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Rock - Erschienen am 17. Juli 2020 | InsideOutMusic

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Bei Kansas verbietet es sich, Songs darin zu bewerten, ob die Hookline zündet oder ein bestimmtes Solo vom Hocker reißt. So sehr Kansas sich in der heutigen Besetzung auch von ihrem Stil der 70er entfernen, es schon auf dem letzten Album taten und nun noch ein weiteres Mal den Keyboarder ersetzten – eine Sache bleibt: Es geht um die großen Entwürfe, das Dramaturgische, bisweilen Dramatische, eine ungewöhnlich melodiöse und strukturierte Auslegung des Progrock und um cinematoskopische Aufrisse. Klassik klingt da auch an, wie hier im Opener und Titelsong "The Absence Of Presence", aber beileibe nicht so wie bei Queen, Genesis oder Deep Purple. Denn es ist ganz erfrischend, wie sich die Tracks mitunter in mehrere Einzelstücke zerlegen und trotzdem zusammen ein spannendes Mosaik formen. Zu befürchten war mit der neuen Scheibe, dass von der Gruppe, die einst "Carry On, Wayward Son" und J.J. Cales "Bringing It Back" zu stolzen (X)XL-Tunes aufblies, wenig Authentisches übrig bleiben würde. Das Magnetische und das Opus Magnum-Artige am zweiten Longplayer nach der Neuformierung 2014 besteht darin, dass er Lust auf die alten Platten des Back Catalogues weckt. Wohl gemerkt ohne verkrampfte Nostalgie oder Selbst-Zitate. Viel mehr stellen die Herren stellen einfach diesen 'Ridin'-Down-The-Freeway'-Folkrock-Flair der 70er in "Jets Overhead" neben metallischeren Doom-Sound heutiger Prägung in "Throwing Mountains". Der Walsh-Nachfolger Ronnie Plaitt passt zwar zum Opener gesanglich nicht so ganz großartig, steigert sich dann aber in den weiteren Tracks massiv. Denn er vertritt den Southern Rock-Strang der Band nach wie vor glaubwürdig und hat ein sehr variables, oft angenehmes Timbre von helleren Schattierungen ("Jets Overhead") bis zu nasaleren Tönen des Ray Davies-Frequenzbereiches ("Throwing Mountains"). Ein Kansas-Sänger muss mit der Stimme hoch hinaufkommen, um die alten Stücke aus Livgren- und Steve Walsh-Zeiten zu schaffen. Die Klavierballade "Memories Down The Line" verlässt zwar den Markenkern und zeigt Michael Bolton, wie er sich zeitloser anhören könnte – aber auch hier findet das Septett die Kurve zurück in die progressive Schiene. Fade-Outs kamen, anders als jüngst bei der englischen Pendant-Gruppe Wishbone Ash, hier nicht infrage. Alle Tracks dieses sechzehnten Kansas-Albums wagen jeweils ihre Brüche und Stilwechsel, setzen dabei auf dezente Anfänge und kantige Schlüsse. Weiterhin macht sich als unverwechselbarer Teil des Kansas-Konzepts die Geige unter den Fingern David Ragsdales bemerkbar (vorderes und hinteres Drittel von "Circus Of Illusion", punktuell in "The Song Of The River Sang", Hookline von "Never", Ende von "Throwing Mountains"). "Animals On The Roof" brilliert als Anspieltipp, weil die straighteste Rock-Nummer sich ihre Energie über ihre 312 Sekunden grandios aufteilt. Das Trenner-Instrumental "Propulsion 1" zwischen A- und B-Seite pumpen die Herren anstelle eines soliden Zwischenspiels zu einem richtig feurigen Reißer hoch. "The Song Of The River Sang" (sic! toller Songtitel!) pusht als unerwartet schwungvoller, dynamischer Rausschmeißer wieder an den Anfang zurück und wäre frei nach einer ehemaligen MTV-Sendung ein perfekter "Kickstart"-Song im frühmorgendlichen Pendlerschleichen einer Post-Homeoffice-Ära. Geboten werden in "The Song Of The River Sang" ein Gitarrenspiel, das elastisch wie ein Jojo bouncet, Dream-Pop-Keyboards und ein beeindruckend infernaler Breitwand-Lärm. Wie sich das Album im Detail aufhört, sei hier nicht verraten, aber so viel: Man sollte sich definitiv einen Hördurchlauf gönnen, um es selbst zu erfahren. Die kunterbunten Ideen gehen maßgeblich aufs Songwriting des neuen Keyboarders Tom Brislin zurück, einen wahnsinnig interessanten Typen mit ungewöhnlichem Werdegang inklusive Platten mit Meat Loaf und zuletzt The Sea Within. Schöne Platte zum häufigen Hören. © Laut
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Pop/Rock - Erschienen am 21. Oktober 1976 | Epic - Legacy

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