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Die Alben

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Ondřej Adámek: Follow Me & Where Are You?

Isabelle Faust

Klassik - Erschienen am 21. Januar 2022 | BR-Klassik

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Tchaikovsky, Stravinsky & Varèse: Orchestral Works (Live)

Symphonieorchester Des Bayerischen Rundfunks

Klassik - Erschienen am 21. Januar 2022 | BR-Klassik

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Debussy & Hahn: Vocal Works

Christiane Karg

Klassik - Erschienen am 7. Januar 2022 | BR-Klassik

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Dieses schöne Album mit französischer Chormusik, das Debussys La Damoiselle élue und den selten gespielten Études latines von Reynaldo Hahn sowie einigen anderen Liedern der beiden Komponisten gewidmet ist, verdanken wir dem hervorragenden Chor des Bayerischen Rundfunks und seinem Leiter, dem Londoner Howard Arman. Howard Arman hat mit Hilfe von Debussys Klavierauszug sowie dessen ursprünglicher Orchesterfassung die vorliegende Version von La Damoiselle élue für Chor und zwei Klaviere erarbeitet. Diese Kantate bescherte dem jungen Debussy seinen ersten Erfolg. Die anderen Lieder werden von der Sopranistin Christiane Karg interpretiert, die sich in diesem Repertoire und in der französischen Sprache sehr wohl fühlt. Reynaldo Hahn beschwört in seinen 1900 komponierten Études latines zu Texten von Leconte de Lisle, einem Liederzyklus voller ernsthafter und zärtlicher Verführung, eine erträumte Antike herauf. Seltsamerweise hat Hahn diese zehn Lieder abwechselnd für Chor und Solisten geschrieben. Der gesamte Zyklus bringt auf besonders subtile und raffinierte Weise die Gemütszustände der Liebe zum Ausdruck. © François Hudry/Qobuz
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Schostakowitsch: Doppeltes Spiel -playing a double game (CD 1 - 3 in German)

Udo Wachtveitl

Klassik - Erschienen am 7. Januar 2022 | BR-Klassik

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R. Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche, Op. 28, TrV 171 (Rehearsal Excerpts)

Symphonieorchester Des Bayerischen Rundfunks

Klassik - Erschienen am 19. November 2021 | BR-Klassik

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Berlioz: Symphonie fantastique, Op. 14, H. 48 (Rehearsal Excerpts)

Symphonieorchester Des Bayerischen Rundfunks

Klassik - Erschienen am 12. November 2021 | BR-Klassik

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Mozart: Requiem in D Minor, K. 626 "Missa pro defunctis" (Completed by F.X. Süßmayr) [Live]

Genia Kühmeier

Klassik - Erschienen am 5. November 2021 | BR-Klassik

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Tatort: Dreams (Original Motion Picture Soundtrack)

David Reichelt

Soundtracks - Erschienen am 5. November 2021 | BR-Klassik

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Tchaikovsky: Symphony No. 5 in E Minor, Op. 64, TH 29 (Rehearsal Excerpts)

Symphonieorchester Des Bayerischen Rundfunks

Klassik - Erschienen am 22. Oktober 2021 | BR-Klassik

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Bruckner: Mass No. 3 in F Minor, WAB 28 (Nowak Edition) [Live]

Sally Matthews

Klassik - Erschienen am 15. Oktober 2021 | BR-Klassik

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Messiaen: Orchestral Works (Live)

