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Die Alben

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Rock - Erschienen am 18. November 1991 | Universal-Island Records Ltd.

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung - Mercury Prize Selection
Reinventions rarely come as thorough and effective as Achtung Baby, an album that completely changed U2's sound and style. The crashing, unrecognizable distorted guitars that open "Zoo Station" are a clear signal that U2 have traded their Americana pretensions for postmodern, contemporary European music. Drawing equally from Bowie's electronic, avant-garde explorations of the late '70s and the neo-psychedelic sounds of the thriving rave and Madchester club scenes of early-'90s England, Achtung Baby sounds vibrant and endlessly inventive. Unlike their inspirations, U2 rarely experiment with song structures over the course of the album. Instead, they use the thick dance beats, swirling guitars, layers of effects, and found sounds to break traditional songs out of their constraints, revealing the tortured emotional core of their songs with the hyper-loaded arrangements. In such a dense musical setting, it isn't surprising that U2 have abandoned the political for the personal on Achtung Baby, since the music, even with its inviting rhythms, is more introspective than anthemic. Bono has never been as emotionally naked as he is on Achtung Baby, creating a feverish nightmare of broken hearts and desperate loneliness; unlike other U2 albums, it's filled with sexual imagery, much of it quite disturbing, and it ends on a disquieting note. Few bands as far into their career as U2 have recorded an album as adventurous or fulfilled their ambitions quite as successfully as they do on Achtung Baby, and the result is arguably their best album. © Stephen Thomas Erlewine /TiVo
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Rock - Erschienen am 1. Januar 2007 | Universal-Island Records Ltd.

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Völlig egal, wie man zu U2, diesem über die Jahre immer größer aufgeblähten Megastar-Ensemble aus Dublin steht, eines muss jeder Musik-Afficionado eingestehen: "The Joshua Tree" ist ein Meisterwerk der Popmusik. Wenn selbst gestandene laut.de-Redakteure und erklärte Rapmetal-Fans am Ort des Cover-Shootings, Joshua Tree, Kalifornien, feuchte Augen bekommen, haben wir es mit einem Album zu tun, das seine Zeit überdauert. Verständlich und verzeihlich, dass Universal die Platte zum 20. Geburtstag neu auflegt. So liegt "The Joshua Tree" nun wahlweise als einfache CD, als Doppel-CD mit oder ohne DVD oder noch einmal als Doppel-Vinyl vor (ich rezensiere die Doppel-CD ohne DVD). Über das Album selbst viele Worte zu verlieren ist müßig. Die Songs sprechen für sich viel besser, als jeder Musikjournalist es je könnte. Der irrsinnig gut gewählte Einstieg mit dem Trio "Where The Streets Have No Name", "I Still Haven't Found What I'm Looking For", With Or Without You" sorgt auch heute noch für eine gute Viertelstunde Dauergänsehaut. Die kristallklaren Gitarren von The Edge auf dem Opener sind genau so in die Popgeschichte eingegangen wie der zum Heulen schöne, verletzliche Gesang Bonos in "With Or Without You". Der Kontrast, den das für U2-Verhältnisse heavy groovende "Bullet The Blue Sky" schafft, lässt die eingängige Kapitulation vor der eigenen Befindlichkeit einer inneren Anspannung weichen. Hier formt sich das politische Bewusstsein, das den Sänger über die Jahre zum unangenehm penetranten Gutmenschen wandelte. Ob amerikanische Waffenlieferungen an El Salvador, Drogen in Downtown Dublin oder der rezessionsbedingte Niedergang der "Redhill Mining Town", U2 sahen das Schlechte in der Welt und sangen darüber. Wer kann es ihnen verdenken in einer Welt, in der ein Ronald Reagan Präsident der USA war und Großbritanniens Premier Maggie Thatcher die "Eiserne Lady" genannt wurde? Alben wie "The Joshua Tree" holten political consciousness aus der Punk-/Hardcore-Nische ins Scheinwerferlicht des Pop, das ist vielleicht der größte Verdienst von U2. Für die zweite CD der vorliegenden Jubiläumsedition gruben die Iren einige Stücke aus den Archiven aus und stückelten sie mit B-Seiten der "Joshua-Tree"-Singles zusammen. So sind die ersten acht Lieder dem Fan sicherlich bekannt, mit den Nummern neun bis vierzehn betritt man dann allerdings Neuland. Insgesamt beinhaltet die Bonus-CD noch einmal 57 Minuten Musik. Und auch hier gibt es Songs, die durchaus Albumtauglichkeit besitzen. Das liebliche und zugleich tief melancholische "Walk To The Water" beispielsweise, oder das straighte "Spanish Eyes", in dem Bono seine Stimme mal überdreht krächzen, dann wieder ungewöhnlich hoch steigen lässt. Unter den B-Seiten findet sich auch "Silver And Gold", das auch auf dem Zwischenalbum "Rattle And Hum" in einer Live-Version zu hören ist, sowie das wirklich schöne "The Sweetest Thing", das vor einigen Jahren noch einmal zu Single-Ehren kam. Die fast schon experimentellen "Race Against Time" und "Beautiful Ghost/Introduction To Songs Of Experience", die fast ohne Lyrics auskommen, zeigen U2 von einer ganz anderen Seite. In letzterem rezitiert Bono William Blakes Gedicht "Songs Of Experience". "Silver And Gold" gibt es noch einmal in einer akustischen Interpretation, die Bono zusammen mit den Stones Keith Richards und Ron Wood sowie Steve Jordan für einen Anti-Apartheid-Sampler einspielte. Eine besondere Geschichte verbirgt sich hinter "Wave Of Sorrow (Birdland)": Der Song gammelte lange Zeit als unfertiges Stück vor sich hin, bis die vier eben diese CD zusammenstellten. Da "Birdland" auch nach 20 Jahren zu schön klang, um es einfach zu verwerfen, schrieb Bono kurzerhand noch einen Text dazu. Gerade gegen Ende offenbart sich hier dem Hörer eine wirklich ungewöhnliche Gesangslinie. Auch "Desert Of Our Love" ist kein gewöhnlicher Song. Von karibischen Rhythmen und Gospel inspiriert, frickelten Bono, Edge, Larry und Adam so lange an ihm herum, bis nur noch das Schlagzeuggerüst übrig war. Auf dem dann später "I Still Haven't Found What I'm Looking For" entstand. "Drunk Chicken/America" beschließt die Werkschau der besonderen Art mit einem Ausschnitt aus Allen Ginsbergs Gedicht "America", hervorragend gelesen und interessant untermalt, leider jedoch mit anderthalb Minuten viel zu kurz. Ob es nun einer solchen Wiederveröffentlichung bedurft hätte, um der Menschheit noch einmal die Grandesse von "The Joshua Tree" ins Gedächtnis zu rufen, darüber mag man streiten. Natürlich stecken eher monetäre Interessen denn kulturelle Beflissenheit hinter dem Handeln des Labels, dennoch: Für Fans bietet diese "Joshua Tree"-Ausgabe Besonderes in schöner Aufmachung. Und die Musik bleibt auch nach zwanzig Jahren überragend. © Laut
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War

