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Neue Musik aus Argentinien

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Playlist: Neue Musik aus Argentinien

von Qobuz Deutschland

  • 19 Tracks - 01h20m

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Einige argentinische Künstler haben sich mitlerweile von ihrer Heimatmusik freigemacht (Tango, Chamamé, Cumbia, Milonga...) oder ihnen eine ordentliche Portion Techno beigemischt. Pioniere des Elektro-Musiklabels Zizek, Gaby Kerpel oder auch Juana Molina zeigen uns hier neue interessante Facetten, die die musikalische Welt mit ihrem Klang bereichern.

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Neue Musik aus Argentinien

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#
Titel Künstler Album Laufzeit
1
Carnabailito
King Coya Carnabailito 00:05:25

Gaby Kerpel, Writer, MainArtist

© 2003 Nonesuch Records ℗ 2003 Nonesuch Records. A Warner Music Group Company. Exclusively licensed from Gaby Kerpel.

2
In the lassa
Juana Molina Halo 00:04:39

Eduardo Bergallo, MixingEngineer - Juana Molina, Composer, Producer, MainArtist, MixingEngineer

2017 Juana Molina / Crammed Discs 2017 Juana Molina / Crammed Discs

3
Reloj de Arena
Tremor Ave Reina Mora 00:03:31
4
La Esquina (Nickodemus Remix)
Federico Aubele La Esquina 00:04:27

Federico Aubele, Composer, Writer, MainArtist

5
Mi Corazon
Various Artists Café Mundo 00:04:20

Bajofondo Tango Club, MainArtist

Sunnyside Communications Sunnyside Communications

6
Cumbiatron
Various Artists Future Sounds of Buenos Aires 00:05:42

King Coya, MainArtist

2012 Waxploitation Records 2012 Waxploitation Records

7
El aire
Barrio Lindo Menoko 00:04:16

Barrio Lindo, Main Artist, Composer - HHV.DE

2014 HHV.DE 2014 HHV.DE

8
Ilaló
Chancha Vía Circuito Ilaló 00:05:00

Chancha Via Circuito, MainArtist - Pedro Canale, Composer, Writer - Mateo Kingman, FeaturedArtist

© 2018 Wonderwheel Recordings ℗ 2018 Wonderwheel Recordings

9
Latin No Plastic
El Hijo De La Cumbia Freestyle de Ritmos 00:02:56

El Hijo De La Cumbia, Performer - Emiliano Gomez, Composer - Marcos Nahuel Zarate, Composer

2011 ¡Ya Basta! records 2011 IYa Basta! records

10
Salvia (Lata Remix)
El Remolón Selva 00:05:07
11
Cucaracha (Philippe Cohen Solal of Gotan Project Remix)
Axel Krygier Axel Krygier Remixed 00:04:23

PHILIPPE COHEN SOLAL, Producer - Strictly Confidential, MusicPublisher - Les Editions De La Bascule, MusicPublisher - Axel Krygier, Composer, Lyricist, Artist, MainArtist

2011 Crammed Discs 2011 Crammed Discs

12
El Contra Sin Fin
El Hijo De La Cumbia Freestyle de Ritmos 00:03:19

El Hijo De La Cumbia, Performer - Emiliano Gomez, Composer - Marcos Nahuel Zarate, Composer

2011 ¡Ya Basta! records 2011 IYa Basta! records

13
Bien Warrior
Miss Bolivia Miau 00:03:42

Miss Bolivia, Associated Performer, Main Artist - DJ Krass, Associated Performer, Composer, Featured Artist, Lyricist, Producer, Programmer - Miss Bolivia feat. DJ Krass, Associated Performer - Maria Paz Ferreyra, Composer, Executive Producer, Lyricist - Guillermo Beresñak, Mixing Engineer, Recording Engineer - Carlos Laurenz, Mastering Engineer

(P) 2013 Sony Music Entertainment Argentina S.A.

14
Frágil
La Yegros Magnetismo 00:03:45

La Yegros, Composer, Performer, Writer

Soundway Records

15
Sudaka Invasor
Modeselektor proudly presents Modeselektion Vol. 02 00:04:02

Frikstailers, Main Artist, Composer - Copyright Control

2012 Monkeytown Records 2012 Monkeytown Records

16
Riff Varonil
Djs Pareja Versátil? 00:05:12

Djs Pareja, MainArtist - Diego Irasusta, Composer - Mariano Caloso, Composer

(C) 2004 Secsy Music (P) 2004 Secsy Music

17
Ni Ke (Fuera un Santo)
Coral Casino Ni Ke (Fuera un Santo) 00:03:49

Coral Casino, MainArtist

(C) 2016 Estamos Felices (P) 2016 Estamos Felices

18
Sube Sube Sube
Toteking Sube Sube Sube 00:03:24

Toteking, Associated Performer, Lyricist, Main Artist, Producer - Frikstailers, Composer

(P)2017 Sony Music Entertainment España, S.L.

