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Die Alben

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Rock - Erschienen am 23. Januar 2012 | Rhino - Elektra

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung - Hi-Res Audio
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Rock - Erschienen am 4. Januar 1967 | Rhino - Elektra

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung - Hi-Res Audio
"In allen Gedichten stecken Wölfe, nur in einem nicht, dem wunderbarsten von allen." In dieser Woche jährt sich der Todestag von James Douglas Morrison zum 40. Mal. Kein Grund zum Feiern. Am Ende des Regenbogens warteten lediglich Selbstzerstörung, Drogenwahn und Tod auf den 'Lizard King'. Den einen ist der Doors-Sänger nur ein narzistischer Scharlatan. Vielen anderen dagegen ein nahezu messianisch verehrtes Rockgenie. Eines wird niemand bestreiten: Wie kein anderer kulminiert Jim zum männlichen Sexsymbol der Swingin' Sixties und dem aggressiven Eulenspiegel einer nicht minder zerrissenen, dazu bigotten US-Gesellschaft. Musikalisch ragt "L.A. Woman" mit "Riders On The Storm" heraus, oder auch die dritte LP "Waiting For The Sun", mit der sie - dank "Unknown Soldier" und "Five To One" zur subversiven Anarcho-Blaupause für politisch denkende Bands mutieren. Der erste Paukenschlag aber ist das kolossale, in nur sieben heißen Augusttagen des Jahres 1966 aufgenommene Debüt. Also suhlt euch mit mir bitte einen Moment im absoluten Urknall. Der Sekunde vor dem Summer Of Love; einem musikalisch und kulturhistorisch so bedeutsamen Jahrhundertmoment, wie ihn Los Angeles - trotz aller Aufgeblähtheit - weder davor noch danach je wieder erlebte. "Break on through to the other side, yeah", herrscht uns der 'schwarzlederne Dämon' mit der ganzen Wucht seines irisch-stämmigen Dickschädels an. Instinkt und Ekstase mit Morrison als fiebrige 'Bestie Mensch'. Das ist neu. Die Beatles bringen - lang vor dem "White Album" und "Sgt. Pepper" - gerade erst "Eleanor Rigby" heraus. Jimi Hendrix samt "Purple Haze" oder "Foxy Lady" gibt es noch nicht. Die Nation hat sich nicht mal richtig davon erholt, dass Dylan nun elektrische Gitarren nutzt. Doch der (scha)manische Rocker hat mehr zu bieten als alle anderen: Sex und Tod! Wie gern sahen die Doors sich als Pförtner der Wahrnehmung im ganz Huxley'schen Sinn. Und wer möchte ihnen da Arroganz vorwerfen? Allein Manzareks Intro zu "Light My Fire" und das angejazzte Solo des fürs Single-Edit lustig-stumpf heraus geschnittenen Mittelteils hätte es musikhistorisch noch gar nicht geben dürfen. Die Höhlenmalereien der Fusion? Das mag pathetisch klingen. Eine Übertreibung ist es nicht. Brecht zum Burger? Vor Morrisons angeschickerter "Alabama Song"-Version war es undenkbar, solche Hochkultur im belächelten Rockkontext zu bringen. Getreu den Zeilen "Show me the way to the next little girl" katapultiert sich Morrison versuchsweise in die Arme von Nico, die später daran zerbrechen wird, ihn nicht für sich zu bekommen. Warhols sinistre Factory sowie die anderen großen Pioniere schockten und faszinierten den labilen Genius gleichermaßen. "Jemand gab mir dieses goldene Telefon und sagte, ich könne damit mit Gott sprechen. Nimm du es; ich habe ihm nichts zu sagen", flüstert Andy ihm kryptisch zu. Und in der Tat nimmt Morrison zumindest eine gehörige Portion der Saat des Bösen aus dem New Yorker Underground zurück nach Tinseltown. Die letzten Reste von Hemmung verschwinden aus Performance und Gesang. Die Pforte öffnet sich. Morrison hat vielleicht nicht das handwerklich größte Talent. Über eine der charismatischsten Stimmen, die noch im Melodram ihre anmutig-stolze Phrasierung nicht einbüßt, verfügt er allemal. Hiervon profitieren die atmosphärischen Lieder wie "The Crystal Ship" ungemein. Unerbittlich droht dieser Rezension nun 'Das Ende'. Vom Ödipus-Aspekt über die musikalische Komplexität bis hin zur Coppola-Collage in 'Apocalypse Now' hat dieses bald 50 Jahre alte Stückchen Musikgeschichte alles gesehen; auf seinem Weg in die Bel-Etage vom 'Tower Of Song'. Wie kaum ein anderer Rockmonolith verstärkt "The End" auf schier magische Weise fast jede menschliche Empfindung. Das Lied trifft in Momenten des Stolzes ebenso ins Herz wie in Augenblicken des knödeligen Selbstmitleids, der biochemisch bedingten Durchgeistigung oder der künstlerischen Erleuchtung. "Can you picture what will be, so limitless and free?" betäubt Jim seine Beute so verführerisch wie Luzifer. Sind mittlerweile wirklich alle Grenzen gefallen; sind wir endlich frei? In jedem Fall ist diese Langspielplatte ein ewiger Sieg künstlerischer Spiritualität und Erotik über Zensur und tradierte Zurückgebliebenheit. © Laut
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Rock - Erschienen am 22. Oktober 2012 | Rhino - Elektra