Rock - Erschienen am 28. Februar 1983 | Universal-Island Records Ltd.

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Opening with the ominous, fiery protest of "Sunday Bloody Sunday," War immediately announces itself as U2's most focused and hardest-rocking album to date. Blowing away the fuzzy, sonic indulgences of October with propulsive, martial rhythms and shards of guitar, War bristles with anger, despair, and above all, passion. Previously, Bono's attempts at messages came across as grandstanding, but his vision becomes remarkably clear on this record, as his anthems ("New Year's Day," "40," "Seconds") are balanced by effective, surprisingly emotional love songs ("Two Hearts Beat as One"), which are just as desperate and pleading as his protests. He performs the difficult task of making the universal sound personal, and the band helps him out by bringing the songs crashing home with muscular, forceful performances that reveal their varied, expressive textures upon repeated listens. U2 always aimed at greatness, but War was the first time they achieved it. © Stephen Thomas Erlewine /TiVo

Pop/Rock - Erschienen am 1. Januar 2007 | Mercury (Universal France)

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
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Rock - Erschienen am 27. Februar 2009 | Universal-Island Records Ltd.

Auszeichnungen 3F de Télérama
Es ist ein schwieriges Unterfangen, zu erklären, warum man eine U2-Platte gut findet, obwohl man sie dann doch nur zehn Mal hört und ins Regal stellt. So gings mir mit "How To Dismantle An Atomic Bomb", das ich 2004 zu allem Überfluss auch noch in die Nähe des U2-Überalbums "Achtung Baby" rückte. So weit konnte es kommen, weil die Platte im Rückblick einfach um Längen besser geriet als die bloße Stadionrock-Rückbesinnung "All That You Can't Leave Behind" (2000) und kein Mensch damals ahnen konnte, dass U2 irgendwann mal wieder so was wie Mut oder gar Risiko in Sachen Songwriting entwickeln würden. Gestört hats niemanden, weil ja die U2-People, die das 80er-Manifest "The Joshua Tree" dem Ideen-Feuerwerk "Achtung Baby" vorziehen, eh klar in der Mehrheit sind und die Band für ihre letzten beiden Alben sage und schreibe 15 (!) Grammy-Auszeichnungen eingefahren hat. All diese Fakten sprächen eigentlich dafür, den bereits überaus bequemen Treppenlift ins Rock'n'Roll-Nirwana noch etwas auszustaffieren. Stattdessen blicken U2 auf den Horizont des laut.de-Haussees, halten inne, wie man es im gesetzten Alter eben tut, um dann aus völlig irrationalen Motiven ins kalte Wasser zu springen. "No Line On The Horizon" bringt sie tatsächlich wieder alle zusammen. Die Puristen, die Analysten, die vergraulten Zweifler und Missionarsmüden, ewige Joshua-Freunde und hartgesottene Baby-Liebhaber, Krautrock-Fans und Radio-Mitsummer. Krautrock? Gut, wir wollen mal nicht übertreiben, zumal am selben Tag das neue Faust-Album erscheint. Aber ganz offenkundig hat ihr erstmals ins Songwriting miteinbezogene Langzeit-Producer Brian Eno mit den Jungs mächtig an der Atmosphäre geschraubt und teilweise gar krautig anmutende, schwer kontemplative Soundscapes gebastelt, die es so vorher bei U2 nicht gab ("Fez - Being Born", "White As Snow", "Cedars Of Lebanon"). Dass das frühe Treffen mit "dem weisen Rick Rubin" (Larry Mullen) keine