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Ähnliche Künstler

Die Alben

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CD12,49 €

Pop - Erschienen am 25. Oktober 2019 | Staatsakt Rec. GmbH

International Music. Man erinnert sich vage an diesen Bandnamen, aber vor allem an ein Album mit dem Titel Die besten Jahre, das nur ein Vorbote von dem ist, was Peter Rubel und Pedro Goncalves Crescenti nun mit Fabian Neubauer, Pianist und Organist und dem Schlagzeuger Edis Ludwig unter dem Namen The Düsseldorf Düsterboys herausbringen.Mit dem Folk, den sie bereits als Duo an den Tag gelegt hatten, treiben sie es noch einige Schritte weiter und kreieren eine Welt, in der man wie in einem vom Sonnenuntergang rosa gefärbten Himmel schwebt. Sie versetzen uns mit ihrem Album Nenn mich Musik in den Zustand eines Wachtraums. Gelegentlich katapultieren sie uns in die Vergangenheit wie etwa mit Kaffee aus der Küche oder Messwein, wobei die Jungs einen sanften Rock’n’Roll an den Tag legen, wie er im Buche steht. Als hätten sie einen Vintage-Filter über den Song gelegt, befördern sie uns in die vergangenen Zeiten, als der Rock’n’Roll gerade seinen Einzug fand. Zu ihrer deutschen Poesie fügen sie Fremdsprachen hinzu, die den Hörer zum Träumen veranlassen wie etwa in Parties mit italienischen Phrasen oder Federleichte Tage mit portugiesischem Touch...Und so federleicht sind auch die Arrangements und die Message, die sie verbreiten: Sollte mal irgendetwas schief gehen im Leben, einfach mal die Beatles hören oder nach Teneriffa abziehn' (und das Ganze verstärkt sich mit einer leisen Melodie auf der Oboe und einem “la la la”, sollte man das Leben immer noch als zu beschwerlich empfinden oder seinen Liebeskummer nicht vergessen können). Was einem von diesem Album bleibt ist diese pure Schönheit musikalischer Einfachheit - selbst mit einem Leichenwagen wird es leichter, wenn man ihn nach Teneriffa karrt! - Teneriffa scheint in dem Song die Antwort auf alles zu sein. Und selbst der depressive Song Alkoholgedanken endet in einer perfekten Kadenz, womit der Kater schon vorzeitig auskuriert zu sein scheint. Können wir nicht alle ein bisschen federleicht gebrauchen? Nenn mich Musik ist nicht nur etwas für Fans von den Kings of Convenience. Es ist eines der besten Alben, die man seit langem gehört hat. © Sandra Dubroca 
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CD5,49 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 25. Oktober 2020 | Staatsakt Rec. GmbH

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Pop - Erschienen am 18. Oktober 2019 | Staatsakt Rec. GmbH

Mutter, Oh Mutter. "Oh Mama halt mich aus / Halt mich aus dem Trouble raus", flehen The Düsseldorf Düsterboys ihre Erzeugerin an und wünschen sich den Zustand der warmen Fürsorge und Geborgenheit zurück. Wer sich nach der mütterlichen Liebe sehnt, möchte keinen väterliche Strenge, sondern einfach in den Arm genommen werden. Peter Rubel und Pedro Goncalves Crescenti wissen schon, wie sie die ach so schweren Herzen im trüben Herbst einsammeln. Ihre Hauptband International Music veröffentlichte schon im letzten Jahr Tresen-Musik für Melancholiker, auch "Nenn mich Musik" schmeckt nach Bier und salzigen Männer-Tränen. Die "Kneipe" ist in ihrer Welt ein dunkler, aber auch romantischer Safe Room vor all den Schmerzen der Außenwelt. Das Original hatte auf "Die Besten Jahre" noch einen rockigen Uptempo-Drive, in seiner neuen verlangsamten Version sieht man förmlich die Alkoholgeister vorbei ziehen. Schnaps war sein letztes Wort und dann trug ihn der Gespenster-Chor mit den Worten "Dieser Ort ist gut zum Scheitern / Dieser Ort ist gar nicht da" hinfort. Graue Rauchschwaden liegen über dem Album und seiner trüben Schwermut. Viel auf "Nenn Mich Musik" erinnert an frühe Ruhrpott-Filme wie "Rote Erde" oder "Nordkurve", die zwischen Maloche und Melancholie einen ganz eigenen rauen Charme entwickeln. The Düsseldorf Düsterboys lassen mit ihrer wohligen Nostalgie eine Zeit aufleben, die weder sie noch viele ihre Hörer wirklich miterlebt haben. Die Songs, von Olaf Opal produziert, wurden erst einmal analog aufgenommen und klingen tatsächlich wie ein lange übersehener Flohmarkt-Kauf aus der Vinyl-Kiste. Dort findet man, zumindest im Ruhrgebiet, meistens auch Alben von Witthüser & Westrupp. Die beiden legendären Songwriter entwarfen in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts ihre Sparte aus ganz eigenem Humor, Krautrock und psychedelischer Folk-Musik. Ein Düsterboys-Song wie "Messwein" klingt wie eine Reminiszenz an den anarchischen Output des Songwriter-Duos. Deren Geschichte begann - natürlich! - auch in einer Kneipe und führte sie am Schluss zu einer Aufführung in die Essener Apostelkirche. Die sakrale Stimmung von "Nenn mich Musik" bietet sich ebenfalls für diese Location an. Die smithige Schwere von "Es geht mir gut" wirkt schon wie eine Andacht."Es geht mir gut / Nur ab und zu geht es mir nicht so gut (...) Kein Feuer ohne Glut / Es geht mir wieder gut". Der früher lausbubige Dendemann nahm den alltäglichen Verlauf zwischen Glück und Misserfolg mit "Danke gut" noch auf die leichte Hip Hop-Schulter, die Düsterboys trotzen ihm lakonisch mit einer "Muss ja"-Einstellung. Es gibt ja schließlich auch noch einen spanischen Sehnsuchtsort für den grübelnden Deutschen. "Und bist du aus der Haut gefahren, dann hör dir mal die Beatles an. Oder du gehst nach Teneriffa". Ja, ist sicherlich eine bessere Option als "Sieben lange Jahre waren zu viel / Du hörst mir nicht mehr zu, wenn ich Gitarre spiel / Ein Reim am Ende jeder Zeile vertreibt die Langeweile". So schön sich auch "Beichte sagen" auf "Leichenwagen" reimt, aber der Urlaub auf der sonnigen Kanaren-Insel tut den Jungs bei solchen Assoziationsketten sicherlich gut. Sie erfuhren schließlich auf "Nenn Mich Musik" genügend Düsternis. © Laut
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Pop - Erschienen am 27. September 2019 | Staatsakt Rec. GmbH

