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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2011 | Universal-Island Records Ltd.

Auszeichnungen 4F de Télérama - Pitchfork: Best New Music - Sélection Les Inrocks - Stereophile: Record To Die For - Mercury Prize Winner
PJ Harvey hat viele Gesichter. Auf einem in strengem Schwarz-Weiß gehaltenen Promobild zu "Let England Shake" blickt sie so finster über die Kamera hinweg, als bewerbe sie sich gerade für die Rolle des Todes in Bergmanns "Das siebente Siegel". Nur ist das Land, das sie besingt, von einer anderen Pest verwüstet. Im titelgebenden Opener hält sich die Künstlerin noch bedeckt - zumindest musikalisch. Strophe und Refrain basieren auf dem alten Gassenhauer "Istanbul (Not Constantinople)", dazu malt PJ Harvey in schwebender Tonlage zwischen Bauch- und Kopfstimme dunkle Bilder ... "Let England shake / Weighed down with silent dead.". Woanders ist es auch nicht besser. "Goddam Europeans" verflucht PJ in "The Last Living Rose" nicht nur Englands "stinking alleys". Doch dann gibt sie mit dem Bariton-Sax einige Wärme bei, und die synkopierten Percussions zeigen, dass alles nicht so eindeutig ist. Offbeats in den verschiedensten Erscheinungsformen prägen PJ Harveys siebtes Album mit Handclaps oder HiHat, in "The Glorious Land" arrangiert sie auch noch eine Kavallerie-Trompete gegen jeden Rhythmus. Und auch die Lyrics wehren sich sperrig gegen Erwartungen, denn die einzigen "ruhmreichen Früchte", die dieses Land trägt, sind "orphan children", also Waisen. "Death Was Everywhere", die Liedzeile aus "All And Everyone", ist das Leitmotiv des Albums, immer wieder fließt Blut, müssen junge Männer als Soldaten sterben - PJs Texte sind die Abrechnung mit einem Land, das sich schon zu lange im Krieg ('gegen den Terror') befindet. Und man braucht schon eine gewisse Neigung zu morbider Schönheit, um "Let England Shake" in vollen Zügen genießen zu können. Dass die Weltlichem sonst durchaus zugewandte Harvey sich für die Aufnahmen mit kleiner Besetzung in eine Kirche zurückgezogen hat, spricht schon für sich. Dort zelebriert sie mit ihren langjährigen Begleitern John Parish und Mick Harvey sowie Drummer Jean-Marc Butty eine so kraftvolle wie trostreiche Liturgie. PJ Harvey ist ein Album von großer Geschlossenheit geglückt, in das sich jeder Titel nahtlos einfügt. Seitdem es abgeschlossen ist, zeigt PJ übrigens bei jedem Fototermin neue Frisuren und Kostüme, so dass Kommentatoren bereits über die neue "Lady Gaga des Indierock" spotten. Man darf also auf weitere Metamorphosen hoffen. © Laut
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Rock - Erschienen am 1. Januar 2000 | Universal-Island Records Ltd.

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung - Mercury Prize Winner
Welche Wohltat, ein neues Album von PJ Harvey in den Händen zu halten, nach so langer Wartezeit. Ja gut, seit "Is This Desire" sind erst zwei Jahre vergangen, aber zwei Jahre können bekanntlich ganz schön lang sein. Die neue Scheibe der scheuen Polly hat allerdings mit der letzten, eher düsteren Veröffentlichung nicht viel gemein, auch wenn Mick Harvey von den Bad Seeds wieder die Gitarre schlägt und an der Produktion mit gewirkt hat. Vor allem mit den ersten drei Tracks kehrt PJ Harvey zurück zu den Wurzeln ihrer ersten Veröffentlichungen. Rockiges bis staubtrockenes Songwriting mit nachdenklichen bis poetischen Texten in der Tradition von Patti Smith ist anfangs zu hören, bevor "One Line" ruhigere Töne anschlägt. Dabei trägt das Album mit der sparsamen Instrumentierung, einer gewissen Neigung zur Disharmonie und den ausgefeilten Kompositionstechniken (Spiegelung, Krebs) die typischen PJ Harvey-Merkmale. "Beautiful Feeling" ist eine ganz verhalten schwebende Nummer, eine Art Auszeit. Die krachigen Gitarrenriffs von "The Whores Hustle And The Hustlers Whore" rütteln den Hörer dann gerade rechtzeitig wieder wach, auf dass er ja den Höhepunkt des Albums nicht verpasse. Den nun hat endlich Radioheads Thom Yorke seinen Auftritt. Komisch eigentlich, dass es zu dieser Kooperation nicht schon früher gekommen ist. Schließlich haben doch Polly und Thom nicht nur die großartigsten Stimmen Englands, sondern auch eine gemeinsame Vorliebe für zerbrechlich-melancholische Stimmungslagen. Da darf man auch mal einen Kompromiss eingehen: Das dahin perlende E-Piano von "This Mess We're In", das Yorke offensichtlich so sehr schätzt, wirkt auf einer ansonsten sehr gitarrenlastige Scheibe ein wenig deplatziert. Trotzdem ein toller Song. Wie der ganze Rest. Bei einer PJ Harvey-Scheibe gibt es einfach keine Ausfälle. Nicht einen! © Laut
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Rock - Erschienen am 1. Januar 1995 | Universal-Island Records Ltd.

