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Stefanie Heinzmann

Am 10. März 1989 kommt Stefanie Heinzmann in Eyholz im Schweizer Kanton Wallis zur Welt. Ihre Gesangslehrerin entdeckt als erstes ihr stimmliches Talent und fördert sie weiterhin: Die Schweizerin besucht die Schule für Sportler und Künstler. Seit 2005 ist sie Sängerin der Mundartband Bigfisch. Mit eben dieser avanciert sie 2006 zur Lokalberühmtheit, nachdem das Lied "Chumm Ins Wallis" zu einer Art Hymne für den Kanton wird. Als Stefan Raab im Jahr 2007 die Castingshow SSDSDSSWEMUGABRTLAD (Stefan sucht den Superstar, der singen soll, was er möchte, und gerne auch bei RTL auftreten darf) ins Leben ruft, bewirbt sich die 18-Jährige auf Betreiben ihres Bruders und Managers, Claudio. Die Jury wählt sie als Teilnehmerin an den Entscheidungsshows aus. Die Zuschauer pushen sie infolge ihrer gekonnten Interpretationen von Funk- und Soul-Klassikern in die Runde der letzten Vier. Dort setzt sie sich gegen ihre drei Konkurrenten durch und gewinnt souverän den Wettbewerb. Als Preis erhält die Schweizerin einen Plattenvertrag bei Universal und einen Live-Auftritt bei "Schlag den Raab". Im März 2008 erscheint ihr erstes Album "Masterplan". Schon mit der daraus ausgekoppelten Single gelingen ihr ansehnliche Charterfolge. So belegt sie in ihrem Heimatland den ersten Platz. In Deutschland steigt die Single in die Top drei ein. Auf dem Album sind keinerlei Eigenkompositionen zu finden, sondern nur von den schwedischen Produzenten vorgegebene Texte und Instrumentals. Im Frühjahr 2008 folgen die obligatorischen Fernsehauftritte bei TV Total und The Dome, bevor 2009 mit "Roots To Grow" der Alben-Zweitling folgt. Stefanie Heinzmann beginnt hier vorsichtig mit einer künstlerischen Emanzipation, bei der besonders ihre einprägsame Stimme im Vordergrund steht. So verwischt allmählich das Bild eines ausschließlichen Casting-Sternchens. Einen kleinen Ritterschlag erhält die Schweizerin 2009 zudem: Im Rahmen der Echo-Verleihung singt sie im Duett mit Commodores-Legende Lionel Richie. Eine großangelegte Tour soll folgen, doch gesundheitliche Probleme machen der Eidgenossin einen Strich durch die Rechnung. Stefanie mus sich einer Bandscheiben- und Stimmbandopration unterziehen. In der Folge wird es merklich ruhig um die aufstrebende Sängerin. Erst Anfang 2011 ist die Schweizerin wieder richtig auf dem Damm und beginnt fleißig an ihrem "Comeback" zu arbeiten. Das abgeebbte öffentliche Interesse tut der Sängerin gut: "Zum ersten Mal konnte ich entspannt arbeiten. Wir hatten richtig viel Zeit für die neue Platte", berichtet Stefanie. Das sebstbetitelte dritte Album erscheint im März 2012. Stefanie Heinzmann zeigt sich mit dem Resultat mehr als zufrieden: "Ich habe gelernt, mehr auf mich selbst zu hören. Ich weiß, wer ich bin, und ich weiß auch, wie das klingen soll." Das Kritikerurteil läuft aber auch bei den folgenden Alben "Chance Of Rain" (2015), "All We Need Is Love" (2019) und "Labyrinth" (2021) immer wieder auf das Gleiche hinaus: dass nämlich Stefanie Heinzmann ihre an sich großartige Stimme an zu banalen Radiopop verschwendet.
© Laut

Diskografie

29 Album, -en • Geordnet nach Bestseller

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