Früchte davon trug, weil dessen Aufnahmeteam "nicht einfach nur rumhockt und wartet, dass was passiert", ist schon beim Auftakt scheißegal. "No Line On The Horizon" begnügt sich mit zwei Akkorden, die Bono für den furiosesten Albumstart seit (sorry) "Achtung Baby" nutzt, bevor die Monotonie im Refrain sanft aufgebrochen wird und Edge in der zweiten Strophe mit viel Gefühl die Zügel lockert. Nicht zu vergessen bereits hier Enos fliegende Synthieteppiche, auf denen die Band sich es sogar erlauben kann, einen geilen "Oh-oh-oh-oh"-Part à la "Pride (In The Name Of Love)" einzustreuen. Schon hier wird deutlich: Es regiert nicht mehr der Wille, unbedingt etwas beweisen zu müssen. Man ist vielmehr stolz auf die eigene Historie und nutzt nur das Beste aus sämtlichen Schaffensphasen als Ausgangsmaterial für neue Experimente. "The sweetest melody is the one you haven't heard", wie Bono an einer Stelle selbst feststellt. Endlich hat man auch nicht mehr ständig das Gefühl, die Band diene dem Sänger vor allem als Vehikel seiner Aktivistenparolen. Schon in der Single fand sich die Zeile "I don't want to talk about the wars between the nations". In "Stand Up Comedy" parodiert er sich stellenweise selbst ("Josephine, be careful of small men with big ideas"), was sehr passend mit dem ungestümen Funkrock zusammen geht. Die Nummer klingt frappant nach einem Chili Peppers-Rip-Off, Jahrgang "By The Way", obwohl The Edge weiter hartnäckig behauptet, nicht zu Herrn Frusciante, sondern zu Nick Zinner (Yeah Yeah Yeahs) aufzuschauen. Was man aber auch anderswo nicht merkt. Anderswo erinnert die Gitarrenarbeit nämlich höchstens an The Edge und zwar an jenen von so ziemlich allen Jahrgängen. "Magnificent" ist einer dieser tricky Poprock-Songs, den U2-Fans lieben und U2-Hasser hassen. Mit der wirren Vorabsingle "Get On Your Boots", die viel suchte und wenig fand, hat das Album nicht mehr allzu viel gemein. Zwar ist mir der Refrain der Halb-Ballade "Moment Of Surrender" und Edges komisches Mark Knopfler-Solo dann doch too much, aber Bonos Herzblut in den Strophen macht das fast schon wieder wett. Außerdem folgt gleich danach "Unknown Caller", der beste Song der ersten Hälfte, mit riesigem "Joshua Tree"-Ausrufezeichen und einem epischem Edge. Das Krautrock-Gefasel vom Textanfang greift dann erst mit "Fez - Being Born" so richtig: Hätten es die Jungs nicht schon in Interviews verraten, würde man als Rezensent nun mutmaßen, dass die irische Millionärstruppe in der marokkanischen Stadt einfach mit den Instrumenten auf den Studio-Hof gegangen ist und unter freiem Himmel in den Tag hinein gespielt hat. Dieses Gefühl der Entfesselung reicht von den ambienten Stücken "Fez - Being Born", dem grandiosen "White As Snow" über das klassische "Breathe" hin zum atemberaubend-minimalen "Cedars Of Lebanon", getragen von einer Art Spoken Word-Performance Bonos. Was lernen wir daraus? Hinterm Lebenswerk gehts eben doch weiter. Und die Worte von Basser Adam klingen plötzlich gar nicht mehr abenteuerlich: "Ich mag eigentlich keine Akkordwechsel. Wenn ich nur eine Note rhythmisch anspiele, und genau dies wieder und wieder tue, für immer … das ist Glück. Das ist wahres Glück für mich". © Laut
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War

Rock - Erschienen am 1. Januar 2008 | Universal-Island Records Ltd.

