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Die Alben

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Jazz - Erscheint am 27. November 2020 | Blue Note

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Jazz - Erschienen am 23. Oktober 2020 | Blue Note

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Modern Jazz - Erschienen am 16. Oktober 2020 | Blue Note

Hi-Res
Die Künstler aus den Bereichen Soul, Rap und Elektro bieten regelmäßig Neuinterpretationen der bei Blue Note erschienenen Titel, als Beispiel sei hier Madlibs hervorragender Shades of Blue (2003) genannt. Nun ist die neue britische Jazzszene an der Reihe, da sie solche – berühmten oder unbekannten - Perlen des Labels ausgräbt, das Francis Wolff und Alfred Lion 1939 gegründet haben. Die Vitalität dieses Projekts namens Blue Note Re:imagined liegt vor allem darin, dass es sich auf qualitativ hochwertige Werke bezieht und auf Musiker, die für die legendäre Plattenfirma genauso bedeutend waren. Herbie Hancock, Wayne Shorter, Joe Henderson und Bobby Hutcherson sind also jene, die am meisten gecovert werden. Und manchmal sogar auf sehr gewagte Art und Weise. Auf Eddie Hendersons Galaxy bringt Alfa Mist einen recht gefühlsbetonten Groove unter, ohne dass die avantgardistische Würze der Originalversion aus dem Jahr 1975 irgendeinen Abbruch erleidet. Das Gleiche gilt für den aus Bristol stammenden Ishmael, der aus McCoy Tyners Search for Peace wirklich etwas Zauberhaftes macht. Die beiden derzeitigen Bläserstars Shabaka Hutchings (Bobby Hutchersons Prints Tie) und Nubya Garcia (Joe Hendersons A Shade of Jade) bestätigen wieder einmal, dass sie niemanden auf der Stelle treten lassen.Blue Note Re:imagined räumt auch dem Gesang entsprechend Platz ein. Poppy Ajudha (Hancocks Watermelon Man), Yazmin Lacey (Dodo Greenes I’ll Never Stop Loving You), das norwegische Projekt Fieh (Wayne Shorters Armageddon), die Trompeterin und Sängerin Emma-Jean Thackray (Speak No Evil / Night Dreamer, gleichfalls von Shorter) und Jordan Rakei (Donald Byrds Wind Parade) bringen eine Menge Unbeschwertheit mit, ohne je etwas auf die leichte Schulter zu nehmen. Auf diesem Gebiet macht aber Jorja Smith das Rennen, und zwar mit ihrer Interpretation des ungewöhnlichsten Titels des Albums, Rose Rouge des Franzosen St Germain, der legendären Singleauskoppelung seines Albums Tourist (2001), das mit diesem von Marlena Shaw halb gesprochenen, halb gesungenen I want you to get together bestens zur Geltung kommt. Letzten Endes entlockt es uns dann doch ein gewisses Lächeln, wenn wir feststellen, dass all diese jungen, begeisterten Musiker auf diesem Blue Note Re:imagined sich anscheinend am meisten für einen Herbie Hancock aus der Zeit der Headhunters begeistern, Columbia also und nicht Blue Note… © Marc Zisman/Qobuz
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Jazzgesang - Erschienen am 28. August 2020 | Blue Note

Hi-Res
Gregory Porters sechstes Album ist eine weitere, perfekte Mischung aus Jazz, Soul, Rhythm’n’Blues, Pop und Gospel. Nicht nur eine samtig-weiche Stimme (ach, ist das klischeehaft, und doch stimmt es) hat der Kalifornier zu bieten, der sich auch in den hintersten Ecken der Great Black Music auskennt, sondern er ist auch ein Autor, ein wahrhaftiger noch dazu. Und in diesen (traurigen) Zeiten wirken seine Hoffnung und Licht spendenden Texte mit diesem wohltuenden Klang wie eine Verjüngungskur. Der Revival Song etwa, eine Art Neo-Gospel-Hymne, die Seelen entflammt und Körper ins Toben bringt, ist einer dieser Songs. Dieses Wonnegefühl entsteht auch, wenn Porter in die Rolle des croonenden Lovers schlüpft, wie zum Beispiel in If Love Is Overrated oder wenn er mit Faith in Love in die Fußstapfen von Marvin Gaye und George Benson tritt. Dank Troy Millers (Laura Mvula, Jamie Cullum, Emeli Sande) erstklassiger Produktion erlangt der amerikanische Sänger mit All Rise eine noch nie dagewesene Popularität. Und mit solch einem Album wird er auch ein Publikum weit über die Grenzen des reinen Jazz hinaus ansprechen. © Max Dembo/Qobuz
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Jazzgesang - Erschienen am 28. August 2020 | Blue Note