Kent Nagano

Klassik - Erschienen am 1. Oktober 2021 | BR-Klassik

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Diese Aufnahme, die den ambitioniertesten Werken Olivier Messiaens gewidmet ist, könnte niemand besser leiten als Kent Nagano. Er war einer der engsten Freunde Messiaens und dirigierte 1972 die amerikanische Erstaufführung von La Transfiguration de notre Seigneur Jésus-Christ (Die Verklärung unseres Herrn Jesus Christus), die Gegenstand der ersten beiden Teile dieses Dreifachalbums ist. Poèmes pour Mi, ein anspruchsvolles Werk für Sopran und Orchester, und Chronochromie für großes Orchester vervollständigen das Triptychon. La Transfiguration de notre Seigneur Jésus-Christ wurde von verschiedenen lateinischen Texten aus der Bibel, dem Römischen Messbuch und den Schriften des heiligen Thomas von Aquin inspiriert und ist ein starkes Zeugnis für den großen christlichen Glauben des Komponisten. Die Claire Delbos, Messiaens erster Frau, gewidmeten Poèmes pour Mi erinnern an die Melodien von Debussy. In Chronochromie verbindet Messiaen seine Leidenschaft für die Vogelkunde mit seiner Sensibilität als Synästhetiker, indem er für jedes Instrument den Gesang von Vögeln aus aller Welt transkribiert. Die Konzerte des Bayerischen Rundfunks, die zwischen 2017 und 2019 in München stattfanden, zeugen von Naganos gewandter und sensibler Interpretation dieser drei Werke Messiaens. Der Dirigent führt das bayerische Orchester mit großer Präzision und einem starken Bewusstsein für jede Klangebene. Umgeben von Solisten, die Messiaens Universum gut kennen, darunter der Pianist Pierre-Laurent Aimard und die Sopranistin Jenny Daviet, liefert Nagano eine kraftvolle Interpretation, die durch die Live-Aufnahme noch an Ausdruckskraft gewinnt. © Pierre Lamy / Qobuz
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Titelmelodie (From "Tatort") [Arr. R. Jannotta for Orchestra] [Live]

Munich Radio Orchestra

Klassik - Erschienen am 1. Oktober 2021 | BR-Klassik

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Arvo Pärt: Works

Munich Radio Orchestra

Klassik - Erschienen am 10. September 2021 | BR-Klassik

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Mozart: Requiem in D Minor, K. 626 - Neukomm: Libera me, Domine (Live)

Christina Landshamer

Klassik - Erschienen am 6. August 2021 | BR-Klassik

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Mozarts Requiem d-moll von 1791 gilt – obwohl als letztes Werk des Komponisten unvollendet – als eine der bedeutendsten Vertonungen der lateinischen Totenmesse überhaupt. Unmittelbar nach Mozarts allzu frühem Tod erarbeitete sein Schüler Franz Xaver Süßmayr eine Vervollständigung, die bis heute wegen ihrer großen Nähe zum Original geschätzt und regelmäßig aufgeführt wird – trotz etlicher im Laufe der Zeit geschaffener neuerer Fassungen, die Süßmayr mal behutsam verbessern oder aber ganz eigenen Ansätzen folgen. Auf Mozarts Requiem KV 626 von 1791 folgt Sigismund von Neukomms Libera me, Domine, das Responsorium aus der Liturgie der Exequien, welches Neukomm 1821 als liturgische Komplettierung von Mozarts Requiem für eine Aufführung in Rio de Janeiro komponiert hatte - der Salzburger Komponist Neukomm war 1816 nach Brasilien ausgewandert. Die von Howard Arman für den Chor des Bayerischen Rundfunks vorgelegte Fassung basiert auf den überlieferten Quellen Mozarts sowie auf Süßmayrs Ergänzungen; sie kommt an etlichen Stellen aber zu neuen Erkenntnissen, die mit bedachtsamer Vorsicht und demutsvollem Respekt vor Mozarts großartigem Original umgesetzt sind. Im Anschluss an Mozarts Requiem erklingt Neukomms Responsorium Libera me, Domine. Und das Programm beginnt aus musikalischen, liturgischen und chronologischen Gründen mit Mozarts Vesperae solennes de confessore KV 339 von 1780. Die Psalmen und das Magnificat der Vesperae werden liturgisch von Antiphonen eingerahmt, die der Festtags-Vesper de Confessore Pontifici (zu Ehren eines bekennenden Bischofs) des gregorianischen Liber usualis entnommen sind. Den vom Kantor vorgetragenen Antiphonen folgen Orgelintonationen, die Howard Arman speziell für dieses Projekt geschaffen hat. Mozarts Requiem in der Fassung von Howard Arman kann man sich separat anhören – oder im Zusammenhang mit den Vesperae solennes de confessore und Neukomms neu dazu komponierten Libera me, Domine. in einer ungewöhnlichen, aber durchaus überzeugenden Zusammenstellung erleben. Diese Aufnahme gibt das Programm eines Konzerts „in memoriam Mariss Jansons“ wieder; es wurde live am 25. Januar 2020 im Herkulessaal der Münchner Residenz mitgeschnitten. © BR-Klassik
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Mahler: Symphony No. 3 in D Minor (Live)

