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Die Alben

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Country - Erschienen am 14. September 2009 | Domino Recording Co

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
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Country - Erschienen am 19. Februar 2016 | Fat Possum

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Folk - Erschienen am 1. Januar 1972 | Capitol Records

"Living on the road, my friend / Was gonna keep you free and clean / Now you wear your skin like iron / And your breath's as hard as kerosene" - die ersten Zeilen von "Pancho & Lefty" gehören wohl nicht nur zu den bekanntesten der amerikanischen Folk-Musik, sondern befördern das unvergessene Duo Willie Nelson und Merle Haggard 1983 an die Spitze der amerikanischen Country-Charts. Nur zwei Jahre zuvor hatte "If I Needed You" der wunderbaren Emmylou Harris einen ähnlichen Hit beschert. Erfolge, die dem Schreiber zwei der meistgecoverten Songs des Genres verwehrt blieben. Zwar ist Townes Van Zandt keinesfalls der einzige Künstler, dem erst fremde Interpretationen seiner eigenen Stücke zu stärkerer Bekanntheit verhalfen. Für die viel zu kurze Karriere des Texaners stand dieses Phänomen jedoch besonders stellvertretend: große Anerkennung von wenigen, mangelnde Beachtung von der Masse. Wie so oft änderte sich das erst nach seinem Tod im Jahr 1997, als sein Körper nach gerade einmal 52 Jahren den Kampf aufgab gegen jahrelange Abhängigkeit von Alkohol, Drogen und Medikamenten, gegen schwere Krankheiten und psychische Störungen. Was bleibt, ist eine einzigartige Diskografie, aus der es sicherlich nicht nur "The Late Great Townes Van Zandt" verdient gehabt hätte, gesondert erwähnt zu werden. Allein "Pancho & Lefty" darf aber als Begründung dienen, seine zweite Platte aus dem Jahr 1972 für seine beste, zumindest aber seine wichtigste, zu halten. Denn zweifelsohne gehört der Song zu den größten Folk/Country-Tracks aller Zeiten. Mit jener Melancholie, die schon Stücke wie "Waitin' Round To Die" vom Debüt "For The Sake Of The Song" oder das düstere "St. John The Gambler" auf "Our Mother The Mountain" auszeichnete, fasst Van Zandt hier die Geschichte der beiden Banditen Pancho und Lefty in wunderschöne Zeilen. "Pancho needs your prayers, it's true / But save a few for Lefty, too / He just did what he had to do / And now he's growing old." Getragen von Verrat, Einsamkeit und Tod, liefert die Outlaw-Story auch heute noch Stoff für unterschiedlichste Interpretationen. Sogar Van Zandt selbst soll gegenüber Willie Nelson, der den Song nach der Umsetzung von Emmylou Harris aus dem Jahr 1977 endgültig zum Hit machte, zugegeben haben, er wisse selbst nicht genau, wie der Inhalt zu deuten sei. Ähnliche Mythen ranken sich um "Silver Ships Of Andilar", die wohl untypischste Nummer seiner Karriere. Der orchestrale