Gregory Porters sechstes Album ist eine weitere, perfekte Mischung aus Jazz, Soul, Rhythm’n’Blues, Pop und Gospel. Nicht nur eine samtig-weiche Stimme (ach, ist das klischeehaft, und doch stimmt es) hat der Kalifornier zu bieten, der sich auch in den hintersten Ecken der Great Black Music auskennt, sondern er ist auch ein Autor, ein wahrhaftiger noch dazu. Und in diesen (traurigen) Zeiten wirken seine Hoffnung und Licht spendenden Texte mit diesem wohltuenden Klang wie eine Verjüngungskur. Der Revival Song etwa, eine Art Neo-Gospel-Hymne, die Seelen entflammt und Körper ins Toben bringt, ist einer dieser Songs. Dieses Wonnegefühl entsteht auch, wenn Porter in die Rolle des croonenden Lovers schlüpft, wie zum Beispiel in If Love Is Overrated oder wenn er mit Faith in Love in die Fußstapfen von Marvin Gaye und George Benson tritt. Dank Troy Millers (Laura Mvula, Jamie Cullum, Emeli Sande) erstklassiger Produktion erlangt der amerikanische Sänger mit All Rise eine noch nie dagewesene Popularität. Und mit solch einem Album wird er auch ein Publikum weit über die Grenzen des reinen Jazz hinaus ansprechen. © Max Dembo/Qobuz
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Jazzgesang - Erschienen am 28. August 2020 | Blue Note

Hi-Res
Gregory Porters sechstes Album ist eine weitere, perfekte Mischung aus Jazz, Soul, Rhythm’n’Blues, Pop und Gospel. Nicht nur eine samtig-weiche Stimme (ach, ist das klischeehaft, und doch stimmt es) hat der Kalifornier zu bieten, der sich auch in den hintersten Ecken der Great Black Music auskennt, sondern er ist auch ein Autor, ein wahrhaftiger noch dazu. Und in diesen (traurigen) Zeiten wirken seine Hoffnung und Licht spendenden Texte mit diesem wohltuenden Klang wie eine Verjüngungskur. Der Revival Song etwa, eine Art Neo-Gospel-Hymne, die Seelen entflammt und Körper ins Toben bringt, ist einer dieser Songs. Dieses Wonnegefühl entsteht auch, wenn Porter in die Rolle des croonenden Lovers schlüpft, wie zum Beispiel in If Love Is Overrated oder wenn er mit Faith in Love in die Fußstapfen von Marvin Gaye und George Benson tritt. Dank Troy Millers (Laura Mvula, Jamie Cullum, Emeli Sande) erstklassiger Produktion erlangt der amerikanische Sänger mit All Rise eine noch nie dagewesene Popularität. Und mit solch einem Album wird er auch ein Publikum weit über die Grenzen des reinen Jazz hinaus ansprechen. © Max Dembo/Qobuz
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Jazzgesang - Erschienen am 28. August 2020 | Blue Note