Symphonieorchester Des Bayerischen Rundfunks

Klassik - Erschienen am 2. Juli 2021 | BR-Klassik

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Musica viva, Vol. 37: Mark Andre (Live)

Arditti String Quartet

Klassik - Erschienen am 18. Juni 2021 | BR-Klassik

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Der deutsch-französische Komponist Mark Andre (*1964) ist einer der wichtigsten Vertreter der Neuen Musik. Seine zwölf Miniaturen für Streichquartett entstanden 2014/17 als Kompositionsauftrag des Arditti Quartet, der „musica viva“ des Bayerischen Rundfunks, des Festivals Automne à Paris und des ProQuartet-CEMC, gefördert durch die Ernst von Siemens-Musikstiftung. Mitgeschnitten wurde eine Aufführung, die am 6. Juli 2017 im Herkulessaal der Münchner Residenz stattfand. Sein Orgelwerk Himmelfahrt schuf Andre 2018 im Auftrag der Evangelischen Kirche in Deutschland, finanziert von der Siemens-Musikstiftung; die mitgeschnittene Uraufführung der elektrischen Registertraktur-Fassung fand am 6. Oktober 2018 an der Beckerath-Orgel der Münchener Pfarr- und Universitätskirche St. Ludwig statt. Das Orchesterwerk woher… wohin entstand zwischen 2015 und 2017 als Kompositionsauftrag der „musica viva“ des BR in Verbindung mit dem Happy New Ears-Preis für Komposition der Hans und Gertrud Zender-Stiftung. Die Uraufführung spielte das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Leitung von Matthias Pintscher am 7. Juli 2017 im Herkulessaal. Die im Jahre 2000 begonnene CD-Edition der Konzertreihe „musica viva“ des Bayerischen Rundfunks wird seit dem Herbst 2020 gemeinsam mit BR-KLASSIK fortgesetzt. Anlässlich des 75. Jubiläums von „musica viva“ – die Konzertreihe wurde 1945 von Karl Amadeus Hartmann gegründet – erschienen im Oktober 2020 Tonträger mit Werken der zeitgenössischen Komponistin Rebecca Saunders (*1967) und des Komponisten Enno Poppe (*1969) als Erstveröffentlichungen. Nun wird die Edition mit Werken von Mark Andre (*1964) fortgesetzt. Alle Aufnahmen bieten Live-Mitschnitte der Uraufführungen, die bei „musica viva“-Konzerten mit Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sowie namhaften Solisten entstanden sind. © BR-Klassik
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Felix Mendelssohn: The Complete String Symphonies

