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Queen

Wenige Gruppen verkörpern die exzentrischen 70er so gut wie Queen. Ihr Leader Freddie Mercury flirtet abwechselnd mit Progressive Rock, Heavy Metal und Music-Hall und kreiert so mit seiner Gruppe diesen unvergleichlichen Sound, bei dem Operngesang mit elektrischen Gitarren vermischt wird.

Queen heißt zu Beginn ihrer Karriere noch Smile und besteht aus dem Gitarristen Bryan May und dem Schlagzeuger Roger Taylor. 1971 verlässt der damalige Sänger die Band und die beiden Musiker entscheiden, zusammen mit Freddie Mercury eine neue Band zu gründen. Einige Monate später stößt der Bassist John Deacon hinzu und die Gruppe kann nun anfangen, regelmäßig zu proben. In den zwei darauffolgenden Jahren geben die vier so gut wie keine Konzerte, unter sich Musik zu machen und zu proben reicht ihnen vorerst völlig aus.

1973 entscheiden sie dann, Karriere machen zu wollen und bringen ein nach ihnen benanntes Album raus, dem gleich darauf eine kleine Tour folgt. Der erhoffte Erfolg bleibt aus, doch das demotiviert die Band nicht und sie bringen 1974 ihr zweites Album Queen II raus. Dieses Album entpuppt sich als eine musikalische Überraschung des Jahres. Ihre Performance von Seven Seas of Rhye bei Top of the Pops bleibt in den Köpfen hängen und erlaubt den vier Musiker nicht nur, sich auf der musikalischen Bühne zu beweisen, sondern auch, ihre erste Tour in Amerika zu starten. Ihr drittes Album Sheer Heart Attack von 1974 und der darauf erscheinende Titel Killer Queen, einer ihrer bekanntesten Songs, bestätigen ihren bisherigen Erfolg.

Das Jahr 1975 und die Veröffentlichung ihres fünften Albums ist ein entscheidender Moment für Queen. Die Single Bohemian Rhapsody wird zum emblematischsten Song der Gruppe; innerhalb von drei Wochen aufgenommen, steht er symbolisch für ihren Perfektionismus und ihre unglaubliche Kreativität. Nach Night at the Opera werden die Musiker zu wahren Superstars. Diesen Status genießen sie in vollen Zügen und sind bald ebenfalls für ihre extravaganten Partys und ihren exzessiven Lebensstil bekannt. Dies verhindert sie aber nicht, weiterhin regelmäßig Alben zu veröffentlichen. A Day at the Races (1976) füllt die Fußstapfen seines Vorgängers ehrenvoll aus. Während der fünf darauffolgenden Jahre häuft sich der Erfolg von Queen und jedes einzelne ihrer Alben landet weit oben in den englischen und amerikanischen Charts. 1977 wird die Doppelsingle We are the Champions/ We will rock you vom Publikum umjubelt.

1980 sind Queen mit dem Album The Game am Höhepunkt ihrer Karriere, das Album ist ihr erstes Nummer eins Album in den USA. Die 80er stellen sich allerdings als komplizierter heraus als die vorherigen Jahre, da der Erfolg nach und nach etwas nachlässt. Mercury und seine Kameraden können die Erfolgsflamme aber trotzdem dank Alben wie A Kind of Magic (1986) und Innuendo (1991) am Leben erhalten.

1991 ist Queen weitaus weniger aktiv und es gehen erste Gerüchte um die Gesundheit Freddie Mercurys herum. Am 23. November kommt dann die offizielle Bestätigung, dass er an AIDS erkrankt ist. Er stirbt am darauffolgenden Tag. Im gleichen Jahr organisieren die restlichen Bandmitglieder ein Konzert im Wembley Stadium um der verstorbenen Ikone eine Hommage zu widmen. Mehr als eine Milliarde Zuschauer verfolgen das Spektakel live im Fernsehen. © LG/Qobuz

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Diskografie

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