Hi-Res Auszeichnungen Hi-Res Audio
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Rock - Erschienen am 30. Oktober 2012 | Rhino - Elektra

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Rock - Erschienen am 30. Oktober 2012 | Rhino - Elektra

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Rock - Erschienen am 19. Oktober 2012 | Rhino - Elektra

Hi-Res Auszeichnungen Hi-Res Audio
Die technischen Bedingungen für den Gig scheinen aus heutiger Sicht als Zumutung. Um die Ohren der Anwohner nicht zu arg zu belästigen, durfte die Lautstärke nicht mehr als 75 Dezibel betragen. Die Soundanlage musste auf der Bühne Platz finden, die Bands durften nicht mal Monitore einsetzen, um sich selbst zu hören. Die Doors mussten sich zurückgesetzt fühlen in die Zeiten, als sie noch in Cafés und Kneipen auftraten. Und doch hat der Ort einen besonderen Reiz. Wie viele griechische und römische Amphitheater steht das Hollywood Bowl an einem Hang. Vor der Bühne, in einer Konzertmuschel beherbergt, befindet sich eine Wasserfläche, um den Klang weiterzutragen. Die Akustik ist also auch ohne große technische Mittel ausgezeichnet, was sich auch daran zeigt, dass dort viele klassische Konzerte stattfinden. 1968 waren die Anspruche auch noch nicht so hoch wie heutzutage – man denke nur an den letzten Auftritt der Beatles zwei Jahre zuvor im New Yorker Shea Stadium mit ein paar lächerlichen Verstärkern vor einer kreischenden Meute. Das wäre heute ungefähr so, als würde man einen bevölkerten Marktplatz mit einem iPhone beschallen. Den Doors konnte es egal sein – sie waren auf dem Höhepunkt ihres Schaffens und standen auf einer der bekanntesten Bühnen des Landes. Ihr drittes Album "Waiting For The Sun" sollte in Kürze veröffentlicht werden, die Singleauskopplung "Hello, I Love You" bald die Singlecharts anführen. Der Abend des 5. Juli 1968 war lau und frühsommerlich. Jim Morrison hatte gerade LSD zu sich genommen, als er die Bühne betrat. Dass das erste Stück ausgerechnet ein klassischer Kneipenrauswerfer war, "When The Music's Over", mag ironisch erscheinen, ist aber nur folgerichtig, wenn man im Repertoire einen noch großartigeren Abschluss hat -nämlich "The End". In den 50 Minuten dazwischen kamen einige Klassiker wie das Brecht/Weillsche "Alabama Song (Whisky Bar)", "Moonlight Drive", die gerade aktuellen "Hello, I Love You" und "Spanish Caravan" sowie das banale "Light My Fire" zum Zuge. Dazwischen trug Morrison immer wieder Gedichte vor. So war der Auftritt eine Mischung aus Konzert und Lesung mit musikalischer Untermalung, perfekt dirigiert von Keyboarder Ray Manzarek. Der bekiffte Gitarrist Robbie Krieger und Schlagzeuger Robbie Densmore folgten ihm brav in seinen Bemühungen, Morrison zu begleiten. Dass es allen Beteiligten gelang, die Performance harmonisch und ohne große Schnitzer zu meistern, zeigt, welch eine gute Band sie zu diesem Zeitpunkt waren. Ein Auftritt also, der es wert ist, genauer betrachtet zu werden. Erstaunlich ist der Umstand, dass er erst nach 45 Jahren in voller Länge auf den Markt kommt. Die Doors hatten den Auftritt unter Führung des Tontechnikers ihres Vertrauens mitgeschnitten, Bruce Botnick. Morrisons Mikrophon funktionierte aber nicht richtig, weshalb ein Teil der Gesangspuren fehlte. Die Bänder verschwanden, bis Manzarek einen Teil davon bearbeitete und 1987 mit dem Titel "Live At The Hollywood Bowl" veröffentlichte. Nun nahm sich Botnick wieder der Sache an. Der Sound geht in Ordnung und passt zur Zeit des Geschehens: Manzarek links, Krieger rechts, Morrison und Densmore in der Mitte. Die fehlenden Gesangsspuren zu "When The Music's Over", "Texas Radio" und "Hello, I Love You" wurden aus anderen Konzerten übernommen, was aber nicht weiter auffällt. Die Bilder sind zum Teil verschwommen und blass, beeinträchtigen das visuelle Erlebnis aber nicht. Auf jeden Fall kann man sich gut in den Auftritt hinein versetzen. Zum einstündigen Konzert gesellen sich interessante Extras. Die verbleibenden Doors und Botnick erinnern sich an die damaligen Umstände, der Veranstaltungsort wird gewürdigt, außerdem sind noch zwei Fernsehmitschnitte und so etwas wie ein Protovideo zu Thems "Gloria" zu sehen. Neun Monate später sorgte Jim Morrison für einen handfesten Skandal, als er in Miami halbnackt auf der Bühne herum wankte und sich eine Klage wegen Blasphemie einhandelte. Ob er seinen Schniedel tatsächlich auspackte, wird wohl nie geklärt werden. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits schwer alkohol- und drogenabhängig. Im Juli 1971, fett und aufgedunsen, erlag er seinem exzessiven Lebensstil in einer Pariser Badewanne. 1968 im Hollywood Bowl war er aber noch so, wie er in Erinnerung geblieben ist: Ein Halbgott auf Erden. © Laut
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Rock - Erschienen am 14. Juli 2009 | Rhino - Elektra