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
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Rock - Erschienen am 18. November 1991 | Universal-Island Records Ltd.

Auszeichnungen Stereophile: Record To Die For
Wenn U2 eines bis 1991 nicht waren, dann glamourös. Passte einfach nicht zu einer 80er Rockband mit ernster Botschaft. Einher ging ein einziges optisches PR-Desaster: Der atypische Pferdeschwanz-Hippie mit Cowboyhut an der Gitarre, daneben der unscheinbare Nickelbrillenbassist und vorne natürlich der gestenverliebte Bono mit Kreuzketten und segnenden Papstgesten. Aus Larry Mullen hätte man zwar was machen können, aber der war halt nur der Drummer. Ob U2 künstlerisch ähnlich schnell verglüht wären wie die sozialkritischen Kollegen von Midnight Oil, hätten sie 1991 mit "Achtung Baby" nicht völlig mit allem Vorherigen gebrochen, wird man nie erfahren. Stattdessen schlug Midnight Oil-Sänger Peter Garrett einen Weg ein, den man 1989 wahrscheinlich eher Bono zugetraut hätte: Er wurde Minister für Umwelt in seiner Heimat Australien. U2 hingegen hatten nach zehn Jahren Weltretten den Kanal voll, zumindest Bono und The Edge. Befeuert vom Rhythmus der Madchester-Welle setzten sie sich neue Ziele, Nine Inch Nails und die Neubauten kursierten als weitere Einflüsse, die man verarbeiten wollte. Bassist Clayton und Drummer Mullen zeigten sich gelinde gesagt entsetzt, letzterer rückte nicht ab von seinen Classic Rock-Hörgewohnheiten. Bono hat wahrscheinlich recht, wenn er zwanzig Jahre später erklärt, dass die Gruppe trotz dieser scheinbar unverrückbaren Positionen aus dieser Periode nur aufgrund ihrer langen Freundschaft heil herausgekommen ist. Irgendwann erkannte auch die frustrierte Drum'n'Bass-Fraktion, dass die stark elektronischen Demos der Kollegen den Ausweg aus der Bluesrock-Sackgasse darstellten, in die man mit "Rattle & Hum" hineingeschlittert war. Erst nach langen Jam-Sessions kristallierte sich aus diesem dekadenten Lärm ein Song nach dem anderen heraus, verschmolzen Trashbeats mit federnden Basslinien und führten simple Melodien in komplexe Arrangements. Gleich "Zoo Station" klang wie von einem anderen Stern: Das sägende Eröffnungsriff, massiv verzerrt, musste alten "Joshua Tree"-Hörern das Blut in den Adern gefrieren. Auch Bono ist zunächst kaum zu erkennen, als wollte er sein für messianische Zwecke so geeignetes Organ verstecken. "Time is a train / makes the future the past / leaves you standing in the station / your face pressed up against the glass": U2 waren eindeutig drin im Zug, während alte Konkurrenten wie die Simple Minds und INXS nicht vom Bahnsteig abgeholt wurden und allmählich der Vergessenheit entgegendämmerten. Nach dem vor Ehrfurcht triefenden "Rattle & Hum" hatten U2 endlich wieder zu einer eigenen Stimme gefunden. Nachweisbar mitschuldig an dem neuen Sound ist Produzent Brian Eno, dessen Studioauftrag es nach eigenen Worten gewesen sei, "alles zu löschen, was zu sehr nach U2 klang". Höchstens beim "Joshua"-Atem versprühenden "Who's Gonna Ride Your Wild Horses" dürfte Eno da etwas nachlässig agiert haben. Ansonsten regiert Abenteuerlust, die in erster Linie dem wie entfesselt spielenden The Edge zuzuschreiben ist, der nach seiner Trennung von Frau und drei Kindern Höllenqualen litt. In "Even Better Than The Real Thing" und "The Fly" glühen die Effektgeräte bis zum Anschlag, das mit relaxten Congas beginnende "Mysterious Ways" stürzt er mit Verve in einen polyrhythmischen Funk. Insgesamt beeindruckt vor allem sein Mut zum Minimalismus, der seine Perfektion im dröhnenden Anti-Solo des waidwunden Schlusspunkts "Love Is Blindness" erfährt. Das federnde "Tryin To Throw Your Arms Around The World" sowie das vor Feelgood-Pop strotzdende "Ultra Violet (Light My Way)" samt ironischem "Baby Baby Baby"-Refrain zählen zu den wenigen Lichtblicken eines ansonsten eher schattigen Albums. "So Cruel" steht exemplarisch für die intimsten Songzeilen der Songwriter Bono und The Edge. "I disappeared in you / you disappeared from me / I gave you everything you ever wanted / wasn't what you wanted" zählt noch zu den gemäßigten Stellen, anderswo heißt es: "The men who love you / you hate the most." Umschlungen wird der Text von einem simplen Klaviermotiv, etwas Percussion und einem elektronisch verstärkten Drumsound, dessen metallischer Klang ein Markenzeichen der Platte ist. Doch es sollte die postmoderne Bluesballade "One" sein, von der man seit 20 Jahren als Ausnahmetrack des Albums spricht. Ein Song über Trennungen, der dennoch gerade in Deutschland zu den meistgespielten Songs auf Hochzeiten zählt. Dieses Kuriosum verdankt er seiner hymnischen musikalischen Umsetzung und Bonos rührend-intensivem Vortrag, dem etwas Unumstößliches, Ewigwährendes innewohnt. "Achtung Baby" zählt bis heute zu den erfolgreichsten musikalischen Neuerfindungen etablierter Bands und steht damit auf einer Linie mit dem "White Album" der Beatles und David Bowies "Low". Die Platte machte U2 zu echten Rock'n'Roll-Helden und es schien nach den bahnbrechenden Multimedia-Welttourneen "Zoo-TV" und "Zooropa" undenkbar, dass das Quartett aufgrund der karitativen Arbeit ihres Frontmannes irgendwann wieder zur Zielscheibe allgemeinen Spotts geraten würde. Der Einfluss dieses Albums auf die Rockgeschichte bleibt dennoch unbestritten. Spätestens das Cover-Album zum 20-jährigen Jubiläum mit den Teilnehmern Nine Inch Nails, Depeche Mode und Jack White adelt dieses Verdienst. © Laut
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Rock - Erschienen am 31. Oktober 2000 | UMC (Universal Music Catalogue)