Background setzt die epische Sage pompös und mitreißend in Szene, während Van Zandt geheimnisvolle Zeilen von Betrug, Krieg und Verlust in eine fünf Minuten lange Hymne wandelt. Diese Wucht erreicht "Snow Don't Fall" zwar nicht, will es aber auch gar nicht. Wenn sich zu der verhalten gezupften Gitarre langsam Streicher gesellen und sich immer mehr erheben, ist das dennoch nicht weniger ergreifend als in "Ships Of Andilar". Im krassen Gegensatz dazu steht "Honky Tonkin'", klassischer Hillbilly-Country von Van Zandts großem Idol Hank Williams, in dem er sogar die markanten grellen Töne seines Vorbildes perfekt nachahmt. Die Cover-Songs, zu denen neben "Honky Tonkin'" auch das herrlich sarkastische "Don't Let The Sunshine Fool Ya" sowie das Nachkriegs-Liebesständchen "Fraulein" gehören, zeichnen die deutlich hellere Seite von "The Late Great Townes Van Zandt" und bilden damit einen deutlichen Kontrast. Zwischen Cover-Versionen und neu aufgenommenen Stücken findet sich mit "Sad Cinderella" zudem noch ein Lied vom 1968er-Debüt "For The Sake Of The Song", allerdings in komplett überarbeiteter Form. Die leicht weihnachtlich angehauchte Überproduktion der Ur-Fassung weicht hier glücklicherweise einer wesentlich dezenteren Piano-Ballade, die "The Late Great Townes Van Zandt" eine weitere Facette hinzufügt. Davon offenbart die Platte besonders nach mehreren Durchgängen einige, was natürlich nicht zuletzt an der Zusammensetzung der Stücke liegt. Zwischen dem leicht optimistischen Country-Opener "No Lonesome Tune" und "If I Needed You" sicherlich eines der schönsten Liebeslieder überhaupt, zeigt das Album den Künstler in all seinen Gemütslagen, mal lediglich von Gitarre und Mandoline, mal von einem kleinen Orchester begleitet. Das Werk ist in seiner Stimmung manchmal so schwankend wie Van Zandts Leben an sich, das er 1971 treffend beschrieb: "To live is to fly / Low and high" Doch trotz kleiner, fröhlicher Highlights wie "Honky Tonkin'" durchzieht auch sein sechstes Studioalbum die charakteristische, stellenweise fast erdrückende Schwermütigkeit, die besonders "If I Needed You" wie einen Hilferuf erscheinen lässt: "If I needed you would you come to me / Would you come to me, and ease my pain?" Aber wer immer ihm in schwierigen Zeiten auch zur Seite stand, helfen konnte ihm niemand. Die Depressionen, die ihn zum Alkohol und den Drogen führten, entpuppten sich immer mehr als Hindernis auf seinem Weg, der eigentlich nach oben hätte führen sollen, sich stattdessen aber zur Abwärtsspirale entwickelte. "Heavenly Houseboat Blues" markiert deshalb nicht nur den perfekten Schlusspunkt, sondern steht quasi sinnbildlich für das Leben des Townes Van Zandt: Mit einem Hausboot gen Himmel fahren zu wollen, nur um letztendlich unterzugehen. © Laut
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Country - Erschienen am 4. September 2007 | Fat Possum

