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Hi-Res
Die Abbildung mit Retro-Motorrad und Schmalztolle, der Album-Titel "Gotta Have The Rumble" mit altmodischem Schriftzug, all das legt's nahe: Brian Setzer treibt, was ihn immer auszeichnete. Dieses Mal besonders gut. Er trägt Geschichten von reichen und schönen Mädchen ("uptown chicks") vor, wie in "The Wrong Side Of The Tracks", die sich maximal dann beeindrucken lassen, wenn er mit ihnen "eine Million Meilen davon düst", klanglich mit säuselnden Geigen suggeriert. Andererseits treten in der Nähe vieler Geldscheine gern mal so viele Frauen zusammen, dass er sich zwischen denen gar nicht entscheiden kann ("a lot of pretty girls to kiss (...) pretty lips to kiss" in "Stack My Money"), was dann eine routinierte Surf-Instrumental-Bridge erst mal ganz nüchtern so stehen lässt. Surf-Sound kommt nicht zu kurz: Mellow rock-Gitarrenriffs und simple chromatische Abwärtsläufe in den Harmonien tauchen als roter Faden immer wieder auf, changieren verstimmt und schief, erscheinen dadurch wieder Vintage-kultig und nutzen sich nach zigmaligem Hören kein bisschen ab. Setzer war und ist der Rock'n'Roller mit dem berühmten "Stray Cat Strut" und dem phänomenalen Comeback seiner Stray Cats 2019. Zur Reunion-Tour war mit dem Jubiläumsalbum "40" samt den phänomenal getrommelten Hits "Cat Fight" und "Three Time's A Charm" ein richtiges Abräumer-Jahr gelungen. Mit Nummern voller Hit-Potenzial ist "Gotta Have The Rumble" nun ebenso prall gefüllt, auch ohne Swing-Orchester sind die Arrangements recht filigran und reichhaltig, nicht gar so spartanisch wie bei den Cats, aber auch nie zu viel des Guten, immer wohldosiert. "Gotta Have The Rumble" reißt das Insider-Publikum, die Rockabilly-Fans mit, spricht aber zugleich alle Liebhaber handwerklich sauber fabrizierter Antik-Musik an. Produziert hat Julien Raymond, auf dessen Konto Freddie Mercurys Mega-Solo-Hits "Living On My Own" und "The Great Pretender" einzahlen. Sein Setzer-Sound verdient das fetteste Lob: Leckerbissen für HiFi-Nerds, für Freunde und Freundinnen stilsicherer Dramaturgien. Die finden sich innerhalb jedes einzelnen Tracks sowie im Aufbau des gesamten CD-Tracklistings. Herrn Raymonds Brötchengeber ist übrigens aktuell die Band Cheap Trick, und wie wir bei denen kürzlich feststellten, nageln seine Arrangements den Hörer sofort und nachhaltig auf Spaß fest, ohne dass man das Geheimrezept dahinter ermitteln könnte. Irgendwas Mysteriöses lauert auch hier in Setzers Akkordfolgen, für die man zurück zu Cochran (der einmal in einem Songtext genannt wird), zu Ritchie Valens und zu Little Richard müsste, um sie zu analysieren. Andererseits ist alles bestechend simpel. Oder kommt leicht und sicher rüber, weil so viel Freude an der Perfektion drinsteckt. Raymond und Setzer, dieses Gespann patzt in keinem einzigen Augenblick; öde, schlampig oder egal, sowas gibt's hier nicht. Alle Details zusammen formen ein Feuerwerk an spritzigen Hooks, klasse Soli, einladenden Intros, punktlandenden Outros. Die Top-Momente und herausstechenden Nummern der Scheibe: Da wäre der Geniestreich von "Smash Up On Highway One". Steigt ein mit galoppartigem Drum-Intro, darauf folgt Gesang im Crooner-Stil. Der währt kurz. Noch in der ersten Minute setzt das erste Gitarrensolo ein. Der Gesang der zweiten Strophe steigert die Dramatik, gewinnt an Lebhaftigkeit. Das nächste Solo nimmt Fahrt auf, rotiert länger, wirkt euphorischer, so als singe die Sechssaitige eine Opernarie. Dann wieder Schlagzeug-Galopp. Und so fort, ein Refrain scheint Setzer over-rated: Der Song hat einfach keinen und zündet sofort ohne, verblüffend gut gebaut. "The Cat With 9 Wives" liefert noch mehr Minimalismus, staubtrockene Kargheit, vertraut auf Becken und Bassgitarre, und doch ergibt sich eine sehr dichte Atmosphäre. Spannend auch die Vocals: Der Falsett in "Drip Drop" imponiert massiv. Die Stimmung kündet astrein von Uralt-Tracks der Teen-Ikone Bobby Vee, der wiederum aktuell war, als Setzer noch Windeln trug. Teenage-Pop mit dem ein oder anderen gekonnten Kehlkopf-Salto: Und da präsentiert sich die streunende Katze Setzer taufrisch und super bei Stimme. Gesanglich lässt sich eine schillernde Palette erleben, "Off Your Rocker" übt sich in Call-Response mit gut gelaunt kieksenden Ladies als Setzers Echo. Widerhall seiner Stimme ist