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Belcea Quartet - Shostakovich: String Quartet No. 3 & Piano Quintet

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Shostakovich: String Quartet No. 3 & Piano Quintet

Belcea Quartet - Piotr Anderszewski

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Obwohl das Dritte Streichquartett von Schostakowitsch sowie sein Klavierquintett schon lange zum gemeinsamen Repertoire des Belcea Quartett und Piotr Anderszewski gehören, so haben die Musiker erst jetzt Aufzeichnungen von Werken dieses Komponisten realisiert. Dieser Moment in der musikalischen Laufbahn des Quartetts und des Pianisten bildet eine interessante Parallele zur Biographie des Komponisten. Denn Schostakowitsch hat erst spät, mit 32 Jahren – während er an seiner fünften Symphonie arbeitete – sein erstes Streichquartett geschrieben. Seine eigenen hohen Ansprüche haben ihn lange zurückgehalten, denn er betrachtete das Quartett als „die schwierigste unter den musikalischen Gattungen“. Der Anstoß, wenn man so will, kam – völlig unfreiwillig – von Stalin, der die größte Krise in der Karriere von Schostakowitsch ausgelöst hat: 1936 hatte der Diktator eine Aufführung von Lady Macbeth von Mzensk gesehen, die kurz darauf in der „Pravda“ eine vernichtende Kritik erhielt: „Musik wird durch Chaos ersetzt“, hieß es in dem Artikel, der „eine hysterische und entartete Musik“ anprangerte. Dem jungen Komponisten drohten Verhaftung und Exekution. Und so ist es kaum verwunderlich, dass er sich daraufhin auf das intimere Streichquartett konzentrierte. Jeder kann zwischen den Zeilen den Ausdruck von politischem oder humanistischem Protest lesen, so wie man aber auch „nur“ reine, wenn auch sehr aussagekräftige Musik darin hören kann. Dies gilt besonders für das Dritte Streichquartett von 1946, in dem sich an die Tonsprache Haydns erinnernde mit anderen, wesentlich unruhigeren Passagen abwechseln. Das Klavierquintett von 1940 erhielt den Stalinpreis – symptomatisch für die unvorhersehbaren Beziehungen zwischen Schostakowitsch und dem Regime, das ihn einmal als Volksverräter und dann wieder als Vorzeigekünstler behandelte. Der Komponist behauptet, er habe in seinem Quintett deshalb den Klavierpart hinzugefügt, damit er diesen selbst spielen und so von den sich anbietenden Reisemöglichkeiten profitieren könnte… © SM/Qobuz

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Shostakovich: String Quartet No. 3 & Piano Quintet

Belcea Quartet

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Piano Quintet In G Minor, Op. 57 (Dimitri Chostakovitch)

1
I. Prelude (Lento) 00:04:46

Belcea Quartet (Corina Belcea, Violin I - Axel Schacher, Violin II - Krzysztof Chorzelski, Viola - Antoine Lederlin, Cello) - Piotr Anderszewski, Piano - Dmitri Shostakovich, Composer

2018 Alpha Classics / Outhere Music France 2017 Alpha Classics / Outhere Music France

2
II. Fugue (Adagio) 00:11:34

Belcea Quartet (Corina Belcea, Violin I - Axel Schacher, Violin II - Krzysztof Chorzelski, Viola - Antoine Lederlin, Cello) - Piotr Anderszewski, Piano - Dmitri Shostakovich, Composer

2018 Alpha Classics / Outhere Music France 2017 Alpha Classics / Outhere Music France

3
III. Scherzo (Allegretto) 00:03:37

Belcea Quartet (Corina Belcea, Violin I - Axel Schacher, Violin II - Krzysztof Chorzelski, Viola - Antoine Lederlin, Cello) - Piotr Anderszewski, Piano - Dmitri Shostakovich, Composer

2018 Alpha Classics / Outhere Music France 2017 Alpha Classics / Outhere Music France

4
IV. Intermezzo (Lento) 00:07:02

Belcea Quartet (Corina Belcea, Violin I - Axel Schacher, Violin II - Krzysztof Chorzelski, Viola - Antoine Lederlin, Cello) - Piotr Anderszewski, Piano - Dmitri Shostakovich, Composer

2018 Alpha Classics / Outhere Music France 2017 Alpha Classics / Outhere Music France

5
V. Finale (Allegretto) 00:07:40

Belcea Quartet (Corina Belcea, Violin I - Axel Schacher, Violin II - Krzysztof Chorzelski, Viola - Antoine Lederlin, Cello) - Piotr Anderszewski, Piano - Dmitri Shostakovich, Composer

