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Alternativ und Indie - Erschienen am 4. Juni 2021 | Dirty Hit

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Vor drei Jahren gewannen Wolf Alice den Mercury Prize für ihr hochgelobtes Album "Visions Of A Life". Im Zuge der Veröffentlichung tourten sie rund um den Globus. Nach dem Tourstress zogen sich die Londoner ein wenig zurück, um im südwestenglischen Somerset nach Inspiration für ihren dritten Longplayer "Blue Weekend" zu suchen. Die Demos spielten sie in einer umgebauten Kirche ein. Die endgültigen Aufnahmen fanden in Belgien mit Produzent Markus Dravs statt, der in der Vergangenheit schon mit Coldplay oder Arcade Fire zusammenarbeitete. Herausgekommen ist die bislang üppigste Scheibe der Band. "The Beach" beginnt mit knorrigen Gitarren-Tönen in Anlehnung an die frühe PJ Harvey und dem melancholischen Gesang Ellie Rowsells recht spröde, wartet aber gegen Ende mit einer überaus umarmenden Melodie auf. Etwas entschleunigtere, verträumtere Töne stehen in "Delicious Things" auf dem Programm, das im Refrain vor Hymnenhaftigkeit nahezu überschwappt. Hymnischen Momenten begegnet man im weiteren Verlauf, aber auch viel Abwechslung. Anstatt sich auf ihren Erfolgen auszuruhen, denken Wolf Alice ihren Sound konsequent weiter. Wenn in "Smile" Muse-ähnliche Saitenklänge inmitten elektrorockiger Sounds erklingen, staunt man nicht schlecht. Es darf aber noch mehr künstlerischer Größenwahn sein. Das strukturell an "The Final Cut" von Pink Floyd erinnernde "The Last Man On Earth" stellt nämlich textlich eine Abrechnung mit männlichem Egoismus dar, nimmt aber im Refrain einen großen Schlenker in Richtung Optimismus, wenn Rowsell zu treibendem Schlagzeug und festlichen Streichern mit überschwänglicher Stimme singt: "You'd like a light to shine on you / Let it shine on you / Let it shine on you." Danach glaubt man tatsächlich, dass sich die Welt zum Besseren verändern könnte. Aber nicht nur gesellschaftskritische Töne findet man auf dieser Scheibe, setzt sich Rowsell doch noch mehr mit ihren persönlichen negativen Erfahrungen auseinander als auf den Vorgängern, was eine größtenteils gedrückte, nachdenkliche Atmosphäre schafft. So rückt wie in der geisterhaften Ballade "No Hard Feelings" ihr Organ auch mal ganz nah ans Ohr des Hörers. Das Krachige hat sich die Band dennoch bewahrt: "Play The Greatest Hits" geht als rotziger Punk-Track unter zweieinhalb Minuten über die Ziellinie und das nahezu kathartisch anmutende "The Beach II" durchziehen lärmende Shoegaze-Gitarren. Demgegenüber schlagen die Londoner an so mancher Stelle ungewohnt poppige Klänge an. In "Safe From Heartbreak (If You Never Fall In Love)" trifft eine warme Akustikgitarre auf Seventies-artige Vokalharmonien à la The Carpenters. "How Can I Make It OK?" versprüht im Anschluss mit hellen Synthies und glockenklaren Gesang im Refrain einen schwülen 80s-Vibe. In "Feeling Myself" fusioniert die Formation nächtliche Motown-Soul-Klänge mit kühlen New Wave-Synthies im Gary Numan-Stil. Letzten Endes legen Wolf Alice auf dieser Platte eine erstaunliche musikalische Bandbreite an den Tag, ohne das große Ganze aus den Augen zu verlieren. Von einer Eintagsfliege kann bei den Londonern also keinesfalls die Rede sein. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 29. September 2017 | Dirty Hit

