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Kammermusik - Erschienen am 9. Februar 2018 | Musique en Wallonie

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or
Laurent de Saint-Luc wurde in eine Musikerfamilie geboren. Der Ruf seines Vaters, des Lautenisten Jacques de Saint-Luc, reichte weit über die Grenzen der Spanischen Niederlande hinaus: er war bis nach Paris bekannt – wo er 1647 als Theorbist bei der Hofkapelle aufgetreten war. Während Saint-Luc Senior von 1639 bis 1683 an der Brüsseler Hofkapelle arbeitete; erschien Laurent niemals unter den Musikern am Hof. Vielleicht kann man daraus schließen, dass der Sohn ab 1691 nicht mehr in den südlichen Niederlanden lebte. Neben der Tatsache, dass er am Hof keine Stelle bekam, könnte es auch die politische Situation sein, die ihn dazu veranlasst hat, Brüssel zu verlassen, denn der Krieg der Augsburger Allianz hatte die Region in ein Schlachtfeld verwandelt – im Jahr 1695 zerstörte eine Bombardierung zwei Drittel der Stadt Brüssel. Obwohl Frankreich damals Feindesland war, konnte sich Saint-Luc eine Zeitlang in Paris aufhalten. Die Überschrift einiger Stücke weisen auf eine dortige Anwesenheit zu dieser Zeit hin: L’Arioste moderne verweist auf ein Werk von Mme Gillot de Beaucour aus dem Jahr 1685, La Belle au bois dormant, Suites pour le luth avec un dessus et une basse ad libitum wurden in Amsterdam herausgegeben, 1709 das Erste Buch, 1710 das Zweite Buch. Nichts weist jedoch mit Sicherheit darauf hin, dass der Komponist zu dieser Zeit noch lebte. Das letzte historische Ereignis, auf das seine Kompositionen (oft mit beschreibenden Titeln: La Defaitte des François par les Allemands devant Turin, La prise de Barcellonne, etc.) Bezug nehmen, ist die Einnahme von Lille im Oktober 1708. Was danach geschah, bleibt ein Rätsel. Der Komponist hält sich im Allgemeinen an die traditionelle Suitenform, die er jedoch verändert, sei es, indem er seinen Allemandes nicht nur das gewohnte Präludium voranstellt, sondern eine Ouvertüre oder sogar einen Marsch, oder sei es, indem er Sarabande und Gigue durch Charakterstücke wie etwa Pour endormir l’enfant oder Pastorelle ersetzt. Ein Komponist also, der schöne neue alte Musik schreibt, die die argentinische Lautenistin Evangelina Mascardi mit großer Hingabe interpretiert. © Marc Trautmann/Qobuz
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