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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erscheint am 5. November 2021 | Anti - Epitaph

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Country - Erscheint am 22. Oktober 2021 | Anti - Epitaph

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Alternativ und Indie - Erschienen am 15. Oktober 2021 | Anti - Epitaph

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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. Oktober 2021 | Anti - Epitaph

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Alternativ und Indie - Erschienen am 12. Oktober 2021 | Anti - Epitaph

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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. Oktober 2021 | Anti - Epitaph

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Alternativ und Indie - Erschienen am 5. Oktober 2021 | Anti - Epitaph

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Oktober 2021 | Anti - Epitaph

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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. September 2021 | Anti - Epitaph

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Alternativ und Indie - Erschienen am 22. September 2021 | Anti - Epitaph

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Alternativ und Indie - Erschienen am 22. September 2021 | Anti - Epitaph

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 17. September 2021 | Anti - Epitaph

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Man sollte dieser Platte einen Warnhinweis voranstellen. Obacht! "Black Encyclopedia Of The Air" beeinträchtigt möglicherweise Ihre geistige Stabilität: ein Album wie ein Pilztrip. Von der ersten Sekunde an brandet eine überwältigende Flut von Eindrücken über die Hörer*innenschaft hinweg. Soundwände aus wild dengelnder Percussion, mäandernden Melodiefetzen, geklimperten Klaviernoten und Geräuschen, deren Herkunft sich schwer bis gar nicht mehr identifizieren lässt, umhüllen Moor Mothers Vocals und die ihrer zahlreichen, sämtlich eher unbekannten Gäste. Klassische Songstrukturen haben offenbar ausgedient, gerade einmal "Make A Circle" besitzt so etwas Ähnliches wie eine Hookline. Mit Ausnahme des knapp sechsminütigen "Tarot" reißt kein einziger Track die Drei-Minuten-Marke. Meist genügen schon weniger als zwei Minuten, um restlos zu verwirren. Ganz ehrlich? Ich habe nicht den leisesten Schimmer, worum es auf diesem Album geht, wohl aber sehr nachdrücklich das Gefühl: Es muss etwas Übermenschgroßes sein. In Moor Mothers schamanischer Präsenz schwingen die Geister von Generationen mit, die Geschichte und das Leid der schwarzen Community, der Druck einer durchkapitalisierten Gegenwart und der Blick in eine technologisch überwachte, wenig ermutigende Zukunft. Wähnt man sich in einem Moment noch in einem wuchernden Dschungel, katapultiert einen der nächste Track in eine orwellsche Dystopie. Eine Schwadron von Uhren diktiert den Takt, nach dem gefälligst alle zu marschieren haben. Wer ausschert und sich widersetzt, wird gnadenlos niedergemalmt, und in der Ecke kichert irre die Paranoia. "Never thought I would live this way", ja, ernsthaft, wer hätte das schon? Trotzdem bleibt niemand hoffnungslos zurück: Moor Mother thematisiert (vielleicht) den Verlust ihres Vaters ("Rouge Waves"), aber auch (glaube ich) das Erbe und die Stärke schwarzer Frauen ("Make A Circle"). Letzten Endes gewinnt sie den "Clock Fight" - indem sie sich ihm entzieht: "Me ain't gonna fight no more." Vor diesem Punkt liegen allerdings mehrere Höllenkreise des Wahnsinns. Nichts erscheint sicher, selbst in den wenigen heimeligen Momenten bleibt die absolute Gewissheit, dass die Stimmung jederzeit kippen kann. Unter jeder Oberfläche gähnt ein Abgrund. Die vielen, vielen Stimmen, mit denen diese "Encyclopedia" spricht, addieren sich zu einem irren Chor, der noch beängstigender erscheint als die schwer einzuordnende und entsprechend komplett unübersichtliche musikalische Ausgestaltung. Moor Mother alleine zieht, was ihre Vocals betrifft, schon alle Register. Sie beherrscht eindringliche Spoken Word-Performance genauso wie berückende Beschwörungsformeln und atemlose Rap-Flows. In einem Moment steht ihre tiefe, warme Stimme unverfremdet da, im nächsten bekommen wir sie, durch mehrere Effekt-Fleischwölfe gedreht, elektronisch zerhackstückt kredenzt. Mal wirkt sie wie eine Voodoo-Priesterin, mal, als habe sich eine extraterrestrische Präsenz ihrer bemächtigt und teile durch sie ihre Anweisungen mit. Dazu reichen die Darbietungen ihrer Featurepartner*innen von straightem Rap-Verse bis hin zu verwehtem Gesang. Die Stimmen schnattern, kichern, wispern durcheinander, als habe man ein Rudel Dämonen auf Speed mit dem erklärten Ziel im Hinterkopf, einen keinen einzigen klaren Gedanken fassen zu lassen. "I know you know we're doomed." Wow, das war gruselig - aber auch intensiv und hochgradig faszinierend. Die vielleicht verrückteste Erkenntnis dieses verrückten Höllenritts: Am Ende fühlt man sich nicht komplett zerschmettert, sondern - im Gegenteil - sicher aufgefangen und merkwürdig getröstet. "Rise up. Who gon' hold us down?" © Laut

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 17. September 2021 | Anti - Epitaph

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Country - Erschienen am 15. September 2021 | Anti - Epitaph

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Alternativ und Indie - Erschienen am 14. September 2021 | Anti - Epitaph

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Jazz - Erschienen am 13. September 2021 | Anti - Epitaph

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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. September 2021 | Anti - Epitaph

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Alternativ und Indie - Erschienen am 8. September 2021 | Anti - Epitaph

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Aus aller Welt - Erschienen am 7. September 2021 | Anti - Epitaph

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Alternativ und Indie - Erschienen am 3. September 2021 | Anti - Epitaph

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