Gregory Porters sechstes Album ist eine weitere, perfekte Mischung aus Jazz, Soul, Rhythm’n’Blues, Pop und Gospel. Nicht nur eine samtig-weiche Stimme (ach, ist das klischeehaft, und doch stimmt es) hat der Kalifornier zu bieten, der sich auch in den hintersten Ecken der Great Black Music auskennt, sondern er ist auch ein Autor, ein wahrhaftiger noch dazu. Und in diesen (traurigen) Zeiten wirken seine Hoffnung und Licht spendenden Texte mit diesem wohltuenden Klang wie eine Verjüngungskur. Der Revival Song etwa, eine Art Neo-Gospel-Hymne, die Seelen entflammt und Körper ins Toben bringt, ist einer dieser Songs. Dieses Wonnegefühl entsteht auch, wenn Porter in die Rolle des croonenden Lovers schlüpft, wie zum Beispiel in If Love Is Overrated oder wenn er mit Faith in Love in die Fußstapfen von Marvin Gaye und George Benson tritt. Dank Troy Millers (Laura Mvula, Jamie Cullum, Emeli Sande) erstklassiger Produktion erlangt der amerikanische Sänger mit All Rise eine noch nie dagewesene Popularität. Und mit solch einem Album wird er auch ein Publikum weit über die Grenzen des reinen Jazz hinaus ansprechen. © Max Dembo/Qobuz
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Modern Jazz - Erschienen am 12. Juni 2020 | Blue Note

Hi-Res
Es gab The Beatles von den Beatles, The Stooges von den Stooges, Cypress Hill von Cypress Hill, Metallica von Metallica und so weiter. Einem Album seinen Namen zu geben, deutet entweder auf einen Anfang oder im Gegenteil auf einen gewissen Erfolg hin. Für GoGo Penguin ist es der Erfolg. Kein Abschiedsbrief, sondern für den Pianisten Chris Illingworth, den Schlagzeuger Rob Turner und den Bassisten Nick Blacka die Krönung eines kurzen Jahrzehnts spannender Experimente. Mit einer gelungenen Mischung aus zeitgenössischem Jazz, elektronischer Musik und Minimalismus hat das Trio aus Manchester seinen einzigartigen Sound bekannt gemacht, der auf dem vorliegenden Album 2020 weiter verfeinert wird. Mit diesem Album löst sich GoGo Penguin zunehmend vom Erbe von EST (das Trio des verstorbenen Esbjörn Svensson), des Minimalismus (Steve Reich, Philip Glass) und der elektronischen Musik (Aphex Twin, Roni Size), kurzum von allen wichtigen Einflüsse ihrer Anfangszeit. Illingworth hat es deutlich ausgedrückt: "Auf das, was ich hier am Klavier erreicht habe, arbeite ich schon seit Jahren hin. Eine Richtung, in die ich mich eindeutig einbringen kann, die mir erlaubt, auszudrücken, wer ich bin. Und ich weiß, dass es für Rob und Nick genauso ist, dass sie genauso stolz sind auf das, was sie zum Album beigetragen haben. Wir haben alle unseren Platz gefunden, wir kennen uns inzwischen gut genug, um sagen zu können: ‚So will ich auf meinem Instrument spielen, und so wollen wir als Band spielen‘. Dieses Ziel haben wir von Anfang an verfolgt.“ Zum ersten Mal hat sich GoGo-Penguin Zeit gelassen. Sechs Monate für das Schreiben, zwei Wochen für die Aufnahmen und viele musikalische Experimente. Es war eine ruhige, aber auch sehr emotionale Zeit, erklärt Turner: "Heute stellen wir uns eher der Realität, die uns umgibt, nämlich alt zu werden und sterblich zu sein, wie jeder andere auch, und die Menschen, die wir lieben, in sehr schwierigen Situationen zu sehen. In dieser Zeit ist Chris auch zum ersten Mal Vater geworden. Je länger man lebt, desto komplexer und dichter wird die Realität um einen herum. Diese Einstellung wollten wir in unsere Musik einfließen lassen.“ Und das hört man, sowohl in den Improvisationen als auch in den lyrischen und atmosphärischen Höhenflügen voller starker Emotionen dieses GoGo Penguin. Und auch in den Arrangements wie im Titel F Maj Pixie, wo Nick Blackas Basslinie einen kraftvollen Herzschlag bildet. Der Grundtenor dieses fünften Studioalbums betrifft aber vor allem das Gefühl. Melodien, die unter die Haut gehen. Und eine schlichte, von allen experimentellen Macken befreite Produktion. Denn für GoGo Penguin konzentriert sich GoGo Penguin auf das Wesentliche. © Marc Zisman/Qobuz
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Modern Jazz - Erschienen am 4. Oktober 2019 | Blue Note