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung - Mercury Prize Selection
In der Musik hat die Liebe bereits viele Formen angenommen. Für die Beatles war sie 1967 alles, was man braucht, die Eurythmics bezeichneten sie 1983 als eine Fremde, und Pat Benatar führte sie im selben Jahr aufs Schlachtfeld. Bei Nick Cave And The Bad Seeds nahm sie auch schon die Gestalt einer unbarmherzigen Folter an. PJ Harveys Liebe, die sie 1995 auf "To Bring You My Love" in den Mittelpunkt stellt, birgt all diese Inkarnationen in sich. Auf ihrem dritten Album, das als ihr Solo-Debüt gilt, bewegt sich die britische Alternative-Sensation zwischen Ekstase und Ruin, singt sich himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt von Verlangen zu Verlust und ergründet dabei für sie völlig neue Klangfacetten. Harvey bricht auf "To Bring You My Love" aus dem Korsett der Trio-Formation aus Gitarre, Bass und Schlagzeug aus, das auf den ersten beiden Alben "Dry" und "Rid Of Me" für Grunge-Sound mit Post-Rock-Einschub sorgte. An seine Stelle tritt ein dreckiger Delta Blues aus dem Süden der USA, dem die Musikerin ihre DNS einflößte. Kurz nach der Veröffentlichung von "Rid Of Me" nahm sich Harvey 1993 eine längere Auszeit. Sie fühlte sich durch die hohe Release-Schlagzahl von zwei Alben in zwei Jahren ausgezehrt und durch die damalige Bandkonstellation limitiert. Also trat sie auf die Bremse, kaufte sich von den Einnahmen ihrer Albumverkäufe ein Haus in der Nähe ihrer Eltern im ländlichen Yeovil in England und begann, sich musikalisch neu zu erfinden. Von Anfang an baute Harvey die zehn Songs, die sie in drei Monaten in ihrem neuen Wohnsitz schrieb, zunächst auf einem Fundament von Emotionen und Atmosphäre auf, wie sie 1995 in einem Promo-Interview erklärte. Arrangements, Strukturen und Texte sollten erst später folgen. Für diese Aufgabe holte sie sich John Parish ins Townhouse Studio in London. Mit Parish hatte sie Ende der Achtziger bereits in der Band Automatic Dlamini gespielt. Der Multiinstrumentalist, den Harvey als ihren musikalischen Seelenverwandten bezeichnet, sollte nach "To Bring You My Love" ein enger Komplize in Harveys Schaffen werden. Auch mit der Wahl des Produzenten wollte sich Harvey von den ersten beiden Alben abnabeln. Wo bei "Rid Of Me" noch Steve Albinis krachende Alternative-Faustschläge vorgeherrscht hatten, setzte der Produzent Flood auf "To Bring You My Love" auf ein weitaus weicheres, differenzierteres Klangbild. Harvey schätzte den Briten besonders für seine Arbeiten mit Nick Cave And The Bad Seeds und U2, Flood hatte zum Zeitpunkt der Produktion aber auch schon "The Downward Spiral" von Nine Inch Nails in den Abgrund geführt. Ein überaus versierter Produzent, der laut Harvey Songs Raum zum Atmen gibt. Und so beginnt auch "To Bring You My Love" zunächst mit Stille, ehe sich die sechs Noten des unheilvollen Blues-Riffs wie dunkle Gewitterwolken über dem Titeltrack zusammenziehen. Erst als die Gitarre jeden Lichtstrahl verschluckt, schmirgelt Harveys Stimme wie Sandpapier über den Track, wenn sie Captain Beefhearts "Sure 'Nuff'n Yes I Do" rezitiert und apokalyptisch fleht: "I was born in the desert / I've been down for years / Jesus, come closer / I think my time is near". Die Versprechungen des Albumtitels auf Romantik zerstört der Opener schon in der ersten Minute. Hier gibt es keine rosaroten Brillen, dafür biblische Abgründe und einen Pakt mit dem Teufel: "I've laid with the devil / Cursed God above / Forsaken heaven to bring you my love". Harvey inszeniert die Liebe als zweischneidiges Schwert. Das schönste der Gefühle hat auf "To Bring You My Love" einen abgrundtief bösen Ursprung. Dazu lauert eine Orgel im Hintergrund und verleiht dem Song ein schweres, sakrales Gewicht. Der Geist des Bluesmusikers Robert Johnson, der ebenfalls seine Seele an den Teufel verkauft