Hi-Res
Mit Pop, einem in Richtung Indie und Electro/Dance gehenden Album, stoßen U2 ihre Fans im Jahre 1997 ein wenig vor den Kopf. Das drei Jahre später erscheinende All That You Can’t Leave Behind You lenkt Bonos Bande wieder in gewohnte, konsensträchtigere, deswegen aber nicht weniger interessante Bahnen. Für die Produktion dieses zehnten Albums wandten sich die Iren an ein zauberhaftes, aus ihrer Geschichte nicht wegzudenkendes Zweiergespann: an den Briten Brian Eno und den aus dem Quebec stammenden Daniel Lanois, die schon für The Unforgettable Fire, The Joshua Tree und Achtung Baby an den Reglern gestanden hatten… Bereits im Opener Beautiful Day sind alle Komponenten vereint, die die DNA von U2 ausmachen: die himmlischen Gitarren voller Echoeffekte in The Edge, Larry Mullens Progressive Rock-Rhythmen und nicht zuletzt Bonos Stimme, die in immer höhere Lagen steigt, als ob seine letzte Stunde geschlagen hätte. In Stücken wie Stuck In A Moment You Can't Get Out Of bringt der Gospel eine eher ungewöhnliche Spur von Licht in die Sache. Einem so unmittelbar aus dem Rock’n’Roll kommenden Riff wie in Elevation kann man nur schwer widerstehen. Das positiv wirkende, offenherzige All That You Can’t Leave Behind You voller stadienreifer Melodien hat seit seiner Entstehung vor zwanzig Jahren nichts von seiner Pracht eingebüßt. Für diese Luxus-Neuausgabe wurde das Album mit zahlreichen Zugaben angereichert: B-Seiten, Demoaufnahmen und Remixe, insbesondere von Paul Van Dyk, Nightmares on Wax oder Wyclef Jean, außerdem eine makellose Live-Aufnahme, das 2001 im Fleet Center in Boston mitgeschnitten wurde und daran erinnert, dass U2 einen Spielplatz besonders schätzen: die Bühne. © Clotilde Maréchal/Qobuz
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Rock - Erschienen am 18. November 1991 | Universal-Island Records Ltd.

