Ihr Warenkorb ist leer!

Genre :

Ähnliche Künstler

Die Alben

Ab
HI-RES17,49 €
CD13,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 11. Oktober 2019 | 4AD

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Pitchfork: Best New Music
Unter dem meist ehrfürchtig geraunten Begriff "Flow" versteht man in der Kunstszene einen jener selten zu erreichenden Momente, in denen die Künstler von einer quasi-mystischen Energie getragen zu sein scheinen. Es ist die Energie, die dafür sorgt, dass alle Teile ineinander greifen, jede Akzentuierung sitzt und jede spontane Variation zu gelingen scheint. Flow ist, kurz gesagt, ein Moment größter Euphorie und Unverwundbarkeit. Gleichzeitig ist Flow, wie Generationen von Kunstschaffenden frustriert erfahren mussten, aber auch ein höchst unkontrollierbarer und allzu vergänglicher Zustand. Da kann man noch so sehr versuchen, an den gleichen Stellschrauben zu zerren – was am einen Abend noch für einen tranceartigen Siegestaumel sorgte, lässt sich am nächsten nur selten wiederholen. Es mutet daher regelrecht unfair an, dass der berühmt-berüchtigte Flowzustand bei der New Yorker Band Big Thief auf wundersame Weise das ganze Jahr über anzuhalten scheint und die Musiker zu neuen Höhen treibt. Und dieses Selbstbewusstsein, gerade in der Form ihres Lebens zu sein, merkt man der Band in jeder Minute an. Dabei hätte sich das Quartett für die zweite Hälfte 2019 eigentlich bequem zurücklehnen können. Immerhin hat die Band erst im Mai mit "U.F.O.F." einen ganz heißen Kandidaten für den Titel 'Album des Jahres' veröffentlicht und dem reichlich angestaubten Genre des Indie-Folk, bei dem man glaubte, es sei spätestens seit Beginn dieses Jahrzehnts vollends auserzählt, noch einmal zu ungeahnter Größe verholfen. Wenn man einmal einen solchen Lauf hat, geht einem eben auch das zweite fantastische Album innerhalb weniger Monate einfach von der Hand. Nachdem auf "U.F.O.F." noch die verschiedensten Facetten der (Un)Heimlichkeit des Übernatürlichen ausgelotet wurden, geht es auf dem irdischen Zwilling deutlich rauer und resoluter zu. Das gilt für die musikalische Ebene des live aufgenommenen Albums genauso (bestes Beispiel das sich über sechs Minuten hochschaukelnde "Not") wie für die Texte von Frontfrau Adrianne Lenker. Durch den Wegfall des mystischen Überbaus sind diese bis auf die Essenz destilliert und teilweise bis über die Schmerzgrenze hinaus vertraulich und direkt. Die kurz angerissenen Bilder wie in "Shoulders" treffen die Hörenden wie ein Schlag in die Magengrube: "They found you at the corner. Your head was doubled over. And the blood of the man who killed my mother with his hands is in me, it's in me, in my veins" Die Stücke entfalten auch daher eine solche Kraft und Eindringlichkeit, weil die Band und insbesondere ihre Sängerin ihre Phrasierungen mit traumwandlerischer Sicherheit genau richtig setzen. Unterstützt von ihren wendigen Mitmusikern, die auf den Moment reagieren, holt Lenker alles aus ihrer Stimme heraus, beschwört im einen Moment, jault und schreit im nächsten. "Two Hands" ist das Zeugnis einer bestens eingespielten Gruppe, der im Moment alles gelingt. Auch wenn man den übernatürlichen Zwilling noch gar nicht recht verdaut hat, muss man der Band für ihren Arbeitseifer dankbar sein. "Two Hands" ist ihr zweites herausragendes Album in diesem Jahr und dem Vorgänger in punkto Ehrlichkeit und Direktheit sogar überlegen. Und wer weiß, ob die Musiker je wieder so gut sein werden wie in diesem Jahr. © Laut
Ab
HI-RES17,49 €
CD13,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 3. Mai 2019 | 4AD

