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Die Alben

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Electronic - Erschienen am 7. Juli 2021 | Rabid Records

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Electronic - Erschienen am 8. April 2013 | Rabid Records

Ein Jahrzehnt ist vergangen, seitdem das schwedische Geschwisterduo Karin Dreijer Andersson und Olof Dreijer in die öffentliche Aufmerksamkeit rückte. Die eigenwillige und ebenso eingängige Single "Pass This On" auf dem The Knife-Zweitling "Deep Cuts" sorgte für offene Ohren und ebnete auch dem Nachfolger "Silent Shout" den Weg zu modernen Klassikern des Genres. Nur - welches Genre? Von Beginn an gestaltet sich das ästhetische Programm der Schweden als ein Irrgarten moderner Tanzmusik. Den Pop nie aus den Augen verlierend, windet sich ihre Musik durch exotische Klänge, Orgien des Verzerrens und, als eine Art beweglicher Mittelpunkt, Karins Gesang. Teils markerschütternd grell, teils aus den Tiefen einer Ursuppe geboren, weist sie die Richtung durch das dauerbewegliche The Knife-Universum. Einen Großteil der vergangenen Dekade jedoch verbringt das Duo im Dasein als Mythos. In Anbetracht von Livegigs im Dunkeln oder hinter Schnabelmasken und kultischen Gegenständen versteckt, erscheint die siebenjährige Pause, in der sie lediglich den weniger beachteten Soundtrack zu einer Charles Darwin-Oper veröffentlichten, als dramaturgisch präzise einstudiert und logisch nachvollziehbar. "Shaking The Habitual" ist nun keineswegs regulierendes Ventil angesammelter kreativer Energie – das Ventil ist mit Veröffentlichung des Albums explodiert. Ungeordnet und wild bricht es über 96 Minuten aus den beiden Schweden heraus. Ihre vierte LP ist weder Rückschau noch Verwaschen des eigenen Stils, sie ist ein musikalisches Surplus, die komplette Überforderung. Zwischen hektischen Percussion-Orgien, geradlinigem Techno-Pop und darbenden Noise-Flächen, gerät "Shaking The Habitual" zur körperlichen Erfahrung. Orientierung bieten lediglich die Gesangsparts Anderssons in Momenten der Ordnung wie sie in "Without You My Life Would Be Boring" oder "Raging Lung" zu finden sind. Auch das Schlussstück "Ready To Lose", das beizeiten an das Fever Ray-Album der Sängerin erinnert, fällt in diese Sparte. Dem ungeordneten Überfluss steht das Zentrum des Albums, "Old Dreams Waiting To Be Realized", antithetisch gegenüber. Mit 19 Minuten macht dieses Kernstück mit dem programmatischen Titel ein Fünftel der Gesamtlaufzeit aus, gestaltet sich aber durch absoluten Minimalismus. Es ist ein klanglicher Ausflug in genau jene oben genannte Ursuppe, in der die alten Träume vor sich hin köcheln. Ohne bestimmte Form wabern sie im Unbewussten gleich der im Track transportierten Klangwelt. Frei jeder Ordnung ergießen sich gedehnte Töne verschiedener Höhe und Färbung ineinander, befreien sich, driften auseinander. Kurze Rhythmuspassagen erweitern den freien Flug, um dann wieder ins Nichts zu verfallen. Auf einer Ebene, die weit über den in The Knife-Kontext allzu oft beschriebenen Elementen von 'Mut' oder 'Provokation' liegen, nehmen Karin Dreijer Andersson und Olof Dreijer ihre lange Absenz selbst als musikalisches Programm. "Shaking The Habitual" ist, von wilder Unordnung und Gegensätzen geprägt, ein direktes Gleichnis des kreativen Schaffens: anstrengend, ohne feste Gesetze und mit brillanten Momenten der Klarheit. © Laut
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Electronic - Erschienen am 1. Januar 2001 | Rabid Records

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Original Soundtrack - Erschienen am 23. November 2003 | Rabid Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. September 2017 | Rabid Records

Alternativ und Indie - Erschienen am 1. März 2010 | Rabid Records

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Neulich hat Fever Ray bei den skandinavischen Grammys der Radiostation P3 Guld den Award für die beste Künstlerin gewonnen. Auf der Bühne erschien die eine Hälfte des Avantgarde-Pop-Duos The Knifeverschleiert, in einer Art orientalischem Kostüm. Als sie den Schleier zur Dankesrede hob, kam eine Maske, halb Schwein-Fisch, halb Alien zum Vorschein. Ihre Rede – ein kurzes Röcheln und Stöhnen. Was das sollte? Keine Ahnung. Dabei passte der Auftritt einerseits zur Mystik um die Geschwister Olof Dreijer und Karin Dreijer-Andersson, die als The Knife nur maskiert auftreten und Interviews verweigern. Andererseits hatte das Duo zum 200. Geburtstag von Charles Darwin und der Veröffentlichung seines Werks "Die Entstehung der Arten" auch die Musik zu einer naturwissenschaftlich-emphatischen Evolutions-Oper beigesteuert, die im September 2009 ihre Weltpremiere in Kopenhagen feierte. Was lag also für Dreijer-Andersson näher, diesen Bogen künstlerisch weiterzuspannen, sei es auch bei einer Beauty-Bussi-Gala. Nun ist The Knifes Musik zu der Inszenierung Darwins Kulturrevolution auch als 90-minütiges Doppelalbum erschienen, das sich eher den Regieanweisungen von Kirsten Delmholm verpflichtet fühlt als der hohen Erwartungshaltung des fantastischen Vorgängers "Silent Shout". Hat das Leben einen Sound? Lässt sich die Evolution in Musik überführen? Diese Fragen haben The Knife unter der Mitarbeit der englischen Visual-Pop-Künstlerin Planningtorock und des Berliner Produzenten Mt. Sims beantwortet, indem sie Textfragmente Darwins neu zusammengesetzt haben und darüber einen experimentell-rauschenden Klangteppich haben laufen lassen, der materielle Field Recordings, räumliche Klanginstallationen, Klassik und Elektronikdistorsionen miteinander kreuzt. Geradezu folgerichtig für die Theater-Gattung halten sich The Knife bis auf die elfminütige (!) Single "Colour Of Pigeons" am Gesang auch nahezu bedeckt und überlassen stattdessen Mezzosopranistin Kristina Wahlin Momme, der Schauspielerin Lærke Winther Andersen und dem schwedischen Musiker Jonathan Johansson das Mikrofon. Und deren Intonation innerhalb dieser mitgeschnittenen Galapagos-Exkursion klingt dann für die Ohren ungeschulter Pop-Fans auch nach Oper, nämlich hoch und schrill. Als Songs im weitesten Sinne funktionieren eh nur die letzten fünf Nummern der zweiten CD, die man eh zuerst hören sollte, um nicht allzu enttäuscht zu sein. "Tomorrow, In A Year" ist ein Ausschnitt Hochkultur, das sich nicht darum schert, zu erklären, warum es so ist, wie es klingt. Wer darin nicht Darwin lesen will oder kann, hat Pech gehabt. So werden Musikfans ohne Affinität für Avantgarde-Elektronik und das Abstraktionsvermögen für das zugehörige, experimentelle Theater kaum eine Ahnung davon bekommen, warum dieses entrückte Album mitunter weitaus spannender ist als das oft so gewöhnlich erzählte Kino von Popmusik. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. Dezember 2010 | Rabid Records