Mutter, Oh Mutter. "Oh Mama halt mich aus / Halt mich aus dem Trouble raus", flehen The Düsseldorf Düsterboys ihre Erzeugerin an und wünschen sich den Zustand der warmen Fürsorge und Geborgenheit zurück. Wer sich nach der mütterlichen Liebe sehnt, möchte keinen väterliche Strenge, sondern einfach in den Arm genommen werden. Peter Rubel und Pedro Goncalves Crescenti wissen schon, wie sie die ach so schweren Herzen im trüben Herbst einsammeln. Ihre Hauptband International Music veröffentlichte schon im letzten Jahr Tresen-Musik für Melancholiker, auch "Nenn mich Musik" schmeckt nach Bier und salzigen Männer-Tränen. Die "Kneipe" ist in ihrer Welt ein dunkler, aber auch romantischer Safe Room vor all den Schmerzen der Außenwelt. Das Original hatte auf "Die Besten Jahre" noch einen rockigen Uptempo-Drive, in seiner neuen verlangsamten Version sieht man förmlich die Alkoholgeister vorbei ziehen. Schnaps war sein letztes Wort und dann trug ihn der Gespenster-Chor mit den Worten "Dieser Ort ist gut zum Scheitern / Dieser Ort ist gar nicht da" hinfort. Graue Rauchschwaden liegen über dem Album und seiner trüben Schwermut. Viel auf "Nenn Mich Musik" erinnert an frühe Ruhrpott-Filme wie "Rote Erde" oder "Nordkurve", die zwischen Maloche und Melancholie einen ganz eigenen rauen Charme entwickeln. The Düsseldorf Düsterboys lassen mit ihrer wohligen Nostalgie eine Zeit aufleben, die weder sie noch viele ihre Hörer wirklich miterlebt haben. Die Songs, von Olaf Opal produziert, wurden erst einmal analog aufgenommen und klingen tatsächlich wie ein lange übersehener Flohmarkt-Kauf aus der Vinyl-Kiste. Dort findet man, zumindest im Ruhrgebiet, meistens auch Alben von Witthüser & Westrupp. Die beiden legendären Songwriter entwarfen in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts ihre Sparte aus ganz eigenem Humor, Krautrock und psychedelischer Folk-Musik. Ein Düsterboys-Song wie "Messwein" klingt wie eine Reminiszenz an den anarchischen Output des Songwriter-Duos. Deren Geschichte begann - natürlich! - auch in einer Kneipe und führte sie am Schluss zu einer Aufführung in die Essener Apostelkirche. Die sakrale Stimmung von "Nenn mich Musik" bietet sich ebenfalls für diese Location an. Die smithige Schwere von "Es geht mir gut" wirkt schon wie eine Andacht."Es geht mir gut / Nur ab und zu geht es mir nicht so gut (...) Kein Feuer ohne Glut / Es geht mir wieder gut". Der früher lausbubige Dendemann nahm den alltäglichen Verlauf zwischen Glück und Misserfolg mit "Danke gut" noch auf die leichte Hip Hop-Schulter, die Düsterboys trotzen ihm lakonisch mit einer "Muss ja"-Einstellung. Es gibt ja schließlich auch noch einen spanischen Sehnsuchtsort für den grübelnden Deutschen. "Und bist du aus der Haut gefahren, dann hör dir mal die Beatles an. Oder du gehst nach Teneriffa". Ja, ist sicherlich eine bessere Option als "Sieben lange Jahre waren zu viel / Du hörst mir nicht mehr zu, wenn ich Gitarre spiel / Ein Reim am Ende jeder Zeile vertreibt die Langeweile". So schön sich auch "Beichte sagen" auf "Leichenwagen" reimt, aber der Urlaub auf der sonnigen Kanaren-Insel tut den Jungs bei solchen Assoziationsketten sicherlich gut. Sie erfuhren schließlich auf "Nenn Mich Musik" genügend Düsternis. © Laut

Der Interpret

The Düsseldorf Düsterboys im Magazin
  • Im Musikhimmel mit The Düsseldorf Düsterboys
    Im Musikhimmel mit The Düsseldorf Düsterboys Peter Rubel und Pedro Goncalves Crescenti, ehemalig International Music, veröffentlichen ein in Zuckerwatte gepacktes Debütalbum unter der neuen Band The Düsseldorf Düsterboys und umhüllen uns mit ...