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Der im Jahre 1982 angelaufene Dokumentarfilm Koyaanisqatsi unter der Regie von Godfrey Reggio wurde teils wegen Philip Glass‘ berühmtem Soundtrack legendär. Dieser Komponist hat mit seinem Werk den Pianisten Chris Illingworth, den Bassisten Nick Blacka und den Schlagzeuger Rob Turner nachhaltig beeinflusst, und zwar dermaßen, dass das britische Trio 2015 seinen eigenen Soundtrack für Reggios Film schrieb und ihn dann auf den Bühnen in aller Welt performte. Das Abenteuer war der Ausgangspunkt für dieses Ocean in a Drop: Music for Film, eine EP mit insgesamt fünf Titeln, die bei dieser Arbeit zu Koyaanisqatsi entstanden. Anfangs hatte Illingworth keineswegs die Absicht gehabt, diesen Soundtrack auf Platte zu brennen.„Die Leute fragten uns dauernd, ob diese Musik einmal auf Platte zu haben sein würde. Für uns hatte das jedoch überhaupt keinen Sinn. Zum Film gehört bereits ein grandioser Soundtrack. Andererseits hat es uns sehr viel Spaß gemacht, anhand von Bildern zu komponieren. So kam es dann zu Ocean in a Drop… Diese Filmmusik live zu spielen, war sowohl körperlich als auch geistig sehr anspruchsvoll. Und mit der Einspielung war es nicht anders. Wir haben alles live aufgenommen, genauso wie wir es für unsere vorhergehenden Alben gemacht hatten, ohne Overdubbing und ohne dass die einzelnen Partien sich überlagern.“ Philip Glass‘ Einfluss ist GoGo Penguin schon in Fleisch und Blut übergegangen, aber hier kommt er mehrfach zum Ausdruck, ohne dadurch die Improvisation zu hemmen, und erst recht nicht die stimmungsvollen, sphärischen Passagen dieser fünf, emotional sehr aufgeladenen Themen. © Max Dembo/Qobuz
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Modern Jazz - Erschienen am 4. Oktober 2019 | Blue Note

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53

Jazz - Erschienen am 27. September 2019 | Blue Note

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53

Jazz - Erschienen am 27. September 2019 | Blue Note

Sein 15. heißt 53! Der Grund für diesen Titel? Ganz einfach deshalb, weil ich mir diese Musik im Laufe meines 53. Lebensjahres ausgedacht und sie auch eingespielt habe, und bei dieser Gelegenheit wollte ich eine Musik machen, die mir wirklich ähnlich sieht. Das ist ein Alter, in dem man eine gewisse Reife verspürt, im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist und zu seinem Leben etwas Abstand genommen hat, sodass bestimmte Dinge klarer werden. Mit dieser Platte wollte ich mich total gehen lassen, Risiken eingehen und zugleich meinen Werdegang, meine künstlerischen Entscheidungen befürworten, zu meinem Leben stehen… und zu meinem Alter! Als Leader mit einer rund 30-jährigen Karriere hinter sich hat Jacky Terrasson auf diesem 15. Album sich genauestens daran gehalten...  Diesmal jedoch gibt der Spezialist für Coverversionen Eigenkompositionen den Vorrang (Meine Methode besteht darin, dass ich mir ein Stück total aneigne, und zwar dadurch, dass ich es einem formellen und stilistischen Dekonstruktionsprozess unterziehe, der die Sichtweise erneuert, die man davon haben kann. Diese Art Transformation macht mir unheimlich viel Spaß, es ist irgendwie mein Markenname.). Sechzehn Tracks, wie Songs in absichtlich gedrungener Form, und verherrlicht von kompakten und präzisen Arrangements.Terrasson ist hervorragend, er versteht es sowohl, den Feuerwerkskünstler zu spielen als auch auf ergreifende Art etwas ins Ohr zu flüstern, und er gibt zu, dass ihn seine großen Meister beeinflusst haben, etwa Keith Jarrett im treffend genannten Kiss Jannett for Me, oder Ahmad Jamal gleich im Opener The Call. Genauso wechselt er zwischen Groove wie im recht popartigen This Is Mine (nach dem Thema Smile von Charlie Chaplin ) und Poesie, in der Ballade La Part des anges. Und es kommt noch besser, denn Jacky Terrasson zitiert mit seinem Lacrimosa auch Mozart, nach einem Auszug aus dessen Requiem. Welch eine Vielseitigkeit!Und damit sein Kaleidoskop noch bunter wird, genehmigt er sich mehrere Rhythmussektionen: Géraud Portal/Ali Jackson, Sylvain Romano/Gregory Hutchinson und Thomas Bramerie/Lukmil Perez. Es hat wohl einen gewissen Bedarf an Diversität, um den verschiedenen Facetten seiner Kompositionen konkreten Ausdruck zu verleihen. Da stellt sich natürlich die Frage, ob Jacky Terrasson nicht einfach eines seiner besten Alben herausgebracht hat…  © Clotilde Maréchal/Qobuz 
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Jazz - Erschienen am 8. Februar 2019 | Blue Note

