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Die Alben

CD11,49 €

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 11. Januar 2013 | A$AP Worldwide - Polo Grounds Music - RCA Records

Auszeichnungen 3F de Télérama - Pitchfork: Best New Music
CD14,99 €

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 1. Januar 2012 | Def Jam Recordings

Booklet Auszeichnungen 3F de Télérama
Bescheidenheit ... eine Zier, auf die Big Boi nur zu gern verzichtet. Als "living legend, rap scholar, art major" stellt er sich vor, "'cause I make major art like Beetvoven, Van Gogh or Mozart". Mit Scheu vor großspurigen Vergleichen hält man sich in Atlanta gar nicht erst auf. "Sir Lucious Left Foot" war gestern. Inzwischen bevorzugt Big Boi den Titel "Sylvester The Unskippable". "Wer Outkast von Beginn an verfolgt hat, weiß, dass es uns nie um die Singles ging", führte er im Vorfeld aus, versprach neuerlich ein Gesamtkunstwerk. Tatsächlich entpuppt sich "Vicious Lies And Dangerous Rumors" als dermaßen unterhaltsam, üppig und vielseitig, dass das Verlangen, den einen oder anderen Track zu überspringen, gar nicht erst keimt. "It seems just like yesterday. Where did the time go?" Aus den unendlichen Weiten des Weltalls auf den flauschigen Schlafzimmerteppich und zurück zu den Sternen: In Big Bois Gesellschaft dauert die Reise nur einen Wimpernschlag lang. Man hätte es jedoch nicht mit "official ATLiens" zu tun, wäre dabei nicht auch noch der eine oder andere Abstecher in den Stripclub drin. Reichlich Pomp, aber auch rohe Gewalt steckt im bratzigen Bläser-Aufmarsch von "In The A", für den T.I. und Ludacris Big Boi flankieren. Die Herren rappen einer wie der andere wie die losgelassenen Viecher. Kid Cudi, B.o.B. und Killer Mike finden sich ebenfalls unter den Gästen. Kelly Rowland steuert Hookline und einen Vers zu "Mama Told Me" bei. "Try not to break too many hearts": ein wahrhaft brauchbarer Ratschlag, Mutti. Danke! Weit stärker springt jedoch die Beteiligung einer anderen Dame ins Auge. "Sie ist mein neuer Sleepy Brown", freut sich Big Boi über Sarah Bartel, Sängerin von Phantogram, die er sich gleich mehrfach ins Boot holt. Vielleicht sogar ein bisschen viel des Guten: Sorgt Bartels zarter Gesang in "Objectum Sexuality" noch für verblüffende Kontraste, nutzt sich der Effekt im Verlauf doch rasch ab. Bei "CPU" halte ich die zumutbare Dosis an Gesangsanteilen bereits für überschritten, bei "Lines" hätte mir A$ap Rockys "art of storytelling" alleine auch schon genügt. Filigrane, wie Sternschnuppenschauer vorbei flirrende Elektrosounds, tauglicher Bass und natürlich Big Bois entfesselter "flow tsunami" schwemmen eventuelle Bedenken ohnehin gleich wieder über Bord. Allenthalben schlagen seine Tracks unerwartete Haken, drehen und winden sich und preschen schließlich in eine Richtung davon, die man einen Augenblick zuvor noch nicht hätte vorhersagen können. Reichlich Soul und Funk steckt in den Synthies von "Vicious Lies And Dangerous Rumors". Der Gesamteindruck bleibt dennoch Lichtjahre entfernt von jedem Retro-Trend. "Vicious Lies And Dangerous Rumors" setzt auf schlüssige Atmosphären, nicht etwa auf verklärende Nostalgie. Für das gepflegte Down South-Gefühl bleibt immer noch genug Raum, für Gitarren – je nach Bedarf elektrisch oder akustisch - ebenso. Sogar die Zugaben haben es in sich: Das verstörend scheppernde, aber durch und durch funkige "Higher Res" weckt hochwillkommene Erinnerungen an Jamie Lidells und Cristian Vogels Super_Collider-Projekt. "Gossip" - mit UGK und Big K.R.I.T. - haut kompromisslos auf den Putz. Der Lady, die Big Boi, Theophilus London und Tre Luce ganz am Ende im Chor um allerlei Freizügigkeiten angehen, bleibt da ja gar keine andere Entgegnung mehr übrig: "She Said OK". © Laut
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 1. Januar 2012 | Def Jam Recordings