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
UFO, das kennt jeder. Eine Abkürzung für unidentifiziertes Flugobjekt, oder auch fliegende Untertasse. UFOF dagegen ist weniger klar. Bei den Big Thief ist dieses zusätzliche F ein Synonym für Friends. Ufos und Freunde also? Die Sängerin Adrienne Laker gibt einen kleinen Hinweis. „Sich mit dem anderen anfreunden – davon handeln alle meine Songs.‟ Zusammen mit dem Gitarristen Buck Meek, dem Bassisten Max Oleartchik und dem Schlagzeuger James Krivchenia bringt sie ein drittes Album auf den Markt, das gar nicht so unindentifizierbar ist … Die Musik des Quartetts aus Brooklyn ist eine Art Folk, der anfänglich wie Indie-Rock klingt. Natürlich ist dieser Jahrgang 2019 der Big Thief nicht wie Sonic Youth, aber einige Keime davon enthält er doch (wie etwa in Jenni). Das mehr oder weniger funkelnde Schaufenster zieht die Kunden an. Schaut man jedoch genauer hin, dann wirkt UFOF sonderbar, seltsam und beinahe abnormal. Und wie auch bei dem dahingeschiedenen Elliott Smith (Lakers Idol, an den man in Betsy erinnert wird) verschleiern wunderschöne Melodien und hübsches, hausgemachtes Gitarrenspiel den auf der Hand liegenden Lebensüberdruss; oder ausgefallene, ja sogar entrückte Situationen. Wahrscheinlich hat das etwas mit UFO zu tun… Obwohl UFOF weniger geschniegelt und poliert ist als Masterpiece (2016) und Capacity (2017), beweist es auf alle Fälle, dass diese Gruppe in der Lage ist, sich in Frage zu stellen und ihre Kunst weiterzuentwickeln. © Marc Zisman/Qobuz
Ab
HI-RES4,46 €
CD3,24 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 11. Mai 2021 | 4AD

Hi-Res
Ab
CD1,49 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 29. April 2020 | 4AD

Ab
HI-RES1,99 €
CD1,49 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 10. August 2021 | 4AD

Hi-Res
Ab
CD13,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 3. Mai 2019 | 4AD

Da braut sich etwas zusammen. Das Erste, was man auf dem dritten Album der New Yorker Band Big Thief zu hören bekommt, klingt wie die musikalische Untermalung eines David Lynch-Films. Knapp drei Minuten baut die Band mit vergleichsweise einfachen Mitteln eine unheimliche Spannung auf, bis Sängerin Adrianne Lenker in ein gruseliges Kreischen ausbricht. Inspiriert vom gleichnamigen Film aus dem Jahr 1997, stellt "Contact" schon einmal das Grundthema des Albums vor. Big Thief setzen sich mit dem Übernatürlichen auseinander. Ganz getreu dem Motto: "Wenn wir die Einzigen im Universum sind, ist das eine ziemliche Platzverschwendung". Dass man nach dem ersten Schreck keine Angst vor den Dingen haben sollten, die sich der eigenen Vorstellung entziehen, zeigt der Titeltrack "UFOF". Das F hinter dem unbekannten Flugobjekt steht dabei für Freund. Und der Song ist ein derart herzerwärmendes kleines Folkmeisterwerk, das man der Band wohlwollend auch den doch ziemlich dämlichen Titel durchgehen lässt. Um grüne Männchen geht es ohnehin nur bedingt, wie Adrianne Lenker klarstellt: "Making friends with the unknown, all my songs are about that". Nichtsdestotrotz eine Aussage, die in unserem rationalen Zeitalter etwas esoterisch und befremdlich wirkt. Sich auf Big Thief einzulassen erfordert eben auch ein Stück Überwindung. Das gilt für die kryptischen Texte von Adrianne Lenker genauso wie für ihren eigenwilligen Vortrag, der oft kaum mehr als ein Wispern ist. Und auch auf das zurückgenommene Tempo der Band muss man sich einlassen wollen. Größere Ausbrüche wie in "Contact" sind spärlich gesät. Stattdessen richtet die Band ihr Auge auf die kleinen Geschichten und Momente, die wir im alltäglichen Stress oft übersehen. Diesen Blick fürs Detail fordert die Band auch von ihren Hörern ein, eine Überwindung und eine Mühe, die sich auszahlt. Nicht nur offenbart sich "U.F.O.F." bei genauem Hinhören als wesentlich vielschichtiger und verschachtelter, als es zunächst den Anschein hat. Die vier Musiker finden auch genau die richtigen Nuancen, um herauszustechen, aus der breiten Masse der Indiefolk-Bands. Als bestens eingespieltes Team schaffen sie es (bei einem nur scheinbar homogenen Soundbild) jedem Song seine ganz eigene Facette zu geben. Teilweise geht es dabei regelrecht minimalistisch zu. In Songs wie "Betsy" braucht Lenker nur ganz wenige Worte, um ihre Szenerien zu erschaffen. Dazu erzeugen die Band und der sehr raue und tiefe Gesang eine verführerische Sogwirkung. Vieles spielt sich im Halbschatten ab. Songs wie "Open Desert" lassen die Grenze von Traum und Wirklichkeit verschwimmen. Jazzig angehaucht kommt "Century" daher. Bass und Schlagzeug schaffen eine intime, schwebende Atmosphäre, und Adrianne Lenker gelingt das Kunststück, ein Liebeslied mit Assoziationen zu allerhand Käfern und Motten zu verbinden. Im Kosmos dieses Albums wirkt das absolut schlüssig. In einer immer hektischeren und lauteren Welt ganz auf Stille und Reduktion zu setzen, darf man getrost als Anachronismus betrachten. Im kollektiven Brüllen all der Alphamännchen beharrt Adrianne Lenker darauf, zu flüstern. Dass sie schöner und lauter schreien kann, hat sie ja in "Contact" schon gezeigt. © Laut
Ab
CD13,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 11. Oktober 2019 | 4AD