haben soll, weht hier durch die knisternde Atmosphäre. Der Wolkenbruch entlädt sich schließlich im stampfenden "Meet Ze Mostra": "Big black monsoon / Take me with you". Auf die Teufelsbeschwörung folgt ungehemmte Ekstase, in der Harvey raunend Decken zerwühlt. Die Gitarre sendet knarzige Störsignale aus, die auf dem Noise-Höhepunkt des Songs um Gnade zu winseln scheinen. Den krassen Kontrast setzt der folgende Tiefton-Jam "Working For The Man", auf dessen Basslauf Harvey mal wispernd, mal fiepend Akzente setzt. Die Britin fährt auf "To Bring You My Love" ihr gesamtes, unfassbar umfangreiches Stimmarsenal auf. Sie wechselt nicht nur zwischen brachialem Volumen und zarter Fragilität, sondern vereint die beiden Extreme regelmäßig in einer Stimme. In "C'mon Billy" verschmilzt Harvey diese Gefühlsachterbahn aus inbrünstiger Leidenschaft und Sehnsucht zu schizophrener Schönheit. Ihre Gesangsakrobatik untermalt ein Teppich aus Streichern, der das Album dann doch mal für kurze Zeit in den siebten Himmel aufsteigen lässt. Dem schwört Harvey auf "Long Snake Moan" jedoch schon wieder ab, wenn sie sich der gottlosen Liebe und dem Voodoo hingibt. Zusammen mit Parish und dem Produzenten Flood kreiert sie hier ein gigantisches Arena-Rock-Biest, das vor Lust strotzt und wie ein Berg in der Mitte des Albums ruht. So monumental gab sich die Musikerin vorher noch nie. "Long Snake Moan" stellt sich als gewaltiger Behemoth heraus, dessen Gitarren so auch auf einem Industrial-Album zu hören wären. Trotz dieser Stadiontauglichkeit bleibt der größte Hit auf "To Bring You My Love" "Down By The Water", mit dem PJ Harvey bis auf den zweiten Platz der Alternative-Charts in den USA kletterte. In diesem verwunschenen Synthie-Hexentanz besingt Harvey eine Frau, die ihre Tochter in einem Fluss ertränkt. Der Sog des erschauernden Stücks entsteht vor allem durch den geflüsterten Kinderreim, bei dem die Nackenhaare senkrecht stehen. Auch das ästhetische Video der Regisseurin Maria Mochnacz, in dem Harvey im roten Samtkleid durchs Wasser schwebt, dürfte zu dem Erfolg des Titels beigetragen haben. Mit Mochnacz produzierte Harvey ein ebenso eindringliches Video zu "Send His Love To Me". Dort irrt die Musikerin barfuß durch eine schwarz-weiße Wüste, mit ihren Schuhen in den Händen. Verloren und hilflos klingt sie auch, wenn sie zu spanischer Gitarre und sanfter Orgel über eine verlorene Liebe singt. Die Brüche in ihrer Stimme schnüren den Hals zu: "How long must I suffer? / Dear God, I've served my time / This love becomes my torture / This love, my only crime". Nick Cave und Harvey, die später eine kurzeitige Liaison eingingen, hatten zuvor schon ähnliche Erfahrungen in der Liebe gemacht. Dass die beiden später auch musikalisch zusammenfinden mussten, beweist der Schlusspunkt "The Dancer", in dem Harveys Duktus ganz nach Cave klingt. In der tragischen Geschichte erscheint der Liebhaber in Form eines gottgesandten Erlösers, der am Ende aber kein Interesse mehr an irdischen Gefühlen zu haben scheint und Harvey zerstört zurücklässt. Eine Allegorie auf eine eigene Glaubenskrise kann sie damit kaum meinen, sie selbst war nie religiös. Vielmehr findet Harvey hier kraftvolle Worte für den Schmerz nach der Beziehung, wenn der Partner als unersetzlicher Retter galt. Bei all der Trauer und Verzweiflung, die am Ende vorherrschen, bleibt "To Bring You My Love" kein hoffnungsloses Album. So wie es die Wunden aufzeigt, die Liebe anrichten kann, zelebriert es sie ebenso mit all ihrer Euphorie. Sie ist ein leidenschaftlicher Akt zwischen Himmel und Hölle, den Harvey mit einer bisher unerreichten Symbiose aus Blues, Alternative und Folk intoniert. So bewegend und intensiv klang sie danach vielleicht nie wieder. © Laut
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Rock - Erschienen am 1. Januar 1993 | Universal-Island Records Ltd.

