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Curtis Harding, Soul II Soul

Das zweite Album des Vintage-Soul-Meisters...

Von Sandra Zoor | Artikel des Tages | 9. November 2017
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Qobuz

Auf Soul Power (ein Qobuzissime-Album!) bestätigte Curtis Harding, dass es dem modernen Soul, dem gewissermaßen traditionellen R&B, kurz gesagt, dem GMO-freien Groove gut geht. Mit diesem im Januar 2015 erschienenen Debütalbum gesellte sich der spektakuläre Outsider zu den Mitgliedern einer Familie, die in ihren Reihen schon Aloe Blacc, Mayer Hawthorne, Jamie Lidell, Myron & E, Nicole Willis, Lady, Nick Waterhouse und noch viele weitere zählte…

Der aus Atlanta stammende Curtis Harding, ein ehemaliger Backgroundsänger von Cee Lo Green und enger Freund von Cole Alexander von den Black Lips, lässt einen sprachlos, weil er einerseits so vielseitig ist, andererseits so selbstverständlich von der Ballade eines Lovers zu einem eindeutig schnelleren und funkartigen Tempo oder sogar zum Southern Soul der amerikanischen Südstaaten wechselt. Mit seinem zweiten Album , auf dem er die Geister von Curtis Mayfield, Aloe Blacc und Shuggie Otis beschwört, groovt er genauso, aber auf geschmeidigere Weise und mit ein ganz bisschen weniger Gitarren.

Zusammen mit Danger Mouse produzierte er Face Your Fear, das mal gospelgetränkten Soul, dann wieder eher psychedelisches Ambiente bietet. Aber trotz dieser an die Seventies erinnernden Vintage-Atmosphäre spürt man bei Harding einen Hauch Modernität, was diese Platte zu einem betörenden Cocktail aus Vergangenheit und Gegenwart macht.



Vor einigen Wochen gab Harding ein Konzert beim Festival Jazz à la Vilette:



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