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"Living on the road, my friend / Was gonna keep you free and clean / Now you wear your skin like iron / And your breath's as hard as kerosene" - die ersten Zeilen von "Pancho & Lefty" gehören wohl nicht nur zu den bekanntesten der amerikanischen Folk-Musik, sondern befördern das unvergessene Duo Willie Nelson und Merle Haggard 1983 an die Spitze der amerikanischen Country-Charts. Nur zwei Jahre zuvor hatte "If I Needed You" der wunderbaren Emmylou Harris einen ähnlichen Hit beschert. Erfolge, die dem Schreiber zwei der meistgecoverten Songs des Genres verwehrt blieben. Zwar ist Townes Van Zandt keinesfalls der einzige Künstler, dem erst fremde Interpretationen seiner eigenen Stücke zu stärkerer Bekanntheit verhalfen. Für die viel zu kurze Karriere des Texaners stand dieses Phänomen jedoch besonders stellvertretend: große Anerkennung von wenigen, mangelnde Beachtung von der Masse. Wie so oft änderte sich das erst nach seinem Tod im Jahr 1997, als sein Körper nach gerade einmal 52 Jahren den Kampf aufgab gegen jahrelange Abhängigkeit von Alkohol, Drogen und Medikamenten, gegen schwere Krankheiten und psychische Störungen. Was bleibt, ist eine einzigartige Diskografie, aus der es sicherlich nicht nur "The Late Great Townes Van Zandt" verdient gehabt hätte, gesondert erwähnt zu werden. Allein "Pancho & Lefty" darf aber als Begründung dienen, seine zweite Platte aus dem Jahr 1972 für seine beste, zumindest aber seine wichtigste, zu halten. Denn zweifelsohne gehört der Song zu den größten Folk/Country-Tracks aller Zeiten. Mit jener Melancholie, die schon Stücke wie "Waitin' Round To Die" vom Debüt "For The Sake Of The Song" oder das düstere "St. John The Gambler" auf "Our Mother The Mountain" auszeichnete, fasst Van Zandt hier die Geschichte der beiden Banditen Pancho und Lefty in wunderschöne Zeilen. "Pancho needs your prayers, it's true / But save a few for Lefty, too / He just did what he had to do / And now he's growing old." Getragen von Verrat, Einsamkeit und Tod, liefert die Outlaw-Story auch heute noch Stoff für unterschiedlichste Interpretationen. Sogar Van Zandt selbst soll gegenüber Willie Nelson, der den Song nach der Umsetzung von Emmylou Harris aus dem Jahr 1977 endgültig zum Hit machte, zugegeben haben, er wisse selbst nicht genau, wie der Inhalt zu deuten sei. Ähnliche Mythen ranken sich um "Silver Ships Of Andilar", die wohl untypischste Nummer seiner Karriere. Der orchestrale Background setzt die epische Sage pompös und mitreißend in Szene, während Van Zandt geheimnisvolle Zeilen von Betrug, Krieg und Verlust in eine fünf Minuten lange Hymne wandelt. Diese Wucht erreicht "Snow Don't Fall" zwar nicht, will es aber auch gar nicht. Wenn sich zu der verhalten gezupften Gitarre langsam Streicher gesellen und sich immer mehr erheben, ist das dennoch nicht weniger ergreifend als in "Ships Of Andilar". Im krassen Gegensatz dazu steht "Honky Tonkin'", klassischer Hillbilly-Country von Van Zandts großem Idol Hank Williams, in dem er sogar die markanten grellen Töne seines Vorbildes perfekt nachahmt. Die Cover-Songs, zu denen neben "Honky Tonkin'" auch das herrlich sarkastische "Don't Let The Sunshine Fool Ya" sowie das Nachkriegs-Liebesständchen "Fraulein" gehören, zeichnen die deutlich hellere Seite von "The Late Great Townes Van Zandt" und bilden damit einen deutlichen Kontrast. Zwischen Cover-Versionen und neu aufgenommenen Stücken findet sich mit "Sad Cinderella" zudem noch ein Lied vom 1968er-Debüt "For The Sake Of The Song", allerdings in komplett überarbeiteter Form. Die leicht weihnachtlich angehauchte Überproduktion der Ur-Fassung weicht hier glücklicherweise einer wesentlich dezenteren Piano-Ballade, die "The Late Great Townes Van Zandt" eine weitere Facette hinzufügt. Davon offenbart die Platte besonders nach mehreren Durchgängen einige, was natürlich nicht zuletzt an der Zusammensetzung der Stücke liegt. Zwischen dem leicht optimistischen Country-Opener "No Lonesome Tune" und "If I Needed You" sicherlich eines der schönsten Liebeslieder überhaupt, zeigt das Album den Künstler in all seinen Gemütslagen, mal lediglich von Gitarre und Mandoline, mal von einem kleinen Orchester begleitet. Das Werk ist in seiner Stimmung manchmal so schwankend wie Van Zandts Leben an sich, das er 1971 treffend beschrieb: "To live is to fly / Low and high" Doch trotz kleiner, fröhlicher Highlights wie "Honky Tonkin'" durchzieht auch sein sechstes Studioalbum die charakteristische, stellenweise fast erdrückende Schwermütigkeit, die besonders "If I Needed You" wie einen Hilferuf erscheinen lässt: "If I needed you would you come to me / Would you come to me, and ease my pain?" Aber wer immer ihm in schwierigen Zeiten auch zur Seite stand, helfen konnte ihm niemand. Die Depressionen, die ihn zum Alkohol und den Drogen führten, entpuppten sich immer mehr als Hindernis auf seinem Weg, der eigentlich nach oben hätte führen sollen, sich stattdessen aber zur Abwärtsspirale entwickelte. "Heavenly Houseboat Blues" markiert deshalb nicht nur den perfekten Schlusspunkt, sondern steht quasi sinnbildlich für das Leben des Townes Van Zandt: Mit einem Hausboot gen Himmel fahren zu wollen, nur um letztendlich unterzugehen. © Laut
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Country - Erschienen am 14. September 2009 | Domino Recording Co

