahren. Im Alter von etwa fünfzig Jahren verspürte er ein Bedürfnis, Genealogie zu betreiben und die Spuren seiner Familie zu verfolgen, die wahrscheinlich aus Ungarn stammte. Dort nahm der Müller Vitus Bach immer eine kleine Cister mit, wenn er in die Mühle ging.Die hier vorgestellten Werke der Familie Bach gehören neben denen von Bruhns, Buxtehude oder Pachelbel zu den ersten deutschen geistlichen Kantaten. Nach den Werken der Vorfahren hören wir eines von Johann Sebastians frühen Werken, das diesen sehr ähnlich ist, seine Kantate Christ lag in Todesbanden BWV 4. Sie gilt seit langem als eine seiner ersten Kompositionen dieser Gattung. Neben der auffallenden formalen Ähnlichkeit mit Pachelbels gleichnamiger Kantate enthält diese Komposition viele Elemente, deren Modelle sich in den Werken seiner Vorfahren wiederfinden. © François Hudry/Qobuz

Der Interpret

Vox Luminis im Magazin