Booklet Auszeichnungen 3F de Télérama
Bescheidenheit ... eine Zier, auf die Big Boi nur zu gern verzichtet. Als "living legend, rap scholar, art major" stellt er sich vor, "'cause I make major art like Beetvoven, Van Gogh or Mozart". Mit Scheu vor großspurigen Vergleichen hält man sich in Atlanta gar nicht erst auf. "Sir Lucious Left Foot" war gestern. Inzwischen bevorzugt Big Boi den Titel "Sylvester The Unskippable". "Wer Outkast von Beginn an verfolgt hat, weiß, dass es uns nie um die Singles ging", führte er im Vorfeld aus, versprach neuerlich ein Gesamtkunstwerk. Tatsächlich entpuppt sich "Vicious Lies And Dangerous Rumors" als dermaßen unterhaltsam, üppig und vielseitig, dass das Verlangen, den einen oder anderen Track zu überspringen, gar nicht erst keimt. "It seems just like yesterday. Where did the time go?" Aus den unendlichen Weiten des Weltalls auf den flauschigen Schlafzimmerteppich und zurück zu den Sternen: In Big Bois Gesellschaft dauert die Reise nur einen Wimpernschlag lang. Man hätte es jedoch nicht mit "official ATLiens" zu tun, wäre dabei nicht auch noch der eine oder andere Abstecher in den Stripclub drin. Reichlich Pomp, aber auch rohe Gewalt steckt im bratzigen Bläser-Aufmarsch von "In The A", für den T.I. und Ludacris Big Boi flankieren. Die Herren rappen einer wie der andere wie die losgelassenen Viecher. Kid Cudi, B.o.B. und Killer Mike finden sich ebenfalls unter den Gästen. Kelly Rowland steuert Hookline und einen Vers zu "Mama Told Me" bei. "Try not to break too many hearts": ein wahrhaft brauchbarer Ratschlag, Mutti. Danke! Weit stärker springt jedoch die Beteiligung einer anderen Dame ins Auge. "Sie ist mein neuer Sleepy Brown", freut sich Big Boi über Sarah Bartel, Sängerin von Phantogram, die er sich gleich mehrfach ins Boot holt. Vielleicht sogar ein bisschen viel des Guten: Sorgt Bartels zarter Gesang in "Objectum Sexuality" noch für verblüffende Kontraste, nutzt sich der Effekt im Verlauf doch rasch ab. Bei "CPU" halte ich die zumutbare Dosis an Gesangsanteilen bereits für überschritten, bei "Lines" hätte mir A$ap Rockys "art of storytelling" alleine auch schon genügt. Filigrane, wie Sternschnuppenschauer vorbei flirrende Elektrosounds, tauglicher Bass und natürlich Big Bois entfesselter "flow tsunami" schwemmen eventuelle Bedenken ohnehin gleich wieder über Bord. Allenthalben schlagen seine Tracks unerwartete Haken, drehen und winden sich und preschen schließlich in eine Richtung davon, die man einen Augenblick zuvor noch nicht hätte vorhersagen können. Reichlich Soul und Funk steckt in den Synthies von "Vicious Lies And Dangerous Rumors". Der Gesamteindruck bleibt dennoch Lichtjahre entfernt von jedem Retro-Trend. "Vicious Lies And Dangerous Rumors" setzt auf schlüssige Atmosphären, nicht etwa auf verklärende Nostalgie. Für das gepflegte Down South-Gefühl bleibt immer noch genug Raum, für Gitarren – je nach Bedarf elektrisch oder akustisch - ebenso. Sogar die Zugaben haben es in sich: Das verstörend scheppernde, aber durch und durch funkige "Higher Res" weckt hochwillkommene Erinnerungen an Jamie Lidells und Cristian Vogels Super_Collider-Projekt. "Gossip" - mit UGK und Big K.R.I.T. - haut kompromisslos auf den Putz. Der Lady, die Big Boi, Theophilus London und Tre Luce ganz am Ende im Chor um allerlei Freizügigkeiten angehen, bleibt da ja gar keine andere Entgegnung mehr übrig: "She Said OK". © Laut
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 1. Januar 2012 | Def Jam Recordings

