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Die Alben

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Klassik - Erschienen am 18. Oktober 2019 | Decca (UMO) (Classics)

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Klassik - Erschienen am 18. September 2020 | Decca (UMO) (Classics)

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Klassik - Erschienen am 4. Juni 2021 | Decca (UMO) (Classics)

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This collection brings together some of the best moments of Ludovico Einaudi's work for film and television. Cinema includes his pieces for the 2021 Oscar- and BAFTA-winning movies Nomadland and The Father, alongside compositions from This Is England, Insidious, and Doctor Foster. The previously unreleased theme to The Water Diviner is also featured. © Rich Wilson /TiVo
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Klassik - Erschienen am 1. Januar 2004 | Decca (UMO) (Classics)

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Klassik - Erschienen am 15. März 2019 | Decca (UMO) (Classics)

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Träumereien eines einsam Schweifenden… Nach dem 2016 erschienenen Elements setzt Ludovico Einaudi seine Begegnung mit der Natur fort: Seven Days Walking, das erste Opus einer aus sieben Alben bestehenden Kollektion, die nach und nach im Jahre 2019 auf dem Markt erscheinen sollen. Lange Spaziergänge in der italienischen Bergregion Piemonte im Winter 2017 waren es, die ihn zu diesen melancholischen und hypnotisierenden Melodien inspirierten. Den repetitiven Charakter seiner Wanderungen in dieser Gegend, die er wie seine Westentasche kennt, bringt er musikalisch mit einer minimalistischen Komposition zum Ausdruck, die wohl dieses Mal ausgeprägter ist als je zuvor. Die rauen und kalten Landschaften sind in der nüchternen Orchestrierung zu erkennen (sein Klavier wie gewohnt, eine Violine und ein Cello), aber auch in der sachlichen Interpretation, bei der er sich jedweden Gefühlsausbruch verbietet (insbesondere im Titel A Sense of Simmetry). Der gravitätische Ton soll auch Einaudis Engagement für die Erhaltung dieser Natur unterstreichen, die die Menschen derartig zugrunde richten. Zu diesem Thema hatte er 2016 auch einen Video-Clip auf einer Bohrstation im arktischen Ozean gedreht, um die Greenpeace-Aktion „Save the Arctic“ zu unterstützen. Seven Days Walking wurde am Ende des Jahres 2018 in Deutschland eingespielt und wechselt meistens zwischen sanfter und sorgloser Zartheit (Low Mist, Golden Butterflies) und höchster Spannung hin und her, die noch zusätzlich mit Crescendi gesteigert wird, worauf sich dieser Komponist wie kein zweiter versteht (Gravity, sowie das beeindruckende The Path of the Fossils). Dieses zugleich gespenstische und anmutige Album zeigt wieder einmal das Talent des Alchemisten Einaudi in seiner ganzen Spannweite, denn diese meditative Reise ist die perfekte Kombination einfacher und fanatisch gespielter Volksmelodien, ein orchestral arrangiertes Geflecht, das viel komplexer ist als man auf den ersten Blick glaubt, aber mit sehr viel Fingerspitzengefühl interpretiert wird. © Nicolas Magenham/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 1. Januar 2011 | Decca (UMO) (Classics)

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Klassik - Erschienen am 1. Januar 2013 | Decca (UMO) (Classics)