Munich Radio Orchestra

Klassik - Erschienen am 4. Juni 2021 | BR-Klassik

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Es wäre interessant zu wissen, was Mendelssohn zur Veröffentlichung seiner zwölf Streichersinfonien sagen würde, welche er ab 1821 komponierte, als er gerade an der Schwelle zum Teenageralter stand. Vermutlich wäre er nicht begeistert. Die in einem sorgfältig datierten Heft zusammengestellten Werke waren ausschließlich zur Übung des sinfonischen Handwerks, aber nie zur Veröffentlichung bestimmt und wurden hinter verschlossenen Türen mit dem Kammerorchester erprobt, das sich im Berliner Salon seiner Eltern traf. So klingen sie auch – voll von dieser leichtfüßigen, klassisch inspirierten Eleganz, die wir mit Mendelssohn verbinden, wobei die ersten sechs Sinfonien weniger nach Mendelssohn klingen als nach dem, was sich Carl Philipp Emanuel Bach an einem seiner ruhigeren Tage ausgedacht haben könnte. Das gilt ebenso für das Violinkonzert in d-Moll, das Mendelssohn etwa zur gleichen Zeit für seinen Geigenlehrer Eduard Rietz schrieb. Die Werke stellen für jedes Ensemble ein Risiko dar, denn während sie einerseits charmant und manchmal geradezu faszinierend sind (besonders gegen Ende der Serie), können sie leicht langweilig wirken. Beim Münchner Rundfunkorchester und seinem Konzertmeister Henry Raudales sind sie jedoch in guten Händen. Dieses in einer großzügigen Akustik aufgenommene Album ist eine Neuauflage des Albums aus dem Jahr 2019, auf dem das Orchester die ersten sechs Sinfonien zusammen mit dem Violinkonzert aufgezeichnet hatte. Dazu wurden hier die letzten sechs Sinfonien sowie der Sinfoniesatz in c-Moll hinzugefügt, den Mendelssohn bald durch die „Große“ Sinfonie Nr. 1 ersetzte. Das Album von 2019 bot uns erfrischende, zierlich-elegante und leichte Lesarten der Sinfonien. Die Hauptattraktion war jedoch das Violinkonzert, dessen Solopartien Raudales mit klarer und geschmeidiger Eleganz interpretierte, unterstützt von einem ebenso klaren, hellen, leichten und unbeschwerten Orchesterklang. Die zweite Hälfte des vorliegenden gesamten Sinfoniezyklus weist dieselben Qualitäten auf. Mendelssohns eigener Stil beginnt sich allmählich zu entwickeln und Interesse zu wecken, während er die Sinfonie auf vier Sätze erweitert und sein erstes Scherzo einführt. Hören Sie die Anmut des geheimnisvollen, nebelhaften eröffnenden Adagio der Sinfonie Nr. 11, in dem die Zeit stillzustehen scheint, während Mendelssohn allmählich beginnt, seine programmatische Stimme zu entfalten, die uns später Werke wie die "Hebriden"-Ouvertüre bescheren sollte; oder etwa die herrliche Leuchtkraft, die durch das Commodo-Schweizerlied-Scherzo strahlt, wobei Raudales sein Solo beschwingt vorträgt; oder die Art und Weise, wie in der Eröffnung des folgenden Adagios dessen kurze, verblüffende Ähnlichkeit mit der späteren Ouvertüre Meeresstille und glückliche Fahrt betont wird. Insgesamt ist der warme Klang des Orchesters hervorzuheben. Wenn Sie an der Entwicklung von Mendelssohns sinfonischer Stimme interessiert sind, liegen Sie mit diesen Werken genau richtig. © Charlotte Gardner/Qobuz
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Bruckner: Symphony No. 3 in D Minor, WAB 103 "Wagner" (1889 Version) [Live]