Hi-Res
Die Londoner Band Wolf Alice gilt seit ihrem in UK mit Gold ausgezeichneten Debüt "My Love Is Cool" von 2015 im alternativen Bereich als "next big thing". Davor hat das Clash Magazine den Vierer als das "Wunschkind von Grunge und Folk" bezeichnet. Beide Spielarten nimmt man bei genauerer Betrachtung auf "Visions Of A Life" so gut wie gar nicht mehr wahr. Trotzdem bietet die Platte zwischen eruptiven Ausbrüchen und verträumten Passagen immer noch eine Menge Vielseitigkeit und Abwechslung. Zunächst machen die Londoner kaum etwas falsch. "Heavenward" könnte mit dem repetitiven Drumspiel von Joel Amey und dem verhallten, melancholischen Gesang das gemeinsame musikalische Kind von Ride und Lush sein. Dabei setzt sich gerade der luftige Refrain wunderbar im Ohr fest. In "Yuk Foo" fährt Sängerin Ellie Roswell ihre Krallen aus und zeigt sich von einer überraschend kratzbürstigen Seite, während Joff Oddie seine Gitarre dazu durch sämtliche Verzerrer jagt. Man fühlt sich letzten Endes angenehm in die frühen 90er-Jahre zurückversetzt. Demgegenüber gleitet die Scheibe in manchen Momenten in zu konventionelle rockige und wavige Gefilde ab. Den rhythmischen Post-Punk-Klängen à la Gang Of Four in "Beautifully Unconventional" hätte eine Prise Lockerheit nicht geschadet. "Planet Hunter" bleibt mit seinen sanften Keyboardteppichen und der simplen Melodieführung eher eine gefällige und harmlose Indie-Nummer. Außerdem mäandert "St. Purple & Green" vier Minuten lang ziellos zwischen sanften Dream-Pop und noisigen Shoegaze umher. Vor allem dann, wenn die vier Musiker jegliche Erwartungen hinter sich lassen und sich mit ihrer Musik in noch unbekanntes Terrain vorwagen, fördert dies hervorragende Songs zutage. In "Formidable Cool" schütteln sie lässige Western-Grooves aus dem Ärmel. Das hört sich bei den Briten alles andere als uncool an und steht ihnen herrlich zu Gesicht. Dazu gibt sich Ellie Roswell aufmüpfig. Das folgende "Space & Time" besitzt mit Ausflügen in den Garage-Rock-Sound der späten Sixties eine ähnliche Kantigkeit. Da möchte man unverzüglich die verstaubte Lederjacke aus dem Schrank holen. Den Höhepunkt des Albums bildet jedoch der psychedelische Titel- und zugleich Abschlusstrack. Zu Beginn treibt das Schlagzeug diese Nummer schleppend voran, während Joff Oddie immer wieder in bester Bardo-Pond-Manier mit seiner lauten Gitarre störend dazwischen funkt. Danach spielt sich die Band nahezu in einem lärmenden, kathartischen Rausch. Dies mündet in einem hymnenhaften, treibenden Schlussteil im Stile einer frühen PJ Harvey. Was für ein suchterregendes, großartiges Finale auf dieser Platte. Somit hätte Wolf Alice mit "Visions Of A Life" mit ein bisschen mehr Konsequenz der große Wurf gelingen können. Die Londoner bedienen mit ihrer Musik das Indie-Rock-, Shoegaze- und Psychedelic-Klientel gleichermaßen. Dies führt dazu, dass sie nicht immer ihrer künstlerischen Vision folgen und in einigen Tracks in der Orientierungslosigkeit verharren. Ihre Unverbrauchtheit und Energie haben sie sich dennoch bewahrt. Nach wie vor beweisen sie, dass sich Authentizität und Erfolg nicht ausschließen. In den UK-Charts schoss das Album kürzlich, wie der Vorgänger, auf den zweiten Platz. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 22. Juni 2015 | Dirty Hit