Unter dem meist ehrfürchtig geraunten Begriff "Flow" versteht man in der Kunstszene einen jener selten zu erreichenden Momente, in denen die Künstler von einer quasi-mystischen Energie getragen zu sein scheinen. Es ist die Energie, die dafür sorgt, dass alle Teile ineinander greifen, jede Akzentuierung sitzt und jede spontane Variation zu gelingen scheint. Flow ist, kurz gesagt, ein Moment größter Euphorie und Unverwundbarkeit. Gleichzeitig ist Flow, wie Generationen von Kunstschaffenden frustriert erfahren mussten, aber auch ein höchst unkontrollierbarer und allzu vergänglicher Zustand. Da kann man noch so sehr versuchen, an den gleichen Stellschrauben zu zerren – was am einen Abend noch für einen tranceartigen Siegestaumel sorgte, lässt sich am nächsten nur selten wiederholen. Es mutet daher regelrecht unfair an, dass der berühmt-berüchtigte Flowzustand bei der New Yorker Band Big Thief auf wundersame Weise das ganze Jahr über anzuhalten scheint und die Musiker zu neuen Höhen treibt. Und dieses Selbstbewusstsein, gerade in der Form ihres Lebens zu sein, merkt man der Band in jeder Minute an. Dabei hätte sich das Quartett für die zweite Hälfte 2019 eigentlich bequem zurücklehnen können. Immerhin hat die Band erst im Mai mit "U.F.O.F." einen ganz heißen Kandidaten für den Titel 'Album des Jahres' veröffentlicht und dem reichlich angestaubten Genre des Indie-Folk, bei dem man glaubte, es sei spätestens seit Beginn dieses Jahrzehnts vollends auserzählt, noch einmal zu ungeahnter Größe verholfen. Wenn man einmal einen solchen Lauf hat, geht einem eben auch das zweite fantastische Album innerhalb weniger Monate einfach von der Hand. Nachdem auf "U.F.O.F." noch die verschiedensten Facetten der (Un)Heimlichkeit des Übernatürlichen ausgelotet wurden, geht es auf dem irdischen Zwilling deutlich rauer und resoluter zu. Das gilt für die musikalische Ebene des live aufgenommenen Albums genauso (bestes Beispiel das sich über sechs Minuten hochschaukelnde "Not") wie für die Texte von Frontfrau Adrianne Lenker. Durch den Wegfall des mystischen Überbaus sind diese bis auf die Essenz destilliert und teilweise bis über die Schmerzgrenze hinaus vertraulich und direkt. Die kurz angerissenen Bilder wie in "Shoulders" treffen die Hörenden wie ein Schlag in die Magengrube: "They found you at the corner. Your head was doubled over. And the blood of the man who killed my mother with his hands is in me, it's in me, in my veins" Die Stücke entfalten auch daher eine solche Kraft und Eindringlichkeit, weil die Band und insbesondere ihre Sängerin ihre Phrasierungen mit traumwandlerischer Sicherheit genau richtig setzen. Unterstützt von ihren wendigen Mitmusikern, die auf den Moment reagieren, holt Lenker alles aus ihrer Stimme heraus, beschwört im einen Moment, jault und schreit im nächsten. "Two Hands" ist das Zeugnis einer bestens eingespielten Gruppe, der im Moment alles gelingt. Auch wenn man den übernatürlichen Zwilling noch gar nicht recht verdaut hat, muss man der Band für ihren Arbeitseifer dankbar sein. "Two Hands" ist ihr zweites herausragendes Album in diesem Jahr und dem Vorgänger in punkto Ehrlichkeit und Direktheit sogar überlegen. Und wer weiß, ob die Musiker je wieder so gut sein werden wie in diesem Jahr. © Laut
Ab
HI-RES1,99 €
CD1,49 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 31. März 2021 | 4AD

Hi-Res
Ab
CD1,49 €
Not

Alternativ und Indie - Erschienen am 13. August 2019 | 4AD

Ab
CD8,99 €

Rock - Erschienen am 27. Mai 2016 | Saddle Creek

Ab
CD8,99 €

Rock - Erschienen am 9. Juni 2017 | Saddle Creek

Ab
HI-RES1,99 €
CD1,49 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 7. September 2021 | 4AD

Hi-Res
Ab
CD1,49 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 31. März 2021 | 4AD

Ab
CD3,24 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 11. Mai 2021 | 4AD

Ab
CD1,49 €

Rock - Erschienen am 2. September 2016 | Saddle Creek

Ab
CD1,49 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 10. August 2021 | 4AD

Ab
CD1,49 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 7. September 2021 | 4AD

Ab
CD1,29 €

Rock - Erschienen am 8. Mai 2017 | Saddle Creek

Ab
CD1,29 €

Rock - Erschienen am 15. August 2016 | Weathervane Music Organization

Ab
CD1,29 €

Rock - Erschienen am 21. April 2017 | Saddle Creek