Ludovico Einaudi ist ein Phänomen. Ganz klammheimlich hat er sich mit der Schnittmenge aus Pop und Klassik ins Rampenlicht geschlichen. Fast unbemerkt vom Mainstream flirren seine Kompositionen überall umher. In Filmen, Dokumentationen, im Café des Vertrauens und so weiter. Mittlerweile macht der sympathische Italiener auch große Hallen voll, wie schon der letzte Live-Mitschnitt aus der Royal Albert Hall zeigte. Zum letztjährigen Kassenschlager "Ziemlich Beste Freunde" steuerte er ebenfalls einige Klänge bei, die den wunderbar rührseligen Streifen atmosphärisch erst zu dem machten, was er jetzt ist: großes Kino. Sein neuestes Studiowerk "In A Time Lapse" knüpft hier nahtlos an. Der Pressetext sei an dieser Stelle auszugsweise zitiert: "Auf dem Album 'In A Time Lapse' reflektiert Ludovico Einaudi die Einsicht in die Endlichkeit des Lebens und ihren Effekt auf unser Fühlen und Erleben. Damit kreiert er den bewegenden Soundtrack zu einer Art Lebensfilm im Zeitraffer. Nie war Entschleunigung so greifbar, selten ist Musik so nah an der Seele - Einaudi schafft Raum und Zeit, um Zeit und Raum zu vergessen." Diese Zeilen kann man sacken lassen, man dreht sie hin und her, denkt über sie nach ... und vergisst sie am besten gleich wieder. Warum? Einfach deshalb, weil er mit seiner Musik ganz sanft dein Herz berührt und es nicht mehr los lässt. Gebrauchsanleitungen darüber, wie man die 13 Stücke auf "In A Time Lapse" zu lesen hat, benötigt deshalb auch kein Mensch. Nicht einmal erklärende Worte des Künstlers selbst. Seien sie auch noch so wahr und philosophisch wie diese: "In dem Moment, in dem wir erkennen, dass unsere Zeit nicht unendlich ist, beginnen wir, diese Spanne mit aller Energie und aller Leidenschaft zu füllen, über unsere Grenzen hinaus zu denken und jeden Augenblick so intensiv zu leben, wie wir es als Kinder getan haben." Einaudi lebt seine Musik, das merkt man, das hört man, und: man fühlt es. Aus welchem Quell der Mann seine melancholische Grund-Atmosphäre schöpft, möchte man am besten nie erfahren. So bewahrt man sich den Zauber seiner Klänge. Ihm gelingt das Kunststück, immer wieder aufs Neue Melodien zu erschaffen, die ganz tief in der emotionalen Wunderkiste wühlen. Den Stücken liegt dabei ein Dualismus zugrunde, der im Innern des Menschen zwei Knöpfe drückt: einen fürs Lachen und einen fürs Weinen. Seine dahin geworfenen Piano-Melodien klingen zuvorderst simpel, entfalten aber eine Dynamik, die irgendetwas mit einem anstellt. Nur was? Nach den 66 Minuten fragt man sich unwillkürlich, welchen Film man hier eigentlich fährt und was Einaudi mit einem anstellt. Am Ende fehlen auch hier die Worte. Aber manchmal darf man sich auch einmal eingestehen, beim Beschreiben der Schönheit nicht über den geeigneten Wortschatz zu verfügen. Deshalb sei an dieser Stelle darauf verwiesen, das man die Worte dieser Rezension sacken lassen kann. Man kann sie hin und her drehen, denkt über sie nach ... und vergisst sie am besten gleich wieder und hört selbst. © Laut
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Klassik - Erschienen am 1. Januar 2006 | Decca (UMO) (Classics)

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Klassik - Erschienen am 8. Mai 2020 | Decca (UMO) (Classics)

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Klassik - Erschienen am 16. Oktober 2015 | Decca (UMO) (Classics)