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung - Mercury Prize Selection
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Alternativ und Indie - Erschienen am 15. April 2016 | Universal-Island Records Ltd.

Auszeichnungen 4F de Télérama
Im Anschluss an das brillante 2011 erschienene Album Let England Shake entstand nun dieses neunte Werk auf PJ Harveys Reisen von Großbritannien bis zum Kosovo, von Afghanistan bis nach Washington und wurde schließlich während einer einmonatigen Residenz im Somerset House in London aufgenommen. Zu den Aufnahmen wurde die Öffentlichkeit geladen, dem Arbeitsprozess von PJ Harvey und ihren Musikern beizuwohnen und das Entstehen des Albums zu verfolgen. Mit The Hope Six Demolition Project zeigt sie einmal mehr, dass sie den Rock’n’Roll beherrscht wie nur wenige andere. Vor allem, da sie ein derart großes Talent an der Schreibfeder und ein besonderes Gefühl für Kompositionen mitbringt. © MD / Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 29. Januar 2021 | UMC (Universal Music Catalogue)

Hi-Res
On Is This Desire?, PJ Harvey challenged expectations with her most daring production choices yet -- which is saying something, given the abrasive sound of her breakthrough Rid of Me. Working once again with To Bring You My Love collaborator Flood, she went all in on that album's industrial and electronic flirtations, giving her rock a chrome-plated edge and surrounding her desolate ballads in atmospheres that echoed Tricky and Portishead. As Is This Desire? The Demos reveals, Harvey's initial sketches for the album were even more polarized in their dynamics and moods. The seething electronics on "Joy" are still startling in the low-res form they take here, while "The Wind"'s layered whispers are even softer, albeit less distant, than in their final incarnation. Though some of these recordings understandably feel unfinished, others gain surprising depth from a simpler approach. The tinny trip-hop beat and Harvey's raw vocals on "Angelene" have an appealing nakedness, but the demo of "My Beautiful Leah" shows the song needed the full studio treatment to become the industrial rock dirge it was meant to be. "The River" remains hauntingly beautiful with a few synths hinting at the scale of its final form; similarly, "The Sky Lit Up" remains electrifying stripped of its spacey keyboards. On the demo of "Is This Desire?," Harvey's voice is closer and more magnetic, underscoring that it would have been a highlight on any of her albums. As with her previous collections of demos, Is This Desire? The Demos unearths connections within her body of work. Filled with dark, grinding distortion, this version of "A Perfect Day Elise" emphasizes its links to To Bring You My Love tracks like "Down by the Water" and "Meet Ze Monsta." Likewise, Harvey's bruised soprano and the subdued melody of "The Garden" foreshadow White Chalk and Let England Shake, where she proved beyond a doubt that her hushed confessions could be just as compelling as her head-on confrontations. Starker yet somehow more fully formed than some of her other demo albums, Is This Desire? The Demos is an illuminating listen. Fans who were initially perplexed by Is This Desire?'s chilly aesthetic just might gain a fuller appreciation of the album through these versions of its songs -- and as always, it's fascinating to hear Harvey's original concepts. © Heather Phares /TiVo
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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. Februar 2021 | UMC (Universal Music Catalogue)