ein kleiner, guter Kniff im Intro von "The Wrong Side Of The Tracks". Androgyn kommt der Gesang in "Turn You On, Turn Me On" rüber. Konsequent, heute schon ein Markenzeichen, ist die Ansammlung zentraler Lieblings-Wörter Setzers quer durch alle Texte, die catchy in den Ohren klingeln. Rechnen muss man bei ihm stets mit "rumble", "riot", "shiver and shake", "blast", "burn", "blitz", und so blitzt es und schüttelt sich zum Beispiel alles in "Turn You On, Turn Me On", und wie gehabt geht's meist um Frauen, Fahrzeuge oder beides, um Straßen und Städte bei Nacht. Was gerade in dieser Nummer prima funktioniert, ist die, wie er selbst formuliert, "funk power": eine respektabel umgesetzte Funkrock-Explosion. Besonders der Solo-Part (1'05" bis 1'30") reißt mit, dann bekommt das Ganze einen Twang Richtung pomadiger Poser-Attitüde. Alles sehr kompakt, kein Gramm zu viel instrumentiert, zügig durchgespielt, wie jede Nummer auf "Gotta Have The Rumble". Zielsicher und verlässlicher als jedes Uhrwerk referiert der Retro-Experte je einmal dann doch auf die ganz rustikalen Americana-Sounds sowie auf die Soundfarbe des Brian Setzer Orchestra: Denn gegen Ende öffnet er den Vorhang für etwas Swing-Time in "Bad Habit", bezogen auf die retro-jazzig gespielte E-Guitar. "Rockabilly Banjo" ist trotz des Banjos kein Bluegrass, sondern punktet als fingerfertige Picking-Plektron-Akrobatik. Der locker gejammter Killer-Tune glänzt mit den Vibes der Statler Brothers. Manch herbe Vorstellung von Romantik präsentiert diese Platte, und so lässt sie sich im Unterton als ironische Abrechnung mit oberflächlichem Materialismus lesen. Und vor allem: Selbst wenn's am Ende für kein starkes Grafikdesign auf dem Cover reichte, tönt die CD besser als sie aussieht, zeitlos, edel und perfekt! © Laut
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Hi-Res Booklet
Blonde Tolle, schnieker Cowboy-Zwirn und eine auf Hochglanz polierte Gretsch-Gitarre: Brian Setzer posiert auf dem Cover seines neuen Albums, als sei die Zeit stehen geblieben, und zwar in den Endsiebzigern, einer Zeit, in der der gebürtige New Yorker unter dem Stray-Cats-Banner Rockabilly-Geschichte schrieb. Wie sollte er sich aber auch sonst präsentieren? Der Mann macht schließlich seit über dreißig Jahren nichts anderes, als dem Presley-Genre immer wieder aufs Neue frischen Wind einzuhauchen. Auch anno 2014 lässt der ungekrönte Feinripp-König keinen Zweifel daran aufkommen, dass er das Zepter noch fest in der Hand hält – und das auch ohne Orchester, verkappte Blues-Oden im Rockabilly-Stil oder sonstige Ablenkungsmanöver. Die zwölf neuen Songs, die Setzer zusammen mit Mark Winchester (Bass), Kevin McKendree (Piano) und Noah Levy (Drums) eingespielt hat, widmen sich einzig und allein der Quelle seines Schaffens. Die führt zurück ins Jahr 1981, als die Rockabilly-Katzen mit ihrem ungehobelten Debütalbum praktisch über Nacht für reichlich Aufsehen in der seinerzeit nur noch müde vor sich hin dümpelnden Branche sorgten. Soundtechnisch gibt es absolut nicht zu nörgeln: Levys Bummtschak-Beats halten die pumpenden Kontrabassläufe von Mark Winchester durchgehend auf Trab, während Setzers Gretsch wie eh und je durch Oldschool-Welten trippelt. Einzig die Stimme des Hauptverantwortlichen hat nicht mehr ganz den rebellischen Vibe der Anfangstage. Schlimm? Nein, gar nicht. Dafür setzen eingestreute Handclaps, locker luftige Chöre aus dem Background und jede Menge Knarz- und Zirp-Einschübe mehr als genug Ausrufezeichen. Einzelne Songs gesondert zu analysieren macht nur wenig Sinn. Setzers All-Original-Paket hat abgesehen von der einen oder anderen melancholischen Verschnaufpause ("The Girl With The Blues In Her Eyes", "Blue Lights, Big City") nur eins im Sinn: Party machen! Das gelingt bestens. Wenn Brian Setzer in Vinyl-Träumen schwelgt ("Vinyl Records"), einer unbekannten Petticoat-Schönheit den Hof macht ("What's Her Name") oder den markanten Klängen eines V-8-Motors lauscht ("I Should'a Had A V-8"), bleibt kein Fuß auf dem Boden – zumindest nicht bei Freunden straighter Rockabilly-Klänge. © Laut
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Rock - Erschienen am 13. Juli 2010 | Surfdog Records

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Rock - Erschienen am 4. September 2012 | Surfdog Records

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