Hi-Res
Reinventions rarely come as thorough and effective as Achtung Baby, an album that completely changed U2's sound and style. The crashing, unrecognizable distorted guitars that open "Zoo Station" are a clear signal that U2 have traded their Americana pretensions for postmodern, contemporary European music. Drawing equally from Bowie's electronic, avant-garde explorations of the late '70s and the neo-psychedelic sounds of the thriving rave and Madchester club scenes of early-'90s England, Achtung Baby sounds vibrant and endlessly inventive. Unlike their inspirations, U2 rarely experiment with song structures over the course of the album. Instead, they use the thick dance beats, swirling guitars, layers of effects, and found sounds to break traditional songs out of their constraints, revealing the tortured emotional core of their songs with the hyper-loaded arrangements. In such a dense musical setting, it isn't surprising that U2 have abandoned the political for the personal on Achtung Baby, since the music, even with its inviting rhythms, is more introspective than anthemic. Bono has never been as emotionally naked as he is on Achtung Baby, creating a feverish nightmare of broken hearts and desperate loneliness; unlike other U2 albums, it's filled with sexual imagery, much of it quite disturbing, and it ends on a disquieting note. Few bands as far into their career as U2 have recorded an album as adventurous or fulfilled their ambitions quite as successfully as they do on Achtung Baby, and the result is arguably their best album. © Stephen Thomas Erlewine /TiVo
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Rock - Erschienen am 1. Januar 1988 | Universal-Island Records Ltd.

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Rock - Erschienen am 2. November 1998 | UMC (Universal Music Catalogue)

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2009 | Universal-Island Records Ltd.

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Rock - Erschienen am 1. Dezember 2017 | Universal-Island Records Ltd.

Hi-Res Booklet
Elijah ist der Sohn von Bono. Sian ist die Tochter von The Edge. Auf dem Cover von Song Of Experience reichen sie sich die Hände. Zwei „Kinder“, die die Welt im Jahre 2017 darstellen sollen. Dieses vierzehnte Studioalbum wurde über drei Jahre hinweg mithilfe von einem XL-Team aufgenommen, darunter Produzenten wie Jacknife Lee, Ryan Tedder, Steve Lillywhite, Andy Barlow und Jolyon Thomas. Es soll das Sprachrohr einer Welt sein, bei der die Dinge alles andere als rund laufen. Nicht weiter verwunderlich dass Themen wie die Präsidentschaft von Donald Trump und die Migrantenkrise genügend Zündstoff für Bonos Schreibfeder liefern, wo dieser doch Revolte-Experte ist. Und genau hier liegt eine der Stärken des Leaders der Band. Sein Ausgangspunkt unterscheidet sich hier allerdings zu seiner bisherigen Vorgehensweise. Er sagt, dass eine Unterhaltung mit seinem poetischen Landsmann Brendan Kennelly ihn sehr geprägt hat und dieser ihm dazu geraten habe, so zu schreiben, als ob er tot sei. Bono stellte sich seine Lieder also als eine Art Brief vor, die er seinem engsten Vertrauenskreis schickt, seiner Familie, Freunden, Fans, aber auch sich selber. Was den Sound angeht, so findet man hier natürlich den grandiosen 80’s-Klang der Gitarren von The Edge wieder, der bereits in die Geschichte der Rockmusik des Ende des XX. Jahrhunderts einging. Mit einer sehr modernen Note (Der Auto-Tune auf Love Is All We Have Left, die Stimme von Kendrick Lamar auf Get Out Of Your Own Way und natürlich mit den Grundprinzipien der Band, die man die ganze Platte hindurch wiederfindet, besitzt Songs Of Experience genügend Argumente, um die Fans der ersten Stunde des irischen Quartetts glücklich zu machen. Und nicht nur die. © CM/Qobuz
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Pop - Erschienen am 1. Januar 2000 | Universal-Island Records Ltd.