Hi-Res
By the time of 2000's Stories from the City, Stories from the Sea, PJ Harvey was still finding ways to reinvent her music. While the album's sonics were even smoother than on Is This Desire?, Harvey traded her previous record's moody character studies for direct songwriting that feels even more genuine on Stories from the City, Stories from the Sea: The Demos. As on her previous collections of sketches, Harvey's strategies for her songs are clearly mapped out. Aside from the trip-hop-tinged beats on "A Place for Us" and "We Float," there are few drastic differences from the demos to the finished versions, but even when the instrumentation is as simple as Harvey and her guitar, it never feels like anything is missing. This raw minimalism heightens the songs' intimacy, particularly on "This Mess We're In," where Harvey sings alone instead of being joined by Thom Yorke, and on the somber sensuality of "Beautiful Feeling." Stories from the City, Stories from the Sea's undercurrent of happiness -- one of its most surprising but welcome artistic choices -- jumps out loud and clear on a throaty rendition of "Good Fortune" and an emphatic "This Is Love." As demos, the album's rockers feel lean and unencumbered: Harvey's spine-tingling wails and fuzzed-out guitar have all the crackling immediacy of a live performance on "The Whores Hustle and the Hustlers Whore." Elsewhere, tributes to the power of New York City like "Big Exit" and "Kamikaze" pay homage to Patti Smith and hint at the energy that was about to burst forth from acts like the Yeah Yeah Yeahs. While Stories from the City, Stories from the Sea's glossy rock and straightforward ballads were different than anything else in Harvey's body of work, the album's demos remain consistently entertaining for fans who want to hear her music come into being. © Heather Phares /TiVo
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Alternativ und Indie - Erschienen am 11. September 2020 | UMC (Universal Music Catalogue)

Hi-Res
As all of her demos show, PJ Harvey has a definite vision for each of her albums by the time she commits her songs to tape. With 1995's To Bring You My Love, she expanded her sound dramatically, fleshing out the bones of her music with lush instrumentation such as keyboards and strings. On To Bring You My Love: The Demos, how she gets the ideas across for this lavish-sounding album with relatively limited resources makes for fascinating listening. Obviously, these versions are much rawer than the final product Harvey crafted in the studio with Flood and John Parish. The demo of "Down by the Water," the album's quintessential track, is a stylized miniature of the finished version, thanks to the stiff, tinny beats and canned organ sounds of the secondhand Yamaha keyboard Harvey used to write the album. Nevertheless, this song and the rest of To Bring You My Love: The Demos sizzles with the potential she fulfilled in the studio with the rest of her creative team. They also reveal different connections to the rest of her body of work: This incarnation of "C'mon Billy" sounds like it could have appeared on Dry, and once again the Yamaha's synth strings and beats lend a very different color to the song compared to the live string section and percussion of the studio version. Several other acoustic-based songs are highlights, such as the fiery takes on "Send His Love to Me" and "The Dancer," which leans into the song's flamenco influences and feels notably looser than the rendition on To Bring You My Love. Elsewhere, the brash, lo-fi version of "Meet Ze Monsta" recalls 4-Track Demos, while the serrated guitar din of the "Long Snake Moan" demo suggests that it could have fit in on Rid of Me. As always, Harvey's voice sounds fantastic, particularly on "Teclo," where her lower register and startling vibrato reflect the mix of genuine, deeply felt emotion and theatrical presentation that extends to all of To Bring You My Love. Since so much of the album's power resides in its stunning production, this set might be slightly less revelatory than some of Harvey's other demo albums. Nevertheless, die-hard fans will savor the glimpse into her creative process that To Bring You My Love: The Demos provides. © Heather Phares /TiVo
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Rock - Erschienen am 1. Januar 1998 | Universal-Island Records Ltd.

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2007 | Universal-Island Records Ltd.