Symphonieorchester Des Bayerischen Rundfunks

Klassik - Erschienen am 6. September 2019 | BR-Klassik

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Die Uraufführung seiner dritten Sinfonie im Dezember 1877 im Wiener Musikverein war für Anton Bruckner das größte Fiasko seines Lebens. Es wurde gelacht und gezischt. Man könne hören, „wie Beethovens Neunte mit Wagners Walküre Freundschaft schließt und endlich unter die Hufe ihrer Pferde gerät“, witzelte der tonangebende Musikkritiker Wiens, Eduard Hanslick. Dass Bruckner sein Werk Richard Wagner gewidmet hatte, stieß dem überzeugten Brahms-Anhänger Hanslick zusätzlich auf. Für Bruckner war diese Premiere seiner Dritten eine bittere Erfahrung, aber er ließ nicht locker. Immer wieder hat er an dem Werk gefeilt und konnte mit der dritten und letzten Fassung von 1889, die deutlich kürzer ausfiel als das ursprüngliche Werk, einen späten Erfolg und gute Kritiken verbuchen: „Das Publikum war unbeschreiblich liebenswürdig. Ich musste weinen!“ Die Monumentalität der Urfassung fehlt dieser späten Version, dafür besticht sie durch ihre Kompaktheit und eine klarere, in sich geschlossenere Anlage. Das mag ein Grund dafür sein, dass viele Dirigenten diese späte Fassung bevorzugen. Zu ihnen gehört auch Mariss Jansons, von 2003 bis zu seinem Tod 2019 Chefdirigent des BR-Symphonieorchesters. Er hat ein feines Gespür für diese Art monumentaler Sinfonik und den ausladenden Gestus der Bruckner'schen Gedanken. Das wirkt alles sehr organisch, wie aus einem Guss. Die grandiosen Steigerungen werden bei Jansons zu meisterhaften Spannungsbögen entwickelt und klanglich fein ausbalanciert. Das Ergebnis ist ein überwältigender Orchestersound, und das bei einer klaren Linienführung und feinsten dynamischen Abstufungen. Bei Jansons erscheint die Dritte als in sich geschlossener Kosmos, der das mühsame Ringen Bruckners um dieses Werk vergessen lässt. © Demmler, Martin / www.fonoforum.de
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Pēteris Vasks: Orchestral Works

Munich Radio Orchestra

Klassik - Erschienen am 2. April 2021 | BR-Klassik

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Die drei Streicherkompositionen „Musica serena“ (2015), „dolorosa“ (1983) und „appassionata“ (2002) entfalten die Seelenräume, in denen die Musik von Pēteris Vasks (Jg. 1946) spielt, auf eine geradezu idealtypische Weise. Sie erfahren hier intensive und expressive Lesarten, die leider etwas an der Akustik kranken. Vielleicht liegt es an den Corona-bedingt „funktionellen Vorrichtungen wie Trennscheiben und separate Mikrophone im Studio 1 des BR“ (Booklet), unter denen die Aufnahmen entstanden. Das zweite Cellokonzert (2012) klingt deutlich besser. © Schäfer, Burkhard / www.fonoforum.de
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Arvo Pärt: Miserere (Live)

Howard Arman

Klassik - Erschienen am 5. März 2021 | BR-Klassik

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„Zwischen den Tönen“ heißt eine sehr schöne Graphic Novel über das Leben von Arvo Pärt. Der Zeichner Joonas Sildre beschreibt darin auf feine, oft doppelbödige und manchmal sogar lustige Weise, wie der estnische Komponist nach seiner eigenen Sprache suchte – immer wieder ausgebremst von den Zeitläuften und von der offiziellen Forderung, nichts „Bürgerliches“, sondern verständliche Musik für das Volk schreiben zu sollen. Heute genießt der von Dreiklängen und schlichten Melodien geprägte „Tintinnabuli“-Stil, den Pärt auf seiner Lebensreise von der estnischen Provinz nach Talinn, dann nach Wien (Pärt wurde 1980 zur Emigration genötigt), nach Berlin (1981–2008) und schließlich zurück nach Estland fand, große Popularität. Das große Konzert zum 85. Geburtstag, das der mit Pärt eng verbundene BR-Chor 2020 geplant hatte, konnte Corona-bedingt nicht live stattfinden, fand aber Niederschlag in diesem Album. Die eingespielten Werke für Chor und/oder Ensemble entstanden in zwei Jahrzehnten ab Mitte der 1980er-Jahre. Im Zentrum steht das groß angelegte „Miserere“, das Pärt um 1990 komponierte, und in dessen Zentrum wiederum steht ein sehr besonderes „Dies irae“. Howard Arman und der Chor des Bayerischen Rundfunks lassen mit emotionaler Glut und enormer Präzision den Tag des Zorns wie einen Blitz in die zuvor wie danach ins Solistische zurückgezogene, singende Menschheit hineinfahren, und die umgebenden, auf geradezu asketische Weise reduzierten Bußverse machen durch die Feinheit der ausgefeilten Stimmführung und die Genauigkeit von klangfarblicher Gestaltung und Linienführung bei den eingesetzten Soloinstrumenten große Wirkung. © Benda-Hoffmann, Susanne / www.fonoforum.de