"More Rock'n'Roll" solle das 2000er-Album werden, hatten die irischen Superstars angekündigt. Gelogen haben sie nicht: Nach Back to the U2-Roots klingt die neue Scheibe allemal, denn ihre elektronischen Ausflüge haben Bono, The Edge und Co. auf das nötige Maß zurück gefahren. Trotzdem produzieren die vier Musiker keinen Retro-Abklatsch, sondern entwickeln ihren Sound in einigen Tracks weiter. U2 schaffen es, Songs mit Tiefgang zu schreiben, die, um plakativ zu werden, nach "Joshua Tree" klingen, ohne die Coolness von "Achtung Baby!" zu verlieren. Die vier Iren haben ihre Tugenden perfektioniert. Bonos eindringliche Stimme meistert einmal mehr den schmalen Grat zwischen Coolness und übertriebener Exzentrik und The Edge hat großartige Gitarren eingespielt. Larry Mullen und Adam Clayton liefern solide Basics, die allerdings manchmal etwas mehr Drive vertragen könnten: Adam Clayton sollte aus seinem Bass wirklich weniger Achtel-Gezupfe heraus holen. Typisch U2 eben. Mit-Produzent Brian Eno hat das Ganze mit meisterhaften Computer-Parts abgerundet. Die Musiker drücken jeder Nummer einen eigenen Charakter auf. Und trotzdem sind die Songs die besten, in denen Bono, The Edge, Clayton und Mullen U2 irgendwie anders klingen lassen. "Wild Honey" ist der perfekte Pop-Song. Direkt, unverkrampft, harmonisch und schwebend. Ohne rot zu werden, könnte ich zu dieser Hook-Line durch blumige Wiesen tänzeln. "Elevation" ist ein funky Tanzstück mit verzerrtem Bass und sample-mäßig gespielten Gitarren. "New York" verbindet computer-bearbeitete Drums in den Strophen mit einem rockigem Refrain. "Stuck In A Moment You Can't Get Out Of" ist auch ohne Mick Jagger eine schöne Ballade geworden. Es tut wirklich gut, zwischen Hip Hop, Elektro-Mucke, fetten Gitarren und all dem Gejammere der Chart-Plastik-Ikonen auch mal wieder gute Pop-Musik zu hören. Solche Songs kann nur eine Band schreiben, die 20 Jahre Rock- und Pop-Musik auf dem Buckel hat. Jede gecastete Akne-Truppe, die unplugged "wirklich toll" singen kann, sollte ihr Schmink-Köfferchen packen. U2 legen im Jahr 2000 mit "All That You Can't Leave Behind" eine Art Quintessenz ihres Schaffens vor und ich glaube: sie werden immer besser. © Laut
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Rock - Erschienen am 3. März 1987 | UMC (Universal Music Catalogue)

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Rock - Erschienen am 18. November 1991 | Universal-Island Records Ltd.

