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ACT Music

Sie werden immer seltener: Labels, die innovativen und kreativen Jazz aus Europa verbreiten möchten. Das deutsche Label ACT Music, das wie ECM, ENJA und WINTER&WINTER aus München stammt, ist eines der Produktivsten und Aktivsten von diesen einigen Wenigen. In etwas mehr als 20 Jahren hat das Label von Siggi Loch seit 1992 über 400 Alben zwischen Jazz, Jazz Funk, Jazz Rock, Minimal-Pop und Weltmusik veröffentlicht.

ACT ist die Verwirklichung von Siegfried „Siggi“ Lochs Traums, dessen Slogan Folgender ist: ACT, The Art In Music. Seine Idee: Neuen Talenten aus den neuen Jazz-Strömungen eine Chance geben. Bereits im ganz zarten Alter hegt der 1940 in Polen geborene Loch eine Leidenschaft für den Jazz. In den 80er Jahren kündigt er seinen Job als Chef von WEA Europe, um sein eigenes Label zu gründen, das in Cannes im Januar 1992 bei der Midem, der jährlich stattfindenden, weltgrößten Musikmesse offiziell den Tag erblickt. Gleich zu Beginn legt er mit Jazzpana einen Erfolg hin: Er vereint hier die Größten des  Jazz und des Flamencos, um aus diesen beiden Genres einen gelungenen Mix herzustellen. Auch heute noch gilt dieses Album als Paradebeispiel in dieser Stilrichtung. Anschließend nimmt Loch die ersten Künstler unter Vertrag, der allererste, der unterschreibt, ist der  französisch-vietnamesische Gitarrist Nguyên Lé. Heute zählt das Label mehr als zwanzig Künstler, die unter Exklusivvertrag stehen, dazu gehören Nils Landgren, Yaron Herman, Viktoria Tolstoy, Youn Sun Nah, Pierrick Pedron und einige weitere, die regelmäßig mit dem Hause zusammenarbeiten, wie Paolo Fresu oder Bugge Wesseltoft. ACT bringt im Durchschnitt ungefähr zwei Alben pro Monat heraus und nähert sich Schritt für Schritt den USA , indem es während der letzten Jahre unter anderem den Pianisten Vijay Iyer und den Saxophonisten Rudresh Mahanthappa unter Vertrag genommen hat. Die USA sind so nach Deutschland und Frankreich zum drittgrößten Markt des Labels geworden. 


Das meistverkaufte Album des Labels hätte anfangs niemals einen solchen Erfolg erwartet: It’s Snowing on My Piano, ein Weihnachts-Pianosolo von Bugge Wesseltoft wurde zu mehr als 120 000 Exemplaren verkauft. Auf dem zweiten Platz der Top drei der meistverkauften Alben landet mit ungefähr 100 000 verkauften Exemplaren Viaticum von E.S.T. und auf dem dritten Platz, etwas weniger überraschend, die Coverversion des Posaunisten Nils Landgren von Funky Abba. Bei Qobuz allerdings thront die koreanische Youn Sun Nah, absoluter Liebling unter den Qobuz-Musikliebhabern, unter den drei meistverkauften Jazzplatten. ©Qobuz

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