Ähnliche Künstler

Die Alben

17,99 €
13,49 €

Pop - Erschienen am 6. Oktober 2017 | In gute Hände

Hi-Res
Ein Cover, das mit seinen Quietschfarben zunächst den Geist der Urlaubsmusik aufleben lässt. Doch um locker leichte Musik handelt es sich gewiss nicht, denn bei Fräulein Brecheisens Debütalbum "Supergrattler" handelt es sich um professionellen Funk. Nein, Elektro. Oder doch neue deutsche Welle? Wie dem auch sei, die musikalischen Grenzen setzt sich die oftmals die Besetzung wechselnde Band aus Oberhausen mit Tilman Herpichböhm (Drums), Rene Haderer (Bass), Harald.Brecheisen (Gitarre), Jan Kiesewetter (Saxofon), Dr. Drexler (Vocals) und Veronika Schröder (Bass Synth.) ganz selbst. Und diese gekonnte Mischung aus all diesen Stilen praktizieren sie bereits seit 2013. Doch lange suchten sie nach einem Plattenlabel und veröffentlichen nun nach zwei Singles ihre Platte "Supergrattler" beim Augsburger Independent Label In gute Hände. In ihren extravaganten Sound, der uns doch stark an die 80er Jahre erinnert, hüllen sie jedoch reichlich Kritik ein. Kritik an unserer verrückten und digitalisierten Welt (Bad Disko) oder schlicht unseres gesellschaftlichen Lebens. Diese Band ist ein deutsches Underground Ensemble, das über Zeitgeist singt und sich dabei die Frage stellt, was überhaupt Zeit und Geist bedeuten, und dabei gelegentlich nach Deichkind klingt! Doch statt mit Remmi Demmi kommen Fräulein Brecheisen mit von Plüsch und Glitzer umhülltem Krawall und einer Mischung aus Funk, Jazz, Disko und Elektro daher. Die Punkrockelemente dieser Platte stammen wohl vom Einfluss der Elekrtopunkband N.I.C.H.T.S! 2.0. Und so stoßen uns Fräulein Brecheisen mit der Nase auf das, was wir im Alltag so schnell vergessen können. Das Essentielle und das Hinterfragen. Mit Parolen wie "Wir sind alle nur Roboter" (Blitzmeldung) oder auch mit viel Witz und Kunst (wie etwa in Dirty Hairy) liefert uns diese Platte ein Back-to-the-80s-Paket mit den soziologischen Sorgen von heute. Ein Album, dass Sie in dieser Oktoberwoche umhauen wird, denn die Devise Dr. Drexlers und seiner Komplizen ist wohl wahr: "Es gibt nur cool oder uncool"...