19
Invitame
Axel Krygier Hombre De Piedra 00:03:29

Axel Krygier, Composer, Lyricist, Producer, Artist, MainArtist - Les Editions de la Bascule/Strictly Confidential, MusicPublisher - M. Schaller, Mixer - A. Krygier, Mixer - F. Escofet, Mixer

2015 Crammed Discs 2015 Crammed Discs

Informationen zur Playlist

Einige argentinische Künstler haben sich mitlerweile von ihrer Heimatmusik freigemacht (Tango, Chamamé, Cumbia, Milonga...) oder ihnen eine ordentliche Portion Techno beigemischt. Pioniere des Elektro-Musiklabels Zizek, Gaby Kerpel oder auch Juana Molina zeigen uns hier neue interessante Facetten, die die musikalische Welt mit ihrem Klang bereichern.

Dino Saluzzo - Zärtlicher Zauberer

von Sven Thielmann (FONO FORUM*)

Lange galt Dino Saluzzi in seiner argentischen Heimat als seltsamer Vogel, dessen eigenwillige Klangkunst niemand so recht einordnen konnte. Seine Weltkarriere begann 1983 mit dem Soloalbum „Kultrum“. Jetzt präsentiert der 85-jährige Bandoneonista mit „Albores“ ein neues Meisterwerk im Alleingang.

Denn der Auftritt seines Cuarteto beim JazzFest Berlin 1982 und die anschließende Tour mit der George Gruntz Concert Jazz Band eröffneten Saluzzi eine völlig neue Welt. In Molde stellt ihn der Schweizer dem Produzenten Manfred Eicher vor, der den damals 47-jährigen Argentinier umgehend für ECM verpflichtet. Ein Jahr später erscheint mit „Kultrum“ das erste Soloalbum, das seine sehnsuchtsvollen, in weiten Spannungsbögen fließenden, nur selten mit Tango-Reminiszenzen tändelnden Stücke zur Offenbarung für alle Jazzfans macht. Es folgen zahlreiche Scheiben, auf denen Saluzzi in ständig wechselnden Kontexten immer wieder neu Erinnerungen an die Heimat seiner Kindheit in ergreifende Geschichten kleidet, in denen sich traditionelle Motive der Anden, Anverwandlungen des Tango Nuevo, Spuren klassischer Musik und Einflüsse des Jazz zu einer einzigartigen Melange paaren.

Wobei ihm stets das Kunststück gelingt, ganz er selbst mit seinem Instrument und dabei unverwechselbar zu sein. Ob im Quintett mit Enrico Rava („Volver“, 1987), mit seinem Sohn José Maria und den Bassisten Marc Johnson („Cité de la Musique“, 1997) und Palle Danielsson („Responsorium“, 2003), dezidierten Jazzbands wie der von Tomasz Stanko („From The Green Hill“, 1999) oder in seiner trauten Familienband („El valle de la infancia“, 2014). Und seit bald 15 Jahren häufig im Duo mit der Cellistin Anja Lechner, die von ihm sagt: „Er ist ein Meister der Brüche. Deshalb verharrt er nie lange in einer Stimmung.“ Besonders schätzt sie Saluzzis Zeitgefühl: „Seine Unabhängigkeit von durchgehendem Puls und Rubato in der Melodie fasziniert mich.“ Während der Bandoneonista konstatiert: „Wir haben eine besondere Beziehung, eine gemeinsame Sprache, die auf der Technik basiert, aber weit darüber hinausgeht. Eine Sprache der Seele. Und eine Botschaft, die man entdecken und vermitteln will. Es ist ein Dialog auf Augenhöhe.

Dass gut 30 Jahre nach seinem letzten Soloalbum „Andina“, das Blue Note Chef Don Was zu seinen fünf liebsten ECM Scheiben zählt, nun mit „Albores“ wieder ein Alleingang von Saluzzi erscheint, erklärt dieser damit, dass er sich nicht limitieren und deshalb mit unterschiedlichen Gruppen neue Sounds erschließen wollte. Aber dann sei der Moment gekommen, wo er sich gesagt habe: „Jetzt ist es an der Zeit für mein Instrument. In meinem Alter brauche ich Intimitat. Und Zeit, mich zu erinnern. Dieses Instrument weiß alles über mein Leben.“ Dessen Reise währt mittlerweile 85 Jahre, und obwohl langsam Saluzzis Augenlicht nachlässt, ist sein zärtlicher, erinnungsseliger Zauber doch frischer denn je. Wie sagte Günter Grass so schön: „Die Weichsel ist ein breiter Fluss, der in der Erinnerung immer breiter wird.“ Möge der Campo Santo noch lange auf Dino Saluzzi warten.

 

 



*Beitrag aus dem Fono Forum/Februar 2021. Das monatlich erscheinende Magazin Fono Forum bietet mit seinen Rezensionen, Artikeln und Interviews einen umfassenden Blick über die neuesten Plattenerscheinungen sowie das Musikgeschehen der Genres Klassik und Jazz.

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