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
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Blues - Erschienen am 25. Januar 2019 | Blue Note

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
Zuerst ist da diese einzigartige, körnig angeraute Stimme, die einen gleich zu Beginn fesselt. Als handle es sich um eine Verwandte von Nina Simone, die sich in einen in New Orleans angefertigten Mantel schmiegt. Genauso wie ihre berühmte Vorgängerin hat auch Sarah McCoy das Zeug einer Jahrmarktsattraktion. Eine Soul-Diva mit blonder Mähne, die sich für die übelsten Gespenster des Jazz, Blues, Folk und Rock begeistert. Eine starke Persönlichkeit, die von den Erfahrungen im Leben gekennzeichnet ist. Eben wie eine Cousine dritten Grades von Billie Holiday, Amy Winehouse, Tom Waits oder Janis Joplin, oder sogar des guten, alten Dr. John…Nach den Singles und den Konzerten, auf denen die leidenschaftliche McCoy auf beeindruckende Weise ihre Wut ausgelassen hat, strahlt ihr von Chilly Gonzales und Renaud Letang produziertes Album Blood Siren erstaunlich viel Ruhe aus. Natürlich nur scheinbare Ruhe. Nach außen hin wurde die Wut in Bahnen gelenkt, nach innen ist sie aber nach wie vor sehr reell.  Ihre mit einem Spielzeugklavier aufgenommenen Stücke trägt die Amerikanerin manchmal ganz unbefangen und ehrlich vor. Möglicherweise will sie damit die kindliche Verzweiflung ihrer Songs hervorheben. Das herrliche Instrumental The Death of a Blackbird, mit dem sie ihre klassische Ausbildung unter Beweis stellt, klingt eindeutig nach Einsamkeit. Der schamanische Devil’s Prospects offenbart die verschlungenen Wege eines Voodoo-Märchens aus New Orleans, schwüle Nächte und Gin-Ausdünstungen inklusive… Um Blood Siren zu begreifen, muss man sich ein bisschen Zeit nehmen. Sich von Melodie und Text vereinnahmen lassen. Es wäre ein Leichtes gewissen, auf die bigger than life-Karte dieser Dame zu setzen. Sie ins Mikrofon brüllen zu lassen, um die Schaulustigen anzulocken. Sarah McCoy beweist allerdings mit ihrer Platte, dass ihre Kunst tiefgründiger ist und länger dauert als ein Abend im Zirkus… © Marc Zisman/Qobuz
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Blues - Erschienen am 25. Januar 2019 | Blue Note