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In den Geschichtsbüchern des Rock’n’Roll wurde The Soft Parade oft als das schlechteste Album der Doors bezeichnet. Fünfzig Jahre nach der Veröffentlichung, am 18. Juli 1969,  ist es an der Zeit, erneut Bilanz über das vierte Opus der Kalifornier zu ziehen. Genau ein Jahr nach Waiting for the Sun machen The Doors eine Wendung um 180° und präsentieren eine weniger im Rock’n’Roll verankerte Platte. Jim Morrison, der einfach nicht mehr zu bändigen und von seinen Gedichten ganz besessen ist, immer tiefer in die Flasche guckt und schon drauf und dran ist, das Boot zu verlassen (im letzten Augenblick hält ihn der Keyboarder der Gruppe, Ray Manzarek, davon ab), hat nur die Hälfte aller Stücke dieses The Soft Parade geschrieben. Der Gitarrist Robbie Krieger übernimmt daraufhin die Kompositionen und erweitert die instrumentale Besetzung der Gruppe. Die von Paul Harris gelenkten Blas- und Streichinstrumente verschaffen sich daraufhin einen unerwarteten Platz in der Klanglandschaft Gruppe. Jazzklänge mischen sich nunmehr in den mit Bluesakzenten, unbeschwertem Pop und lounge-ähnlichen Sequenzen durchsetzten Rock. Beim ersten Hinhören verwirrt uns diese Vielseitigkeit, auf diese Weise vermeiden The Doors aber, dass ihre ursprüngliche Einzigartigkeit ins Stocken gerät. Die Melodien auf The Soft Parade sind vielleicht vom gleichen Kaliber wie diejenigen ihrer drei vorhergehenden Alben, aber in Zeiten harter, experimentierfreudiger Konkurrenz beweisen Jim Morrison, Ray Manzarek, Robby Krieger und John Densmore, dass auch sie in der Lage sind, den Rock in bisher unbekannte Breiten zu locken. © Max Dembo/Qobuz
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Rock - Erschienen am 27. September 2011 | Rhino - Elektra