Hi-Res
Wenn U2 eines bis 1991 nicht waren, dann glamourös. Passte einfach nicht zu einer 80er Rockband mit ernster Botschaft. Einher ging ein einziges optisches PR-Desaster: Der atypische Pferdeschwanz-Hippie mit Cowboyhut an der Gitarre, daneben der unscheinbare Nickelbrillenbassist und vorne natürlich der gestenverliebte Bono mit Kreuzketten und segnenden Papstgesten. Aus Larry Mullen hätte man zwar was machen können, aber der war halt nur der Drummer. Ob U2 künstlerisch ähnlich schnell verglüht wären wie die sozialkritischen Kollegen von Midnight Oil, hätten sie 1991 mit "Achtung Baby" nicht völlig mit allem Vorherigen gebrochen, wird man nie erfahren. Stattdessen schlug Midnight Oil-Sänger Peter Garrett einen Weg ein, den man 1989 wahrscheinlich eher Bono zugetraut hätte: Er wurde Minister für Umwelt in seiner Heimat Australien. U2 hingegen hatten nach zehn Jahren Weltretten den Kanal voll, zumindest Bono und The Edge. Befeuert vom Rhythmus der Madchester-Welle setzten sie sich neue Ziele, Nine Inch Nails und die Neubauten kursierten als weitere Einflüsse, die man verarbeiten wollte. Bassist Clayton und Drummer Mullen zeigten sich gelinde gesagt entsetzt, letzterer rückte nicht ab von seinen Classic Rock-Hörgewohnheiten. Bono hat wahrscheinlich recht, wenn er zwanzig Jahre später erklärt, dass die Gruppe trotz dieser scheinbar unverrückbaren Positionen aus dieser Periode nur aufgrund ihrer langen Freundschaft heil herausgekommen ist. Irgendwann erkannte auch die frustrierte Drum'n'Bass-Fraktion, dass die stark elektronischen Demos der Kollegen den Ausweg aus der Bluesrock-Sackgasse darstellten, in die man mit "Rattle & Hum" hineingeschlittert war. Erst nach langen Jam-Sessions kristallierte sich aus diesem dekadenten Lärm ein Song nach dem anderen heraus, verschmolzen Trashbeats mit federnden Basslinien und führten simple Melodien in komplexe Arrangements. Gleich "Zoo Station" klang wie von einem anderen Stern: Das sägende Eröffnungsriff, massiv verzerrt, musste alten "Joshua Tree"-Hörern das Blut in den Adern gefrieren. Auch Bono ist zunächst kaum zu erkennen, als wollte er sein für messianische Zwecke so geeignetes Organ verstecken. "Time is a train / makes the future the past / leaves you standing in the station / your face pressed up against the glass": U2 waren eindeutig drin im Zug, während alte Konkurrenten wie die Simple Minds und INXS nicht vom Bahnsteig abgeholt wurden und allmählich der Vergessenheit entgegendämmerten. Nach dem vor Ehrfurcht triefenden "Rattle & Hum" hatten U2 endlich wieder zu einer eigenen Stimme gefunden. Nachweisbar mitschuldig an dem neuen Sound ist Produzent Brian Eno, dessen Studioauftrag es nach eigenen Worten gewesen sei, "alles zu löschen, was zu sehr nach U2 klang". Höchstens beim "Joshua"-Atem versprühenden "Who's Gonna Ride Your Wild Horses" dürfte Eno da etwas nachlässig agiert haben. Ansonsten regiert Abenteuerlust, die in erster Linie dem wie entfesselt spielenden The Edge zuzuschreiben ist, der nach seiner Trennung von Frau und drei Kindern Höllenqualen litt. In "Even Better Than The Real Thing" und "The Fly" glühen die Effektgeräte bis zum Anschlag, das mit relaxten Congas beginnende "Mysterious Ways" stürzt er mit Verve in einen polyrhythmischen Funk. Insgesamt beeindruckt vor allem sein Mut zum Minimalismus, der seine Perfektion im dröhnenden Anti-Solo des waidwunden Schlusspunkts "Love Is Blindness" erfährt. Das federnde "Tryin To Throw Your Arms Around The World" sowie das vor Feelgood-Pop strotzdende "Ultra Violet (Light My Way)" samt ironischem "Baby Baby Baby"-Refrain zählen zu den wenigen Lichtblicken eines ansonsten eher schattigen Albums. "So Cruel" steht exemplarisch für die intimsten Songzeilen der Songwriter Bono und The Edge. "I disappeared in you / you disappeared from me / I gave you everything you ever wanted / wasn't what you wanted" zählt noch zu den gemäßigten Stellen, anderswo heißt es: "The men who love you / you hate the most." Umschlungen wird der Text von einem simplen Klaviermotiv, etwas Percussion und einem elektronisch verstärkten Drumsound, dessen metallischer Klang ein Markenzeichen der Platte ist. Doch es sollte die postmoderne Bluesballade "One" sein, von der man seit 20 Jahren als Ausnahmetrack des Albums spricht. Ein Song über Trennungen, der dennoch gerade in Deutschland zu den meistgespielten Songs auf Hochzeiten zählt. Dieses Kuriosum verdankt er seiner hymnischen musikalischen Umsetzung und Bonos rührend-intensivem Vortrag, dem etwas Unumstößliches, Ewigwährendes innewohnt. "Achtung Baby" zählt bis heute zu den erfolgreichsten musikalischen Neuerfindungen etablierter Bands und steht damit auf einer Linie mit dem "White Album" der Beatles und David Bowies "Low". Die Platte machte U2 zu echten Rock'n'Roll-Helden und es schien nach den bahnbrechenden Multimedia-Welttourneen "Zoo-TV" und "Zooropa" undenkbar, dass das Quartett aufgrund der karitativen Arbeit ihres Frontmannes irgendwann wieder zur Zielscheibe allgemeinen Spotts geraten würde. Der Einfluss dieses Albums auf die Rockgeschichte bleibt dennoch unbestritten. Spätestens das Cover-Album zum 20-jährigen Jubiläum mit den Teilnehmern Nine Inch Nails, Depeche Mode und Jack White adelt dieses Verdienst. © Laut
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Rock - Erschienen am 1. Januar 2006 | Universal-Island Records Ltd.

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Rock - Erschienen am 1. Januar 1993 | Universal-Island Records Ltd.

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Rock - Erschienen am 2. November 1998 | UMC (Universal Music Catalogue)

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Rock - Erschienen am 1. November 1983 | Universal-Island Records Ltd.

War turned U2 into arena rock stars, and the EP Under a Blood Red Sky captures the band on its supporting tour as the bandmembers adjusted to their larger audiences. Unsurprisingly for a band that always favored the grand statement, the group flourished in such a setting, as this mini-EP attests. Comprised of material recorded in America and Germany, Under a Blood Red Sky draws equally from the band's first three albums, and these live versions, while less textured, are considerably tougher than their studio counterparts and illustrate quite effectively why U2 were considered one of the best, most exhilarating live bands of the '80s. © Stephen Thomas Erlewine /TiVo