Zuerst ist da diese einzigartige, körnig angeraute Stimme, die einen gleich zu Beginn fesselt. Als handle es sich um eine Verwandte von Nina Simone, die sich in einen in New Orleans angefertigten Mantel schmiegt. Genauso wie ihre berühmte Vorgängerin hat auch Sarah McCoy das Zeug einer Jahrmarktsattraktion. Eine Soul-Diva mit blonder Mähne, die sich für die übelsten Gespenster des Jazz, Blues, Folk und Rock begeistert. Eine starke Persönlichkeit, die von den Erfahrungen im Leben gekennzeichnet ist. Eben wie eine Cousine dritten Grades von Billie Holiday, Amy Winehouse, Tom Waits oder Janis Joplin, oder sogar des guten, alten Dr. John…Nach den Singles und den Konzerten, auf denen die leidenschaftliche McCoy auf beeindruckende Weise ihre Wut ausgelassen hat, strahlt ihr von Chilly Gonzales und Renaud Letang produziertes Album Blood Siren erstaunlich viel Ruhe aus. Natürlich nur scheinbare Ruhe. Nach außen hin wurde die Wut in Bahnen gelenkt, nach innen ist sie aber nach wie vor sehr reell.  Ihre mit einem Spielzeugklavier aufgenommenen Stücke trägt die Amerikanerin manchmal ganz unbefangen und ehrlich vor. Möglicherweise will sie damit die kindliche Verzweiflung ihrer Songs hervorheben. Das herrliche Instrumental The Death of a Blackbird, mit dem sie ihre klassische Ausbildung unter Beweis stellt, klingt eindeutig nach Einsamkeit. Der schamanische Devil’s Prospects offenbart die verschlungenen Wege eines Voodoo-Märchens aus New Orleans, schwüle Nächte und Gin-Ausdünstungen inklusive… Um Blood Siren zu begreifen, muss man sich ein bisschen Zeit nehmen. Sich von Melodie und Text vereinnahmen lassen. Es wäre ein Leichtes gewissen, auf die bigger than life-Karte dieser Dame zu setzen. Sie ins Mikrofon brüllen zu lassen, um die Schaulustigen anzulocken. Sarah McCoy beweist allerdings mit ihrer Platte, dass ihre Kunst tiefgründiger ist und länger dauert als ein Abend im Zirkus… © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 28. September 2018 | Blue Note

Hi-Res
Die Geschichte zwischen Tony Allen und Jeff Mills begann im Dezember 2016 in Paris, als sie beschlossen hatten, gemeinsam im Club New Morning vor einem Publikum aufzutreten, das von der Begegnung der beiden namhaften Größen, die sich ganz und gar dem Rhythmus verschrieben haben, völlig begeistert war. Der Nigerianer startete seine Karriere hinter den Drums bei Fela Kuti, der Amerikaner, und das ist weniger bekannt, fing aber auch mit dem Schlagzeug an, bevor er dann mit ein paar Freunden aus Detroit den Techno entwickelt hat. Die Kooperation für eine Platte lag also auf der Hand, und Tony Allen war es, der die Initiative ergriffen hat. Er, der für Damon Albarn, Charlotte Gainsbourg oder Moritz von Oswald gespielt hatte, war entzückt, einen Partner gefunden zu haben, der den Beat im Griff hatte: „Der Unterschied liegt darin, dass Jeff mit mir spielen kann. Bei den anderen war es so, dass ich derjenige war, der mit ihnen spielte.“ Auf dieser bei Blue Note produzierten Platte werden die beiden führenden Köpfe unter den Drummern von Jean-Philippe Dary begleitet, der mit einer ganzen Reihe namhafter Künstler gespielt hat, das geht von Phoenix, über Peter Gabriel oder Alpha Blondy bis hin zu Papa Wemba, und seine Tasten bieten dem Ganzen einen melodischen Rahmen (meist Afrobeat/Jazz-Funk). Der Mix des legendären Franzosen des New Yorker House, François Kevorkian, bringt die jeweiligen Partien eines jeden sowie ihre verschachtelten Interaktionen entsprechend zur Geltung, etwa bei On the Run, wenn Tony Allens Synkope, die im linken Kanal präzise den Takt vorgibt, auf Jeff Mills ausgelassene Hi-Hats im rechten antwortet. Ein faszinierendes Duell zwischen zwei Protagonisten, die einander zuhören und sich gegenseitig respektieren, ohne bei ihrer Show jemals zu viel des Guten zu bieten. © Smaël Bouaici/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 28. September 2018 | Blue Note