Hi-Res Auszeichnungen Hi-Res Audio
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Rock - Erschienen am 27. September 2011 | Rhino - Elektra

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Rock - Erschienen am 9. Oktober 2020 | Rhino - Elektra

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Im Jahre 1969 stoßen The Doors ihre Fans vor den Kopf, als sie mit The Soft Parade eine neue Richtung einschlagen. Auf diesem Album, das im Grunde genommen kein waschechter Rock’n’Roll ist, stammen nur die Hälfte aller Titel von Jim Morrison, wogegen sich jetzt der Gitarrist Robbie Krieger für die Texte der kalifornischen Gruppe stark macht und sich sogar um die Instrumentierung kümmert. Mit dem ein Jahr später erscheinenden Morrison Hotel beruhigen sich dann wieder alle Gemüter, weil es gleichzeitig ein Comeback zu den Grundregeln der Doors bedeutet. Dieses fünfte Studioalbum ist am 9. Februar 1970 in den Plattenläden und besteht aus zwei Teilen: Hard Rock Cafe auf der A-Seite, Morrison Hotel auf der B-Seite. Der legendäre Opener Roadhouse Blues gibt den Ton an, direkt und mit reinstem Blues feiert er seine Rückkehr zu alten Gewohnheiten, während sich Morrison als so unkontrollierbar und unzurechenbar wie nie zuvor entpuppt.Die von den Sessions für The Soft Parade erschöpften, aber auch irritierten Doors-Mitglieder spielen wegen der strafrechtlichen Ermittlungen infolge von Morrisons provokativem Auftreten in Miami keine Konzerte mehr. Trotz dieses Durcheinanders stecken sie ihre ganze Kraft in dieses neue Opus. Jim Morrison, Ray Manzarek, Robby Krieger und John Densmore schaffen sogar eine Art Wiederauferstehung, und zwar dadurch, dass sie ihre Musik läutern. Morrison Hotel brilliert aufgrund seiner frontalen Schlichtheit. Aufgrund der von allem Überflüssigen befreiten Musik ohne irgendwelche psychedelischen oder experimentellen Tendenzen. Dem entspricht auch der erquickliche, sägende Riff in Peace Frog. Das hat durchschlagende Wirkung, hält aber Morrison natürlich nicht davon ab, sich eine recht rätselhafte Sequenz mit dem hochfliegenden, subtilen Indian Summer zu erlauben. Ein anscheinend von Kriegers fuchsteufelswilden Gitarren angetriebener Morrison, aber sein Gesang ist astrein.Diese anlässlich des 50. Geburtstags des Morrison Hotel veröffentlichte Deluxe Edition enthält das vom ehemaligen Soundingenieur der Doors, Bruce Botnick, geremasterte Album sowie unzählige faszinierende Bonuszusätze. Insbesondere unveröffentlichte Aufnahmen bei den Einspielungssessions des Albums. Alternative Takes (darunter zwei unbearbeitete Versionen von Peace Frog und Blue Sunday), unterschiedliche Arrangements, Fehlstarts und Gespräche zwischen den Doors und ihrem Produzenten Paul Rothchild, nichts fehlt! Ein für Fans unerlässliches Dokument. © Marc Zisman/Qobuz
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Rock - Erschienen am 25. September 2007 | Rhino - Elektra

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Rock - Erschienen am 3. Juli 1968 | Rhino - Elektra