Auf Wolf Alices Schultern lastet mal wieder das Gewicht eines britischen Hypes. Ihre erste Soundcloud-Veröffentlichung "Leaving You" landete 2012 direkt auf dem Radar von BBC Radio und dem NME. Seitdem hat der Rummel um das Quartett kaum nachgelassen. Aus der Ruhe bringen ließen sie sich davon nicht, die Songs ihres Debüts "My Love Is Cool" sammelten sie über zwei Jahre zusammen. Als Produzenten holten sie sich Mike Crossey an Bord, der für den Bereich "next big thing" quasi eine sichere Nummer ist. Immerhin hatte er unter anderem bei den ersten beiden Alben der Arctic Monkeys und Foals, Jake Bugg oder Dan Croll die Hände im Spiel. Mit seiner Hilfe wagen sich Wolf Alice an ein Pop-verbandeltes Grunge-Revival. Wenn rauschende Gitarren auf Sängerin Ellie Rowsells rotzige Lyrics treffen, etwa in "You're A Germ" oder "Giant Peach", referenzieren sie den 90er-Sound von Bands mit präsenten Frontfrauen wie Hole, Elastica oder eine Prise Le Tigre. Die Londoner sind aber kein Abklatsch dieser Gruppen, die zu einer Zeit aktiv waren, in der die Mitglieder von Wolf Alice wohl gerade ein paar Schritte laufen konnten. Dafür sind die Melodien zu eingängig und das Soundbild zu modern, was man besonders beim langsam wogenden Opener "Turn To Dust" oder dem elektronisch-zirpenden "Soapy Water" heraus hört. Die Briten setzen zum Sprung in den Downbeat-Pop der Gegenwart an, nur mit einer etwas rockigeren Note. Der Wechsel von ruhigen und lauten Momenten passt zum textlichen Inhalt: Es geht um das Ende der Jugend ("Silk"), Liebe ("Lisbon") und Zweifel ("The Wonderwhy"). Klassische Themen für eine Twentysomething-Band also. Durch ihre offene Art und das Gefühl, Teil einer eingeschworenen Gemeinde zu sein, halten Wolf Alice ihre Hörer bei der Stange. Die verschwurbelten Sommergitarren in "Bros" widmet Rowsell der besten Freundin, mit der sich alles bewältigen lässt, selbst der schlimmste Haarschnitt: "Remember when we cut our hair? / We both looked like boys but we didn't care / Stick it out together like we always do / Oh, there's no one, there's no one quite like you". "Freazy" ist die knackige, Drum-lastige Bandhymne, die Hatern eine Abfuhr erteilt und alle anderen einlädt: "Did you really wanna ... with Alice? / Did you really wanna ... with the wolf? / You can hate us all you want, but it don't mean nothing at all / You can join us if you think you're wild / You can join us if you're a feral child / Our love is cool". Mit zwölf Songs plus Hidden Track ist "My Love Is Cool" trotzdem etwas langatmig. Wenn Joff Oddie in "Swallowtail", einer Ballade mit krachendem Finale, die Leadvocals übernimmt, sorgt das zwar offensichtlich für stimmliche Abwechslung. Nur ist seine Kollegin Rowsell packender, während er sich schwer tut, einen knappen Sechsminüter alleine mit Gitarre zu tragen. Die paar Schwachstellen überstrahlt allerdings die Vielzahl großer Momente: Das atmosphärische "Silk", in dem sich die beiden Hauptstimmen wispernd ergänzen, nimmt Züge einer düsteren Pop-Nummer an, wie auch eine Lykke Li sie gelegentlich zusammenbringt. "Your Loves Whore" und "Fluffy" zeigen mit röhrenden Gitarren und halligem bis hysterischem Gesang nochmal, dass der Grunge in Wolf Alice genauso tief verwurzelt ist. Mit "My Love Is Cool" schließen die Briten einen Pakt mit 90er-Nostalgie, Hipster-Chic und jugendlicher Direktheit. Das Ergebnis ist ein etwas ungewöhnlicher Mix, der dank ihres Gespürs für ansteckende Hooks aber funktioniert. An ein paar Stellen hätten Wolf Alice die Platte noch straffen können. Ansonsten halten sie dem Monster-Hype und seinem Erwartungsdruck beeindruckend stand. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 22. Juni 2015 | Dirty Hit