Auszeichnungen 3F de Télérama
Bescheidenheit ... eine Zier, auf die Big Boi nur zu gern verzichtet. Als "living legend, rap scholar, art major" stellt er sich vor, "'cause I make major art like Beetvoven, Van Gogh or Mozart". Mit Scheu vor großspurigen Vergleichen hält man sich in Atlanta gar nicht erst auf. "Sir Lucious Left Foot" war gestern. Inzwischen bevorzugt Big Boi den Titel "Sylvester The Unskippable". "Wer Outkast von Beginn an verfolgt hat, weiß, dass es uns nie um die Singles ging", führte er im Vorfeld aus, versprach neuerlich ein Gesamtkunstwerk. Tatsächlich entpuppt sich "Vicious Lies And Dangerous Rumors" als dermaßen unterhaltsam, üppig und vielseitig, dass das Verlangen, den einen oder anderen Track zu überspringen, gar nicht erst keimt. "It seems just like yesterday. Where did the time go?" Aus den unendlichen Weiten des Weltalls auf den flauschigen Schlafzimmerteppich und zurück zu den Sternen: In Big Bois Gesellschaft dauert die Reise nur einen Wimpernschlag lang. Man hätte es jedoch nicht mit "official ATLiens" zu tun, wäre dabei nicht auch noch der eine oder andere Abstecher in den Stripclub drin. Reichlich Pomp, aber auch rohe Gewalt steckt im bratzigen Bläser-Aufmarsch von "In The A", für den T.I. und Ludacris Big Boi flankieren. Die Herren rappen einer wie der andere wie die losgelassenen Viecher. Kid Cudi, B.o.B. und Killer Mike finden sich ebenfalls unter den Gästen. Kelly Rowland steuert Hookline und einen Vers zu "Mama Told Me" bei. "Try not to break too many hearts": ein wahrhaft brauchbarer Ratschlag, Mutti. Danke! Weit stärker springt jedoch die Beteiligung einer anderen Dame ins Auge. "Sie ist mein neuer Sleepy Brown", freut sich Big Boi über Sarah Bartel, Sängerin von Phantogram, die er sich gleich mehrfach ins Boot holt. Vielleicht sogar ein bisschen viel des Guten: Sorgt Bartels zarter Gesang in "Objectum Sexuality" noch für verblüffende Kontraste, nutzt sich der Effekt im Verlauf doch rasch ab. Bei "CPU" halte ich die zumutbare Dosis an Gesangsanteilen bereits für überschritten, bei "Lines" hätte mir A$ap Rockys "art of storytelling" alleine auch schon genügt. Filigrane, wie Sternschnuppenschauer vorbei flirrende Elektrosounds, tauglicher Bass und natürlich Big Bois entfesselter "flow tsunami" schwemmen eventuelle Bedenken ohnehin gleich wieder über Bord. Allenthalben schlagen seine Tracks unerwartete Haken, drehen und winden sich und preschen schließlich in eine Richtung davon, die man einen Augenblick zuvor noch nicht hätte vorhersagen können. Reichlich Soul und Funk steckt in den Synthies von "Vicious Lies And Dangerous Rumors". Der Gesamteindruck bleibt dennoch Lichtjahre entfernt von jedem Retro-Trend. "Vicious Lies And Dangerous Rumors" setzt auf schlüssige Atmosphären, nicht etwa auf verklärende Nostalgie. Für das gepflegte Down South-Gefühl bleibt immer noch genug Raum, für Gitarren – je nach Bedarf elektrisch oder akustisch - ebenso. Sogar die Zugaben haben es in sich: Das verstörend scheppernde, aber durch und durch funkige "Higher Res" weckt hochwillkommene Erinnerungen an Jamie Lidells und Cristian Vogels Super_Collider-Projekt. "Gossip" - mit UGK und Big K.R.I.T. - haut kompromisslos auf den Putz. Der Lady, die Big Boi, Theophilus London und Tre Luce ganz am Ende im Chor um allerlei Freizügigkeiten angehen, bleibt da ja gar keine andere Entgegnung mehr übrig: "She Said OK". © Laut
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 13. November 2009 | Parlophone (France)