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1967, als das Publikum sich noch nicht ganz von ihrem umwerfenden Debütalbum erholt hatte, veröffentlichten The Doors bereits Strange Days. Sie waren genauso ‚strange‘ wie auch diese Kompositionen hier, die ganz anders als die der anderen Bands klangen. Taumelnde und oft ziemlich surreale Themen. Wenn Jim Morrison sang, dass die Leute seltsam seien, so konnte man dasselbe von seinen Doors behaupten: unaufhörlicher Rhythmenwechsel, Texte, die sich mal sozialkritisch, mal total irre zeigten und starke Kontraste zwischen kompletter Trance und kabarettistischer Ballade bildeten. Die Monate ziehen vorüber und Morrison gerät völlig außer Kontrolle. Anfang 1968 nehmen The Doors trotzdem die Arbeit an Waiting for the Sun in Angriff. Mehr als sonst kursieren zahlreiche Gerüchte über diese chaotischen Wochen. Und als das Album im Juli, mitten im Vietnamkrieg, erscheint, stürzen sich die Fans auf die pazifistische Hymne The Unknown Soldier und den putzmunteren Opener dieses dritten Albums, Hello, I Love You, womit es auf den ersten Chartplätzen landet. Ray Manzarek, Robby Krieger und John Densmore sind sich darüber im Klaren, wie instabil ihr Leader ist und konzentrieren sich weiter darauf, ihre eigenen Parts möglichst originell und inspiriert zu gestalten. Waiting for the Sun kann den beiden Vorläuferalben zwar nicht ganz das Wasser reichen, aber seine psychedelische Seite ist deshalb nicht weniger originell. Der Einsatz akustischer Instrumente und einige Arrangements voller Raffinesse bestätigen, wie originell eine Gruppe sein kann, auch wenn sie am Rand des Zusammenbruchs steht… Diese Deluxe Edition anlässlich des 50. Jahrestages der Platte präsentiert eine neue Stereo-Mix-Version des Albums, das Bruce Botnick, der langjährige Toningenieur und Produzent der Doors remastert hat. Überdies sind die 14 Bonuszusätze erwähnenswert: neun davon gehören zu den kürzlich entdeckten rough mixes und fünf stammen aus dem Konzert in Kopenhagen im Dezember 1968. Anhand des neuen Stereo-Mix von Waiting for the Sun wird Songs wie The Unknown Soldier und Spanish Caravan eine neue Klangdimension verliehen. Die Meinung von Bruce Botnick hinsichtlich der rough mixes ist eindeutig: „Ich finde sie besser als die endgültigen Versionen, weil sie den Backgroundchor, ein allgemein spürbares Gleichgewicht und eine fast greifbare Aggressivität zur Geltung bringen. Das Ganze ist recht interessant und anregend.“ © Max Dembo/Qobuz
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Rock - Erschienen am 1. November 2019 | Rhino - Elektra

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In den Geschichtsbüchern des Rock’n’Roll wurde The Soft Parade oft als das schlechteste Album der Doors bezeichnet. Fünfzig Jahre nach der Veröffentlichung, am 18. Juli 1969,  ist es an der Zeit, erneut Bilanz über das vierte Opus der Kalifornier zu ziehen. Genau ein Jahr nach Waiting for the Sun machen The Doors eine Wendung um 180° und präsentieren eine weniger im Rock’n’Roll verankerte Platte. Jim Morrison, der einfach nicht mehr zu bändigen und von seinen Gedichten ganz besessen ist, immer tiefer in die Flasche guckt und schon drauf und dran ist, das Boot zu verlassen (im letzten Augenblick hält ihn der Keyboarder der Gruppe, Ray Manzarek, davon ab), hat nur die Hälfte aller Stücke dieses The Soft Parade geschrieben. Der Gitarrist Robbie Krieger übernimmt daraufhin die Kompositionen und erweitert die instrumentale Besetzung der Gruppe. Die von Paul Harris gelenkten Blas- und Streichinstrumente verschaffen sich daraufhin einen unerwarteten Platz in der Klanglandschaft Gruppe. Jazzklänge mischen sich nunmehr in den mit Bluesakzenten, unbeschwertem Pop und lounge-ähnlichen Sequenzen durchsetzten Rock. Beim ersten Hinhören verwirrt uns diese Vielseitigkeit, auf diese Weise vermeiden The Doors aber, dass ihre ursprüngliche Einzigartigkeit ins Stocken gerät. Die Melodien auf The Soft Parade sind vielleicht vom gleichen Kaliber wie diejenigen ihrer drei vorhergehenden Alben, aber in Zeiten harter, experimentierfreudiger Konkurrenz beweisen Jim Morrison, Ray Manzarek, Robby Krieger und John Densmore, dass auch sie in der Lage sind, den Rock in bisher unbekannte Breiten zu locken.Diese 50th Anniversary Deluxe Edition bietet eine von Bruce Botnick neu gemasterte Version sowie Bonuszusätze wie etwa Who Scared You, unveröfftentlichte Titel, darunter Probeaufnahmen zu Doors Only und Versionen ohne Blechbläser und ohne Streicher von Tell All the People, Touch Me, Wishful Sinful und Runnin’ Blue. Zu den übrigen erfreulichen Überraschungen dieser 2019er Ausgabe gehören interessante Gitarreneinlagen, die nun dank Krieger dazugehören und in Touch Me, Wishful Sinful und Runnin’ Blue zu hören sind. Fazit: Es gibt ausreichend erstmals veröffentlichtes Material, um die Fans zu beglücken und um diese mysteriöse Aussenseiterplatte besser zu durchschauen. © Max Dembo/Qobuz
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Rock - Erschienen am 31. März 2017 | Rhino - Elektra