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Country - Erschienen am 17. Mai 2007 | Fat Possum

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Folk - Erschienen am 1. Januar 1972 | Capitol Records

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Country - Erschienen am 7. September 2015 | Charly

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Country - Erschienen am 11. März 2016 | Fat Possum

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Country - Erschienen am 1. Januar 1994 | Fat Possum

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Alternativ und Indie - Erschienen am 28. August 2020 | TVZ Records - Fat Possum Records

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Country - Erschienen am 17. Mai 2007 | Fat Possum

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Country - Erschienen am 1. Juli 1999 | Fat Possum

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Country - Erschienen am 23. November 1994 | Fat Possum

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Country - Erschienen am 15. März 2019 | Fat Possum

Like his hero Hank Williams, Townes Van Zandt died on January 1. On the first day of 1997, he lost his life to alcohol at 52 years old. Throughout his career, the darkest of all Texan songwriters found his inspiration in the depth of human misery, mental pain, and physical despair. Both cynical and lucid, with a singular and refined style, he always stood as an outlaw in the history of country music. He could juggle with words (death, jail, friendship, alcohol, love) and build his Tower of Babel of despair with a hint of cynicism and humor.  With Sky Blue, released in early 2019, Townes Van Zandt is sending a postcard from heaven. Put together by his family (his widow Jeanene and his children J.T., Will, and Katie Bell), the album features eleven previously unreleased tracks recorded in 1973 by Bill Hedgepeth, a journalist, musician, and friend of Van Zandt. At that time, Van Zandt was living between Texas, Colorado, and a cabin in Franklin, Tennessee. His life was nomadic, and he described his lifestyle in his songs. Often along his travels, Van Zandt stopped to see his friend Hedgepeth in his home studio in Atlanta. There, he recorded songs, worked on older tracks, and sometimes experimented new sounds. All of this is memorialized in Sky Blue. The record features first drafts of classics (Pancho & Lefty and Rex’s Blues, where Van Zandt shines as a master composer and a writer whose simple words and melodies favor his ideas and emotions), and inspired covers of Richard Dobson and Tom Paxton’s song, as well as The Hills of Roane County, a murder ballad from 1880. As the icing of this beautiful cake, the record will please all fans with two unreleased songs: All I Need and Sky Blue. The album is more than enough to remind everyone of the crucial importance of Townes Van Zandt’s legacy… © Marc Zisman/Qobuz
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Pop - Erschienen am 1. Januar 1993 | Fat Possum

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Country - Erschienen am 14. September 2009 | Domino Recording Co

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Country - Erschienen am 23. Oktober 2001 | Fat Possum

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Country - Erschienen am 1. Januar 1978 | Domino Recording Co

This is another stalwart collection from Townes Van Zandt, and not a dud in the bunch. The melodies here are strong, the lyrics full of Van Zandt's razor sharp insight, and the production is sparse and to the point, bringing to mind the inconspicuous polish of High, Low and in Between. The feel here is a balance between folk and country, with Van Zandt's voice and guitar up front, letting the songs speak for themselves. The tunes are full of heartbreak and hopelessness, making it a great album to put on during, or right after, the breakup of an affair. "No Place to Fall" sports one of Van Zandt's strongest melodies with a melancholy chorus that immediately imbeds itself in your mind. Pedal steel, a brief mandolin solo, and almost inaudible percussion add to the despairing feel of the track. "When She Don't Need Me" is another hopeless love song, this time with a Tex-Mex feel and a measured tempo that wrings every bit of drama out of the lyric. The title track has to be one of Van Zandt's saddest songs; images of winter, desolate hillsides, and loneliness complement an achingly beautiful melody. "No Place to Fall" is a teary waltz, a love song that pleads for connection and tries to be seductive, but ultimately succumbs to its own pessimism. On the slightly brighter side, there's an Everly Brothers influenced country-rock take of Bo Diddley's "Who Do You Love." "Snake Song" is a blues that could be about a poisonous snake or the obvious phallic object. The song ends with a fatal punch line. "Brother Flower," a striking meditation on mortality and the impermanence of love, has a melody that recalls Gordon Lightfoot's "Don Quixote" while "Dollar Bill Blues" is a sea shanty celebrating gambling, booze, self-destruction, and the desperate late-night search for love, or maybe just sex. None of the tunes on Flyin' Shoes have yet achieved the iconic status of Van Zandt's best-known work, but in the early 2000s, as his back catalog is being reissued and reevaluated, that might well change. © j. poet /TiVo