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Nach dem ambivalenten "Taranta Project" heißt es im Hause Einaudi wieder 'back to normal'. Doch wer die Qualitäten des Maestro kennt, weiß: Normal steht als Synonym für berückend schöne, formvollendete Melancholie auf schwarz-weißen Tasten. "Elements" macht genau dort weiter, wo die Juwelen "In A Time Lapse"/"Nightbook"/"Divenire" aufgehört haben. Das Album ist ein echtes Geschenk für Fans und Neueinsteiger gleichermaßen. Die provinziellen Vocals seiner Projektplatte sind passé, Don Ludovico wirft jeglichen Gesang vorerst wieder über Bord. Dennoch ändert er das Konzept der erwähnten Vorgängeralben. Sein Piano steht weiterhin im Zentrum des Geschehens. Es dominiert unangestrengt und sanft jedes Stück. Daneben erhalten andere Instrumente einen größeren Klangraum als früher. Zu diesem Zweck bastelt er sich einen für klassische Verhältnisse ungewohnten Bandkontext. Violine, Gitarre, Streicher, Percussion und sogar pluckernde Elektronika bilden gemeinsam einen Rahmen, der mehr ist als bloße Verzierung. Die Balance, mit der u.a. Daniel Hope (sahnige Violine auf "Petricor") und Co. das musikdienliche Gleichgewicht halten, ist beeindruckend. Als perfekt dosiertes Gewürz stehen die Beigaben weder zu sehr im Hintergrund, noch drängen sie ungestüm nach vorn. Die zwölf Instrumentals legt der Turiner einmal mehr als Suite an. Mit gewohnt geometrischem Ohrenmaß setzt er sie in Aufbau und Reihenfolge dergestalt zusammen, dass ihr Klangbild in einem bewussten Verhältnis zueinander steht. Diese Vorgehensweise ist ohnehin typisch für Einaudi. In diesem Fall liegt sie ihm jedoch besonders am Herzen, da "Elements" der Inspiration folgend von Anfang bis Ende als Konzeptalbum gedacht ist. Einaudi dazu: "'Elements' entspringt dem Wunsch nach einem Neuanfang, bei dem das Bewusstsein andere Wege einschlägt. Mir wurde klar, dass es an der Grenze zwischen mir Vertrautem und Unbekanntem Bereiche und Themen gab, die ich schon lange erkunden wollte: Schöpfungsmythen, das Periodensystem der Elemente, die Euklidische Geometrie, die Schriften Kandinskys, die Materialität von Klang und Farben, wildes Gras auf der Wiese, die Formen der Landschaft. Monatelang bewegte ich mich durch ein scheinbares Chaos von Bildern, Gedanken und Gefühlen. Und dann fügte sich alles allmählich zu einem Tanz zusammen, als wären all diese Elemente Teile ein und derselben Welt, und ich selbst mitten darin. Das ist 'Elements'. Wäre es nicht Musik, dann eine Landkarte der Gedanken – mal klar und eindeutig, dann wieder überlagert: Punkte, Linien, Formen, Fragmente eines nie versiegenden inneren Stroms." Das kann man nicht schöner ausdrücken. Doch weder das Wissen um die Konzeption, noch die vorgegebene Chronologie sind unabdingbare Voraussetzungen für den Genuss der Tracks. Ihr individueller Charakter und die Form machen Einaudi fast schon zu einem nahezu songwriterisch agierenden Komponisten. Hieraus resultiert die Möglichkeit für den Hörer, sich nach Belieben eine eigene Reihenfolge zu wählen, die die Stimmung des Albums ändert und variiert. Um im Duktus des Meisters zu bleiben: Mit jeder Änderung erhält man ein neues musikalisches Mosaik. Der Versuch lohnt. Obgleich die einzelnen Titel allesamt eine höchst eigenständige Prägung aufweisen und alles andere als gleichförmig erbaut sind, tritt Einaudis spezielles Faible auf "Elements" einmal mehr recht deutlich zutage. Er liebt es, seine nokturnalen Babys effektiv von der Knospe zur Blüte zu führen. Der Beginn ist meist verhalten, beinahe introvertiert. Im Verlauf öffnet er - dramaturgisch ausgeklügelt - die instrumentalen Schleusentore und lässt dem nachtblauen Notenfluss freien Lauf. Eingebettet in ein Füllhorn berückender Harmonien und Melodien. Die Eröffnung "Petricor" erweist sich als perfekte Überleitung von den "Time Lapse"-Stücken in die neue Klangwelt von "Elements". "Twice" verzaubert mit hauchzart eingewebter Percussion zum Piano und outet sich als Verwandter zu den ruhigen Momenten Molvaers oder Truffaz'. Und die zu recht erfolgreich chartende Vorabsingle "Night" wird man tagelang nicht mehr los. Besonders der dezente Elektro-Kokon unterstreicht das intensive Thema vortrefflich. Sowas darf er gern öfter machen. So gelingt Ludovico Einaudi erneut ein großartiges Album. Obgleich er in der Klassik verortet bleibt, klingt seine Musik stilistisch offener denn je. © Laut
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Klassik - Erschienen am 20. September 2019 | Decca (UMO) (Classics)

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Klassik - Erschienen am 12. Februar 2013 | Decca (UMO) (Classics)