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Rock - Erschienen am 17. November 2017 | Rhino - Elektra

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Das Publikum hatte noch nicht einmal Zeit, ihr erstes, von-den-Socken-reißendes Album zu verdauen, als die Doors noch im gleichen Jahr 1967 ihr zweites Album Strange Days herausbringen. Ungewöhnliche Kompositionen, die mit nichts anderem vergleichbar sind, was andere Bands zu diesem Zeitpunkt so machen. Torkelnde und oftmals träumerische Melodien. Jim Morrison sagt, dass die Menschen merkwürdig sind (People Are Strange), aber das Gleiche gilt auch für ihn und seine Bandkollegen. Ständige Rhythmus-Wechsel, Texte, die zwischen Gesellschaftskritiken und reinem Irrsinn hin- und herwandern und große Sprünge von totaler Trance hin zur Kabarettballade, da kommt schnell Zirkus- und Gaukelstimmung auf. So wie auch beim Betrachten des Albencovers. Ein undefinierbares Kabarett, das von einem Morrison geleitet wird, der auf Höchsttouren läuft (man beachte seinen Monolog Horse Latitudes) und der das Sahnehäubchen dieses faszinierenden poetischen und psychedelischen Kuchens darstellt… Zum 50. Geburtstag des Albums liefert diese Edition zwei remasterte Versionen: in Stereo und in Mono. © MZ/Qobuz
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Rock - Erschienen am 10. Juli 2012 | Rhino - Elektra

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1967, als das Publikum sich noch nicht ganz von ihrem umwerfenden Debütalbum erholt hatte, veröffentlichten The Doors bereits Strange Days. Sie waren genauso ‚strange‘ wie auch diese Kompositionen hier, die ganz anders als die der anderen Bands klangen. Taumelnde und oft ziemlich surreale Themen. Wenn Jim Morrison sang, dass die Leute seltsam seien, so konnte man dasselbe von seinen Doors behaupten: unaufhörlicher Rhythmenwechsel, Texte, die sich mal sozialkritisch, mal total irre zeigten und starke Kontraste zwischen kompletter Trance und kabarettistischer Ballade bildeten. Die Monate ziehen vorüber und Morrison gerät völlig außer Kontrolle. Anfang 1968 nehmen The Doors trotzdem die Arbeit an Waiting for the Sun in Angriff. Mehr als sonst kursieren zahlreiche Gerüchte über diese chaotischen Wochen. Und als das Album im Juli, mitten im Vietnamkrieg, erscheint, stürzen sich die Fans auf die pazifistische Hymne The Unknown Soldier und den putzmunteren Opener dieses dritten Albums, Hello, I Love You, womit es auf den ersten Chartplätzen landet. Ray Manzarek, Robby Krieger und John Densmore sind sich darüber im Klaren, wie instabil ihr Leader ist und konzentrieren sich weiter darauf, ihre eigenen Parts möglichst originell und inspiriert zu gestalten. Waiting for the Sun kann den beiden Vorläuferalben zwar nicht ganz das Wasser reichen, aber seine psychedelische Seite ist deshalb nicht weniger originell. Der Einsatz akustischer Instrumente und einige Arrangements voller Raffinesse bestätigen, wie originell eine Gruppe sein kann, auch wenn sie am Rand des Zusammenbruchs steht… © Max Dembo/Qobuz
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Rock - Erschienen am 1. Januar 1971 | Rhino - Elektra

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Rock - Erschienen am 9. Mai 2006 | Rhino - Elektra

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Rock - Erschienen am 15. September 2017 | Rhino - Elektra

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Rock - Erschienen am 4. Januar 1967 | Rhino - Elektra

Der Interpret

The Doors im Magazin