Auszeichnungen 3F de Télérama
Manchmal drängt sich der Eindruck auf, Deutschland und Frankreich trennten Schallschutzmauern. Erstaunlich, dass man in einer zunehmend vernetzten Welt immer noch so wenig mitbekommen kann, was die Nachbarn so treiben. Von Diam's hat hierzulande bisher kaum jemand je gehört. Dabei zählt die Dame mit griechisch-zypriotischen Wurzeln in ihrer Heimat spätestens seit ihrem Album "Brut De Femme" von 2003 zu den Stammgästen auf Frankreichs Rap-Parkett. Schande über die tumben Deutschen, Schande über mich: Ein solches Ausnahmetalent hätte man hierzulande getrost früher entdecken können - zumal man Frauen, die sich im Testosteron-getränkten Hip Hop-Geschäft tatsächlich behaupten können, ohnehin mit der Lupe suchen muss. Vom zarten Weibchen bleibt Diam's so weit entfernt wie von der Queen Bitch. Statt sich in eine der beiden Schablonen zu fügen, die die Szene für Frauen bereit hält, macht sie gleich ihre eigene auf: "Un côté fille, un côté thug, un côté 'style à voter', si le rap, c'est de l'argent eh bah! J'suis la boss." "La boss" darf ebenso stehen bleiben wie der Tracktitel "I Am Somebody": Ich habe lange keinem MC lauschen dürfen, aus dessen Mund sich vergleichbare Textfluten in ähnlich zwingende Reime ergossen haben. Eine Frau war in all den Jahren noch nie darunter. Nüchtern betrachtet sprengt der Umfang ihrer Lyrics jeden Rahmen. Diam's legt ihrem Publikum Gedanken und Gefühle, ihren Werdegang und den ihrer Familie jedoch derart fesselnd zu Füßen, dass selbiges auch über mörderische Distanzen von neun, zehn Minuten gebannt an ihren Lippen hängt. Verhaltene Beats machen es möglich. Ob Pianonoten, hallende Trommelschläge und Streicher, Akustikgitarren, Percussion oder - in "Rose Du Bitume" - auch einmal Synthies: Stets unterstreichen die Instrumentals zwar die Stimmung der Texte, treten jedoch dezent hinter den Rap zurück. Diam's nutzt diese Bühne, um Beobachtungen, Erfahrungen und Eindrücke zu teilen, Höhen und Tiefen auszuloten und dabei gleichsam dichterische Fähigkeiten, exzellente Technik und unwiderstehlichen Biss an den Tag zu legen. Die im Rap-Kontext fast schon obligatorische Huldigung an die Frau Mama gerät unter ihren Händen zu einer kraftvoll vorgetragenen Lektion in jüngerer Geschichte ("Sur La Tête De La Mère"). Außenpolitische Zusammenhänge handelt Diam's gleich kenntnisreich ab, wie sie persönliche Emotionen zum Thema erhebt. Bei allem gebotenen Ernst bleibt Zeit, sich zwischendurch in "Peter Pan"-Phantasien zu flüchten oder sogar einen angedeuteten Walzer-Schritt zu wagen. Den großartigen Chorus zu "Dans Le Noir" steuert Sängerin Anahy bei. Noch so eine Französin, die man im Auge behalten sollte ... Diam's jedenfalls dürfte so schnell nicht mehr aus dem Blickfeld verlieren, wer "Si C'était Le Dernier" hinter sich gebracht hat. "Bah j'aurais souhaité la paix et j'aurais rappé dix minutes." Das soll in dieser Intensität erst einmal jemand nachmachen. © Laut

Das Genre

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