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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. April 2019 | Rivers - Birds Records

Der schwedische Indiefolk-Musiker Kristian Matsson hat sich sein ironisches Pseudonym The Tallest Man On Earth gegeben, weil er eigentlich ziemlich klein ist: Aber die Musikgeschichte lehrt uns, dass dies kein relevanter Fakt ist – Prince war zum Beispiel nur 1,58 Meter groß. Mattsson misst laut Internet immerhin 1,70 Meter und ist damit nur geringfügig kleiner als der Mann, mit dem er immer verglichen wird: Bob Dylan. An dieser überlebensgroßen Musiklegende wird er seit seinem gefeierten Debüt "Shallow Grave" aus dem Jahr 2008 nämlich immer gemessen. Und auf dem aktuellen Album mit dem zauberhaften Titel "I Love You. It’s A Fever Dream", das nach vierjähriger Pause erscheint, umweht den Hörer wieder ein Dylanesker Hauch: Sei es eine zuweilen erklingende Mundharmonika oder die (zum Glück nur) leicht nölende heisere Stimme. Die recht roh klingenden Songs befassen sich mit der spezifischen Art und Weise sein eigenes Leben zu betrachten und schlagen musikalisch die Brücke zwischen Neo-Indiefolk und Sixties-Singer-Songwriting, so dass sich The Tallest Man On Earth harmonisch zwischen Bon Iver und Bob Dylan niederlässt. Mit gezupften Gitarrenmelodien, gelassenem Storytelling und bluesigen wie countryesken Elementen ist "I Love You. It’s A Fever Dream" ein ziemliches klassisches Album geworden, das einerseits ziemlich old-fashioned ist, aber andererseits in seiner Konsequenz Identitätsfragen auf diese musikalische Art zu verhandeln, auch ziemlich kompromisslos. Man muss hier wirklich zuhören, zum Skippen oder Spotify-Playlistenbauen eignet sich das Album nicht. An der Oberfläche wirken Matssons Songs zwar simpel, doch die Melodien sind komplex gebaut, der Gesang variiert und beides vermittelt so subtil die vielschichtigen Aspekte der besungenen menschlichen Probleme. Und wenn Bob Dylan für seine Lyrics schon den großen Literaturnobelpreis erhalten musste, dann wäre hier wenigstens eine kleine Trophäe für ein dichtes musikalisches Werk fällig. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. November 2010 | Dead Oceans

Eigentlich ist es eine viel zu hohe Bürde, schon nach einem Album mit dem großen Bob Dylan verglichen zu werden. Doch The Tallest Man On Earth fand sich nach dem Debüt "Shallow Grave" rasch im langen Schatten wieder, den der solitärste aller Folksänger bis zu seinem Motorradunfall im Sommer 1966 geworfen hatte. Ohne jeden Schnörkel wurden hier amerikanische Blues- und Folk-Motive mit hochgestimmter Kapodaster-Gitarre und krächzender Stimme in expressiven Skelett-Folk übersetzt. Und das auch noch von einem jungen Schweden. Mit "The Wild Hunt" macht Kristian Matsson im Grunde da weiter, wo er mit seinem Debüt stehen geblieben ist. Nur das gesteigerte Selbstbewusstsein, das ihm sein plötzlicher Erfolg bescherte, kommt nun noch hinzu. Wenn The Tallest Man On Earth etwa im wunderbar dynamischen "King Of Spain" davon singt, die Stiere in der Arena zu provozieren und spanische Lederstiefel zu tragen – eine schöne Reminiszenz an Dylans "Boots Of Spanish Leather" - dann muss man doch eher schmunzeln als dem live reichlich überdrehten Matsson Größenwahn zu unterstellen. Überhaupt ist es doch das Wesen des Songwriters, Gefühlszustände in all ihrer Unmittelbarkeit zu transportieren. Und das schafft Matsson vorzüglich, weil er kein kryptischer Texter ist. Wähnt man ihn in einem Moment als trauriges Wandererschicksal, das sich so langsam zu Tode säuft, steht er im nächsten wieder auf und stellt in "Love Is All" klar: "If I don't get you in the morning, by the evening I sure will". Wut über den Verlust eines Freundes ("You're Going Back"), "Into The Wild"-Sehnsucht ("The Wild Hunt") und das große jugendliche Wir-Gefühl im vom Klavier begleiteten "Kids On The Run" stehen hier lose nebeneinander. Freilich hat sich Matsson gerade bei puristischen Folk-Songs wie "The Drying Of The Lawns" oder "A Lion's Heart" einfach nur des magischen Quellcodes des Great American Songbook bedient und höchstwahrscheinlich nur Melodien etwas umarrangiert und Textbausteine neu zusammengesetzt - doch was solls. Unseren Vorfahren sind wir ja schließlich auch dankbar, dass sie all die Geschichten aufgeschrieben und weitererzählt haben, aus denen wir später unseren Kindern erzählen dürfen. Zum Beispiel vom Verwandlungskünstler Bob Dylan oder eben vom größten Mann der Welt und seinem wunderbaren zweiten Album. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. April 2010 | Dead Oceans