Ludovico Einaudi ist ein Phänomen. Ganz klammheimlich hat er sich mit der Schnittmenge aus Pop und Klassik ins Rampenlicht geschlichen. Fast unbemerkt vom Mainstream flirren seine Kompositionen überall umher. In Filmen, Dokumentationen, im Café des Vertrauens und so weiter. Mittlerweile macht der sympathische Italiener auch große Hallen voll, wie schon der letzte Live-Mitschnitt aus der Royal Albert Hall zeigte. Zum letztjährigen Kassenschlager "Ziemlich Beste Freunde" steuerte er ebenfalls einige Klänge bei, die den wunderbar rührseligen Streifen atmosphärisch erst zu dem machten, was er jetzt ist: großes Kino. Sein neuestes Studiowerk "In A Time Lapse" knüpft hier nahtlos an. Der Pressetext sei an dieser Stelle auszugsweise zitiert: "Auf dem Album 'In A Time Lapse' reflektiert Ludovico Einaudi die Einsicht in die Endlichkeit des Lebens und ihren Effekt auf unser Fühlen und Erleben. Damit kreiert er den bewegenden Soundtrack zu einer Art Lebensfilm im Zeitraffer. Nie war Entschleunigung so greifbar, selten ist Musik so nah an der Seele - Einaudi schafft Raum und Zeit, um Zeit und Raum zu vergessen." Diese Zeilen kann man sacken lassen, man dreht sie hin und her, denkt über sie nach ... und vergisst sie am besten gleich wieder. Warum? Einfach deshalb, weil er mit seiner Musik ganz sanft dein Herz berührt und es nicht mehr los lässt. Gebrauchsanleitungen darüber, wie man die 13 Stücke auf "In A Time Lapse" zu lesen hat, benötigt deshalb auch kein Mensch. Nicht einmal erklärende Worte des Künstlers selbst. Seien sie auch noch so wahr und philosophisch wie diese: "In dem Moment, in dem wir erkennen, dass unsere Zeit nicht unendlich ist, beginnen wir, diese Spanne mit aller Energie und aller Leidenschaft zu füllen, über unsere Grenzen hinaus zu denken und jeden Augenblick so intensiv zu leben, wie wir es als Kinder getan haben." Einaudi lebt seine Musik, das merkt man, das hört man, und: man fühlt es. Aus welchem Quell der Mann seine melancholische Grund-Atmosphäre schöpft, möchte man am besten nie erfahren. So bewahrt man sich den Zauber seiner Klänge. Ihm gelingt das Kunststück, immer wieder aufs Neue Melodien zu erschaffen, die ganz tief in der emotionalen Wunderkiste wühlen. Den Stücken liegt dabei ein Dualismus zugrunde, der im Innern des Menschen zwei Knöpfe drückt: einen fürs Lachen und einen fürs Weinen. Seine dahin geworfenen Piano-Melodien klingen zuvorderst simpel, entfalten aber eine Dynamik, die irgendetwas mit einem anstellt. Nur was? Nach den 66 Minuten fragt man sich unwillkürlich, welchen Film man hier eigentlich fährt und was Einaudi mit einem anstellt. Am Ende fehlen auch hier die Worte. Aber manchmal darf man sich auch einmal eingestehen, beim Beschreiben der Schönheit nicht über den geeigneten Wortschatz zu verfügen. Deshalb sei an dieser Stelle darauf verwiesen, das man die Worte dieser Rezension sacken lassen kann. Man kann sie hin und her drehen, denkt über sie nach ... und vergisst sie am besten gleich wieder und hört selbst. © Laut
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Klassik - Erschienen am 9. November 2001 | Decca (UMO) (Classics)

Klassik - Erschienen am 19. April 2019 | Decca (UMO) (Classics)

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Klassik - Erschienen am 21. Juni 2019 | Decca (UMO) (Classics)

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Original Soundtrack - Erschienen am 7. November 2013 | Blaricum CD Company (B.C.D.) B.V.

Klassik - Erschienen am 5. März 2021 | UMG Recordings, Inc.

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Klassik - Erschienen am 15. Januar 2021 | UMG Recordings, Inc.

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Klassik - Erschienen am 1. Januar 2007 | Decca (UMO) (Classics)

Der bestverkaufte italienische zeitgenössische klassische Komponist und Pianist, der manchmal seiner simplen Eleganz und der Offenheit seines Ausdrucks wegen als 'Minimalist' tituliert wird, mischt gewandte Solo-Klavierstücke wie das ansprechende und besinnliche „Monday“, filmmusikreife dramatische Kompositionen, eingespielt mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra (das stimmungsvolle Titelstück, ein mitreißendes und hochfliegendes „Primavera“) und andere Titel, und wirbelt dabei auf seinem Piano mit so skurrilen Effekten wie Loops, Cello-Improvisation und Overdubs sowie Piano-Reverse-Loops herum. Jenseits davon ist „Fly“ eine seiner bemerkenswertesten Kompositionen, mit einer orchestralen Intensität, die „A Day in the Life“ ebenbürtig ist. Sie fügt den Touch von E-Gitarren in eine abgefahrene, fließende Landschaft ein © Jonathan Widran /TiVo