Hi-Res
Auf Wolf Alices Schultern lastet mal wieder das Gewicht eines britischen Hypes. Ihre erste Soundcloud-Veröffentlichung "Leaving You" landete 2012 direkt auf dem Radar von BBC Radio und dem NME. Seitdem hat der Rummel um das Quartett kaum nachgelassen. Aus der Ruhe bringen ließen sie sich davon nicht, die Songs ihres Debüts "My Love Is Cool" sammelten sie über zwei Jahre zusammen. Als Produzenten holten sie sich Mike Crossey an Bord, der für den Bereich "next big thing" quasi eine sichere Nummer ist. Immerhin hatte er unter anderem bei den ersten beiden Alben der Arctic Monkeys und Foals, Jake Bugg oder Dan Croll die Hände im Spiel. Mit seiner Hilfe wagen sich Wolf Alice an ein Pop-verbandeltes Grunge-Revival. Wenn rauschende Gitarren auf Sängerin Ellie Rowsells rotzige Lyrics treffen, etwa in "You're A Germ" oder "Giant Peach", referenzieren sie den 90er-Sound von Bands mit präsenten Frontfrauen wie Hole, Elastica oder eine Prise Le Tigre. Die Londoner sind aber kein Abklatsch dieser Gruppen, die zu einer Zeit aktiv waren, in der die Mitglieder von Wolf Alice wohl gerade ein paar Schritte laufen konnten. Dafür sind die Melodien zu eingängig und das Soundbild zu modern, was man besonders beim langsam wogenden Opener "Turn To Dust" oder dem elektronisch-zirpenden "Soapy Water" heraus hört. Die Briten setzen zum Sprung in den Downbeat-Pop der Gegenwart an, nur mit einer etwas rockigeren Note. Der Wechsel von ruhigen und lauten Momenten passt zum textlichen Inhalt: Es geht um das Ende der Jugend ("Silk"), Liebe ("Lisbon") und Zweifel ("The Wonderwhy"). Klassische Themen für eine Twentysomething-Band also. Durch ihre offene Art und das Gefühl, Teil einer eingeschworenen Gemeinde zu sein, halten Wolf Alice ihre Hörer bei der Stange. Die verschwurbelten Sommergitarren in "Bros" widmet Rowsell der besten Freundin, mit der sich alles bewältigen lässt, selbst der schlimmste Haarschnitt: "Remember when we cut our hair? / We both looked like boys but we didn't care / Stick it out together like we always do / Oh, there's no one, there's no one quite like you". "Freazy" ist die knackige, Drum-lastige Bandhymne, die Hatern eine Abfuhr erteilt und alle anderen einlädt: "Did you really wanna ... with Alice? / Did you really wanna ... with the wolf? / You can hate us all you want, but it don't mean nothing at all / You can join us if you think you're wild / You can join us if you're a feral child / Our love is cool". Mit zwölf Songs plus Hidden Track ist "My Love Is Cool" trotzdem etwas langatmig. Wenn Joff Oddie in "Swallowtail", einer Ballade mit krachendem Finale, die Leadvocals übernimmt, sorgt das zwar offensichtlich für stimmliche Abwechslung. Nur ist seine Kollegin Rowsell packender, während er sich schwer tut, einen knappen Sechsminüter alleine mit Gitarre zu tragen. Die paar Schwachstellen überstrahlt allerdings die Vielzahl großer Momente: Das atmosphärische "Silk", in dem sich die beiden Hauptstimmen wispernd ergänzen, nimmt Züge einer düsteren Pop-Nummer an, wie auch eine Lykke Li sie gelegentlich zusammenbringt. "Your Loves Whore" und "Fluffy" zeigen mit röhrenden Gitarren und halligem bis hysterischem Gesang nochmal, dass der Grunge in Wolf Alice genauso tief verwurzelt ist. Mit "My Love Is Cool" schließen die Briten einen Pakt mit 90er-Nostalgie, Hipster-Chic und jugendlicher Direktheit. Das Ergebnis ist ein etwas ungewöhnlicher Mix, der dank ihres Gespürs für ansteckende Hooks aber funktioniert. An ein paar Stellen hätten Wolf Alice die Platte noch straffen können. Ansonsten halten sie dem Monster-Hype und seinem Erwartungsdruck beeindruckend stand. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 5. Februar 2016 | Dirty Hit

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Alternativ und Indie - Erschienen am 29. September 2017 | Dirty Hit