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Eigentlich ist es eine viel zu hohe Bürde, schon nach einem Album mit dem großen Bob Dylan verglichen zu werden. Doch The Tallest Man On Earth fand sich nach dem Debüt "Shallow Grave" rasch im langen Schatten wieder, den der solitärste aller Folksänger bis zu seinem Motorradunfall im Sommer 1966 geworfen hatte. Ohne jeden Schnörkel wurden hier amerikanische Blues- und Folk-Motive mit hochgestimmter Kapodaster-Gitarre und krächzender Stimme in expressiven Skelett-Folk übersetzt. Und das auch noch von einem jungen Schweden. Mit "The Wild Hunt" macht Kristian Matsson im Grunde da weiter, wo er mit seinem Debüt stehen geblieben ist. Nur das gesteigerte Selbstbewusstsein, das ihm sein plötzlicher Erfolg bescherte, kommt nun noch hinzu. Wenn The Tallest Man On Earth etwa im wunderbar dynamischen "King Of Spain" davon singt, die Stiere in der Arena zu provozieren und spanische Lederstiefel zu tragen – eine schöne Reminiszenz an Dylans "Boots Of Spanish Leather" - dann muss man doch eher schmunzeln als dem live reichlich überdrehten Matsson Größenwahn zu unterstellen. Überhaupt ist es doch das Wesen des Songwriters, Gefühlszustände in all ihrer Unmittelbarkeit zu transportieren. Und das schafft Matsson vorzüglich, weil er kein kryptischer Texter ist. Wähnt man ihn in einem Moment als trauriges Wandererschicksal, das sich so langsam zu Tode säuft, steht er im nächsten wieder auf und stellt in "Love Is All" klar: "If I don't get you in the morning, by the evening I sure will". Wut über den Verlust eines Freundes ("You're Going Back"), "Into The Wild"-Sehnsucht ("The Wild Hunt") und das große jugendliche Wir-Gefühl im vom Klavier begleiteten "Kids On The Run" stehen hier lose nebeneinander. Freilich hat sich Matsson gerade bei puristischen Folk-Songs wie "The Drying Of The Lawns" oder "A Lion's Heart" einfach nur des magischen Quellcodes des Great American Songbook bedient und höchstwahrscheinlich nur Melodien etwas umarrangiert und Textbausteine neu zusammengesetzt - doch was solls. Unseren Vorfahren sind wir ja schließlich auch dankbar, dass sie all die Geschichten aufgeschrieben und weitererzählt haben, aus denen wir später unseren Kindern erzählen dürfen. Zum Beispiel vom Verwandlungskünstler Bob Dylan oder eben vom größten Mann der Welt und seinem wunderbaren zweiten Album. © Laut
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Folk - Erschienen am 13. April 2010 | Dead Oceans

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Alternativ und Indie - Erschienen am 12. Mai 2015 | Dead Oceans

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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. August 2010 | Gravitation