Für Überraschungen war Polly Jean Harvey schon immer gut. Aber nichts von dem, was sie bisher musikalisch abgeliefert hat, bereitet wirklich auf ihr neues Album vor. Vorbei ist es mit vor den Kopf stoßenden Gitarren-Ausbrüchen und der aufwühlenden Aggressivität, mit der sie einst ihr Leiden am Dasein kanalisiert und der menschlichen Gutgläubigkeit ins Gesicht gebrüllt hat, dass überhaupt nichts gut ist. Auf ihrem achten Studioalbum "White Chalk" weicht die E-Gitarre dem Piano, das laute Aufbegehren einem kraftlosen Flehen, das die stimmliche Gewalt der vorigen Alben nicht mehr aufbringen zu können scheint. Hat sie alle Hoffnung fahren lassen? Ein sakral anmutendes, in schwarze Farben getauchtes Werk ist das, Hymnen an die Nacht, ein verstörender, nach innen gerichteter Aufschrei der Harvey, der umso schmerzhafter ist, als er sich mit der tristen Atmosphäre, dem irritierenden Gesang und der reduzierten Instrumentierung erheblich subtiler als die Vorgängeralben artikuliert. Rhythmisch hämmernde Klavierakkorde, eingängige Drums und ein ätherischer Backgroundchor führen "The Devil" ein, ehe PJ mit von ihr nie gehörtem pastoralem Mädchengesang die Strophe ansetzt, als wolle sie mit aller Unschuld den Teufel austreiben, den sie besingt. Erst der anhebende Refrain offenbart, dass es sich um PJ Harvey handelt. Das Verhältnis zur Einsamkeit thematisiert sie in "Dear Darkness" als scheinbar lustvolles, wenn sie sich mit zärtlichem Pianolauf, Harfenklängen, gestreicheltem Schlagzeug und der Textzeile "Dear darkness, won't you cover me again" der Dunkelheit hingibt. Gesanglich steht ihr John Parrish bei. Morbide Schönheit zeichnet auch das emotionale, mit klarer Stimme vorgetragene "When Under Ether" aus, das zum Piano, weicher Percussion und Synthie-Einlagen vom Schwellenbereich zwischen Leben und Tod erzählt. Der Titeltrack "White Chalk" beginnt mit der geschlagenen Akustikgitarre, die Stimme Harveys ist mit Hall unterlegt, ein Banjo und eine Mundharmonika halten Einzug. Die relativ ungetrübte Stimmung steht dabei in Kontrast zum Text, der von ungeborenen Kindern und blutigen Händen handelt. "Please don't reproach me/for how empty my life has become" singt sie langsam in "Broken Harp" zu schlichtem Harfenspiel, während "Silence" wieder auf einer einfachen Klavierlinie basiert, auf die sich eindringlich der gedoppelte Gesang der Künstlerin legt. Immer wieder fühle ich mich bezüglich der Songstrukturen und der Stimmung an die frühen Werke einer Chan Marshall alias Cat Power erinnert. Hell und heiser haucht Harvey ihr Lyrics in "To Talk To You", das dem Hörer mit seiner Entrücktheit kaum Halt bietet. Der dynamischste Song folgt mit "The Piano". Wie ein atemloser Herzschlag gibt das Schlagzeug das Tempo vor, perlend setzen Klavier und Akustische ein, ehe Harvey zu einem ergreifenden Refrain ausholt. Die Stimmendoppelung und ein verstörender Backgroundgesang fungieren auch hier als Stilmittel, die einem das Blut gefrieren lassen. Der ruhigen Pianonummer "Before Departure" schließt sich mit "The Mountain" das letzte Stück an, das luftig und versöhnlich beginnt und mit dem äußerst beklemmenden Wehklagen der Betrogenen abrupt endet und mich alleine lässt. "White Chalk" ist ein düsteres Album, mit dem PJ Harvey eine musikalische Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellt, die sowohl beeindruckt als auch bedrückt. Sie seziert nach wie vor menschliche Befindlichkeiten und Abgründe, aber mit dem Unterschied, dass sie mit dieser schwarzen Kammermusik nicht den Hammer benutzt, sondern das Messer wirkungsvoll innen ansetzt. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. Juli 2020 | UMC (Universal Music Catalogue)

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Rock - Erschienen am 31. Mai 2004 | Universal-Island Records Ltd.