Die Londoner Band Wolf Alice gilt seit ihrem in UK mit Gold ausgezeichneten Debüt "My Love Is Cool" von 2015 im alternativen Bereich als "next big thing". Davor hat das Clash Magazine den Vierer als das "Wunschkind von Grunge und Folk" bezeichnet. Beide Spielarten nimmt man bei genauerer Betrachtung auf "Visions Of A Life" so gut wie gar nicht mehr wahr. Trotzdem bietet die Platte zwischen eruptiven Ausbrüchen und verträumten Passagen immer noch eine Menge Vielseitigkeit und Abwechslung. Zunächst machen die Londoner kaum etwas falsch. "Heavenward" könnte mit dem repetitiven Drumspiel von Joel Amey und dem verhallten, melancholischen Gesang das gemeinsame musikalische Kind von Ride und Lush sein. Dabei setzt sich gerade der luftige Refrain wunderbar im Ohr fest. In "Yuk Foo" fährt Sängerin Ellie Roswell ihre Krallen aus und zeigt sich von einer überraschend kratzbürstigen Seite, während Joff Oddie seine Gitarre dazu durch sämtliche Verzerrer jagt. Man fühlt sich letzten Endes angenehm in die frühen 90er-Jahre zurückversetzt. Demgegenüber gleitet die Scheibe in manchen Momenten in zu konventionelle rockige und wavige Gefilde ab. Den rhythmischen Post-Punk-Klängen à la Gang Of Four in "Beautifully Unconventional" hätte eine Prise Lockerheit nicht geschadet. "Planet Hunter" bleibt mit seinen sanften Keyboardteppichen und der simplen Melodieführung eher eine gefällige und harmlose Indie-Nummer. Außerdem mäandert "St. Purple & Green" vier Minuten lang ziellos zwischen sanften Dream-Pop und noisigen Shoegaze umher. Vor allem dann, wenn die vier Musiker jegliche Erwartungen hinter sich lassen und sich mit ihrer Musik in noch unbekanntes Terrain vorwagen, fördert dies hervorragende Songs zutage. In "Formidable Cool" schütteln sie lässige Western-Grooves aus dem Ärmel. Das hört sich bei den Briten alles andere als uncool an und steht ihnen herrlich zu Gesicht. Dazu gibt sich Ellie Roswell aufmüpfig. Das folgende "Space & Time" besitzt mit Ausflügen in den Garage-Rock-Sound der späten Sixties eine ähnliche Kantigkeit. Da möchte man unverzüglich die verstaubte Lederjacke aus dem Schrank holen. Den Höhepunkt des Albums bildet jedoch der psychedelische Titel- und zugleich Abschlusstrack. Zu Beginn treibt das Schlagzeug diese Nummer schleppend voran, während Joff Oddie immer wieder in bester Bardo-Pond-Manier mit seiner lauten Gitarre störend dazwischen funkt. Danach spielt sich die Band nahezu in einem lärmenden, kathartischen Rausch. Dies mündet in einem hymnenhaften, treibenden Schlussteil im Stile einer frühen PJ Harvey. Was für ein suchterregendes, großartiges Finale auf dieser Platte. Somit hätte Wolf Alice mit "Visions Of A Life" mit ein bisschen mehr Konsequenz der große Wurf gelingen können. Die Londoner bedienen mit ihrer Musik das Indie-Rock-, Shoegaze- und Psychedelic-Klientel gleichermaßen. Dies führt dazu, dass sie nicht immer ihrer künstlerischen Vision folgen und in einigen Tracks in der Orientierungslosigkeit verharren. Ihre Unverbrauchtheit und Energie haben sie sich dennoch bewahrt. Nach wie vor beweisen sie, dass sich Authentizität und Erfolg nicht ausschließen. In den UK-Charts schoss das Album kürzlich, wie der Vorgänger, auf den zweiten Platz. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 21. Oktober 2013 | Dirty Hit

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Alternativ und Indie - Erschienen am 2. Juni 2014 | Dirty Hit

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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. Juli 2017 | Dirty Hit

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Alternativ und Indie - Erschienen am 15. August 2017 | Dirty Hit

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Alternativ und Indie - Erschienen am 2. März 2018 | Dirty Hit

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Alternativ und Indie - Erschienen am 4. Januar 2018 | Dirty Hit

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Alternativ und Indie - Erschienen am 20. April 2018 | Dirty Hit

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Alternativ und Indie - Erschienen am 16. Februar 2018 | Dirty Hit

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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. Juni 2017 | Dirty Hit

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Alternativ und Indie - Erschienen am 17. April 2015 | Dirty Hit

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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. September 2017 | Dirty Hit

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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. Juni 2017 | Dirty Hit