Der schwedische Indiefolk-Musiker Kristian Matsson hat sich sein ironisches Pseudonym The Tallest Man On Earth gegeben, weil er eigentlich ziemlich klein ist: Aber die Musikgeschichte lehrt uns, dass dies kein relevanter Fakt ist – Prince war zum Beispiel nur 1,58 Meter groß. Mattsson misst laut Internet immerhin 1,70 Meter und ist damit nur geringfügig kleiner als der Mann, mit dem er immer verglichen wird: Bob Dylan. An dieser überlebensgroßen Musiklegende wird er seit seinem gefeierten Debüt "Shallow Grave" aus dem Jahr 2008 nämlich immer gemessen. Und auf dem aktuellen Album mit dem zauberhaften Titel "I Love You. It’s A Fever Dream", das nach vierjähriger Pause erscheint, umweht den Hörer wieder ein Dylanesker Hauch: Sei es eine zuweilen erklingende Mundharmonika oder die (zum Glück nur) leicht nölende heisere Stimme. Die recht roh klingenden Songs befassen sich mit der spezifischen Art und Weise sein eigenes Leben zu betrachten und schlagen musikalisch die Brücke zwischen Neo-Indiefolk und Sixties-Singer-Songwriting, so dass sich The Tallest Man On Earth harmonisch zwischen Bon Iver und Bob Dylan niederlässt. Mit gezupften Gitarrenmelodien, gelassenem Storytelling und bluesigen wie countryesken Elementen ist "I Love You. It’s A Fever Dream" ein ziemliches klassisches Album geworden, das einerseits ziemlich old-fashioned ist, aber andererseits in seiner Konsequenz Identitätsfragen auf diese musikalische Art zu verhandeln, auch ziemlich kompromisslos. Man muss hier wirklich zuhören, zum Skippen oder Spotify-Playlistenbauen eignet sich das Album nicht. An der Oberfläche wirken Matssons Songs zwar simpel, doch die Melodien sind komplex gebaut, der Gesang variiert und beides vermittelt so subtil die vielschichtigen Aspekte der besungenen menschlichen Probleme. Und wenn Bob Dylan für seine Lyrics schon den großen Literaturnobelpreis erhalten musste, dann wäre hier wenigstens eine kleine Trophäe für ein dichtes musikalisches Werk fällig. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 12. Juni 2012 | Dead Oceans

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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. August 2010 | Gravitation

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Internationaler Pop - Erschienen am 13. September 2018 | Rivers - Birds Records

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Folk - Erschienen am 1. April 2011 | ADA US - Dead Oceans

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Internationaler Pop - Erschienen am 19. April 2018 | Rivers - Birds Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 28. März 2019 | Rivers - Birds Records

Der schwedische Indiefolk-Musiker Kristian Matsson hat sich sein ironisches Pseudonym The Tallest Man On Earth gegeben, weil er eigentlich ziemlich klein ist: Aber die Musikgeschichte lehrt uns, dass dies kein relevanter Fakt ist – Prince war zum Beispiel nur 1,58 Meter groß. Mattsson misst laut Internet immerhin 1,70 Meter und ist damit nur geringfügig kleiner als der Mann, mit dem er immer verglichen wird: Bob Dylan. An dieser überlebensgroßen Musiklegende wird er seit seinem gefeierten Debüt "Shallow Grave" aus dem Jahr 2008 nämlich immer gemessen. Und auf dem aktuellen Album mit dem zauberhaften Titel "I Love You. It’s A Fever Dream", das nach vierjähriger Pause erscheint, umweht den Hörer wieder ein Dylanesker Hauch: Sei es eine zuweilen erklingende Mundharmonika oder die (zum Glück nur) leicht nölende heisere Stimme. Die recht roh klingenden Songs befassen sich mit der spezifischen Art und Weise sein eigenes Leben zu betrachten und schlagen musikalisch die Brücke zwischen Neo-Indiefolk und Sixties-Singer-Songwriting, so dass sich The Tallest Man On Earth harmonisch zwischen Bon Iver und Bob Dylan niederlässt. Mit gezupften Gitarrenmelodien, gelassenem Storytelling und bluesigen wie countryesken Elementen ist "I Love You. It’s A Fever Dream" ein ziemliches klassisches Album geworden, das einerseits ziemlich old-fashioned ist, aber andererseits in seiner Konsequenz Identitätsfragen auf diese musikalische Art zu verhandeln, auch ziemlich kompromisslos. Man muss hier wirklich zuhören, zum Skippen oder Spotify-Playlistenbauen eignet sich das Album nicht. An der Oberfläche wirken Matssons Songs zwar simpel, doch die Melodien sind komplex gebaut, der Gesang variiert und beides vermittelt so subtil die vielschichtigen Aspekte der besungenen menschlichen Probleme. Und wenn Bob Dylan für seine Lyrics schon den großen Literaturnobelpreis erhalten musste, dann wäre hier wenigstens eine kleine Trophäe für ein dichtes musikalisches Werk fällig. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 28. Februar 2019 | Rivers - Birds Records

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Internationaler Pop - Erschienen am 9. März 2018 | Rivers - Birds Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 25. Februar 2015 | Dead Oceans

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Pop - Erschienen am 12. Juni 2012 | Dead Oceans

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Folk - Erschienen am 1. Januar 2007 | Gravitation

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Internationaler Pop - Erschienen am 13. September 2018 | Rivers - Birds Records

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Internationaler Pop - Erschienen am 14. Juni 2018 | Rivers - Birds Records

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Internationaler Pop - Erschienen am 2. August 2018 | Rivers - Birds Records