An Erfolgen mangelt es der Frau nicht, höchstens an kommerziellen. Bereits nach ihrem ersten Album "Dry" kürte sie die amerikanische Ausgabe des Rolling Stone 1992 zum "Best Songwriter" und "Best New Female Singer", mit ihrer letzten Scheibe "Stories From The City, Stories From The Sea" errang sie als erste weibliche Künstlerin den Mercury Music Prize 2001. Dazwischen liegen Nominierungen für Brit-Award und Grammy (für "Is This Desire", 1998) und Artist, bzw. Album Of The Year-Auszeichnungen (für "To Bring You My Love", 1995). Zu ihren erklärten Bewunderern zählen so unterschiedliche Musiker wie Dave Wyndorf oder Thom Yorke. Nur beim großen Publikum konnte PJ noch nicht landen, beeindruckende Charterfolge blieben ihr bislang verwehrt. Wird sich das mit ihrem siebten Studioalbum "Uh Huh Her" ändern? Wohl eher nicht, zumindest auf den ersten Blick kommt ihr Gitarre/Bass/Drums-Rock doch wieder viel zu spröde daher, absolut untauglich fürs Formatradio. Gleich der Opener "The Life And Death Of Mr. Badmouth" bollert eher bösartig aus den Boxen, dem sollte man mal gründlich den Mund auswaschen, disharmonische Background-Melodien illustrieren den Giftgeschmack von Mr. Badmouths Lippen. "Shame is the shadow of love" und "you changed my life", heißt es im folgenden Song, und vielleicht ist wirklich etwas passiert in PJs Leben. Jedenfalls wirkt ihr Seelenexhibitionismus in diesem zweiten Song sanfter und versöhnlicher als früher. Bevor allerdings der Hörer sich im Wohlklang zu gemütlich einrichtet, kommt gleich wieder ein böser, schmutziger und roher Rocker wie "Who The Fuck" und trampelt alles nieder. Im Verlauf der Scheibe hat man mitunter das Gefühl als entstammten die verschiedenen Stücke tatsächlich sehr verschiedenen Lebensphasen. Mit dem genannten "Who The Fuck", "The Letter" oder "Cat On The Wall" sind wieder einige gitarren-krachige Rocker dabei. In "The Pocket Knife" verlässt sich Miss Harvey ganz auf ihre fragile Stimme, die mit der sparsam geschlagenen Elektrischen und einer Rassel (?) tatsächlich eine ganz betörende Wirkung entfaltet und an einen ihrer schönsten Songs erinnert, an "Rid Of Me". Ganz ungewohnt sind dagegen die Mundharmonika-Klänge in "Shame", die Keyboards in "The Slow Drug" oder das Xylophon in "You Come Through", vom friedlich dahin plätschernden Instrumental "The End" mal ganz abgesehen. Etwas affig finde ich persönlich das über eine Minute währende "Seagulls"-Sample mit Möwengeschrei. Soll das Sympathie für's Meer illustrieren? Dann kann ich hier mal ebenso gut erzählen, dass ich am See wohne, und wie putzig da die Enten schnattern, wie schwachbrüstig die Bellchen piepsen, oder wie eindringlich die Haubentaucher-Kinder pfeifen. Es ist also wieder ein ebenso tolles wie irritierendes Album geworden. Da ist es gut zu wissen, dass PJ Harvey diesmal außer den Drums alle Instrumente selbst eingespielt hat. So braucht sie die wahrscheinlich wieder nicht allzu üppigen Einnahmen wenigstens nicht zu teilen ... © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 30. April 2021 | UMC (Universal Music Catalogue)

Hi-Res
After the meticulously crafted Is This Desire? and Stories from the City, Stories from the Sea, PJ Harvey opted for a more spontaneous sound on 2004's Uh Huh Her, an approach that's even more evident on Uh Huh Her: The Demos. At nine songs long, this is a smaller collection than some of her previous demo collections -- true to Harvey's goal, several Uh Huh Her tracks were written while recording -- but many of the album's finest moments are present and accounted for. Chief among them is "Shame," which is just as stunning in this minimalist version that showcases her spellbinding songwriting and singing (at one point, she almost sobs the chorus) as it was on the finished album. Interestingly, several of these sketches sound more like typical demos than Harvey's initial recordings for her other albums. They're not sloppy, but they give the impression that she got the songs down on tape just well enough to use as a starting point. Her vocals are deep in the red on "The Life and Death of Mr. Bigmouth," and the cheap, hissy drum machine backing her outbursts on "Who the Fuck?" brings out the playfulness behind the song's catharsis. These looser performances reflect how fundamental not overworking or overthinking her ideas was to Uh Huh Her's creative process, especially since this was the first album Harvey produced on her own since 1993's 4-Track Demos. And while the album's louder tracks remain highlights on Uh Huh Her: The Demos -- the sensuality of "The Letter" and "It's You" sounds even more uninhibited -- its quieter songs also hold their own. The beautiful Western ballad "The Desperate Kingdom of Love" shines in its simplicity here, while stripped-down renditions of "The Slow Drug" and "The Pocket Knife" reveal their respective ties to Stories from the City, Stories from the Sea and White Chalk. Filled with details and connections that will fascinate die-hard fans and recording geeks, Uh Huh Her: The Demos is just as compelling as the larger volumes in Harvey's archival demos series, and makes a case that Uh Huh Her is one of the more underappreciated albums in her discography. © Heather Phares /TiVo
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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. September 2007 | UMC (Universal Music Catalogue)