Die Geschichte zwischen Tony Allen und Jeff Mills begann im Dezember 2016 in Paris, als sie beschlossen hatten, gemeinsam im Club New Morning vor einem Publikum aufzutreten, das von der Begegnung der beiden namhaften Größen, die sich ganz und gar dem Rhythmus verschrieben haben, völlig begeistert war. Der Nigerianer startete seine Karriere hinter den Drums bei Fela Kuti, der Amerikaner, und das ist weniger bekannt, fing aber auch mit dem Schlagzeug an, bevor er dann mit ein paar Freunden aus Detroit den Techno entwickelt hat. Die Kooperation für eine Platte lag also auf der Hand, und Tony Allen war es, der die Initiative ergriffen hat. Er, der für Damon Albarn, Charlotte Gainsbourg oder Moritz von Oswald gespielt hatte, war entzückt, einen Partner gefunden zu haben, der den Beat im Griff hatte: „Der Unterschied liegt darin, dass Jeff mit mir spielen kann. Bei den anderen war es so, dass ich derjenige war, der mit ihnen spielte.“ Auf dieser bei Blue Note produzierten Platte werden die beiden führenden Köpfe unter den Drummern von Jean-Philippe Dary begleitet, der mit einer ganzen Reihe namhafter Künstler gespielt hat, das geht von Phoenix, über Peter Gabriel oder Alpha Blondy bis hin zu Papa Wemba, und seine Tasten bieten dem Ganzen einen melodischen Rahmen (meist Afrobeat/Jazz-Funk). Der Mix des legendären Franzosen des New Yorker House, François Kevorkian, bringt die jeweiligen Partien eines jeden sowie ihre verschachtelten Interaktionen entsprechend zur Geltung, etwa bei On the Run, wenn Tony Allens Synkope, die im linken Kanal präzise den Takt vorgibt, auf Jeff Mills ausgelassene Hi-Hats im rechten antwortet. Ein faszinierendes Duell zwischen zwei Protagonisten, die einander zuhören und sich gegenseitig respektieren, ohne bei ihrer Show jemals zu viel des Guten zu bieten. © Smaël Bouaici/Qobuz
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Gypsy-Jazz - Erschienen am 7. September 2018 | Blue Note

Hi-Res Booklet
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Jazzgesang - Erschienen am 29. Juni 2018 | Blue Note

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
Man braucht nicht aus demselben Stoff sein, um sich zu gefallen oder sogar etwas gemeinsam zu servieren… Das beweist dieses Treffen zwischen einer hochverehrten Königin des Alternativ-Country und einem angesehenen, alten Weisen des modernen Jazz: Lucinda Williams und Charles Lloyd sind einen Tag lang ein Paar und werden in dieser Zeit von hochkarätigen Musikern begleitet. Zu diesem Line-Up zählen der Gitarrist Bill Frisell, der Meister der Pedal-Steel-Gitarre, Greg Leisz, der Bassist Reuben Rogers und der Schlagzeuger Eric Harland… In früheren Zeiten hat jeder seine Revolution in seinem eigenen Haus gemacht. Im vorliegenden Fall ist das Duo eher dafür da, um mit einem nach allen Seiten hin offenen Repertoire ein bestimmtes Bild von Amerika zu zelebrieren. Ein bunt zusammengewürfeltes Programm mit Jazz, Blues, Country sowie Rock’n’Roll, aber Lucinda singt nur auf jedem zweiten der zehn Titel insgesamt. Vanished Gardens bietet sowohl etwas von Jimi Hendrix (Angel) als auch von Thelonious Monk (Monk’s Mood) und Roberta Flack (Ballad of The Sad Young Men), sowie Stücke der beiden Protagonisten (drei von Charles Lloyd, vier von Lucinda Williams). Das Werk der beiden Autoren/Interpreten ist vor allem ein erlesenes und tiefgründiges Album, denn sie verstehen es, Jahrzehnte von Musik auf intelligente Weise auszuwerten. © MarcZisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 15. Juni 2018 | Blue Note

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