Ihr Warenkorb ist leer!

Genre :

Ähnliche Künstler

Die Alben

Ab
CD8,99 €

Modern Jazz - Erschienen am 2. Februar 2018 | Tricollectif

Auszeichnungen Indispensable JAZZ NEWS
Vergessen Sie jetzt mal all die Klischees über den Jazz! Vergessen Sie die Geige! Machen Sie es ganz einfach und vergessen Sie überhaupt alles! Mit seinem Album Amanda Dakota tritt Théo Ceccaldi heftig in den Ameisenhaufen, um ihn dann mit seiner eigenen kunterbunten Flagge oben auf zu schmücken. Der junge atypische Geiger ist Gründungsmitglied des Tricollectifs aus New Orleans und natürlich nicht der Einzige, der auf faszinierende Art und Weise zur Destabilisierung beiträgt. Zusammen mit Benjamin Dousteyssier (Altsaxofon und Bariton), Quentin Biardeau (Tenorsaxofon und Keyboards), Giani Caserotto (E-Gitarre), Valentin Ceccaldi (Violoncello und Horizontalcello) und Etienne Ziemniak (Schlagzeug) ruft er eine Band ins Leben, die sich nicht zufällig Freaks nennt. Ist es ein verstohlener Hinweis auf Frank Zappas Freak Out!? Oder auf den unbeschreiblichen Charakter eines zum Punk tendierenden Jazzrock? Seine von einem anderen Planeten kommende Platte sieht ganz nach Klangattentat aus, aber letztendlich ist es eine Einladung, sich auf Reisen zu begeben. Es sei denn, er hat in Wahrheit ein Remake von Tod Brownings Freaks gemacht, auf dem John Zorn, Meshuggah, Charles Mingus, Igor Stravinsky, Carla Bley ( Escalator Over The Bill), Henry Threadgill (Henry m’a tuer), die Lounge Lizards, David Lynch und Gil Scott Heron herumgeistern. Ein Genuss. © MD/Qobuz
Ab
HI-RES14,99 €
CD9,99 €

Free Jazz & Avantgarde - Erschienen am 25. September 2015 | Onjazz Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Indispensable JAZZ NEWS
Ab
HI-RES13,49 €
CD8,99 €

Modern Jazz - Erschienen am 26. November 2020 | Full Rhizome

Hi-Res
Ab
HI-RES13,49 €
CD8,99 €

Modern Jazz - Erschienen am 18. Oktober 2019 | Full Rhizome

Hi-Res
Sie sind das spannendste Brüderpaar des aktuellen europäischen Jazz, der 1986 südlich von Paris geborene Geiger Théo Ceccaldi und sein drei Jahre jüngerer, Cello spielender Bruder Valentin. Dass sie beide zunächst Schlagzeug lernten, erklärt vielleicht ihre faszinierende Offenheit gegenüber unterschiedlichsten Stilrichtungen, die technisch brillant quer durch die Historie bis hin zu wildester Improvisationsartistik reicht. Angesichts dessen denkt man beim neuen Album „Django“ des seit 2010 bestehenden Théo Ceccaldi Trios mit dem Gitarristen Guillaume Aknine spontan eher an den coolen Helden diverser Italo-Western als an Jean „Django“ Reinhardt, dessen Spitznamen Sergio Corbucci 1966 für seinen legendären Protagonisten übernahm. Freilich machen einem gleich die ersten Takte des Openers „Balancelle et Chèvrefeuille“ klar, dass es doch um den Manouche-Gitarristen geht, wenn Théo Ceccaldi, dessen Geige plötzlich aus feinen Pizzicati aufbrandet, Reinhardts unverkennbaren „Minor Swing“ mit Fats Wallers „Honeysuckle Rose“ (franz.: „chèvrefeuille“) zu stimmiger Synthese führt. Beim flirrenden „Six pouces sous mer“ umtändeln sich die Streicher über einer stoischen Basslinie, um dann irisierenden Gitarrentönen Raum zu geben, die ins Elektrisch-Rockige aufblühen und vom nun zupfenden Valentin pulsierend grundiert werden. Diese 13 Minuten zeigen par excellence das imposante Ausdrucksvermögen des formidablen Trios, das mal fiedelt, mal plinkert, mal neutönerisch agiert und so rhythmisch hochvariable Klangbilder kreiert, die grandios zwischen Gypsy-Swing, subtiler Kammermusik und purer Ekstase schillern. Eine überwältigend unkonventionelle Hommage. © Thielmann, Sven / www.fonoforum.de