Hi-Res
When White Chalk was released, it provided another surprise for PJ Harvey fans. Its sparse, spectral songs were a far cry from the snarling rock and electronic experiments that came before them, and somehow White Chalk: The Demos is even wispier and more ephemeral. Often, it seems like Harvey might not have needed as many as four tracks to sketch the album's incantations and mood pieces. These recordings are dominated by her uncanny soprano vocals and piano with the occasional backing vocal or flute-like keyboard floating by; the most notable embellishment is the echo she uses to wonderfully ghostly effect on the title track. If White Chalk: The Demos is missing some of the studio magic that Harvey concocted with longtime collaborators Flood, John Parish, and Eric Drew Feldman, the collection makes up for it in intimacy. Being close enough to Harvey to hear her press the piano's pedals heightens the feeling that she recorded these songs in a haunted drawing room filled with flickering candlelight. More so than on the finished album, "Dear Darkness" resembles a whispered prayer; "Grow Grow Grow" becomes a seance; and "Broken Harp"'s atonal anguish takes on a field recording-like rawness. Stripping away some of White Chalk's atmosphere underscores just how good the bones of its songs are. Without as many sounds surrounding them, the album's tales of mortality, betrayal, and isolation often feel more present, whether they're plaintive moments like "When Under Ether" and "To Talk to You" or the intense foreboding of "The Mountain." As with Harvey's other demo collections, the primeval form of White Chalk makes the ties between her albums more apparent. It's easier to hear how some of the spookier moments of Uh Huh Her and Is This Desire (as well as the mythical storytelling of Dry and To Bring You My Love) relate to these songs, and in turn, how White Chalk's dreamy Englishness foreshadowed how she explored her complex relationship with her homeland to great acclaim on Let England Shake. While the distinctions between the studio and demo versions of White Chalk are often subtle, the nuances in mood and meaning make for gripping listening. White Chalk: The Demos may cast a different spell than the finished album, but it once again makes a strong case for hearing Harvey's songs in the raw -- and for her ability to take her art in so many various yet cohesive directions. © Heather Phares /TiVo
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Dry

Alternativ und Indie - Erschienen am 2. März 1992 | Too Pure

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2006 | Universal-Island Records Ltd.

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2009 | Universal-Island Records Ltd.

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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. September 2007 | UMC (Universal Music Catalogue)

When White Chalk was released, it provided another surprise for PJ Harvey fans. Its sparse, spectral songs were a far cry from the snarling rock and electronic experiments that came before them, and somehow White Chalk: The Demos is even wispier and more ephemeral. Often, it seems like Harvey might not have needed as many as four tracks to sketch the album's incantations and mood pieces. These recordings are dominated by her uncanny soprano vocals and piano with the occasional backing vocal or flute-like keyboard floating by; the most notable embellishment is the echo she uses to wonderfully ghostly effect on the title track. If White Chalk: The Demos is missing some of the studio magic that Harvey concocted with longtime collaborators Flood, John Parish, and Eric Drew Feldman, the collection makes up for it in intimacy. Being close enough to Harvey to hear her press the piano's pedals heightens the feeling that she recorded these songs in a haunted drawing room filled with flickering candlelight. More so than on the finished album, "Dear Darkness" resembles a whispered prayer; "Grow Grow Grow" becomes a seance; and "Broken Harp"'s atonal anguish takes on a field recording-like rawness. Stripping away some of White Chalk's atmosphere underscores just how good the bones of its songs are. Without as many sounds surrounding them, the album's tales of mortality, betrayal, and isolation often feel more present, whether they're plaintive moments like "When Under Ether" and "To Talk to You" or the intense foreboding of "The Mountain." As with Harvey's other demo collections, the primeval form of White Chalk makes the ties between her albums more apparent. It's easier to hear how some of the spookier moments of Uh Huh Her and Is This Desire (as well as the mythical storytelling of Dry and To Bring You My Love) relate to these songs, and in turn, how White Chalk's dreamy Englishness foreshadowed how she explored her complex relationship with her homeland to great acclaim on Let England Shake. While the distinctions between the studio and demo versions of White Chalk are often subtle, the nuances in mood and meaning make for gripping listening. White Chalk: The Demos may cast a different spell than the finished album, but it once again makes a strong case for hearing Harvey's songs in the raw -- and for her ability to take her art in so many various yet cohesive directions. © Heather Phares /TiVo
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Rock - Erschienen am 1. Januar 1993 | Universal-Island Records Ltd.

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Original Soundtrack - Erschienen am 12. April 2019 | INVADA Records