2018 Alpha Classics / Outhere Music France 2017 Alpha Classics / Outhere Music France

String Quartet No. 3 in F major, Op. 73 (Dimitri Chostakovitch)

6
I. Allegretto 00:07:27

Belcea Quartet (Corina Belcea, Violin I - Axel Schacher, Violin II - Krzysztof Chorzelski, Viola - Antoine Lederlin, Cello) - Dmitri Shostakovich, Composer

2018 Alpha Classics / Outhere Music France 2017 Alpha Classics / Outhere Music France

7
II. Moderato con moto 00:05:37

Belcea Quartet (Corina Belcea, Violin I - Axel Schacher, Violin II - Krzysztof Chorzelski, Viola - Antoine Lederlin, Cello) - Dmitri Shostakovich, Composer

2018 Alpha Classics / Outhere Music France 2017 Alpha Classics / Outhere Music France

8
III. Allegro non troppo 00:04:12

Belcea Quartet (Corina Belcea, Violin I - Axel Schacher, Violin II - Krzysztof Chorzelski, Viola - Antoine Lederlin, Cello) - Dmitri Shostakovich, Composer

2018 Alpha Classics / Outhere Music France 2017 Alpha Classics / Outhere Music France

9
IV. Adagio 00:06:00

Belcea Quartet (Corina Belcea, Violin I - Axel Schacher, Violin II - Krzysztof Chorzelski, Viola - Antoine Lederlin, Cello) - Dmitri Shostakovich, Composer

2018 Alpha Classics / Outhere Music France 2017 Alpha Classics / Outhere Music France

10
V. Moderato 00:11:12

Belcea Quartet (Corina Belcea, Violin I - Axel Schacher, Violin II - Krzysztof Chorzelski, Viola - Antoine Lederlin, Cello) - Dmitri Shostakovich, Composer

2018 Alpha Classics / Outhere Music France 2017 Alpha Classics / Outhere Music France

Albumbeschreibung

Obwohl das Dritte Streichquartett von Schostakowitsch sowie sein Klavierquintett schon lange zum gemeinsamen Repertoire des Belcea Quartett und Piotr Anderszewski gehören, so haben die Musiker erst jetzt Aufzeichnungen von Werken dieses Komponisten realisiert. Dieser Moment in der musikalischen Laufbahn des Quartetts und des Pianisten bildet eine interessante Parallele zur Biographie des Komponisten. Denn Schostakowitsch hat erst spät, mit 32 Jahren – während er an seiner fünften Symphonie arbeitete – sein erstes Streichquartett geschrieben. Seine eigenen hohen Ansprüche haben ihn lange zurückgehalten, denn er betrachtete das Quartett als „die schwierigste unter den musikalischen Gattungen“. Der Anstoß, wenn man so will, kam – völlig unfreiwillig – von Stalin, der die größte Krise in der Karriere von Schostakowitsch ausgelöst hat: 1936 hatte der Diktator eine Aufführung von Lady Macbeth von Mzensk gesehen, die kurz darauf in der „Pravda“ eine vernichtende Kritik erhielt: „Musik wird durch Chaos ersetzt“, hieß es in dem Artikel, der „eine hysterische und entartete Musik“ anprangerte. Dem jungen Komponisten drohten Verhaftung und Exekution. Und so ist es kaum verwunderlich, dass er sich daraufhin auf das intimere Streichquartett konzentrierte. Jeder kann zwischen den Zeilen den Ausdruck von politischem oder humanistischem Protest lesen, so wie man aber auch „nur“ reine, wenn auch sehr aussagekräftige Musik darin hören kann. Dies gilt besonders für das Dritte Streichquartett von 1946, in dem sich an die Tonsprache Haydns erinnernde mit anderen, wesentlich unruhigeren Passagen abwechseln. Das Klavierquintett von 1940 erhielt den Stalinpreis – symptomatisch für die unvorhersehbaren Beziehungen zwischen Schostakowitsch und dem Regime, das ihn einmal als Volksverräter und dann wieder als Vorzeigekünstler behandelte. Der Komponist behauptet, er habe in seinem Quintett deshalb den Klavierpart hinzugefügt, damit er diesen selbst spielen und so von den sich anbietenden Reisemöglichkeiten profitieren könnte… © SM/Qobuz

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